Ich hatte jetzt 14 Tage Herbstferien und so wirklich richtig ausgenutzt habe ich das irgendwie nicht muss ich sagen, wobei ich das auch nicht wirklich wollte, warum auch immer, denn die Dinge, die ich mir vorgenommen habe, besonders in den Ferien zu machen (wie: Joggen, Schach spielen, die Biographie von Ramana Maharshi und mein englisches Buch Talk, Talk weiterlesen), habe ich entweder gar nicht gemacht oder nicht wirklich viel/oft.
Ich hab mich in den Ferien ein paar Tage mit Photoshop und Digitalkameras beschäftigt. Ich habe schon ein paar Wunschvorstellungen an eine Digicam. Sie sollte:
1. nicht unter 5Mpix sein
2. manuell einstellbar sein (Blende, Verschlusszeit, Fokus)
3. wenig rauschen haben
4. kein Purple impinging haben (violetter saum der ins bild nicht gehört)
5. einen optischen Zoom mindestens 3x haben
6. um die 200€ kosten
Das sind meine Anforderungen an eine Digicam. Momentan habe ich noch keine gefunden, die das bei dem Geld erfüllt. Meine Taktik ist jetzt einfach zu warten, bis andere Digicams die teurer sind, billiger werden. Die Canon PowerShot A710 IS finde ich gut, kostet aber 350€ wobei sie als UVP für 306€ bei Canon steht, aber das wäre auch noch zu teuer.
Sonntag, Oktober 07, 2007
Samstag, September 29, 2007
Meditation
Am gestrigen Morgen konnte ich mal wieder gut meditieren. Das heisst ich musste die Meditation nicht abbrechen, weil ich nach ein paar Minuten so unruhig wurde, dass ich nicht mehr still sitzen konnte (und so nicht weiter meditieren konnte). Die Meditation tat mir sehr gut und ich fand sie schön. Deshalb will ich sie jetzt auf jedenfall wiederholen, um wieder dieses Gefühl wieder zu bekommen. Das Gefühl scheint von der Leerheit zu stammen. Die Leerheit bringt eine große Entspannung mit sich. Man könnte die Leerheit dem Samsara gegenüberstellen. Das sind die 2 Pole. In der Leerheit ist man am weitesten von Samsara weg, wie es nur geht (wobei diese trotzdem nicht zu trennen sind, wie man eben schwarz und weiß auch nicht voneinander trennen kann). Deshalb ist einem in der Leerheit auch alles gleichgültig und diese Gleichgültigkeit, diese Absage von allen Prioritäten, die eine Gleichgültigkeit zerstören und eben gerade in Samsara völlig aktiv sind, wird in der Leerheit sofort und direkt realisiert. Leerheit schafft auch gleichzeitig Frieden. Wo sollte Frieden sonst sein, wenn nicht da, wo keine Spannungen mehr sind?
Montag, September 24, 2007
Gruga und Karaoke
Gestern war ein ganz schöner Tag. Mein Vater hat mich angerufen gegen Abend und wollte mit mir in die Gruga gehen. Wir sind dann auch in die Gruga gegangen, waren dort ein oder zwei Stunden und ich wollte danach zur Bank, schauen wie mein Kontostand aussieht. Mein Papa machte mich dann auf ein Mädel aufmerksam, dass ich nicht weiter beachtete und bin in die Bank rein. Mein Paps wollte das Mädl näher betrachten, in dem er an ihr vorbei ging und ich erkannte dann die F.. Mein Vater hat dann quasi mit ihr rumgeflirtet, was mir schon etwas peinlich war, aber naja, es kam dann raus, dass sie sie mich T. treffen wollte, um dann in den Irish Pub zu gehen. Mein Paps wollte sich kippen kaufen an der Bude und wir haben uns dann etnschieden auch zum Irish Pub zu gehen. Wir suchten uns dort einen Platz und sah S. zufällig und wir haben dort Platz genommen am Nebentisch. Einige aus meiner Klasse sind noch hinzu gekommen, nicht nur F. und D.. Einige von uns haben beim Karaoke singen mitgemacht, darunter S. und T.. Sporadisch wurden wir immer weniger bis wir nur noch ca. 6 Leute waren. Um 1:45 sind wir dann gegangen, ein paar haben sich ein Taxi zum HBF genommen in dem ich dann auch mitgefahren bin zum Stern.
Sonntag, September 09, 2007
Wer bin ich?
Diese Frage stellt sich mein Geist nun des öfteren wieder. Ich würge diese Frage dann ab, in dem ich einfach den Zustand erinnere, der da ist, wenn mein Geist in der Stille ist. Das ist gleichzeitig eine Antwort und gleichzeitig auch gar keine. In diesem Zustand stellt sich die Frage eben gar nicht mehr. Frage und Antwort sind hier verschmolzen, aber es ist nichts, was der Intellekt begreifen könnte und ausformulieren könnte, so dass er eine Antwort auf die Frage bekommen könnte. Trotzdem taucht die Frage immer wieder auf.
Ich frage mich desweiteren, ob ich die 12te Klasse schaffe und habe Angst davor sie nicht zu schaffen. Einen wirklichen Grund, dass dies eintreffen könnte, gibt es eigentlich gar nicht, aber Ängste sind eben durch solch eine Argumentation nicht zu beseitigen.
Im letzten Post schrieb ich, ich würde mit auf Klassenfahrt gehen. Dieser Entschluss ist umgekippt. Ich werde nicht mitfahren und habe dies meiner Klassenlehrerin auch mitgeteilt, allerdings ist es noch nicht sicher ob das klappt.
Ich frage mich desweiteren, ob ich die 12te Klasse schaffe und habe Angst davor sie nicht zu schaffen. Einen wirklichen Grund, dass dies eintreffen könnte, gibt es eigentlich gar nicht, aber Ängste sind eben durch solch eine Argumentation nicht zu beseitigen.
Im letzten Post schrieb ich, ich würde mit auf Klassenfahrt gehen. Dieser Entschluss ist umgekippt. Ich werde nicht mitfahren und habe dies meiner Klassenlehrerin auch mitgeteilt, allerdings ist es noch nicht sicher ob das klappt.
Dienstag, September 04, 2007
Klassenfahrt
Am 22 Oktober werde ich auf Klassenfahrt sein. Wir werden für 4 Tage nach Holland gehen. Es wird in ein Jugendcamp nach Zeewolde gehen. Ein paar Schüler/innen meiner Klasse werden leider nicht dabei sein, warum auch immer.
Donnerstag, August 30, 2007
Montag, August 20, 2007
A few thoughts
Da ich ein wenig Zeit habe, will ich sie effizient nutzen. Ich spüre erstens den Drang zu meditieren und zweitens den Drang hier etwas hinzuschreiben.
In letzter Zeit wollte ich 2-3x abends meditieren, nachdem ich mich bequem hingesetzt hatte, verspürte ich den Drang mich hinzulegen. Diesem Drang habe ich dann auch immer nachgegeben, weil er sehr stark war und ich dadurch auch unruhig wurde und meditieren während man unruhig ist?
Ich lese nun ein wenig das Buch von Ken Wilber Eros, Kosmos, Logos. Was ich viel bemerke ist, das sich Wilber ziemlich oft wiederholt, was weitere innere Tiefe und weiteres umfangen anbelangt. Insgesamt finde ich das Buch ganz gut. Manche stellen verstehe ich und andere nicht.
Letzten Freitag war ich mit ein paar Kollegen auf Essen Original . Ich wollte mir das mal anschauen. Es hat sich auf jedenfall gelohnt, obwohl es total eng wurde später.
Die Love-Parade findet ja nun auch in Essen statt und zwar, wenn ich richtig gerechnet habe, um 00:00 von Samstag auf Samstag. Mal schauen, ob ich mir das auch mal ansehe, so oft werd ich wohl nicht die Chance haben mir das anzusehen, also werde ich mir wohl davon mal einen Eindruck verschaffen...
Mittlerweile bin ich ja nun auch zu einem Hobbyschachspieler mutiert, der ab und an auch Trainingseinheiten bekommt, sofern ich Lust und Zeit habe, was in letzter Zeit nicht oft der Fall ist. Am Samstag habe ich sage und schreibe mehrere Stunden versucht, den gegnerischen König mit 2 Läufern und einem König matt zu setzen. Ich hab das einfach nicht hinbekommen. Ich habe ihn zwar an den Rand des Schachbretts drängen können, ja sogar in die Ecke, aber alles lief nur auf ein Patt hinaus, nicht auf ein Matt. Gestern habe ich es dann endlich herausbekommen, wie es funktioniert. Es waren im Endeffekt nur 2-3 Züge, die ich falsch gemacht habe am Samstag, die dazu geführt haben, dass es kein Schmatt (gerade bemerkt dieser tolle neue Kreation von mir des wortes Schachmatt) wurde.
So far...
In letzter Zeit wollte ich 2-3x abends meditieren, nachdem ich mich bequem hingesetzt hatte, verspürte ich den Drang mich hinzulegen. Diesem Drang habe ich dann auch immer nachgegeben, weil er sehr stark war und ich dadurch auch unruhig wurde und meditieren während man unruhig ist?
Ich lese nun ein wenig das Buch von Ken Wilber Eros, Kosmos, Logos. Was ich viel bemerke ist, das sich Wilber ziemlich oft wiederholt, was weitere innere Tiefe und weiteres umfangen anbelangt. Insgesamt finde ich das Buch ganz gut. Manche stellen verstehe ich und andere nicht.
Letzten Freitag war ich mit ein paar Kollegen auf Essen Original . Ich wollte mir das mal anschauen. Es hat sich auf jedenfall gelohnt, obwohl es total eng wurde später.
Die Love-Parade findet ja nun auch in Essen statt und zwar, wenn ich richtig gerechnet habe, um 00:00 von Samstag auf Samstag. Mal schauen, ob ich mir das auch mal ansehe, so oft werd ich wohl nicht die Chance haben mir das anzusehen, also werde ich mir wohl davon mal einen Eindruck verschaffen...
Mittlerweile bin ich ja nun auch zu einem Hobbyschachspieler mutiert, der ab und an auch Trainingseinheiten bekommt, sofern ich Lust und Zeit habe, was in letzter Zeit nicht oft der Fall ist. Am Samstag habe ich sage und schreibe mehrere Stunden versucht, den gegnerischen König mit 2 Läufern und einem König matt zu setzen. Ich hab das einfach nicht hinbekommen. Ich habe ihn zwar an den Rand des Schachbretts drängen können, ja sogar in die Ecke, aber alles lief nur auf ein Patt hinaus, nicht auf ein Matt. Gestern habe ich es dann endlich herausbekommen, wie es funktioniert. Es waren im Endeffekt nur 2-3 Züge, die ich falsch gemacht habe am Samstag, die dazu geführt haben, dass es kein Schmatt (gerade bemerkt dieser tolle neue Kreation von mir des wortes Schachmatt) wurde.
So far...
Montag, August 06, 2007
erster Schultag nach Urlaub
Der Tag verlief heute ziemlich schnell. Wir haben um 9Uhr angefangen und um 10Uhr war dann auch alles besprochen. Was mir persönlich sehr Leid tut, ist das der Dennis wohl die Nachprüfung nicht geschafft hat, obwohl ich eigentlich gedacht habe, dass er das ganz bestimmt schafft, sofern er sich anstrengt, ob er sich angestrengt hat, weiß ich nicht. Der erste Eindruck von der neuen Klasse ist erstmal ganz positiv, was sich natürlich noch ändern kann. Ich habe einige neue Fächer und wohl eine neue Klassenlehrerin die neu an der Schule ist, bei der wir nur das Fach englisch haben. Auf englisch freue ich mich auch schon.
Meine Zähne haben nun auch erstmal ein wenig Pause und mit ihnen ist jetzt erstmal mehr oder weniger alles in Ordnung. Meine Zahnärztin ist nun momentan auch im Urlaub.
Es ist hier momentan eine sengende Hitze. Ich habe das Rollo schon hinuntergemacht, damit die "Sonne" dort abprallt. Normalerweise mache ich das erst nachmittags.
Morgen fängt der Schultag wieder wie gewöhnlich um 7:45 an. Mal sehen, wie ich so früh hochkomme. Heute hatte ich ganze 5 std. schlaf. Ich habe an 2 Tagen 7 stunden und an 3 Tagen 8 stunden schule. Das bedeutet, ich habe höchstens bis 14:30 Schule.
Meine Zähne haben nun auch erstmal ein wenig Pause und mit ihnen ist jetzt erstmal mehr oder weniger alles in Ordnung. Meine Zahnärztin ist nun momentan auch im Urlaub.
Es ist hier momentan eine sengende Hitze. Ich habe das Rollo schon hinuntergemacht, damit die "Sonne" dort abprallt. Normalerweise mache ich das erst nachmittags.
Morgen fängt der Schultag wieder wie gewöhnlich um 7:45 an. Mal sehen, wie ich so früh hochkomme. Heute hatte ich ganze 5 std. schlaf. Ich habe an 2 Tagen 7 stunden und an 3 Tagen 8 stunden schule. Das bedeutet, ich habe höchstens bis 14:30 Schule.
Mittwoch, August 01, 2007
Tree of Life
Das Buch (über den Baum des Lebens) das ich momentan lese, scheint von großem Wert zu sein. Ich werde davon richtig absorbiert, wenn ich es lese. Ich habe auch einige Übereinstimmungen gefunden, wie ich sie gegeben habe. Das Buch stimmt im großen und ganzen damit ein, was ich zu Malkuth, yesod, netzach und hod attribuiert habe, allerdings hat das Buch einige Dinge für mich noch viel klarer gemacht, vor allem wenn es um die Tugenden und die Sünden ging.
Ein großes Problem scheint zu sein, dass man den Baum elbst in die 4 kabbalistischen Welten einteilen kann, als auch jede Sephiroth in diese 4 Welten spalten kann. Es handelt sich hier um Atzilut, Briah, Jetzirah und Assiah. Herkömmlicherweise, wird der baum so gespalten: Kether = atziluth, Chockmah + Binah = briah, chesed + geburah + tiphereth + netzach + hod + yesod = yethirah = microprosopos und Malkuth = Assiah.
Bemerkenswert ist das nur Atziluth und Assiah eine Sephira zugeorndet wird.
Yetzirah beinhaltet die meisten Sephiroh, immerhin 6 stück. Yetzirah ist die Welt des Handelns oder die welt der Formation. Ich habe chesed und geburah zu dieser ebene zugehörig befunden, aber irgendwie kann das nicht stimmen. Eigentlich gehört das handeln in Malkuth-Yetzirah. Chesed und GEburah haben sicherlich auch etwas mit Handlung und Formation zu tun, aber so wie es aussieht auf einer ganz anderen Ebene.
Der Gedanke der mir gerade kam, ist, dass es dort um die Formation der Schöpfung geht, also etwas was geschieht bevor überhaupt die materielle Welt da ist. Das ist ja auch eine Idee der Kabbalisten und könnte damit richtig liegen und in Assiah nimmt diese Formation feste Form an.
Was chesed und geburah angeht so werden diese beiden Sephiroth mit anabolismus und katabolismus verglichen, also Aufbau und Zerstörung, aber was wird hier aufgebaut und was wird hier zerstört oder erhalten ? Beide Sephiroth münden in Tiphereth eine Sephira, die ich bis jetzt auch noch nicht richtig verstanden habe. Tiphereh ist in der Mitte des Baumes und unmittelbar unter der Krone Kether, hat also eine direkte Verbindung mit Gott. Wer zu tiphereth aufgestiegen ist kommt in die Verbindung mit Gott. Gott muss nur noch die Hand reichen und den Menschen zu sich hinwegnehmen. Die mittlere Säule ist eine Abfolge von immateriel zu materiell. Was ich damit sagen will, ist, dass man davon ausgehen kann, dass Tiphereth Kether ist, nur materieller. Also nicht so "rein" ist wie vorher. Die Tugend von Tipheret ist die "Hingabe an das große Werk", was das allerdings ist oder sein soll, weiß ich nicht. Die Illusion die dieser Sephira angehört ist die Identifizierung. Welche Identifizierung damit gemeint ist, weiß ich nicht.
Schlüsselwörter zur Sephira Kether sind: Einheit, Gott, reines Bewusstsein und die spirituelle Vision ist die Einheit mit Gott. Dem nach zu urteilen, bin ich bei Kether angelangt. Der Erzengel Eheieh auf deutsch übersetzt bedeutet "Ich bin" ein weiterer aspekt "mich" dort einzuordnen.
Ich sehe gerade ein Titel von kether ist "die Existenz der Existenzen". Wer Gott Angesicht zu Angesicht gesehen hat, weiß dass das stimmt.
Die Sünden oder Untugenden von Tiphereth sind Selbstherrlichkeit und Stolz und auch hier verstehe ich es nicht warum gerade diese dort gewählt wurden. Eine wichtige Sache ist auch zu verstehen, dass die Tugenden und Sünden immer auf die bestmmte Sephira bezogen ist und nicht auf andere Sephiroth übertragbar ist.
Ein großes Problem scheint zu sein, dass man den Baum elbst in die 4 kabbalistischen Welten einteilen kann, als auch jede Sephiroth in diese 4 Welten spalten kann. Es handelt sich hier um Atzilut, Briah, Jetzirah und Assiah. Herkömmlicherweise, wird der baum so gespalten: Kether = atziluth, Chockmah + Binah = briah, chesed + geburah + tiphereth + netzach + hod + yesod = yethirah = microprosopos und Malkuth = Assiah.
Bemerkenswert ist das nur Atziluth und Assiah eine Sephira zugeorndet wird.
Yetzirah beinhaltet die meisten Sephiroh, immerhin 6 stück. Yetzirah ist die Welt des Handelns oder die welt der Formation. Ich habe chesed und geburah zu dieser ebene zugehörig befunden, aber irgendwie kann das nicht stimmen. Eigentlich gehört das handeln in Malkuth-Yetzirah. Chesed und GEburah haben sicherlich auch etwas mit Handlung und Formation zu tun, aber so wie es aussieht auf einer ganz anderen Ebene.
Der Gedanke der mir gerade kam, ist, dass es dort um die Formation der Schöpfung geht, also etwas was geschieht bevor überhaupt die materielle Welt da ist. Das ist ja auch eine Idee der Kabbalisten und könnte damit richtig liegen und in Assiah nimmt diese Formation feste Form an.
Was chesed und geburah angeht so werden diese beiden Sephiroth mit anabolismus und katabolismus verglichen, also Aufbau und Zerstörung, aber was wird hier aufgebaut und was wird hier zerstört oder erhalten ? Beide Sephiroth münden in Tiphereth eine Sephira, die ich bis jetzt auch noch nicht richtig verstanden habe. Tiphereh ist in der Mitte des Baumes und unmittelbar unter der Krone Kether, hat also eine direkte Verbindung mit Gott. Wer zu tiphereth aufgestiegen ist kommt in die Verbindung mit Gott. Gott muss nur noch die Hand reichen und den Menschen zu sich hinwegnehmen. Die mittlere Säule ist eine Abfolge von immateriel zu materiell. Was ich damit sagen will, ist, dass man davon ausgehen kann, dass Tiphereth Kether ist, nur materieller. Also nicht so "rein" ist wie vorher. Die Tugend von Tipheret ist die "Hingabe an das große Werk", was das allerdings ist oder sein soll, weiß ich nicht. Die Illusion die dieser Sephira angehört ist die Identifizierung. Welche Identifizierung damit gemeint ist, weiß ich nicht.
Schlüsselwörter zur Sephira Kether sind: Einheit, Gott, reines Bewusstsein und die spirituelle Vision ist die Einheit mit Gott. Dem nach zu urteilen, bin ich bei Kether angelangt. Der Erzengel Eheieh auf deutsch übersetzt bedeutet "Ich bin" ein weiterer aspekt "mich" dort einzuordnen.
Ich sehe gerade ein Titel von kether ist "die Existenz der Existenzen". Wer Gott Angesicht zu Angesicht gesehen hat, weiß dass das stimmt.
Die Sünden oder Untugenden von Tiphereth sind Selbstherrlichkeit und Stolz und auch hier verstehe ich es nicht warum gerade diese dort gewählt wurden. Eine wichtige Sache ist auch zu verstehen, dass die Tugenden und Sünden immer auf die bestmmte Sephira bezogen ist und nicht auf andere Sephiroth übertragbar ist.
Dienstag, Juli 31, 2007
Tarot + Baum des Lebens
Es ist immer so, dass ich mich mit diesen beiden Dingen, weil sie zusammengehören, für einige Zeit beschäftige und dann wieder aufhöre mich damit zu beschäftigen. Nach einiger Zeit aber will ich mich damit dann wieder beschäftigen und tue dies dann auch, bis es wieder Zeit ist, damit aufzuhören. Es ist wie ein Kreislauf, der -ironischerweise- auch in den Tarotkarten zu sehen ist.
So habe ich mich gestern mit den sephirotischen Gottesnamen, Erzengeln, Engeln, astrologischen Kraftprinzipien und den magischen Bildern beschäftigt. Nur die Sephira Daath (die verborgene Sephira) hat all dieses nicht.
Wie oft hier wohl schon beschäftigt steht?
Ich weiss eigentlich gar nicht genau, warum ich mich damit beschäftige. Da ist einfach das Verlangen und dann beschäftige ich mich damit.
Natürlich hat der Tarot+der Baum einen ganz bestimmten Themenkreis. Es ist die Auseinandersetzung mit dem Mensch dem Universum und Gott.
Ich selber verstehe den Baum des Lebens nicht wirklich, da ich zu manchen Sephiroth noch keinen Zugang habe, wie zB Jesod. Zur höchsten Sephira und die darüber hinaus, habe ich ironischerweise den Kontakt, d.h. zu Kether und dem was dahinter ist. Für den nicht Kenner könnte man sagen Kether ist das Sein und das, was dahinter ist, ist das Nicht-sein. Nun könnte man sich die frage stellen, sein und nicht-sein ist doch alles was es gibt? Womit mehr sollte man in Kontakt kommen? Nun, es ist so, dass das Sein wie auch das nicht-sein unendlich weit differenziert werden kann. Die Sephiroth sind differenzierte "Energien" die von Kether ausgehen und eben genau deshalb auch schwer zu verstehen oder zu erfassen sind, denn je differenzierter umso komplizierter. Und die materielle Welt (Malkuth) ist das differenzierteste was es gibt.
Jeder Mensch hat den Baum des Lebens in sich, das bedeutet, dass auch jeder die Sephiroth in sich hat und mit ihnen in Kontakt kommen kann.
Malkuth, so wie es scheint, scheint nur den materiellen Aspekt darzustellen. Einfach nur Materie wie zB der Asphalt auf der Straße. Alles andere muss sich irgendwie auf die anderen Sephiroth verteilen.
Da haben wir dann Yesod, was Fundament heisst. Als astrologisches Kraftprinzip gilt der Mond. Yesod heisst deshalb Fundament, weil es das Fundament zwischen Malkuth und allen anderen Sephiroth ist. Was ich nun denke, ist, dass Yesod mit vielen Dingen gleichzusetzen ist. Es ist gleich zu setzen mit dem Unterbewusstsein (Mond), mit den Instinken, mit dem Leben mit dem Astrallicht (falls es das gibt), mit der Fortpflanzung. Es ist klar, dass hier auch alle Triebe entstehen müssen. Dies lässt darauf schließen, dass die meisten Tiere, nach diesem Schema, ihr Leben nur in Malkuth und Yesod fristen. Alles andere muss auf die anderen Sephiroth verteilt werden. Da gibt es noch Netzach, was Herrlichkeit bedeutet. Ich würde Netzach (astrol. Prinzip = Venus) mit der Gefühlssphäre gleichsetzen, alles was wir fühlen ist Netzach. Auf der anderen Seite ist Hod, wo alles hineingehört, was mit den Gedanken zu tun hat, wobei ich manchmal daran zweifle, allerdings muss es sich so verhalten, wenn Netzach tatsählich die Gefühlsshäre ist. Denn Netzach und Hod sind in einem Spannungsverhältnis und Gefühle und Gedanken werden ja als Gegensätze erlebt. Nun kommen wir dann zu Tiphareth (astrol. Prinzip) Sonne. Dies ist unser Bewusstsein. Nun kommen wir zu Chesed (Jupiter) und Geburah (Mars). Ich setze dies mit der ebene der Handlungen gleich, hier bin ich mir aber am unsichersten. Das bedeutet also, dass jede Handlung entweder in die Kategorie Geburah oder Chesed gehört. Geburah würde hier für eine Handlung stehen, die ordnend einwirkt, zum Beispiel wenn jemand Krebs hat und nun der Operateur das nötig tut um ihn zu entfernen. Fußballspielen ist ein Beispiel für chesed dann und der Schiri wäre noch ein tolles beispiel für Geburah. Er sorgt für Ordnung.
Nun kommen wir zum mystischen Dreieck, bestehend aus, Binah (Verstehen) Chockmah (weisheit) und Kether (Krone). Kether ist das Sein. Was aber soll Binah und chockmah sein? Ich weiß es nicht.
Binah könnte das Gesetz der Polarität überhaupt sein. Chockmah müsste dann der Gegensatz sein. Also Nicht-polarität. Von der nicht-Polarität zu wissen, ist weise. Wer das Gesetz der Polarität kennt, versteht die Dinge der Welt. Das würde schon Sinn machen, aber ob das so intendiert wurde mit den Worten ist eine andere Frage.
Mal schauen, wann das Interesse hierfür wieder schwindet.
So habe ich mich gestern mit den sephirotischen Gottesnamen, Erzengeln, Engeln, astrologischen Kraftprinzipien und den magischen Bildern beschäftigt. Nur die Sephira Daath (die verborgene Sephira) hat all dieses nicht.
Wie oft hier wohl schon beschäftigt steht?
Ich weiss eigentlich gar nicht genau, warum ich mich damit beschäftige. Da ist einfach das Verlangen und dann beschäftige ich mich damit.
Natürlich hat der Tarot+der Baum einen ganz bestimmten Themenkreis. Es ist die Auseinandersetzung mit dem Mensch dem Universum und Gott.
Ich selber verstehe den Baum des Lebens nicht wirklich, da ich zu manchen Sephiroth noch keinen Zugang habe, wie zB Jesod. Zur höchsten Sephira und die darüber hinaus, habe ich ironischerweise den Kontakt, d.h. zu Kether und dem was dahinter ist. Für den nicht Kenner könnte man sagen Kether ist das Sein und das, was dahinter ist, ist das Nicht-sein. Nun könnte man sich die frage stellen, sein und nicht-sein ist doch alles was es gibt? Womit mehr sollte man in Kontakt kommen? Nun, es ist so, dass das Sein wie auch das nicht-sein unendlich weit differenziert werden kann. Die Sephiroth sind differenzierte "Energien" die von Kether ausgehen und eben genau deshalb auch schwer zu verstehen oder zu erfassen sind, denn je differenzierter umso komplizierter. Und die materielle Welt (Malkuth) ist das differenzierteste was es gibt.
Jeder Mensch hat den Baum des Lebens in sich, das bedeutet, dass auch jeder die Sephiroth in sich hat und mit ihnen in Kontakt kommen kann.
Malkuth, so wie es scheint, scheint nur den materiellen Aspekt darzustellen. Einfach nur Materie wie zB der Asphalt auf der Straße. Alles andere muss sich irgendwie auf die anderen Sephiroth verteilen.
Da haben wir dann Yesod, was Fundament heisst. Als astrologisches Kraftprinzip gilt der Mond. Yesod heisst deshalb Fundament, weil es das Fundament zwischen Malkuth und allen anderen Sephiroth ist. Was ich nun denke, ist, dass Yesod mit vielen Dingen gleichzusetzen ist. Es ist gleich zu setzen mit dem Unterbewusstsein (Mond), mit den Instinken, mit dem Leben mit dem Astrallicht (falls es das gibt), mit der Fortpflanzung. Es ist klar, dass hier auch alle Triebe entstehen müssen. Dies lässt darauf schließen, dass die meisten Tiere, nach diesem Schema, ihr Leben nur in Malkuth und Yesod fristen. Alles andere muss auf die anderen Sephiroth verteilt werden. Da gibt es noch Netzach, was Herrlichkeit bedeutet. Ich würde Netzach (astrol. Prinzip = Venus) mit der Gefühlssphäre gleichsetzen, alles was wir fühlen ist Netzach. Auf der anderen Seite ist Hod, wo alles hineingehört, was mit den Gedanken zu tun hat, wobei ich manchmal daran zweifle, allerdings muss es sich so verhalten, wenn Netzach tatsählich die Gefühlsshäre ist. Denn Netzach und Hod sind in einem Spannungsverhältnis und Gefühle und Gedanken werden ja als Gegensätze erlebt. Nun kommen wir dann zu Tiphareth (astrol. Prinzip) Sonne. Dies ist unser Bewusstsein. Nun kommen wir zu Chesed (Jupiter) und Geburah (Mars). Ich setze dies mit der ebene der Handlungen gleich, hier bin ich mir aber am unsichersten. Das bedeutet also, dass jede Handlung entweder in die Kategorie Geburah oder Chesed gehört. Geburah würde hier für eine Handlung stehen, die ordnend einwirkt, zum Beispiel wenn jemand Krebs hat und nun der Operateur das nötig tut um ihn zu entfernen. Fußballspielen ist ein Beispiel für chesed dann und der Schiri wäre noch ein tolles beispiel für Geburah. Er sorgt für Ordnung.
Nun kommen wir zum mystischen Dreieck, bestehend aus, Binah (Verstehen) Chockmah (weisheit) und Kether (Krone). Kether ist das Sein. Was aber soll Binah und chockmah sein? Ich weiß es nicht.
Binah könnte das Gesetz der Polarität überhaupt sein. Chockmah müsste dann der Gegensatz sein. Also Nicht-polarität. Von der nicht-Polarität zu wissen, ist weise. Wer das Gesetz der Polarität kennt, versteht die Dinge der Welt. Das würde schon Sinn machen, aber ob das so intendiert wurde mit den Worten ist eine andere Frage.
Mal schauen, wann das Interesse hierfür wieder schwindet.
Donnerstag, Juli 26, 2007
Traum vom Piranhas
Im Traum sah ich ein Meer an dem links ein Weg war. Ich meinte dort meinen Vater zu sehen und lief ihm nach, bis ich am Wegende war. Mein Vater war weg. Ich ging rechts ins Wasser bzw Meer (das wie ich glaube sehr seicht war) und fing an zu schwimmen und zwar zurück zum Ufer (ich glaube ich dachte im Traum, mein Vater müsse ja ins Meer gesprungen sein, wenn er nicht auf dem Weg war). Plötzlich kommt ein? oder mehrere? Piranhas von hinten auf mich zu und beissen mich am Arm. Ich glaube, das seichte Wasser wurde an einem Punkt wieder viel tiefer, als ich zurückgeschwommen bin zum Ufer (aber am ufer bin ich nie angekommen). Die Piranhas waren glaube ich nur im seichten Wasser. Nachdem ich im tiefen Wasser war hatte ich keine Probleme mehr mit den Piranhas, weil diese nur im seichten Wasser waren und geblieben sind.
Es ist für mich immer schwierig zu entscheiden und genau auseinanderzuhalten, was ich wirklich im Traum erlebt habe und was mein Wachbewusstsein schon hinzu erfunden hat. Dieses Problem resultiert vor allem daraus, das Träume auf mich keinen richtig tief bleibenden Eindruck machen. Deshalb erinnere ich mich an ihnen auch nicht so gut. Ich bin froh, das ich mich überhaupt an Träume erinnern kann.
Was die Deutung des Traumes anbelangt, habe ich noch keine genaue Ahnung.
Was hat die Vaterfigur damit zu tun ? Warum laufe ich ihr nach ? Warum ist sie auf einmal weg ? Hat mich die Vaterfigur in eine Falle gelockt?
Steht das seichte Wasser für den Kontakt zum Wachbewusstsein und das tiefe Wasser in Verbindung mit dem tiefen Unbewussten? Warum aber sind Piranhas an der Schwelle vom Wachbewusstsein zum Unterbewusstsein? Und warum beißen diese mich ausgerechnet in den Arm?
Steht der Traum in Verbindung mit der Hohepriesterin? Immerhin geht es dort um alles weibliche und das Unbewusste ist ja viel näher am weiblichen dran als das Wachbewusstsein und außerdem ist die ganze hintere Karte der Priesterin vom Meer erfüllt.
Es ist für mich immer schwierig zu entscheiden und genau auseinanderzuhalten, was ich wirklich im Traum erlebt habe und was mein Wachbewusstsein schon hinzu erfunden hat. Dieses Problem resultiert vor allem daraus, das Träume auf mich keinen richtig tief bleibenden Eindruck machen. Deshalb erinnere ich mich an ihnen auch nicht so gut. Ich bin froh, das ich mich überhaupt an Träume erinnern kann.
Was die Deutung des Traumes anbelangt, habe ich noch keine genaue Ahnung.
Was hat die Vaterfigur damit zu tun ? Warum laufe ich ihr nach ? Warum ist sie auf einmal weg ? Hat mich die Vaterfigur in eine Falle gelockt?
Steht das seichte Wasser für den Kontakt zum Wachbewusstsein und das tiefe Wasser in Verbindung mit dem tiefen Unbewussten? Warum aber sind Piranhas an der Schwelle vom Wachbewusstsein zum Unterbewusstsein? Und warum beißen diese mich ausgerechnet in den Arm?
Steht der Traum in Verbindung mit der Hohepriesterin? Immerhin geht es dort um alles weibliche und das Unbewusste ist ja viel näher am weiblichen dran als das Wachbewusstsein und außerdem ist die ganze hintere Karte der Priesterin vom Meer erfüllt.
Ein paar neue Gedanken zur Hohepriesterin
Die Hohepriesterin sitzt rechts auf einem Kubus, so dass man einen linken Teil des Kubus sehen kann. Dies korrespondiert mit den Granatäpfeln die die linke Säule des kabbalistischen Lebensbaumes (die säule der härte, der strenge, der form) repräsentieren. Der Vorhang trennt das Wasser und das Feuer. Wird der Vorhang niedergerissen, vereinigen sich die beiden Energien.
Die Hohepriesterin wird zwischen Kether und Chockmah eingeordnet. Nun weiß ich endlich warum. Kether besitzt zwar schon alle 4 Elemente (Feuer, Wasser, Luft und Erde) sind aber noch zu einer Einheit verschmolzen, also noch nicht differenziert, deswegen gibt es dort auch noch keine Polarität, die Ausdruck dieser Karte ist.
Das Gewand der Hohepriesterin ist unten an der Karte, wo der gelbe boden ist, zu wasser verflossen. Wiederum ein Sinnbild der Vereinigung der Gegensätze.
Zu meiner weiteren Konfusion hat der Magier beigetragen der zwischen Kether und Chokmah eingeordnet wird. Die Sephira Chockmah hat die nummer 2 und bei 2 muss es ja schon eine Polarität geben, oder nicht (da die Zahl 2 ja die zahl der polarität ist)? Das dachte ich jedenfalls, aber das stimmt nicht. Wenn sich aus dem undifferenzierten Zustand sich nur ein einziges Element heraustrennt und der Magier repräsentiert das Feuer und Chockmah ist in seiner Wesensart her feuerartig, weswegen diese Karte auch dort hingehört, dann ist dort noch gar keine Polarität vorhanden, sondern eben nur 1 Element und es benötigt 2 gegensätzliche Elemente für die Polarität. Kether und chockmah und kether und binah bilden alleine für sich genommen keine Polarität. Sobald aber Binah und Chockmah differenziert wurden aus Kether existiert die Polarität und zwar zwischen Chockmah und Binah. In Kether kann man höchstens sagen, dass sie dort immanent ist oder undifferenziert dort existiert.
Ein weiterer Denkfehler der mir unterlaufen ist, ist die gleichsetzung der Karten mit einer Sephira, obwohl die Karte eine kombination aus zwei Sephiroth ist. Weswegen in jeder Karte auch Einflüsse der jeweiligen Sephiroth gefunden werden, zwischen denen die Karte eingeordnet wird, aber die Karte mit einer Sephira gleichsetzen ist Schwachsinn.
Und nun noch ein paar Worte zur Polarität, die der Ausdruck der Karte ist:
Wir können der Polarität nicht entfliehen, genauso wenig wie wir der nicht-polarität nicht entfliehen können. Polarität = nicht-Polarität. Das heisst egal wo wir sind egal wo wir uns befinden, finden wir diese beiden Dinge an. Selbst in Kether finden wir dieses Gesetz und Kether ist es auch, was uns überhaupt ermöglicht die nicht-polarität zu erkennen. Wo aber die nicht-polarität ist muss eben auch die Polarität sein. Ich merke schon, wenn ich darüber jetzt weiter schreibe endet das in Mindfuck, dazu hab ich keine großartige Lust.
Die Hohepriesterin wird zwischen Kether und Chockmah eingeordnet. Nun weiß ich endlich warum. Kether besitzt zwar schon alle 4 Elemente (Feuer, Wasser, Luft und Erde) sind aber noch zu einer Einheit verschmolzen, also noch nicht differenziert, deswegen gibt es dort auch noch keine Polarität, die Ausdruck dieser Karte ist.
Das Gewand der Hohepriesterin ist unten an der Karte, wo der gelbe boden ist, zu wasser verflossen. Wiederum ein Sinnbild der Vereinigung der Gegensätze.
Zu meiner weiteren Konfusion hat der Magier beigetragen der zwischen Kether und Chokmah eingeordnet wird. Die Sephira Chockmah hat die nummer 2 und bei 2 muss es ja schon eine Polarität geben, oder nicht (da die Zahl 2 ja die zahl der polarität ist)? Das dachte ich jedenfalls, aber das stimmt nicht. Wenn sich aus dem undifferenzierten Zustand sich nur ein einziges Element heraustrennt und der Magier repräsentiert das Feuer und Chockmah ist in seiner Wesensart her feuerartig, weswegen diese Karte auch dort hingehört, dann ist dort noch gar keine Polarität vorhanden, sondern eben nur 1 Element und es benötigt 2 gegensätzliche Elemente für die Polarität. Kether und chockmah und kether und binah bilden alleine für sich genommen keine Polarität. Sobald aber Binah und Chockmah differenziert wurden aus Kether existiert die Polarität und zwar zwischen Chockmah und Binah. In Kether kann man höchstens sagen, dass sie dort immanent ist oder undifferenziert dort existiert.
Ein weiterer Denkfehler der mir unterlaufen ist, ist die gleichsetzung der Karten mit einer Sephira, obwohl die Karte eine kombination aus zwei Sephiroth ist. Weswegen in jeder Karte auch Einflüsse der jeweiligen Sephiroth gefunden werden, zwischen denen die Karte eingeordnet wird, aber die Karte mit einer Sephira gleichsetzen ist Schwachsinn.
Und nun noch ein paar Worte zur Polarität, die der Ausdruck der Karte ist:
Wir können der Polarität nicht entfliehen, genauso wenig wie wir der nicht-polarität nicht entfliehen können. Polarität = nicht-Polarität. Das heisst egal wo wir sind egal wo wir uns befinden, finden wir diese beiden Dinge an. Selbst in Kether finden wir dieses Gesetz und Kether ist es auch, was uns überhaupt ermöglicht die nicht-polarität zu erkennen. Wo aber die nicht-polarität ist muss eben auch die Polarität sein. Ich merke schon, wenn ich darüber jetzt weiter schreibe endet das in Mindfuck, dazu hab ich keine großartige Lust.
Freitag, Juli 13, 2007
Mögl. Ausdruck der Erleuchtung
Die Augen öffnen sich zu einem seligen Lächeln.
Sind es Kirsch- oder Pfirsichblüten?
Wer wüßte es nicht?
Und doch: niemand weiß es.
(Kaiser Goyoze)
Sind es Kirsch- oder Pfirsichblüten?
Wer wüßte es nicht?
Und doch: niemand weiß es.
(Kaiser Goyoze)
Dienstag, Juli 10, 2007
Zahnschmerzen 3
Die Ursache war ein entzündeter Zahn. Er wurde nun behandelt. Momemntan geht es mir ganz gut. Vielleicht weil die Betäubung noch wirkt. Ich muss nun 3x am Tag 500mg Penicilin (Antibiotikum) nehmen. Auf das es mir wieder besser geht und ich meinen Urlaub genießen kann!
Morgen muss ich zum Zahnarzt zur Kontrolle und zum Streifenwechsel.
Morgen muss ich zum Zahnarzt zur Kontrolle und zum Streifenwechsel.
Zahnschmerzen 1
Dies ist definitiv einer der schlimmsten Nächte meines ganzen Lebens. 6-7 Stunden am Stück Zahnschmerzen und Schmerzmittel haben nichtmal wirklich viel geholfen. Ich hätte vor Schmerzen heulen können und war auch ganz kurz davor. Ich bin kurzzeitig durchgedreht und habe meinen Kopf auf meine Matratze gehauen. Geschlafen habe ich vllt 2-3 Stunden. Ansonsten ist mein Körper hellwach. Er ist wohl in völliger Alarmbereitschaft. Momentan habe ich keine Schmerzen, aber ich merke den Zahn und befürchte, dass es vor einem erneuten Schmerzausbruch nicht weit ist. Wirkliche Besserung der Schmerzen trat ein, als ich schön gekühlt habe. Gott sei Dank fand ich eine Kühlkompresse.
Ich wollte gestern zum Zahnarzt, aber Anbetracht der Tatsache, das ich Freitag und Samstag schon da war, wollte ich nicht. Ich wollte ein wenig Pause. Wäre ich mal hingegangen, aber sowas lässt sich natürlich im Nachhinein immer leicht sagen...
Ich wollte gestern zum Zahnarzt, aber Anbetracht der Tatsache, das ich Freitag und Samstag schon da war, wollte ich nicht. Ich wollte ein wenig Pause. Wäre ich mal hingegangen, aber sowas lässt sich natürlich im Nachhinein immer leicht sagen...
Sonntag, Juli 08, 2007
Zahnschmerzen
Samstag war ich dann auch beim Zahnarzt, hatte aber oben links viel mehr Schmerzen als unten, also habe ich das behandeln lassen. Leider weiss weder ich noch meine Ärztin die Ursachee, woher dieser Schmerz kommt. Wir haben beide auf Zahnfleisch getippt, also wurde dieses auch behandelt. Ich habe nun immer noch Schmerzen, womit wir wohl das Zahnfleisch ausschließen können und unsere Suche auf die Zähne beschränken können.
Der untere Nerv macht sich auch ab und an bemerkbar, hat aber nicht diese Schmerzintensität wie oben.
Ich kann leider auch kein wirkliches Muster des Schmerzes oben wahrnehmen. Anhand des Musters könnte meine Zahnärztin ja eventuell wissen, was es ist.
Der untere Nerv macht sich auch ab und an bemerkbar, hat aber nicht diese Schmerzintensität wie oben.
Ich kann leider auch kein wirkliches Muster des Schmerzes oben wahrnehmen. Anhand des Musters könnte meine Zahnärztin ja eventuell wissen, was es ist.
Freitag, Juli 06, 2007
Tot sein
Ich will einschlafen und während des Schlafens sterben und tot aufwachen.
Wenn ich bis morgen überlebe, was ich nicht hoffe, werde ich wohl meinen Zahnnerv ziehen lassen.
yippee kay yay
Wenn ich bis morgen überlebe, was ich nicht hoffe, werde ich wohl meinen Zahnnerv ziehen lassen.
yippee kay yay
Mittwoch, Juli 04, 2007
Traum 1 und Traum 2
Traum 1:
Das Schuljahr ist beendet, einige Schülerinnen aus meiner Klasse haben es nicht geschafft. Ich umarme J. und T., wobei ich J. ziemlich lange umarme und ihr dabei ziemlich nahe komme.
Traum 2:
Es ist Unterricht. Eine Lehrerin sitzt bei mir auf dem Bett und es gibt neben mir nur eine einzige Schülerin. Die Lehrerin spricht in einer Sprache die ich nicht verstehe. Dies macht mich wütend und stürze mich auf die Lehrerin und würge sie.
Das Schuljahr ist beendet, einige Schülerinnen aus meiner Klasse haben es nicht geschafft. Ich umarme J. und T., wobei ich J. ziemlich lange umarme und ihr dabei ziemlich nahe komme.
Traum 2:
Es ist Unterricht. Eine Lehrerin sitzt bei mir auf dem Bett und es gibt neben mir nur eine einzige Schülerin. Die Lehrerin spricht in einer Sprache die ich nicht verstehe. Dies macht mich wütend und stürze mich auf die Lehrerin und würge sie.
Montag, Juli 02, 2007
Traum oder nicht-Traum
Ich weiss nicht mehr ob es ein Traum war oder nicht, da mir gerade Erinnerungsfragmente in den Kopf stiegen und ich mich erinnerte, dies gesehen zu haben vor kurzer Zeit. Da ich kein Fernsehen geschaut habe, wird es denn aber wohl doch ein Traum gewesen sein. Im Traum ging es um das Qi und die Atmung und die dazugehörige Bewegung. Es scheint dem Pranayama anzugehören oder dem Qi Gong. Genaueres kann ich nicht sagen, da ich nur eine einzige Bewegung erinnern kann. Ich beugte mich nach unten (wie mans aus dem sportgymnastikunterricht kennt) zu den Füßen. Ich glaube, beim runtergehen habe ich eingeatmet und zwar ziemlich viel Sauerstoff, mehr als normal, was immer der Fall ist, wenn man bewusst atmet und beim hochgehen habe ich dann wohl ausgeatmet.
Sonntag, Juli 01, 2007
Traum von Oma
Oma und ich waren auf dem Balkon. Oma war am Geländer und fiel 4 Etagen hinunter in eine Grube. Ich schrie zu ihr und sie antwortete mir. Ich dachte, sie sei tot, aber dem war nicht so. Ich sah bei ihr kein Blut. Ich fragte sie, ob ich einen Krankenwagen rufen solle, sie stimmte zu. Ich konnte nicht das Telefon von meiner Oma benutzen, warum weiss ich nicht. Ich musste mich zum Balkon der Nachbarn (L.) hangeln, um von dort den Krankenwagen zu rufen.
Dienstag, Juni 26, 2007
"You who wish to celebrate the birthday, seek first
whence was your birth. One’s true birthday is when he enters
That which transcends birth and death — the Eternal Being.
At least on one’s birthday one should mourn one’s
entry into this world (samsara). To glory in it and celebrate
it is like delighting in and decorating a corpse. To seek
one’s Self and merge in the Self: that is wisdom." (Sri Ramana Maharshi)
whence was your birth. One’s true birthday is when he enters
That which transcends birth and death — the Eternal Being.
At least on one’s birthday one should mourn one’s
entry into this world (samsara). To glory in it and celebrate
it is like delighting in and decorating a corpse. To seek
one’s Self and merge in the Self: that is wisdom." (Sri Ramana Maharshi)
Sonntag, Juni 24, 2007
Letzter offener Arbeitstag
Letzten Freitag war nun mein letzter Arbeitstag im Jugendzentrum, wo die Türen für die Besucher geöffnet waren. Als ich am Jz angekommen bin musste D. schon gehen, da er mit seinen Eltern irgendwo hin musste. D. hatte zu mir gesagt, dass ihm der Abschied sehr schwer fallen wird und vermutlich weinen wird. Er hat den Abschied dann auch sehr kurz gehalten, um dies zu vermeiden. Zumidnest denke ich das. Der Tag verlief ansonsten normal, ausser das es wegen mir dann noch ein Essen gab. Nudeln mit Lachs und Salat dazu für alle. Ich bin bis 24Uhr geblieben und dann bin ich noch mit ein paar anderen zu S. gefahren, nachdem wir vorher bei der Tanke waren, um ein wenig zu "tanken". Wir haben bei S. ziemlich viel geredet und es waren keine seichten Gespräche, wie ich finde. J. und C. sind "schon" ca. um 2:30 gegangen.
Als sie weg waren kamen wir auch (wieder) auf Religion und Spiritualität zu sprechen. S. hat mich als arrogant bezeichnet, da ich ihm gesagt habe, dass ich das, was ich meine ihm nicht in Worten begreiflich machen kann, das es hinter dem Verstand ist und er selbst sagte dann zu mir, dass ich ja gar nicht wissen würde, ob er es denn verstehen könne. Entweder hat er nicht verstanden, dass ich etwas meine was hinter dem Verstand liegt und er deshalb auch gar nicht mit dem Verstand begreifen kann oder es war einfach eine Schutzbehauptung so das er nicht hinter den Verstand sehen muss, da er es ja doch vielleicht verstehen kann und gar nicht hinter den Verstand schauen muss. Ich habe von meinen Samadhis erzählt und H. wertete dies gleich als eine psychische Anormalität ab, woruafhin ich sagte, dass dieser Zustand normal sei und man da realisiert, dass man selbst und die anderen krank sind. Hk. ist um 4:30 gegangen und H. und ich haben bei S. gepennt.
Als sie weg waren kamen wir auch (wieder) auf Religion und Spiritualität zu sprechen. S. hat mich als arrogant bezeichnet, da ich ihm gesagt habe, dass ich das, was ich meine ihm nicht in Worten begreiflich machen kann, das es hinter dem Verstand ist und er selbst sagte dann zu mir, dass ich ja gar nicht wissen würde, ob er es denn verstehen könne. Entweder hat er nicht verstanden, dass ich etwas meine was hinter dem Verstand liegt und er deshalb auch gar nicht mit dem Verstand begreifen kann oder es war einfach eine Schutzbehauptung so das er nicht hinter den Verstand sehen muss, da er es ja doch vielleicht verstehen kann und gar nicht hinter den Verstand schauen muss. Ich habe von meinen Samadhis erzählt und H. wertete dies gleich als eine psychische Anormalität ab, woruafhin ich sagte, dass dieser Zustand normal sei und man da realisiert, dass man selbst und die anderen krank sind. Hk. ist um 4:30 gegangen und H. und ich haben bei S. gepennt.
Freitag, Juni 22, 2007
Traum mit Papa auf einem Berg
Wir waren auf einem Berg und wollten ins Tal hinabsteigen. Wir waren besorgt darüber, ob wir es noch vor Dunkelheit schaffen würden, ins Tal zu gelangen. Wir kamen zu einer Wegkreuzung. Ein Weg ging steil hinunter ein anderer nicht so steil. Wir fragten uns welcher Weg wohl am schnellsten ins Tal führen würde. Mein Vatet nahm den nicht-steilen weg, während ich vorbeigehende Leute gefragt habe, welcher Weg denn am schnellsten ins Tal führt. Alle antworten mir, dass der steile Weg der schnellste Weg ins Tal ist. Ich sagte meinem Vater bescheid und wir gingen dann den steilen Weg hinab. Vor mir hat sich dann eine wunderschöne Landschaft aufgetan. Eine Bergwiesenbaumlanschaft am Horizont. Ich war so überwältigt von dieser Schönheit, das ich anfangen musste zu weinen und ich hab eine tiefe Freude in mir gespürt.
Ende.
Ende.
Montag, Juni 18, 2007
Traum vom Umzug mit Papa
Ich habe geträumt, dass ich mit meinem Papa nach Velbert ziehen müsste, weil er dort seiner Arbeit näher ist, womit ich gefühlsmäßig nicht einverstanden war, denn dann hätte ich nen ziemlich weiten Weg zur Schule/PRaktikum.
Sonntag, Juni 17, 2007
Traum von H.
Heute habe ich von H. geträumt, mit der ich ein Treffen hatte auf das ich mich sehr gefreut habe allerdings auch sehr nervös war. Zum Treffen ist es im Traum nicht gekommen d.h. der Traum oder mein Erinnerungsvermögen ist einfach abgebrochen, aber die Verabredung stand.
Samstag, Juni 16, 2007
Lotussitz
Ich bin nun wieder in der Lage den Lotussitz einzunehmen, was ich das letzte mal in der Grundschule im Sportunterricht konnte.
Sonntag, Juni 03, 2007
Traum vom Flugzeug
Stolle und ich sind am Baldeneysee. Stolle und ich sehen ein Passagierflugzeug. Es fliegt tief. Sehr tief, so dass wir beide annehmen, dass es auf dem See landen wird. Wir beide rennen ans Ufer um das Flugzeug weiter beobachten zu können und um es möglichst nahe sein. Das Flugzeug landet auf dem See.
Samstag, Juni 02, 2007
Dienstag, Mai 29, 2007
Zahnarztbehandlung
Heute bei meiner Wurzelkanalbehandlung (zumindest glaube ich das es eine war) war es mir möglich diese körperliche Hülle abzulegen und in den See des tiefen Seins einzutauchen.
Dienstag, Mai 22, 2007
Operation
Es sind jetzt schon 2 wochen vergangen, seit dem ich am Kiefer operiert wurde. Ich weiss den genauen Termin gar nicht mehr, aber es war ein Freitag. Mir wurde der Kiefer aufgeschnitten um ein Odontom zu entfernen. Ein Odontom soll ein Zahn sein, der seine Entwicklung irgendwann abgebrochen hat (also eigentlich gar kein Zahn ist). Ich habe im Internet recherchiert und fand heraus, das ein Odontom ein gutartiger Tumor sei. Wie dem auch sei, das Odontom wurde entfernt. Seitdem habe ich immer einen Streifen in der Wunde gehabt, der die Schmerzen linderte. Der Streifen musste auch alle paar Tage ausgetauscht werden, eine Prozedur die aber nicht mehr weh tut, ausser am Anfang. Heute ist der Streifen rausgekommen, da sich bei mir nach ein paar Minuten keine Schmerzen auftaten, was vorher immer der Fall war und ich denke das ich es nicht mehr brauche. Jetzt spucke ich allerdings eine gelbe flüssige Masse, was wohl Eiter ist. Mal schauen, wie es morgen aussieht. Wenn morgen der Speichel immer noch verfärbt ist, gehe ich morgen wieder hin und lasse mir einen neuen Streifen reinmachen lassen. Das wird auch kein Problem sein, da mir die Zahnärztin das so auch angeboten hat, wenns Probleme gäbe, kann ich direkt wieder kommen.
Mittwoch, Mai 02, 2007
Meditationsübung
Es gibt eine Meditationsübung, da soll man die Unsicherheit fühlen im Körper und die Sterblichkeit des Körpers. Dann geht man zu einem Punkt über kurz bevor man stirbt und man soll aus all seinen Taten 2 gute Taten erinnern.
Ich habe nur eine einzige gute Tat erinnert. Ich erinnere mich nur noch an eine andere Tat von der ich aber behaupte, dass sie nicht wirklich gut sei, oder besser gesagt, NICHT gut GENUG sei um gut zu sein. Es ist schon überhaupt ziemlich krank, dass ich nur 2 Taten in Betracht ziehen konnte, die gut sind, von all den Millionen Dingen, die ich getan habe.
Hierauf zielt die Meditation dann nämlich auch ab. Wir gehen viel zu hart mit uns selber ins Gericht. Die eine gute Tat, die ich nicht dazu zähle, handelt davon, dass ich meinem Paps seinen PC wieder lauffähig gemacht habe und warum sollte das nicht eine gute Tat sein?
Ich habe nur eine einzige gute Tat erinnert. Ich erinnere mich nur noch an eine andere Tat von der ich aber behaupte, dass sie nicht wirklich gut sei, oder besser gesagt, NICHT gut GENUG sei um gut zu sein. Es ist schon überhaupt ziemlich krank, dass ich nur 2 Taten in Betracht ziehen konnte, die gut sind, von all den Millionen Dingen, die ich getan habe.
Hierauf zielt die Meditation dann nämlich auch ab. Wir gehen viel zu hart mit uns selber ins Gericht. Die eine gute Tat, die ich nicht dazu zähle, handelt davon, dass ich meinem Paps seinen PC wieder lauffähig gemacht habe und warum sollte das nicht eine gute Tat sein?
Jack Kornfilelds "Werdegang"
Jack Kornfield hat 10 jahrelang spirituelle Praxis ausgeführt, so wie er sagt, "vom Geist aus". Er benutzte seinen Geist um zum Verstehen zu gelangen. Er entwickelte Konzentration und Samadhi, tiefe Level von mentaler Absorbierung und viele Einsichten bekam er durch diese 10 jahre lange Praxis. Er hatte visionen und Enthüllungen und verschiedene Arten von tiefen Erleuchtungen. Während seine Entwicklung begann, wurde die Welt, so wie er sich früher verstand, auf den Kopf gestellt. Er sah die Dinge in einem neuerem und klügerem Licht.
Er dachte, dass ist das Ziel der Praxis und er war zufrieden mit seinem neuen Verstehen. Als er dann zurück in die USA ging, wich diese Erkenntnis. Er legte die Mönchsrobe ab, schrieb sich in die Hochschule ein und besorgte sich einen Job (Taxifahrer). Er wurde auch in eine intime Beziehung verwickelt. Er bemerkte, dass all seine Meditationen ihm wenig bis gar nichts gebracht haben, in bezug auf menschliche Beziehungen. Er war immer noch unreif emotional und führte immer noch die gleichen schmerzhaften Muster aus, genau so wie vorher, bevor er ins Klsoter ging, mit dem einzigen Unterschied, dass er es nun klarer sieht. Er konnte die Metta-Meditation für aberzählige andere Menschen ausführen, hatte aber fürchterliche Probleme mit einer Person intim zu werden, die hier und jetzt da war. Er benutzte die Meditation um schmerzhafte Gefühle zu unterdrücken und bemerkte oft gar nicht, dass er wütend war, traurig.
Die Wurzeln für seine Ungklücklichkeit in Beziehungen wurden nicht untersucht. Er hatte nur wenige Fähigkeiten, wie er mit seinen Gefühlen umgehen konnte.
Deswegen ging er den Weg von den oberen Chakren zu den unteren Chakren. Vom Geist zum Herz. Er lernte seine Gefühle zu fühlen.
Er tat dies durch Einzel- und Gruppentherapie und transpersonale Psychotherapie und durch schöne und disaströse Beziehungen.
Er dachte, dass ist das Ziel der Praxis und er war zufrieden mit seinem neuen Verstehen. Als er dann zurück in die USA ging, wich diese Erkenntnis. Er legte die Mönchsrobe ab, schrieb sich in die Hochschule ein und besorgte sich einen Job (Taxifahrer). Er wurde auch in eine intime Beziehung verwickelt. Er bemerkte, dass all seine Meditationen ihm wenig bis gar nichts gebracht haben, in bezug auf menschliche Beziehungen. Er war immer noch unreif emotional und führte immer noch die gleichen schmerzhaften Muster aus, genau so wie vorher, bevor er ins Klsoter ging, mit dem einzigen Unterschied, dass er es nun klarer sieht. Er konnte die Metta-Meditation für aberzählige andere Menschen ausführen, hatte aber fürchterliche Probleme mit einer Person intim zu werden, die hier und jetzt da war. Er benutzte die Meditation um schmerzhafte Gefühle zu unterdrücken und bemerkte oft gar nicht, dass er wütend war, traurig.
Die Wurzeln für seine Ungklücklichkeit in Beziehungen wurden nicht untersucht. Er hatte nur wenige Fähigkeiten, wie er mit seinen Gefühlen umgehen konnte.
Deswegen ging er den Weg von den oberen Chakren zu den unteren Chakren. Vom Geist zum Herz. Er lernte seine Gefühle zu fühlen.
Er tat dies durch Einzel- und Gruppentherapie und transpersonale Psychotherapie und durch schöne und disaströse Beziehungen.
Dienstag, Mai 01, 2007
Freitag, April 27, 2007
Traum von der veränderten Aufgabenstellung für den Praktibericht
Heute habe ich geträut, es müsste der Tag Mittwoch im Traum gewesen sein, dass wir einen neuen - warum auch immer - Zettel bekommen haben für den Praktibericht, obwohl wir schon einen hatten, mit ganz anderen Aufgaben als zuvor. Die ganze Klasse war darüber wütend. Ich auch. Wir sollten den Bericht auch noch an einem viel früheren Termin abgeben, nach längeren Verhandlungen mit dem Lehrer ist es uns dann doch gelungen, den ursprünglichen Abgabetermin am 30. Mai zu sichern. Wir hätten sonst nur 5 Tage Zeit gehabt, um den Praktibericht fertig zu stellen, was viel zu wenig ist.
Dienstag, April 24, 2007
This body is not me.
I am not limited by this body.
I am life without boundaries.
I have never been born,
and I have never died.
Look at the ocean and the sky filled with stars, manifestations from my wondrous true mind.
Since before time, I have been free.
Birth and death are only doors through which we pass, sacred thresholds on our journey.
Birth and death are a game of hide- and seek.
So laugh with me,
hold my hand,
let us say good-bye,
say good-bye, to meet again soon.
We meet today.
We will meet again tomorrow.
We will meet at the source every moment.
We meet each other in all forms of life.
By Thich Nhat Hanh
I am not limited by this body.
I am life without boundaries.
I have never been born,
and I have never died.
Look at the ocean and the sky filled with stars, manifestations from my wondrous true mind.
Since before time, I have been free.
Birth and death are only doors through which we pass, sacred thresholds on our journey.
Birth and death are a game of hide- and seek.
So laugh with me,
hold my hand,
let us say good-bye,
say good-bye, to meet again soon.
We meet today.
We will meet again tomorrow.
We will meet at the source every moment.
We meet each other in all forms of life.
By Thich Nhat Hanh
Mittwoch, April 11, 2007
Meine Ohren
Seit Freitag hatte ich nun Probleme mit meinen Ohren. Fast immer wenn ich aufgestanden bin konnte ich rechts nicht mehr viel hören. Da Feiertage waren bis einschließlich Montag konnte ich nicht zum Arzt, außer ins Krankenhaus, da bin ich aber nicht hingegangen, weil sich die Situation auch immer besserte. Ich bin dann gestern zum Hausarzt, der auch in mein Ohr geschaut hat und Ohrenschmalz sah und meinte, dass dies die Ursache sein könnte und dass das Ohr evtl. gespült werden müsse. Meine Mutter hat mir vorher achon gesagt, dass er mich wohl zum Herrn Dr. R. überweisen würde und das dieser Arzt keine Kompetenz besitzen würde. Herr H. hat mich dann auch tatscählich in die Praxis wo Herr R. tätig ist überwiesen. Ich fand dann heraus, dass es eine Gemeinschaftspraxis ist und es gar nicht sicher sei, dass ich zu Hrrn R. komme. An der Anmeldung habe ich noch was von Urlaubsvertretung gehört und dachte mir jetzt hast du 50:50 chance. Entweder ist der eine Arzt im Urlaub oder der andere. Als ich gestern noch in der HNO Praxis war, die so voll war, wurde mir ein Termin für heute aufgedrückt. Letztendlich wurde ich dann von der Vertretung behandelt, aber das war nicht die Vertretung von Herrn R. Es war ein Arzt aus dem Alfried-Krupp Krankenhaus. Er hat sich mein Ohr dann angeschaut und hat nen schönen Pfropf darin entdeckt und hat es mit einem seiner Instrumente rechts aus meinem Ohr herausgeholt, was sehr unangenehm war. Das linke Ohr wurde dann auch gesäubert. Zuerst mit dem Instrument, aber auf dieser Seite war es noch unangenehmer. Das hat er wohl gemerkt und hat dann mein Ohr dort gespült, wo dann Wasser drin war, was er auch wieder herausgeholt hat.
Meine Ohren waren und sind dadurch auch leicht entzündet.
Wenn ich irgendeinen Ohrenarzt empfehlen kann, dann diesen Mann.
Ich höre nun wieder Dinge, die ich sonst gar nicht mehr gehört habe. Ich vermute, dass ich durch die "Verdreckung" meines Ohres schon lange nicht mehr richtig gut hören kann. Ansonsten würde ich mich daran erinnern, gewisse Dinge gehört zu haben, die ich nun wieder höre, es sei denn diese Dinge habe ich schon sehr lange nicht mehr gehört.
Ich glaube ich muss mich erstmal wieder daran gewöhnen, so sensibel hören zu können.
Meine Ohren waren und sind dadurch auch leicht entzündet.
Wenn ich irgendeinen Ohrenarzt empfehlen kann, dann diesen Mann.
Ich höre nun wieder Dinge, die ich sonst gar nicht mehr gehört habe. Ich vermute, dass ich durch die "Verdreckung" meines Ohres schon lange nicht mehr richtig gut hören kann. Ansonsten würde ich mich daran erinnern, gewisse Dinge gehört zu haben, die ich nun wieder höre, es sei denn diese Dinge habe ich schon sehr lange nicht mehr gehört.
Ich glaube ich muss mich erstmal wieder daran gewöhnen, so sensibel hören zu können.
Dienstag, April 10, 2007
Pan's Labyrinth, Ghost in the Shell 2, Matrix
Alle diese Filme haben ein Thema gemeinsam, nämlich eine Vermengung oder Vermischung von Welten. Bei Ghost in the Shell 2 geht es um die Vermischung zwischen Menschen und Robotern bei Pan's Labyrinth um die Realität und der "Märchenwelt" und bei dem Film Matrix eben um die Realität und die Matrix.
Bei Matrix sind die Welten noch am klarsten getrennt bei Ghost in the Shell2 weiss man gar nicht mehr, was Roboter und was Mensch ist bei Pans labyrinth kann man nun hergehen und verschiedene "Weltmischungen" anführen. So zB die Mischung zwischen Rationalität und Irrationalität oder wie oeben schon erwähnt der Realität und der Märchenwelt oder die Weltmischung zwischen Diesseits + Jenseits.
Bei Matrix sind die Welten noch am klarsten getrennt bei Ghost in the Shell2 weiss man gar nicht mehr, was Roboter und was Mensch ist bei Pans labyrinth kann man nun hergehen und verschiedene "Weltmischungen" anführen. So zB die Mischung zwischen Rationalität und Irrationalität oder wie oeben schon erwähnt der Realität und der Märchenwelt oder die Weltmischung zwischen Diesseits + Jenseits.
Mittwoch, April 04, 2007
Der Wille
Es scheint so zu sein, dass ich meinen Willen zuerst einer starken moralischen Überprüfung unterziehe. Ich frage mich ob das denn 'richtig' ist oder 'falsch', was ich machen will, anstatt einfach das zu tun, was ich vorher wollte.
Erfahrungen
Wozu sind Erfahrungen eigentlich gut? weder gute noch schlechte Erfahrungen sondern einfach Erfahrungen ? Erfahrungen können an meinem persönlichen Empfinden, an meiner aktuellen Situation gar nichts ändern. Sie haben darauf überhaupt gar keinen einfluss. Erfahrungen können nur dabei helfen, bessere/klügere Entscheidungen zu treffen. Erfahrungen nach zu jagen ist völliger Blödsinn - egal ob man Erfahrungen wiederholen möchte oder ob es neue sind. Sie alle helfen mir nicht dabei mein Befinden zu verbessern. Um das Befinden zu verbessern hilft nur etwas, was außerhalb der Erfahrung liegt. Was außerhalb der Erfahrung ist/liegt, ist genau das, was in diesem Moment geschieht. Verändert man diesen Moment kann sich das Befinden verbessern.
Ein Beispiel:
Jemand der im Krankenhaus liegt, mag noch soviele positive Erfahrungen gemacht haben, sein Befinden ist trotzdem scheisse (das gleiche gilt natürlich auch wenn er negative erfahrungen gemacht hat). Wenn er an seinem Befinden etwas ändern will muss etwas ausserhalb seiner Erfahrung/en geschehen. Das könnte eine Operation sein oder irgendetwas anderes, was ausserhalb seiner Erfahrung geschieht.
Ein Beispiel:
Jemand der im Krankenhaus liegt, mag noch soviele positive Erfahrungen gemacht haben, sein Befinden ist trotzdem scheisse (das gleiche gilt natürlich auch wenn er negative erfahrungen gemacht hat). Wenn er an seinem Befinden etwas ändern will muss etwas ausserhalb seiner Erfahrung/en geschehen. Das könnte eine Operation sein oder irgendetwas anderes, was ausserhalb seiner Erfahrung geschieht.
Sonntag, April 01, 2007
Donnerstag, März 29, 2007
Die wichtigsten Syllogismen
1. categorical syllogism
2. conditional or hypothetical syllogism
3. disjunctive syllogism
Bei dem kategorischem Syllogismus geht es darum Kategorien in andere Kategorien zu schieben, daher auch der name.
Das Beispiel was man häufig findet zum kategorischen Syllogismus ist:
Alle Menschen sind sterblich.
Sokrates ist ein Mensch
Also ist Sokrates sterblich.
Man kann bei dem kategorischen Syllogismus (egal welcher art) nun Kreise benutzen, um zu schauen, ob richtig gedacht wurde. Wenn wir mein geklautes Beispiel betrachten, so zeichnen wir einen Kreis und nennen ihn Menschen. Da alle Menschen sterblich sind ziehen wir einen Kreis um den Kreis der Menschen herum und nennen ihn sterblich. Und nun noch ein Kreis in den Kreis der Menschen hinein und nennen ihn Sokrates. Passt perfekt. Formal-logisch ein super argument.
Nun zu etwas schwierigerem:
Manche Menschen sind sterblich. (gehen wir einfach mal davon aus)
Sokrates ist ein Mensch.
Können wir daraus jetzt folgern, dass Sokrates sterblich ist ? Nein.
Wieder einen Kreis für Menschen Zeichnen und in diesen Kreis den Kreis für Sokrates. Und nun ? Wohin kommt der kreis für sterblich ? Wir wissen nicht, wo dieser kreis beginnt oder endet. Wir können weder sagen dass Sokrates sterblich ist noch können wir sagen, dass er nicht sterblich ist.
Und so können wir mit den Kreisen alle Arten des kategorischen Syllogismus auf ihre Validität überprüfen.
Der hypothetische Syllogismus hat die form "wenn a dann b".
Wenn ich gewählt werde, wird es uns allen besser gehen!
ich werde gewählt.
deshalb wird es uns besser gehen!
Perfekte Formeinhaltung.
Wenn ich gewählt werde, wird es uns allen besser gehen!
Ich wurde nicht gewählt.
Also wird es uns auch nicht besser gehen!
Falsch. Denn: Auch, wenn ich nicht gewählt werde, kann es uns besser gehen (je nachdem was passiert)
Wenn ich gewählt werde, wird es uns allen besser gehen!
Es geht uns allen besser.
Also wurde ich gewählt.
Falsch. Denn: Auch, wenn ich nicht gewählt werde, kann es uns besser gehen (je nachdem was passiert)
Wenn ich gewählt werde, wird es uns allen besser gehen!
Es geht uns allen nicht besser.
Also wurde ich nicht gewählt.
Richtig. Denn: Wir haben gesagt, wenn ich gewählt werde, würde uns allen besser gehen und wenn es uns nicht besser geht, muss das heissen, dass ich nicht gewählt wurde.
Wenn wir den ersten Satz bejahen und den zweiten satz verneinen, produzieren wir korrekte Argumente.
Der disjunktive Syllogismus hat die Form entweder...oder
Entweder ich laufe zur Schule oder ich fahre mit der Bahn.
Ich fahre nicht mit der Bahn.
Also laufe ich zur schule.
Richtig.
Entweder ich laufe zur Schule oder ich fahre mit der Bahn.
Ich laufe nicht.
Also fahre ich mit der Bahn.
Richtig.
Entweder ich laufe zur Schule oder ich fahre mit der Bahn.
Ich fahre mit der Bahn.
Also laufe ich nicht zur Schule.
Das könnte richtig sein. Muss nicht. Denn: Wenn ich mit der Bahn fahre, könnte ich ja auch laufen (rein theoretisch) Die frahe die sich stellt: Kann ich beides mit der Bahn fahren und zur schule laufen ? (diese frage wurde vorher ausgeschlossen, deswegen war dort die Antwort klar.)
Das gleiche passiert, wenn wir es um drehen, wenn wir die Form haben:
Entweder ich laufe zur Schule oder ich fahre mit der Bahn.
Ich laufe zur schule.
Also fahre ich nicht mit der Bahn.
Wenn wir als erstes eine Sache ausschließen, dann können wir richtig schlussfolgern, welche Sache getan wird tun wir das nicht, können wir nicht 100%ig sicher sein und das ist aber de Anspruch der formalen Logik also musses verworfen werden.
2. conditional or hypothetical syllogism
3. disjunctive syllogism
Bei dem kategorischem Syllogismus geht es darum Kategorien in andere Kategorien zu schieben, daher auch der name.
Das Beispiel was man häufig findet zum kategorischen Syllogismus ist:
Alle Menschen sind sterblich.
Sokrates ist ein Mensch
Also ist Sokrates sterblich.
Man kann bei dem kategorischen Syllogismus (egal welcher art) nun Kreise benutzen, um zu schauen, ob richtig gedacht wurde. Wenn wir mein geklautes Beispiel betrachten, so zeichnen wir einen Kreis und nennen ihn Menschen. Da alle Menschen sterblich sind ziehen wir einen Kreis um den Kreis der Menschen herum und nennen ihn sterblich. Und nun noch ein Kreis in den Kreis der Menschen hinein und nennen ihn Sokrates. Passt perfekt. Formal-logisch ein super argument.
Nun zu etwas schwierigerem:
Manche Menschen sind sterblich. (gehen wir einfach mal davon aus)
Sokrates ist ein Mensch.
Können wir daraus jetzt folgern, dass Sokrates sterblich ist ? Nein.
Wieder einen Kreis für Menschen Zeichnen und in diesen Kreis den Kreis für Sokrates. Und nun ? Wohin kommt der kreis für sterblich ? Wir wissen nicht, wo dieser kreis beginnt oder endet. Wir können weder sagen dass Sokrates sterblich ist noch können wir sagen, dass er nicht sterblich ist.
Und so können wir mit den Kreisen alle Arten des kategorischen Syllogismus auf ihre Validität überprüfen.
Der hypothetische Syllogismus hat die form "wenn a dann b".
Wenn ich gewählt werde, wird es uns allen besser gehen!
ich werde gewählt.
deshalb wird es uns besser gehen!
Perfekte Formeinhaltung.
Wenn ich gewählt werde, wird es uns allen besser gehen!
Ich wurde nicht gewählt.
Also wird es uns auch nicht besser gehen!
Falsch. Denn: Auch, wenn ich nicht gewählt werde, kann es uns besser gehen (je nachdem was passiert)
Wenn ich gewählt werde, wird es uns allen besser gehen!
Es geht uns allen besser.
Also wurde ich gewählt.
Falsch. Denn: Auch, wenn ich nicht gewählt werde, kann es uns besser gehen (je nachdem was passiert)
Wenn ich gewählt werde, wird es uns allen besser gehen!
Es geht uns allen nicht besser.
Also wurde ich nicht gewählt.
Richtig. Denn: Wir haben gesagt, wenn ich gewählt werde, würde uns allen besser gehen und wenn es uns nicht besser geht, muss das heissen, dass ich nicht gewählt wurde.
Wenn wir den ersten Satz bejahen und den zweiten satz verneinen, produzieren wir korrekte Argumente.
Der disjunktive Syllogismus hat die Form entweder...oder
Entweder ich laufe zur Schule oder ich fahre mit der Bahn.
Ich fahre nicht mit der Bahn.
Also laufe ich zur schule.
Richtig.
Entweder ich laufe zur Schule oder ich fahre mit der Bahn.
Ich laufe nicht.
Also fahre ich mit der Bahn.
Richtig.
Entweder ich laufe zur Schule oder ich fahre mit der Bahn.
Ich fahre mit der Bahn.
Also laufe ich nicht zur Schule.
Das könnte richtig sein. Muss nicht. Denn: Wenn ich mit der Bahn fahre, könnte ich ja auch laufen (rein theoretisch) Die frahe die sich stellt: Kann ich beides mit der Bahn fahren und zur schule laufen ? (diese frage wurde vorher ausgeschlossen, deswegen war dort die Antwort klar.)
Das gleiche passiert, wenn wir es um drehen, wenn wir die Form haben:
Entweder ich laufe zur Schule oder ich fahre mit der Bahn.
Ich laufe zur schule.
Also fahre ich nicht mit der Bahn.
Wenn wir als erstes eine Sache ausschließen, dann können wir richtig schlussfolgern, welche Sache getan wird tun wir das nicht, können wir nicht 100%ig sicher sein und das ist aber de Anspruch der formalen Logik also musses verworfen werden.
Mittwoch, März 28, 2007
Das zwitschern der Vögel
Als ich heute morgen zur Arbeit ging und ich die Vögel zwitschern hörte musste ich lächeln und mir kamen vor freude tränen. Sofort setzte mein Verstand ein und sagte: "wie kannst du das zwitschern der vögel nur so schön finden?."
Kirche
In der Kirche (zumindest in die ich gehe) spüre ich die Anwesenheit Gottes viel mehr. Ich weiss nicht warum. Vielleicht liegt es an dem architektonischen Stil (d.h. das der Stil irgendeine Kraft bündelt oder mobilsiert oder hat. Man könnte es wohl deshalb auch einen kraftort nennen) oder einfach daran, weil es dort sehr leise ist oder vielleicht sind es beide Faktoren.
In der Kirche werde ich sehr schnell ruhig, die Gedanken werden dort sehr schnell weniger oder tauchen gar nicht mehr auf.
In der Kirche werde ich sehr schnell ruhig, die Gedanken werden dort sehr schnell weniger oder tauchen gar nicht mehr auf.
Meditation
Als ich gestern Nacht wie (fast) immer, wenn ich mich hinlege, meine Gedanken betrachte, fiel mir ein, dass ich das schon als Kind gemacht habe. Wie alt ich da war, weiss ich nicht genau. Vllt 7 Jahre vllt 12. Aber irgendwo dazwischen sollte der Zeitpunkt liegen. Ich habe also schon sehr früh angefangen zu meditieren und ich erinnere mich an einen Satz, den ich gedacht habe: "einfach die gedanken an dir vorbeiziehen lassen, irgendwann wirst du dann einfach weg sein und schlafen." Früher, soviel ich weiss, hatte ich immer einen Denkzwang abends. Habe abends immer über Dinge nachgedacht und das hat mich vom schlafen abgehalten. Auch heutzutage ist das ab und zu noch so. Eine Lösung dazu war, den Gedanken abends nicht mehr soviel Aufmerksamkeit zu schenken. Daraus resultierte meine Meditation. Die Betrachtung der Gedanken.
Sonntag, März 25, 2007
Controlling thougths
To not control thoughts means neither to think deliberately nor to don't think deliberately. The first meditation technique which came up in my mind which achieves this goal is the Vipassana-Meditation which is in contrast to zazen-meditation where one is supposed to count the breath. Counting the breath means to control the mind.
Samstag, März 24, 2007
jogging
Ich bin heute nun ca 2 stunden ziemlich schnell gejoggt. Für den Eintritt der Gruga musste man heute bezahlen (was ich net wusste), also bin ich eine andere route gelaufen und zwar durch den Wald der sehr dunkel war. (vorher war ich bei meinem alten zu hause um zu schauen ob da wer eingezogen ist und ja die frau die unten wohnte wohnt nun in meiner ehem. wohnung.) So dunkel, dass ich den boden vor meinen füßen gar nicht mehr gesehen habe teilweise, aber das war mir egal, genauso wie es mir egal war, als ich gemerkt habe, das, wenn ich stehen blieb mir schwindelig wurd, (mir ist jetzt gerade immer noch schwindelig). Gerade an der Kreuzung hatte ich Gleichgewichtsprobleme merkte meine Beine und füße kaum und stand eben sehr wackelig auf den beinen, aber ich bin heil über die Kreuzung gekommen. Schwitzen tue ich wie eine sau. Herrlich. Jetzt kommt nur noch die Zeitumstellung.
a stressful week
This week was especially stressful because I wrote a mathtest last Monday which I hope will be any good, wrote an Englishtest last thursday where I also had an argument with my English teacher and had an appointment at the dentist last friday and finally we/I had a concert at the youth center where I appearaed later at 8:15pm instead of 3:00pm because of the appointment at the dentist.
The argument with my English teacher occupied me some time. The teacher came 5minutes too late and at the end of the hour when I still wrote the test she just wanted to go out and leave me alone with my test. What a bitch! By that time I already finished the test. I only had to count the words. She interrupted me as I was counting the words and she said that she will go now. I said to her that she came 5minutes too late and because of that I would still have 5minutes. I don't remember what words we exchanged further on. The only thing I still remember is that she called me a "Plage" and I replied: "thanks." She allowed me to count the words anyway I needed aprox. 10minutes because I wrote more than 300 words. Therefore I was 10minutes over the time and she said that I was 5minutes over the time even if I had 5more minutes added to the end of the hour. I knew that she would say something like this. As I gave her my english test she said that I was right. She said that she must be in the classroom on time (and I think particularly when we write a test isnt that normal ?). She also said that she doenst have the key for the classroom and was 5 minutes late because of that.
I got two fillings at the dentist. My teeth were stubborn that day. I got local anesthesia which at first didnt seem to effect anything so get a second injection and I noticed that i was oblivious of any pain. Then she drilled at the teeth and I had little but uncomfortable pain. Therefore I got injections either right into the teeth or in the gums. It could be that that happened earlier I dont remember the chronological order very well at this time. I trembled on the dentist's chair and I tried to control it and it worked out more or less. She said to me that there was sometinh on my x-ray which doesnt belong there. She then consulted a second dentist. He also looked into my mouth. It came out that this thing is an odonton. An odonton is a "retarded tooth" a tooth which was in development and then just stopped to develop. What are we gonna do with it ? Right. We must pull it. This will happen on a later date. As the treatment was over we talked the things which must be done over like the parodontitis-treatmeant or the crowns I need at the lower jaw and that we have to create a "kosten und heilplan" for that. The parodontits treatment will cost 54€. When I was home I chatted on the internet but because of pain I had to go bed to take little nap.
At work there was not much to do but the usual things that we always have to do when there is a concert. I was already at home at 00:45am.
The argument with my English teacher occupied me some time. The teacher came 5minutes too late and at the end of the hour when I still wrote the test she just wanted to go out and leave me alone with my test. What a bitch! By that time I already finished the test. I only had to count the words. She interrupted me as I was counting the words and she said that she will go now. I said to her that she came 5minutes too late and because of that I would still have 5minutes. I don't remember what words we exchanged further on. The only thing I still remember is that she called me a "Plage" and I replied: "thanks." She allowed me to count the words anyway I needed aprox. 10minutes because I wrote more than 300 words. Therefore I was 10minutes over the time and she said that I was 5minutes over the time even if I had 5more minutes added to the end of the hour. I knew that she would say something like this. As I gave her my english test she said that I was right. She said that she must be in the classroom on time (and I think particularly when we write a test isnt that normal ?). She also said that she doenst have the key for the classroom and was 5 minutes late because of that.
I got two fillings at the dentist. My teeth were stubborn that day. I got local anesthesia which at first didnt seem to effect anything so get a second injection and I noticed that i was oblivious of any pain. Then she drilled at the teeth and I had little but uncomfortable pain. Therefore I got injections either right into the teeth or in the gums. It could be that that happened earlier I dont remember the chronological order very well at this time. I trembled on the dentist's chair and I tried to control it and it worked out more or less. She said to me that there was sometinh on my x-ray which doesnt belong there. She then consulted a second dentist. He also looked into my mouth. It came out that this thing is an odonton. An odonton is a "retarded tooth" a tooth which was in development and then just stopped to develop. What are we gonna do with it ? Right. We must pull it. This will happen on a later date. As the treatment was over we talked the things which must be done over like the parodontitis-treatmeant or the crowns I need at the lower jaw and that we have to create a "kosten und heilplan" for that. The parodontits treatment will cost 54€. When I was home I chatted on the internet but because of pain I had to go bed to take little nap.
At work there was not much to do but the usual things that we always have to do when there is a concert. I was already at home at 00:45am.
Montag, März 12, 2007
Mittwoch, März 07, 2007
Sonntag, Februar 11, 2007
Genesis
"And the Lord God said, "The man has now become like one of us, knowing good and evil. He must not be allowed to reach out his hand and take also from the tree of life and eat, and live forever." (Genesis 3:22)
Wie logisch doch dieser Satz ist!! Muss man sich das doch mal auf der Zunge zergehen lassen! Wer zwischen gut und böse gelernt hat, unterscheiden zu können (und hier wird das Unterscheiden ganz generell gemeint), der kann auch zwischen Tod und Leben unterscheiden! Wer nicht fähig ist zu unterscheiden, wie soll dieser Mensch jemals erkennen, dass er leben oder sterben kann ? UNMÖGLICH! Für diesen Menschen ist es wie in Genesis 3:22 geschrieben steht, ein ewiges Leben oder ein ewiger Tod.
Wie logisch doch dieser Satz ist!! Muss man sich das doch mal auf der Zunge zergehen lassen! Wer zwischen gut und böse gelernt hat, unterscheiden zu können (und hier wird das Unterscheiden ganz generell gemeint), der kann auch zwischen Tod und Leben unterscheiden! Wer nicht fähig ist zu unterscheiden, wie soll dieser Mensch jemals erkennen, dass er leben oder sterben kann ? UNMÖGLICH! Für diesen Menschen ist es wie in Genesis 3:22 geschrieben steht, ein ewiges Leben oder ein ewiger Tod.
Samstag, Oktober 21, 2006
Zahlen sind keine festen Größen in der Geometrie
Jawohl. So ist es. Zahlen in der Geometrie sind keine festen Größen. Das bedeutet, wenn wir z.B. ein Rechteck haben von 7cm länge und 5cm breite, so sagen diese Zahlen über die Größe des Rechteckes überhaupt nichs aus. Genau wie die Zahl der Fläche in diesem Falle 35cm² nichts über die wirkliche größe der Fläche aussagt. Warum sagen zahlen nichts über die Größe einer Seite oder die Zahl einer Fläche nichts aus ?
Das ist so, weil wir die Seiten einfach mit einem Platzhalter bezeichnen. In diesem Falle bezeichnen wir die eine seite mit 5 und die andere seite mit 7. Genausk önnten wir diese Seiten auch mit 10 und 12 bezeichnen und genau die gleiche Länge und Breite meinen wie mit 7 und 5. So wie wir auch für einen Baum andere Wörter verwenden können als nur "Baum", so können wir genauso gut, Zahlen durch andere Zahlen ersetzen, die genau das gleiche meinen wie die vorherige Zahl. Zahlen sind daher nichts absolutes. Sie sind relativ zumindest in der Rubrik Geometrie. Wir lesen das Rechteck ist 5cm lang und 7cm breit und sofort erscheint vor unserem geistigen Auge ein Rechteck in der ungefähren größe wie hier angegeben. Wir hätten nun andere Zahlen einsetzen können, die genau das gleiche Vorstellungsbild erscheinen lässt. Zahlen in der Geometrie sind Platzhalter für unbekannte größen. Es wird versucht, das Unbekannte bekannt zu machen, was natürlich nicht geht. Entweder es ist bekannt oder nicht bekannt. Trotzdem hat Geometrie natürlich seinen Sinn.
Genau das gleiche, was ich hier sage, wird im Buddhismus mit Maya ausgesagt. Maya wird manchmal mit Illusion übersetzt, stimmt aber nicht ganz. Maya heisst Maß. Alles messen ist Illusion. Alles, was ausgemessen wird, sagt nichts über das was ausgemessen wurde über seine Größe aus. Es ist unbekannt. Wir können dazu nichts sagen.
Das ist so, weil wir die Seiten einfach mit einem Platzhalter bezeichnen. In diesem Falle bezeichnen wir die eine seite mit 5 und die andere seite mit 7. Genausk önnten wir diese Seiten auch mit 10 und 12 bezeichnen und genau die gleiche Länge und Breite meinen wie mit 7 und 5. So wie wir auch für einen Baum andere Wörter verwenden können als nur "Baum", so können wir genauso gut, Zahlen durch andere Zahlen ersetzen, die genau das gleiche meinen wie die vorherige Zahl. Zahlen sind daher nichts absolutes. Sie sind relativ zumindest in der Rubrik Geometrie. Wir lesen das Rechteck ist 5cm lang und 7cm breit und sofort erscheint vor unserem geistigen Auge ein Rechteck in der ungefähren größe wie hier angegeben. Wir hätten nun andere Zahlen einsetzen können, die genau das gleiche Vorstellungsbild erscheinen lässt. Zahlen in der Geometrie sind Platzhalter für unbekannte größen. Es wird versucht, das Unbekannte bekannt zu machen, was natürlich nicht geht. Entweder es ist bekannt oder nicht bekannt. Trotzdem hat Geometrie natürlich seinen Sinn.
Genau das gleiche, was ich hier sage, wird im Buddhismus mit Maya ausgesagt. Maya wird manchmal mit Illusion übersetzt, stimmt aber nicht ganz. Maya heisst Maß. Alles messen ist Illusion. Alles, was ausgemessen wird, sagt nichts über das was ausgemessen wurde über seine Größe aus. Es ist unbekannt. Wir können dazu nichts sagen.
Samstag, September 09, 2006
Meine Klugheit die keine ist
Ich bin niemand, der seine Klugheit (die keine ist), nach aussen kehrt. Ich meine damit einfach, dass ich Leuten mein Wissen nicht teile, es sei denn, jemand fragt mich danach, dann sag ich ihm alles, was ich "weiss", über das, was ich gefragt wurde.
Nun wurde ich mehreremale schon in der Schule angesprochen, dass ich zu intelligent für die Klasse sei, oder dass ich ein wandelndes Lexikon bin. Im Jugendhaus hat mich gestern jemand angesprochen, der bemerkt hat, dass ich eigentlich viel mehr weiss, als ich sage und er hat recht. Denn, wie vorher schon gesagt, sage ich die Dinge nur, wenn man sie mich explizit fragt. Ich bin sehr vorsichtig mit meinem "Wissen" und deswegen sage ich meistens nicht viel. Und weil ich eben normalerweise nicht viel sage und von meiner "Klugheit" nicht viel herüberkommt, verwundert es mich, dass die Leute das bemerken, dass ich "klug" bin. Ich will eigentlich gar nicht klug wirken, weil ich nicht klug bin. Ich weiss viel, aber eigentlich weiss ich nichts.
Gestern im Jugendhaus fragte mich wer, worüber ich nicht viel rede, weil ich sagte, dass es keiner verstehen würde. Ich sagte ihm, dass dies die Frage "Wer bin ich?" ist. Die Antwort darauf, die nicht zu verstehen ist. Ich wollte ihm diese Antwort geben, aber ich weiss, dass dies nicht geht und es ist sehr deprimierend, wenn man jemandem etwas geben will, aber man kann es einfach nicht.
Nun wurde ich mehreremale schon in der Schule angesprochen, dass ich zu intelligent für die Klasse sei, oder dass ich ein wandelndes Lexikon bin. Im Jugendhaus hat mich gestern jemand angesprochen, der bemerkt hat, dass ich eigentlich viel mehr weiss, als ich sage und er hat recht. Denn, wie vorher schon gesagt, sage ich die Dinge nur, wenn man sie mich explizit fragt. Ich bin sehr vorsichtig mit meinem "Wissen" und deswegen sage ich meistens nicht viel. Und weil ich eben normalerweise nicht viel sage und von meiner "Klugheit" nicht viel herüberkommt, verwundert es mich, dass die Leute das bemerken, dass ich "klug" bin. Ich will eigentlich gar nicht klug wirken, weil ich nicht klug bin. Ich weiss viel, aber eigentlich weiss ich nichts.
Gestern im Jugendhaus fragte mich wer, worüber ich nicht viel rede, weil ich sagte, dass es keiner verstehen würde. Ich sagte ihm, dass dies die Frage "Wer bin ich?" ist. Die Antwort darauf, die nicht zu verstehen ist. Ich wollte ihm diese Antwort geben, aber ich weiss, dass dies nicht geht und es ist sehr deprimierend, wenn man jemandem etwas geben will, aber man kann es einfach nicht.
Dienstag, September 05, 2006
Praktikum
Ich arbeite jetzt seit gut einem Monat in einem Jugendhaus als Praktikant. Einige Dinge beschäftigen mich, auch wenn manche Dinge trivial erscheinen.
1. Jemand hat ein Sandwich bestellt und ich habe den Käse den Toast und die Salami für das Sandwich aus dem Kühlschrank geholt. G. kommt daher und fragt mich, ob wir nich noch angebrochenen Käse hätten, worauf ich dies verneint habe. (Ich hab im Kühlschrank natürlich nur nach der Verpackung gescannt und die war weg. War 2x der gleiche Käse in der gleichen Verpackung.) Der Käse war in einer Art Tupperdose (woher soll ich das wissen?Und die war auch nicht durchsichtig.) G. meinte zu mir, dass ich so etwas doch sehen müsse! Ich hatte Stunden vorher schon bemerkt, dass wir kein Sprudelwasser mehr hatten. G. hat das überhaupt nicht bemerkt. Ich hab auch niemandem gesagt, dass wir Wasser bräuchten. Und jetzt frag ich mich natürlich, ob G. überhuapt in der Position ist, mir zu sagen, dass ich doch genau schauen sollte, wenn sie selbst unfähig ist, zu sehen, dass der Sprudel alle ist und das ist nicht verdeckt oder schwer zu sehen. (Genau genommen hätte ich den ganzen Kühlschrank durchsuchen müssen, um zu schauen, ob da irgendwo noch angebrochener Käse herumliegt.)
2. Das Jugendhaus scheint Wert auf einen (guten) Ruf zu legen. Es ist traurig zu sehen, dass auch hier wieder das Image wichtiger ist, als die Leute die darin arbeiten. Sowas habe ich nicht erwartet. Nicht in einem Haus wo ein Sozialarbeiter arbeitet, wo der Mensch eigentlich die wichtigste Rolle einnehmen sollte. Es erinnert mich an den Film American Beauty wo Carolyn sagt "one must project an image of success." Und da ist der J. dann auch schon im Konflikt im Krieg. Er muss schauen, dass jeder Arbeiter dem Ruf nicht schadet bzw den guten Ruf aufrecht erhält.
Wozu ist der gute Ruf wichtig ? Mir scheint, der Ruf ist wichtig, damit die Leute kommen und Dinge kaufen. Ich glaube, es geht nur um Geld. Ich glaube, der gute Ruf muss wegen Geld aufrechterhalten werden. Mir könnte das hier alles ziemlich egal sein, nur zieht mich J. automatisch in seine Idealvorstellung (aufrechterhaltung des guten rufes) hinein. Er überfällt mich sozusagen mit seinem Ideal und beraubt mich meiner Individualität. Er zwingt mir etwas auf. Ja, er wendet psychische Gewalt an. Sowas würde man von einem Sozialarbeiter wohl nicht erwarten, jedenfalls nicht ich.
Das sind erstmal die zwei Dinge, die mich im Moment am meisten beschäftigen.
1. Jemand hat ein Sandwich bestellt und ich habe den Käse den Toast und die Salami für das Sandwich aus dem Kühlschrank geholt. G. kommt daher und fragt mich, ob wir nich noch angebrochenen Käse hätten, worauf ich dies verneint habe. (Ich hab im Kühlschrank natürlich nur nach der Verpackung gescannt und die war weg. War 2x der gleiche Käse in der gleichen Verpackung.) Der Käse war in einer Art Tupperdose (woher soll ich das wissen?Und die war auch nicht durchsichtig.) G. meinte zu mir, dass ich so etwas doch sehen müsse! Ich hatte Stunden vorher schon bemerkt, dass wir kein Sprudelwasser mehr hatten. G. hat das überhaupt nicht bemerkt. Ich hab auch niemandem gesagt, dass wir Wasser bräuchten. Und jetzt frag ich mich natürlich, ob G. überhuapt in der Position ist, mir zu sagen, dass ich doch genau schauen sollte, wenn sie selbst unfähig ist, zu sehen, dass der Sprudel alle ist und das ist nicht verdeckt oder schwer zu sehen. (Genau genommen hätte ich den ganzen Kühlschrank durchsuchen müssen, um zu schauen, ob da irgendwo noch angebrochener Käse herumliegt.)
2. Das Jugendhaus scheint Wert auf einen (guten) Ruf zu legen. Es ist traurig zu sehen, dass auch hier wieder das Image wichtiger ist, als die Leute die darin arbeiten. Sowas habe ich nicht erwartet. Nicht in einem Haus wo ein Sozialarbeiter arbeitet, wo der Mensch eigentlich die wichtigste Rolle einnehmen sollte. Es erinnert mich an den Film American Beauty wo Carolyn sagt "one must project an image of success." Und da ist der J. dann auch schon im Konflikt im Krieg. Er muss schauen, dass jeder Arbeiter dem Ruf nicht schadet bzw den guten Ruf aufrecht erhält.
Wozu ist der gute Ruf wichtig ? Mir scheint, der Ruf ist wichtig, damit die Leute kommen und Dinge kaufen. Ich glaube, es geht nur um Geld. Ich glaube, der gute Ruf muss wegen Geld aufrechterhalten werden. Mir könnte das hier alles ziemlich egal sein, nur zieht mich J. automatisch in seine Idealvorstellung (aufrechterhaltung des guten rufes) hinein. Er überfällt mich sozusagen mit seinem Ideal und beraubt mich meiner Individualität. Er zwingt mir etwas auf. Ja, er wendet psychische Gewalt an. Sowas würde man von einem Sozialarbeiter wohl nicht erwarten, jedenfalls nicht ich.
Das sind erstmal die zwei Dinge, die mich im Moment am meisten beschäftigen.
Donnerstag, August 17, 2006
Kapitulation
Hat mein Leben einen Sinn ? Hat das Leben einen Sinn ? Sind diese Frage zu beantworten ? Beantworten kann man diese Fragen nicht. Denn die Frage ist genau dann beantwortet, wenn man die Frage nicht mehr stellt, nicht mehr zu stellen braucht.
Die Frage erlischt, wenn das Denken aufhört.
Ich kapituliere vor dem Sein und "gehe" in die Leere ein, zumindest für diesen Moment.
Die Frage erlischt, wenn das Denken aufhört.
Ich kapituliere vor dem Sein und "gehe" in die Leere ein, zumindest für diesen Moment.
Freitag, August 11, 2006
Das eigene Auge kann sich selbst nicht sehen
Ja, was bedeutet das eigentlich ? Früher dachte ich immer, "OK, das eigene Auge kann sich selbst nicht sehen, ist ja auch vollkommen logisch, also kann man darüber auch keine Aussage machen." Was mir aber erst letztens aufgefallen ist, dass man eben, weil man es überhaupt nicht weiss, alles behaupten kann! Man kann behaupten, dass man einen eigenen freiwn Willen hat, man kann behaupten, dass alles prädestiniert ist (also keinen eigenen willen), man kann behaupten, dass es ein Ich gibt und man kann behaupten, dass es kein Ich gibt, kurz gesagt, man kann alles behaupten, aber der Punkt ist, dass weder das eine noch das andere richtiger oder falscher ist. Alle annahmen sind berechtigt, aber man kann alle Annahmen nicht verifizieren.
Der immerwiederkehrende Fall in die Leere
Ja, die Leere ist nichts besonderes, wenn man immer wieder in sie hineinfällt. Die Leere ist wie ein Sog und die Gedanken sind es die sich diesem Sog entziehen wollen.
Je mehr man das sieht, umso schwerer ist es natürlich vor der Leere zu flüchten, aber ich flüchte nicht mehr sonderlich vor der Leere. Ich müsste auch bessere und intelligentere Fluchtmöglichkeiten entwickeln vor der Leere, um es nicht zu bemerken, dass ich vor ihr fliehe. Das ist ja auch eben der Punkt. Wer die Leere nicht akzeptiert, also vor ihr flüchtet, baut sich permanente Muster auf, die das ganze Leben bleiben. Es ist ein festhalten an die Permanenz und gleichzeitig der Beweis vor der Angst vor dem Tod. Wer in der Leere verweilt stirbt ständig und wird immer wieder neugeboren.
Je mehr man das sieht, umso schwerer ist es natürlich vor der Leere zu flüchten, aber ich flüchte nicht mehr sonderlich vor der Leere. Ich müsste auch bessere und intelligentere Fluchtmöglichkeiten entwickeln vor der Leere, um es nicht zu bemerken, dass ich vor ihr fliehe. Das ist ja auch eben der Punkt. Wer die Leere nicht akzeptiert, also vor ihr flüchtet, baut sich permanente Muster auf, die das ganze Leben bleiben. Es ist ein festhalten an die Permanenz und gleichzeitig der Beweis vor der Angst vor dem Tod. Wer in der Leere verweilt stirbt ständig und wird immer wieder neugeboren.
Montag, August 07, 2006
Ein schöner Abend um zu sterben
Der titel ist keinesfalls ironisch gemeint. Er ist genauso gemeint, wie er dort steht. Man mag sich nun fragen, warum es denn schön sein soll zu sterben und ich meine nicht irgendeinen Selbstmord, sondern ganz einfach, falls ich heute abend sterben sollte, (ok die wahrscheinlichkeit ist sehr gering, aber sie besteht), dann würde ich solange dies möglich ist, mit einem Lächeln im Gesicht sterben. Bisher habe ich nur einen Menschen gesehen, der mit einem Lächeln im Gesicht gestorben ist, na gut gestorben kann man nicht sagen, weil er wurde von hinten umgebracht, hatte also nicht wirklich einen Sterbeprozess hinter sich. Diese Szene hat mich immer wieder beschäftigt, ganz einfach deshalb, weil der, der mit einem Lächeln im Gesicht stirbt, ganz einfach fröhlich stirbt. Genau. Kurz vor seinem Moment, wo er stirbt, lächelt er. Gibt es etwas, was kostbarer ist, als mit einem ehrlichen Lächeln im Gesicht, zu sterben ? Warum ich das hier jetzt überhaupt schreibe, ist, weil heute für mich so ein Tag wär, lächelnd zu sterben.
Sonntag, Juli 30, 2006
Gedankenecho
In letzter Zeit bemerke ich immer wieder, wie Dinge, die ich mal gelesen habe irgendwo, oder gehört habe irgendwo, sich in Gedanken ständig wiederholen. Ja, ich bermeke das. Interessant wäre zu wissen, ob die anderen das merken oder sich dann mit fremden Gedankengut identifizieren? Naja, das soll jetzt nicht mein Problem sein.
Ich finde es nur sehr interessant, dass sich die Gedanken von anderen Leuten sich so leicht in meinen Kopf einnisten und ich diese Gedanken dann auch automatisch denke.
Für mich ist das Gedächtnis nun eher wie ein Eimer ohne irgendeinen Schutz. Jeder kann da seine Gedanken hineinschmeissen, ob man diese Gedanken dann zulässt ist eine andere Frage. Es gibt ja einen Schutz dagegen, Gedanken in sein Bewusstsein zu lassen und ist ja allgemein als Unterbewusstsein bekannt, aber sei es, wie es sein soll, die Gedanken nisten sich ein ohne Probleme und können dann etwas bewirken in einem.
Ich finde es nur sehr interessant, dass sich die Gedanken von anderen Leuten sich so leicht in meinen Kopf einnisten und ich diese Gedanken dann auch automatisch denke.
Für mich ist das Gedächtnis nun eher wie ein Eimer ohne irgendeinen Schutz. Jeder kann da seine Gedanken hineinschmeissen, ob man diese Gedanken dann zulässt ist eine andere Frage. Es gibt ja einen Schutz dagegen, Gedanken in sein Bewusstsein zu lassen und ist ja allgemein als Unterbewusstsein bekannt, aber sei es, wie es sein soll, die Gedanken nisten sich ein ohne Probleme und können dann etwas bewirken in einem.
Samstag, Juli 15, 2006
krankhafte Objektivierung
In letzter Zeit versuche ich ständig das Sein zu objektivieren, zu einem Objekt in meinem Bewusstsein zu machen und ich tue das total krampfhaft, auch wenn ich die Sinnlosigkeit dieses Unterfangens erkenne, denn sobald ich das Sein zu einem Objekt in meinem Bewusstsein mache, ist es nicht mehr das Sein, aber genau das versuche ich ja zu begreifen zu ergründen, aber um etwas begreifen zu können oder ergründen zu können, brauch ich ein Ding, um es zu ergründen oder zu begreifen, aber sobal ich eben das Sein zu einem Ding mache, ist es eben nicht mehr das Sein und ich kann mir das Begreifen und die Ergründung sparen (eigentlich). Nichtsdestotrotz erwische ich mich selbst immer wieder dabei das Sein zu ergründen mit dem denken.
Jetzt gerade denke ich dann auch, dass selbst die objektivierung des Seins in meinem denken, natürlich das Sein selbst ist oder zum Sein, aber sobald ich darüber schreibe wie jetzt, hab ich es direkt wieder zu einem Objekt gemacht und hab das Sein wieder verfehlt.
Es ist halt einfach total sinnlos über das Sein nachzudenken.
Jetzt gerade denke ich dann auch, dass selbst die objektivierung des Seins in meinem denken, natürlich das Sein selbst ist oder zum Sein, aber sobald ich darüber schreibe wie jetzt, hab ich es direkt wieder zu einem Objekt gemacht und hab das Sein wieder verfehlt.
Es ist halt einfach total sinnlos über das Sein nachzudenken.
Montag, Juni 26, 2006
Der erste Reinigungsprozess
Mit dem Wort Reinigungsprozess hab ich es zwar nicht so, weil ich damit komische Dinge verbinde, aber ich kenne keine besseres Wort, was das beschreibt.
Als ich heute morgen aufgewacht bin, fühlte ich in mir mal wieder einen Kampf und einen inneren Druck. Schon lange habe ich das gefühl, während ich schlafe, innerlich mit mir zu kämpfen. Autoritäre Personen in mir. Ich verfolge schon länger innere Dialoge solcher Art a: "Du liebst sie nicht" b: "doch doch du liebst sie" (der autoritäre) a: "Warum liebst du sie ?" b: "weil sie dich anerkennt, sich mit dir beschäftigt, sich für dich interessiert" a: "Aber ist das nicht alles das, was mein Vater mir nicht gegeben hat ?" b: "ja, so ist es"
Ich habe mir einfach fragen gestellt, gedanklich und bekam diese Antworten. Natürlich habe ich vorher darüber schon nachgedacht und bin vorher schon zu diesen Schlussfolgerungen (antworten) gekommen und doch haben diese inneren Dialoge eine andere Qualität, wenn man den gedanken freien lauf lässt, die Leine loslässt, und die Gedanken einfach so fließen, also ohne das denken in eine bestimmte Richtung zu lenken und diese Antworten dann immer noch kommen.
Irgendwann dann, passierte das, was passieren musste. Ich habe geheult und das 45minuten lang und es hat bis jetzt nicht wirklich aufgehört. Manhcmal vor dem heulen waren meine Lippen zu einem lächeln geformt, auch habe ich während ich geheult habe gelacht. Auch kam, als ich geheult habe der Konbtrollierer ins Spiel, der das Heulen in eine bestimmte Richtung lenken wollte. Es floss eine ungeheure Energie durch meine Beine. Ich dachte erst sie wären eingeschlafen, aber da war kein Gefühl von Taubheit. Es war pure Energie. Warum hat man Rotze in der Nase, wenn man weint ? Ganz einfach, weil dadurch der Rotz endlich herauskommt, der vorher drin war (übertragen auf die psychologische "ebene"). Ich erinnere mich, als ich das erste mal meditiert habe. Da hab ich auch geweint. Vergleichbar mit einem Krug der voller Wasser ist und dann überläuft. Nur das was übergelaufen ist, habe ich da rausgelassen, aber nicht den gesamten Inhalt des Kruges. Heute habe ich richtig geheult, der Krug ist vermute ich immer noch nicht leer, aber das ist ein guter Anfang. Warum ich geheult habe weiss ich nicht. Das Weinen ist auf einmal in mir explodiert. Einen anderen Ausdruck habe ich dafür nicht. Mag sein, dass die Gedanken, die ich oben beschrieben habe, damit was zu tun haben. Es kann auch sein, dass dieser innere Druck dem ich in letzter Zeit viel mehr aufmerksamkeit geschenkt habe, als sonst, der Auslöser ist, oder vielleicht ist auch der innere Druck und auch diese Gedankengänge verantwortlich dafür. Diesen inneren Druck habe ich schon seit jahren glaube ich, auf jedenfall schon sehr sehr lange. Im Moment fühlt es sich so an, als ob sich die Spannungen dieser Druck, der im Solarplexus bereich ist, sich etwas entspannt hat, aber es ist zu früh, jetzt darüber schon irgendetwas auszusagen.
Als ich heute morgen aufgewacht bin, fühlte ich in mir mal wieder einen Kampf und einen inneren Druck. Schon lange habe ich das gefühl, während ich schlafe, innerlich mit mir zu kämpfen. Autoritäre Personen in mir. Ich verfolge schon länger innere Dialoge solcher Art a: "Du liebst sie nicht" b: "doch doch du liebst sie" (der autoritäre) a: "Warum liebst du sie ?" b: "weil sie dich anerkennt, sich mit dir beschäftigt, sich für dich interessiert" a: "Aber ist das nicht alles das, was mein Vater mir nicht gegeben hat ?" b: "ja, so ist es"
Ich habe mir einfach fragen gestellt, gedanklich und bekam diese Antworten. Natürlich habe ich vorher darüber schon nachgedacht und bin vorher schon zu diesen Schlussfolgerungen (antworten) gekommen und doch haben diese inneren Dialoge eine andere Qualität, wenn man den gedanken freien lauf lässt, die Leine loslässt, und die Gedanken einfach so fließen, also ohne das denken in eine bestimmte Richtung zu lenken und diese Antworten dann immer noch kommen.
Irgendwann dann, passierte das, was passieren musste. Ich habe geheult und das 45minuten lang und es hat bis jetzt nicht wirklich aufgehört. Manhcmal vor dem heulen waren meine Lippen zu einem lächeln geformt, auch habe ich während ich geheult habe gelacht. Auch kam, als ich geheult habe der Konbtrollierer ins Spiel, der das Heulen in eine bestimmte Richtung lenken wollte. Es floss eine ungeheure Energie durch meine Beine. Ich dachte erst sie wären eingeschlafen, aber da war kein Gefühl von Taubheit. Es war pure Energie. Warum hat man Rotze in der Nase, wenn man weint ? Ganz einfach, weil dadurch der Rotz endlich herauskommt, der vorher drin war (übertragen auf die psychologische "ebene"). Ich erinnere mich, als ich das erste mal meditiert habe. Da hab ich auch geweint. Vergleichbar mit einem Krug der voller Wasser ist und dann überläuft. Nur das was übergelaufen ist, habe ich da rausgelassen, aber nicht den gesamten Inhalt des Kruges. Heute habe ich richtig geheult, der Krug ist vermute ich immer noch nicht leer, aber das ist ein guter Anfang. Warum ich geheult habe weiss ich nicht. Das Weinen ist auf einmal in mir explodiert. Einen anderen Ausdruck habe ich dafür nicht. Mag sein, dass die Gedanken, die ich oben beschrieben habe, damit was zu tun haben. Es kann auch sein, dass dieser innere Druck dem ich in letzter Zeit viel mehr aufmerksamkeit geschenkt habe, als sonst, der Auslöser ist, oder vielleicht ist auch der innere Druck und auch diese Gedankengänge verantwortlich dafür. Diesen inneren Druck habe ich schon seit jahren glaube ich, auf jedenfall schon sehr sehr lange. Im Moment fühlt es sich so an, als ob sich die Spannungen dieser Druck, der im Solarplexus bereich ist, sich etwas entspannt hat, aber es ist zu früh, jetzt darüber schon irgendetwas auszusagen.
Samstag, Juni 24, 2006
über die Eifersucht
Eifersucht zeichnet sich durch Kontrolle und Besitztum aus. Nur, was man besitzt, kann man kontrollieren. Ein Mann, der seiner Frau nicht erlaubt, in Discos zu gehen, oder andere solcher Verbote aufdrückt, kontrolliert ganz klar die Frau und übt natürlich auch einen gewissen Besitzanspruch auf sie aus. Die Angst, die sich hierhinter verbirgt, ist, dass man die Frau (für immer?) verlieren wird. Sie wird in Discos vielleicht andere Männer kennenlernen und sich in diese "verlieben". Um das vorzubeugen stellt man dann einfach ein Verbot auf, dass man nicht in Discos darf oder nur dann, wenn der Partner dabei ist, um eben auch dann eingreifen zu können, wenn es brenzlig wird.
Mittwoch, Juni 21, 2006
Gespräch mit meiner Mutter
Ich hab gestern noch mit meiner Mutter über die Beziehung zwischen mir und meinem Vater geredet. Dabei kam folgendes dann heraus:
1. Vom 3. bis zum 7. Lebensalter, wo ich in den Kindergarten wohl ging, war ich sowieso immer im Bett bevor mein Vater kam, aber schon da hatte er eine unausgesprochene Regel, die da hieß, dass er sich erst einmal eine Stunde ausruhen muss.
2. Als ich dann mit 7 eingeschult wurde, war ich dann wohl noch wach während mein Vater nach hause kam, aber er brauchte natürlich eine Stunde Ruhe.
3. Meine Mutter hat selbst gesagt, dass sich mein Vater um mich fast gar nicht gekümmert hat, so wie ich es in vorherigen Einträgen beschrieben habe.
4. Meine Mutter hat bewusst, wie sie sagt, die Vaterfunktion übernommen. Ich weiss nicht, was sie darunter versteht, als ich sie darauf angesprochen hatte, meinte sie so sachen wie "mit dir Fussball spielen."
Da der Tarot ja sehr viel mit Psychologie zu tun hat, habe ich mir die Karte 4 also den Herrscher angeschaut, um etwas darüber heruaszufinden, was die Vaterfunktion sein könnte und ich kam auch auf die Idee das es etwas mit dem Erlauben zu tun haben kann, was ich allgemein herausgelesen habe sind diese Dinge:
Die Vaterfunktion ist die Rolle der Regelsetzung oder der Verordnung, des erlaubens und des verbietens. Einer Struktur einer Ordnung auch die Hierarchie. Das darf natürlich niemals überhand gewinnen, weil sonst, so wie es auf der Tarotkarte deutlich zu sehen ist, Lebensfeindlich ist/wird.
Wenn ich jetzt anschaue, wie toll ich das finde, wenn mein Vater mir etwas erlaubt, dann macht es sinn davon zu reden, dass er diese Funktion anscheinend jetzt übernimmt, wohl aber eher unbewusst und auch nur weil ich Dinge audführen möchte, wie ins Internet gehen oder einen Telefonanruf machen. Es gibt keine anderen weiteren Dinge, zwischen meinem Vater und mir, wo er mir etwas erlaubt oder verbietet. Die Vaterfunktion spielt sich sozusagen wortwörtlich zwischen Internet und Telefon ab. Da ich natürlich auch sehr selten bei meinem Vater bin, frage ich mich auch ob das überhaupt etwas bringt (also die vaterfunktion) und die weitere Frage, die sich mir stellt, ist, ob ich nicht eine Ersatz-Vater-Funktion suche oder schon eine Ersatz-Vater-Funktion gefunden habe und ich es nur nicht weiss.
1. Vom 3. bis zum 7. Lebensalter, wo ich in den Kindergarten wohl ging, war ich sowieso immer im Bett bevor mein Vater kam, aber schon da hatte er eine unausgesprochene Regel, die da hieß, dass er sich erst einmal eine Stunde ausruhen muss.
2. Als ich dann mit 7 eingeschult wurde, war ich dann wohl noch wach während mein Vater nach hause kam, aber er brauchte natürlich eine Stunde Ruhe.
3. Meine Mutter hat selbst gesagt, dass sich mein Vater um mich fast gar nicht gekümmert hat, so wie ich es in vorherigen Einträgen beschrieben habe.
4. Meine Mutter hat bewusst, wie sie sagt, die Vaterfunktion übernommen. Ich weiss nicht, was sie darunter versteht, als ich sie darauf angesprochen hatte, meinte sie so sachen wie "mit dir Fussball spielen."
Da der Tarot ja sehr viel mit Psychologie zu tun hat, habe ich mir die Karte 4 also den Herrscher angeschaut, um etwas darüber heruaszufinden, was die Vaterfunktion sein könnte und ich kam auch auf die Idee das es etwas mit dem Erlauben zu tun haben kann, was ich allgemein herausgelesen habe sind diese Dinge:
Die Vaterfunktion ist die Rolle der Regelsetzung oder der Verordnung, des erlaubens und des verbietens. Einer Struktur einer Ordnung auch die Hierarchie. Das darf natürlich niemals überhand gewinnen, weil sonst, so wie es auf der Tarotkarte deutlich zu sehen ist, Lebensfeindlich ist/wird.
Wenn ich jetzt anschaue, wie toll ich das finde, wenn mein Vater mir etwas erlaubt, dann macht es sinn davon zu reden, dass er diese Funktion anscheinend jetzt übernimmt, wohl aber eher unbewusst und auch nur weil ich Dinge audführen möchte, wie ins Internet gehen oder einen Telefonanruf machen. Es gibt keine anderen weiteren Dinge, zwischen meinem Vater und mir, wo er mir etwas erlaubt oder verbietet. Die Vaterfunktion spielt sich sozusagen wortwörtlich zwischen Internet und Telefon ab. Da ich natürlich auch sehr selten bei meinem Vater bin, frage ich mich auch ob das überhaupt etwas bringt (also die vaterfunktion) und die weitere Frage, die sich mir stellt, ist, ob ich nicht eine Ersatz-Vater-Funktion suche oder schon eine Ersatz-Vater-Funktion gefunden habe und ich es nur nicht weiss.
Dienstag, Juni 20, 2006
Die Freude über die kleinen Dinge
In Verbindung mit der Bewusstwerdung der Abweisungen meines Vaters, erkannte ich ein Muster, falls es dann eins ist, zumindest spielt sich die Sache heute noch genauso ab wie früher. Denn, wenn mein Vater mal was mit mir gemacht hat, dann fand ich das natürlich super-duper toll. Es war die tollste Sache der Welt. Ich habe mich so gefreut. "Endlich interessiert sich mein Vater für mich", sagte die Hoffnung, aber das hielt nicht lange an, auch versprechen zu mir hat mein Vater immer wieder gebrochen, Versprechungen, wo es darum ging, dass er mit mir spielen wird oder was mit mir unternehmen wird.
Wenn heute mein Vater irgendetwas macht, für mich, sei es noch so geringfügig, dann freue ich mich total darüber. Er macht auch heute immer noch sehr wenig für mich. Meine Mutter, die eigentlich fast alles für mich gemacht hat, besonders dann, als sich meine Eltern getrennt haben, versteht das dann gar nicht, weil ich mich über die Sachen, die meine Mutter für mich tut, gar nicht so sehr freue und sie tut soviel für mich. Ich habe das meiner Mutter auch schon erklärt, warum das so ist, nämlich so wie ich es jetzt hier niedergeschrieben habe.
Mir kam gerade noch ein Gedanke. Wenn mein Vater mir etwas erlaubt zB. im Internet zu surfen, dann freue ich mich auch total oder wenn ich irgendwo anrufen darf. (Das sind alles so kleine Dinge die auch nicht viel Geld kosten, also eigentlich kein Thema sein sollten) Das deutet meines erachtens daraufhin, dass mein Vater mir wohl früher nicht wirklich viel erlaubt hat, aber mein Vater war ja auch fast nie da. Merkwürdig. Meine Mutter kann mir hier sicherlich mehr drüber sagen.
Wenn heute mein Vater irgendetwas macht, für mich, sei es noch so geringfügig, dann freue ich mich total darüber. Er macht auch heute immer noch sehr wenig für mich. Meine Mutter, die eigentlich fast alles für mich gemacht hat, besonders dann, als sich meine Eltern getrennt haben, versteht das dann gar nicht, weil ich mich über die Sachen, die meine Mutter für mich tut, gar nicht so sehr freue und sie tut soviel für mich. Ich habe das meiner Mutter auch schon erklärt, warum das so ist, nämlich so wie ich es jetzt hier niedergeschrieben habe.
Mir kam gerade noch ein Gedanke. Wenn mein Vater mir etwas erlaubt zB. im Internet zu surfen, dann freue ich mich auch total oder wenn ich irgendwo anrufen darf. (Das sind alles so kleine Dinge die auch nicht viel Geld kosten, also eigentlich kein Thema sein sollten) Das deutet meines erachtens daraufhin, dass mein Vater mir wohl früher nicht wirklich viel erlaubt hat, aber mein Vater war ja auch fast nie da. Merkwürdig. Meine Mutter kann mir hier sicherlich mehr drüber sagen.
Ursachenforschung oder Kindheitsforschung oder Vergangenheitsforschung
Gewisse Dinge, die ich aus meiner Kindheit einfach nicht mehr weiss, oder vielleicht auch einfach zu sehr verdrängt habe, bedürfen einer Person, in diesem Falle meine Mutter, die mir über meine Kindheit mehr Auskunft geben können, eben zB. auch, wenn es um die permamenten Abweisungen meines Vaters geht. Ich weiss in der Tat nicht mehr, was meine Mutter dazu gesagt hat, oder wie sie sich verhalten hat und ob sie das überhaupt mitbekommen hat. Mein Vater war gewöhnlich arbeiten. Er hatte eigentlich nur Sonntag einen freien Tag. Abends in der Woche, wenn er nach Hause kam, lag ich schon im Bett. Die Abweisungen dürfte ich also meistens an einem Sonntag erfahren haben. Ich wollte schon öfter mit meiner Mutter über meine Kindheit reden, über Gewisse Dinge, die ich alleine nicht erhellen konnte, weil mir einfach das Wissen über die Vergangenheit dazu fehlt. Mir fehlen die notwendigen Verbindungen und deswegen habe ich das Bedürfnis mit meiner Mutter darüber zu sprechen. Bisher habe ich mit meiner Mutter noch nie über so etwas gesprochen, obwohl das Bedürfnis schon da ist und ich weiss, dass ich da auch vermutlich gar nicht drum herum komme, es sei denn ich weiss auf einmal wieder, was in meiner Kindheit so alles passiert ist. Es fällt mir einfach schwer diese Dinge vor meiner Mutter auszusprechen. Denn dann werden auch vermutlich Fehler an die Oberfläche kommen, die meine Mutter gemacht hat, und was ich auch vermute, ist, dass mir meine Mutter nicht die ganze Wahrheit sagen wird. Das alles hält mich davon ab mit meiner Mutter über wirklich für mich wichtige Dinge zu reden, aber der Zeitpunkt wird kommen, wo ich dies tun werde. Ich kann gar nichts anders.
Montag, Juni 19, 2006
Die wohlmögliche Ursache eines Zwangs
Heute, als ich im Kindergarten war, kam wieder ein Gedankenstrang, den ich als eine mögliche Ursache meines Kontrollzwanges sehe, zumindest hat er dazu beigetragen. Ich erinnerte mich, wie mein Vater zu mir gesagt hat "Nerv mich nicht" immer und immer wieder. Mein Vater hatte kein Interesse an mir, wie es scheint und alle meine Versuche schlugen fehl, um seine Aufmerksamkeit zu erregen. Ich wollte zB. einfach nur mit ihm Zeit verbringen mit ihm spielen, stattdessen hörte ich "nerv mich nicht" und "hab keine zeit". Also alles nur Abweisungen. Damit mein Vater wenigstens nicht auf mich böse ist/war, dass wurde er nämlich, wenn ich immer mehr gedrängt habe, dass er mit mir spielt oder sich mit mir beschäftigt, habe ich natürlich immer mehr nachgelassen, in meinen Versuchen seine Aufmerksamkeit zu erregen oder zu erhaschen. Er las lieber seine Zeitung.
Das alles steht in der Verbindung mit der Angst zu telefonieren. Der Kontrolle. Wenn ich jemanden frage, ob ich ihn anrufen kann, jetzt, und er/sie mir das ok gibt, dann kann ich auch viel leichter anrufen. Denn dann weiss ich, ich störe nicht, ich nerve nicht, ich bekomme keine Abweisung bei dem Versuch Kontakt aufzunehmen. Wenn ich aber vorher nicht weiss, ob ich vllt störe oder nerve, wenn ich anrufe, bei meinem Kontaktversuch, ja dann lass ich das anrufen wohl lieber sein, um schlimmeres zu vermeiden, genauso wie ich es anscheinend mit meinem Vater in meiner Kindheit tat.
Das alles steht in der Verbindung mit der Angst zu telefonieren. Der Kontrolle. Wenn ich jemanden frage, ob ich ihn anrufen kann, jetzt, und er/sie mir das ok gibt, dann kann ich auch viel leichter anrufen. Denn dann weiss ich, ich störe nicht, ich nerve nicht, ich bekomme keine Abweisung bei dem Versuch Kontakt aufzunehmen. Wenn ich aber vorher nicht weiss, ob ich vllt störe oder nerve, wenn ich anrufe, bei meinem Kontaktversuch, ja dann lass ich das anrufen wohl lieber sein, um schlimmeres zu vermeiden, genauso wie ich es anscheinend mit meinem Vater in meiner Kindheit tat.
Mittwoch, Juni 07, 2006
Ausflippen bei der Bewusstmachung des Unbewussten
Ich habe das jetzt an zwei Personen ziemlich deutlich erlebt. An mir selbst, weiss ich es nichtmal, aber vermutlich, bin ich auch schon ausgeflippt, als mir jemaand etwas bewusst gemacht hat, was ich unbewusst getan habe. Die beiden Personen sind beide nahe Familienangehörige.
Beispiel 1:
Person A sprach ich darauf an, warum sie denn den Kopf schüttle (denn es gab keinen offensichtlichen grund, warum sie mit dem kopf geschüttelt haben könnte). Als erstes war Person A noch ganz ruhig. Ich weiss nur, dass ich es mehrmals sagen musste, oder fragen musste "Warum hast du deinen Kopf geschüttelt?" Dann hat sie fürchterlich agitiert und am Schluss meinte die Person, dass man manche Dinge eben unbewusst tun würde.
Beispiel 2:
Eine Mitfahrerin von mir nimmt immer die Hand manchmal vor dem Mund. (ich dachte immer das hat damit etwas zu tun, dass sie einen gedanken denkt, ihn aber nicht denken will, deswegen diese symbolische Gebärde, ob das stimmt oder nicht, weiss ichbis heute nicht.) Also fragte ich auch sie "Warum nimmst du deine Hand vor dem Mund ?". Auch hier wieder eine überdrehte Reaktion. Mit der Zeit habe ich immer weiter gefragt und die überhebliche Reaktion ist abgeklungen. Ich bin aber trotzdem immer noch nicht schlauer daraus geworden, warum sie das tut und warum will ich das überhaupt wissen ?
Was kann man hier heraus jetzt gewinnen ?
Allem Anschein nach wollen die Leute nicht über Dinge reden, die unbewusst ablaufen und es kommt zu einer Abwehrreaktion, wenn eine äußere Quelle (wie ich), sie auf diese unbewussten Verhaltensweisen aufmerksam macht. Das unbewusste scheint nur als ein Behälter für das zu dienen, was einer nicht in seinem Bewusstsein haben möchte. Deswegen die Verbannung in das Unbewusste. Da man dies bewusst nicht haben möchte, erklärt dies auf jedenfall, warum die Personen ausflippen, wenn man sie auf unbewusste Handlungen anspricht.
Beispiel 1:
Person A sprach ich darauf an, warum sie denn den Kopf schüttle (denn es gab keinen offensichtlichen grund, warum sie mit dem kopf geschüttelt haben könnte). Als erstes war Person A noch ganz ruhig. Ich weiss nur, dass ich es mehrmals sagen musste, oder fragen musste "Warum hast du deinen Kopf geschüttelt?" Dann hat sie fürchterlich agitiert und am Schluss meinte die Person, dass man manche Dinge eben unbewusst tun würde.
Beispiel 2:
Eine Mitfahrerin von mir nimmt immer die Hand manchmal vor dem Mund. (ich dachte immer das hat damit etwas zu tun, dass sie einen gedanken denkt, ihn aber nicht denken will, deswegen diese symbolische Gebärde, ob das stimmt oder nicht, weiss ichbis heute nicht.) Also fragte ich auch sie "Warum nimmst du deine Hand vor dem Mund ?". Auch hier wieder eine überdrehte Reaktion. Mit der Zeit habe ich immer weiter gefragt und die überhebliche Reaktion ist abgeklungen. Ich bin aber trotzdem immer noch nicht schlauer daraus geworden, warum sie das tut und warum will ich das überhaupt wissen ?
Was kann man hier heraus jetzt gewinnen ?
Allem Anschein nach wollen die Leute nicht über Dinge reden, die unbewusst ablaufen und es kommt zu einer Abwehrreaktion, wenn eine äußere Quelle (wie ich), sie auf diese unbewussten Verhaltensweisen aufmerksam macht. Das unbewusste scheint nur als ein Behälter für das zu dienen, was einer nicht in seinem Bewusstsein haben möchte. Deswegen die Verbannung in das Unbewusste. Da man dies bewusst nicht haben möchte, erklärt dies auf jedenfall, warum die Personen ausflippen, wenn man sie auf unbewusste Handlungen anspricht.
Donnerstag, Juni 01, 2006
Das große Arkanuum
Diese Erkenntnis hat sich wohl wieder vollkommen unbewusst vollzogen und ist dann an die Oberfläche meines Bewusstseins gelangt. Es geht um die 22 Karten des Arkanuums.
Die Sache stellt sich so dar, dass der Magier, der die Nummer 1 trägt, ein einfacher Punkt ist (Die Idee des ichs). Auf der zweiten Karte wird dieser Punkt zu einer Linie (ist das ich geboren gibt es ein du).
Auf der Dritten Karte wird dieser Punkt zu einem Dreieck (interagieren ich und du miteinander so entsteht ein drittes neues) auf der vierten zu einem Quadrat und so weiter. All dies ist auch bildlich ganz genau - zumindest bei den Rider Waite Tarot Karten - dargestellt.
Was man hierraus allgemein entnehmen kann, ist, dass der Punkt (woher der kommt weiss keiner, denn das eigene auge kann sich selbst nicht sehen, der Punkt sieht sich erst wenn es ein du gibt), kreativ ist und es immer komplexere Geometriefiguren entstehen.
Der Punkt entspricht Kether. Ich bin, der ich bin oder Ich bin, der ich sein werde.
Die Linie entspricht Chockmah (weisheit). Das Dreieck entspricht Binah (Verstehen) und so weiter...wer mit dem kabbalististischen Lebensbaum vertraut ist, für den ist es nicht schwer die weiteren geometriefiguren zu den entsprechenden Sephiroh zuzordnen. Dadurch lösen sich fast die ganzen Rätsel der Tarotbilder.
Die Sache stellt sich so dar, dass der Magier, der die Nummer 1 trägt, ein einfacher Punkt ist (Die Idee des ichs). Auf der zweiten Karte wird dieser Punkt zu einer Linie (ist das ich geboren gibt es ein du).
Auf der Dritten Karte wird dieser Punkt zu einem Dreieck (interagieren ich und du miteinander so entsteht ein drittes neues) auf der vierten zu einem Quadrat und so weiter. All dies ist auch bildlich ganz genau - zumindest bei den Rider Waite Tarot Karten - dargestellt.
Was man hierraus allgemein entnehmen kann, ist, dass der Punkt (woher der kommt weiss keiner, denn das eigene auge kann sich selbst nicht sehen, der Punkt sieht sich erst wenn es ein du gibt), kreativ ist und es immer komplexere Geometriefiguren entstehen.
Der Punkt entspricht Kether. Ich bin, der ich bin oder Ich bin, der ich sein werde.
Die Linie entspricht Chockmah (weisheit). Das Dreieck entspricht Binah (Verstehen) und so weiter...wer mit dem kabbalististischen Lebensbaum vertraut ist, für den ist es nicht schwer die weiteren geometriefiguren zu den entsprechenden Sephiroh zuzordnen. Dadurch lösen sich fast die ganzen Rätsel der Tarotbilder.
Dienstag, Mai 30, 2006
mir fällt dazu keins ein
Es gibt erstmal zwei wichtige Sachen, die, wie mir scheint, wichtig sind zu äußern.
Zum einen war mir mal diese ganze Selbst-Erkenntnissuche total wichtig. Jemand sagte mal zu mir, dass wenn man gar nicht mehr daran denkt, dass alles was damit zu tun hat überhaupt keine relevanz mehr hätte. Ich hab das abgelehnt, aber schon da wusste ich, dass er Recht hatte. Ich scheinse das abgelehnt zu haben, weil ich das irgendwie total wichtig fand. Sowas kann man doch nicht einfach in die Ecke schieben, oder ? Selbst-Erkenntnis sowas ist doch total wichtig ? oder etwa doch nicht ??
F. schreibt in seinem Tagebuch, dass er nicht weiss, wissen kann, ob er geliebt wird oder nicht. Ich stoße da eher auf zwei Probleme.
1. Ich weiss auch nicht, ob mich wer liebt oder nicht. Ich bin wohl unfähig die Zeichen der Liebe zu erkennen ? Ich weiss es nicht oder verstehen die Leute unter Liebe etwas anderes ?
2. Ich weiss nicht, ob ich irgendejemanden Liebe und ich weiss überhaupt nicht, was Liebe ist. Manhcmal denke ich, dass ist Liebe, wenn ich bestimme (an)zeichen in mir entdecke zb.: ständig an diese person zu denken, aber dann wenn ich ein wenig darüber reflektiere, was ich als Liebe bezeihnet hatte, stelle ich fest, dass dies mit Liebe nicht allzuviel zu tun haben kann.
Was ist Liebe ?
Die Frage hab ich schonmal beantwortet. Man kommt dann automatisch zum SEIN oder So-Sein, aber das bringt mir überhaupt nichts. Das brngt mich kein Stück weiter...
Zum einen war mir mal diese ganze Selbst-Erkenntnissuche total wichtig. Jemand sagte mal zu mir, dass wenn man gar nicht mehr daran denkt, dass alles was damit zu tun hat überhaupt keine relevanz mehr hätte. Ich hab das abgelehnt, aber schon da wusste ich, dass er Recht hatte. Ich scheinse das abgelehnt zu haben, weil ich das irgendwie total wichtig fand. Sowas kann man doch nicht einfach in die Ecke schieben, oder ? Selbst-Erkenntnis sowas ist doch total wichtig ? oder etwa doch nicht ??
F. schreibt in seinem Tagebuch, dass er nicht weiss, wissen kann, ob er geliebt wird oder nicht. Ich stoße da eher auf zwei Probleme.
1. Ich weiss auch nicht, ob mich wer liebt oder nicht. Ich bin wohl unfähig die Zeichen der Liebe zu erkennen ? Ich weiss es nicht oder verstehen die Leute unter Liebe etwas anderes ?
2. Ich weiss nicht, ob ich irgendejemanden Liebe und ich weiss überhaupt nicht, was Liebe ist. Manhcmal denke ich, dass ist Liebe, wenn ich bestimme (an)zeichen in mir entdecke zb.: ständig an diese person zu denken, aber dann wenn ich ein wenig darüber reflektiere, was ich als Liebe bezeihnet hatte, stelle ich fest, dass dies mit Liebe nicht allzuviel zu tun haben kann.
Was ist Liebe ?
Die Frage hab ich schonmal beantwortet. Man kommt dann automatisch zum SEIN oder So-Sein, aber das bringt mir überhaupt nichts. Das brngt mich kein Stück weiter...
Freitag, Mai 26, 2006
Urteile oder Bewertungen über Menschen
Warum Urteilen Menschen über andere Menschen ? Warum sagt zu mir zB. jemand, dass das, was ich schreibe nicht lesenswert sei ? Woher kommt das Urteil ? Was ist die Quelle des Urteils ? Wenn die Quelle 'gut' ist kommt ein gutes Urteil, wenn die quelle 'böse' ist ein schlechtes urteil. Was ist also die Basis eines jeden Urteils ?
Wer Urteilt ? Die Quelle eines jeden Urteils muss also das Ich sein. Wie kommt ein Ich auf die Idee, dass es einen anderen Menschen beurteilen kann ? Ja, das es dazu befähigt ist, andere Menschen zu beurteilen ? Wie funktioniert eine Beurteilung ? Durch irgendeinen Vergleich. Egos vergleichen sich miteinander. Der eine hat einen größeren Penis, der andere hat einen kleineren Penis. Der eine hat mehr IQ der andere hat weniger IQ. Warum dieses ganze (ab)messen ? Besonders dieses messen im psychologischem Feld. Warum misst man sich mit anderen ? Weil man so seine eigene Position findet. Weil man so sein eigenes Ich findet. Weil man so weiss, wo man steht. Weil man dann weiss, wo der Platz ist auf der Rankliste. Es geht also um das sich einordnen, durch das messen mit anderen. Dadurch kann man sich selber einordnen.
Der Vergleich hat also ganz viel mit dem Ego zu tun. Ja, der Vergleich erstellt vielleicht sogar das Ego. War erst der Vergleich dar, oder das Ego ? Wird man wohl nicht beantworten können. Fakt ist, dass der (psychologische) Vergleich dem Ego Stoff oder Material gibt, um sich selber zu definieren, sich selbst definieren zu können. Der Vergleich hat also auch wiederum viel mit dem Selbstwert zu tun. Durch den Vergleich stellt man fest, wieviel man selbst Wert sein soll.
Wer Urteilt ? Die Quelle eines jeden Urteils muss also das Ich sein. Wie kommt ein Ich auf die Idee, dass es einen anderen Menschen beurteilen kann ? Ja, das es dazu befähigt ist, andere Menschen zu beurteilen ? Wie funktioniert eine Beurteilung ? Durch irgendeinen Vergleich. Egos vergleichen sich miteinander. Der eine hat einen größeren Penis, der andere hat einen kleineren Penis. Der eine hat mehr IQ der andere hat weniger IQ. Warum dieses ganze (ab)messen ? Besonders dieses messen im psychologischem Feld. Warum misst man sich mit anderen ? Weil man so seine eigene Position findet. Weil man so sein eigenes Ich findet. Weil man so weiss, wo man steht. Weil man dann weiss, wo der Platz ist auf der Rankliste. Es geht also um das sich einordnen, durch das messen mit anderen. Dadurch kann man sich selber einordnen.
Der Vergleich hat also ganz viel mit dem Ego zu tun. Ja, der Vergleich erstellt vielleicht sogar das Ego. War erst der Vergleich dar, oder das Ego ? Wird man wohl nicht beantworten können. Fakt ist, dass der (psychologische) Vergleich dem Ego Stoff oder Material gibt, um sich selber zu definieren, sich selbst definieren zu können. Der Vergleich hat also auch wiederum viel mit dem Selbstwert zu tun. Durch den Vergleich stellt man fest, wieviel man selbst Wert sein soll.
Montag, Mai 15, 2006
Der Film American Beauty
Ich könnte zu diesem Film ziemlich viel sagen. Am meisten aber interessiert mich der Charakter von Colonel Frank Fits. Dies ist so, weil dieser Colonel ganz offensichtlich eine Zwangsneurose hat und das Leben direkt im Keim zu ersticken sucht. Da ich selber an Zwangsstörungen leide, interessiert mich dieser Charakter eben am meisten. Zwei Impressionen sind mir dabei besonders stark hängengeblieben. Am Anfang des Filmes etwa, als sich die Nachbarn vorstellen wollten, (zwei Schwule)
klopften diese an der Tür an, der Colonel schaut verwundert und misstrauisch und fragte, ob irgendjemand jemanden erwarten würde. Er war wohl verwundert, weil es nicht eingeplant war, dass nun jemand kommt. Allen nicht vorhersehbaren Ereignissen misstrauisch gesinnt. Genau hiervor hat der an der Zwangsneurose erkrankte Mensch ja genau Angst. Vor dem spontanen vor dem unvorhersehbaren. Eine andere Stelle, die mir im Kopf eingebrannt ist, als der Colonel in das Zimmer kam und Ricky Fits (=Sein Sohn) verprügelt hat, ist, als er sagte "You need structure, you need discipline". Der Colonel selbst hat schon alles in sich kaputt gemacht, jede spontane Regung ist mit einem bestimmten Reflex im Keim erstickt worden. Der Sohn wird dem Colonel gefährlich denn er ist spontan, er gibt der Struktur und der Disziplin nicht wirklich viel Wert. Hier ist natürlich dann ein Kampf zwischen diesen beiden vorprogrammiert. Es gibt Szenen in denen man dem Colonel seine Verzweiflung ansehen kann in den Augen. Aber die Zwangsneurose ist so stark, dass er es sich selbst nicht erlauben kann, sich fallen zu lassen. Man sieht die Verzweiflung nur für ein paar Sekunden.
klopften diese an der Tür an, der Colonel schaut verwundert und misstrauisch und fragte, ob irgendjemand jemanden erwarten würde. Er war wohl verwundert, weil es nicht eingeplant war, dass nun jemand kommt. Allen nicht vorhersehbaren Ereignissen misstrauisch gesinnt. Genau hiervor hat der an der Zwangsneurose erkrankte Mensch ja genau Angst. Vor dem spontanen vor dem unvorhersehbaren. Eine andere Stelle, die mir im Kopf eingebrannt ist, als der Colonel in das Zimmer kam und Ricky Fits (=Sein Sohn) verprügelt hat, ist, als er sagte "You need structure, you need discipline". Der Colonel selbst hat schon alles in sich kaputt gemacht, jede spontane Regung ist mit einem bestimmten Reflex im Keim erstickt worden. Der Sohn wird dem Colonel gefährlich denn er ist spontan, er gibt der Struktur und der Disziplin nicht wirklich viel Wert. Hier ist natürlich dann ein Kampf zwischen diesen beiden vorprogrammiert. Es gibt Szenen in denen man dem Colonel seine Verzweiflung ansehen kann in den Augen. Aber die Zwangsneurose ist so stark, dass er es sich selbst nicht erlauben kann, sich fallen zu lassen. Man sieht die Verzweiflung nur für ein paar Sekunden.
Freitag, Mai 05, 2006
Problemlösung und das "Ich"
Wenn wir Probleme haben, so versuchen wir diese normalerweise mit oder durch unserem "ich" zu lösen. Fast alle Leute wollen ihre Probleme durch das Ich lösen, aber niemand fragt nach, ob nicht das Ich selbst ein Teil des Problems ist und somit das Problem gar nicht lösen kann. Wenn man zB einfach mal meine Telefonangst herauspickt als ein Problem, dass man lösen muss? dann setzt das Ich alles daran dieses Problem zu lösen, denn es will diese Angst ja nicht haben. Warum eigentlich nicht ? Soweit ich selbst dies in mir beobachten konnte, ist da erstmal der Mechanismus des Ausweichens, d.h. es beschäftigt sich mit dem Problem der Angst ohne sich wirklich mit der Angst zu konfrontieren, es entwickelt alle möglichen Theorien über die Angst und wie diese Angstüberwindung aussehen könne. In ganz schlimmen fällen wird die Angst auch einfach unterdrückt. Man meidet gleichzeitig auch potenzielle Situationen, die diese Angst hervorrufen könnten. (man wird also in seinem Handeln eingeschränkt dann)Das Ich hält "mich" also davon ab mich mit dem eigentlichen Problem auseinanderzusetzen. Das ist die Angst. Um sich mit der Angst con-frontieren zu können, muss eine akute Situation der Angst da sein.
Diese Situation ist nicht gegeben, wenn "ich" über die Angst nachdenke und wie die mögliche Angstüberwindung aussehen könne. Soweit ich beobachtet habe ist die Angst kein Problem mehr, wenn die Angst da ist. Dort wird nicht mehr herumtheorisiert. Wenn die Angst allerdings dann wieder weg ist wird wieder irgendwas über die Angst ausgesagt oder irgendeine Meinung über die Angst gemacht. Bei mir ist es häufig auch so, dass ich mich dann Kaputtlache über den ganzen Irrsinn den ich vor dieser (Angst)Situation fabriziert habe.
Die Angst, also das Gefühl der Angst, macht sich im Körper breit. Also unterhalb des Kopfes. Das gesamte Denken ist aber im Kopf. Das Denken kann auf die Angst also gar nicht reagieren, natürlich löst die Angst wohl verschiedene Gedanken im Kopf aus, die der Angst entsprechen, aber es geht viel mehr darum, dass die Angst mit dem Körper erfahren wird und nicht mit dem Denken. Deshalb kann auch nur der Körper sich direkt unmittelbar mit der Angst konfrontieren, weil sich das Gefühl der Angst im Körper ausbreitet, nicht im Kopf! Es geht bei der Angst zumindest bei mir, wie ich so eben feststelle nur um das Gefühl. Ich fliehe vor diesem Gefühl. Das Gefühl macht mir (=dem denken) "Angst" und deswegen weicht mein Denken aus.
Die einzige "lösung" ist also keine Theorie von der Angst und wie man diese Angst überwinden könne. Die einzige Lösung besteht darin, sich mit der Angst zu konfrontieren. Sie zu erleben! Voll und ganz wahrzunehmen (und genau hiervor sträubt sich ja das ich. Das ich kauft sich Zeit um solange wie möglich vor dieser Angst auszuweichen)
Das Ich selbst kann hier also eigentlich gar keine Lösung zum Problem der Angst anbieten. Es geht einfach nicht. Das denken kann höchstens Situationen schaffen, in dem es sich direkt mit der Angst konfrontiert. Die Konfrontation mit der Angst ist aber wie oben schon gesagt, ja eigentlich mehr im Bauch bis solarplexusbereich und hat mit dem Denken selbst nicht soviel zu tun.
Diese Situation ist nicht gegeben, wenn "ich" über die Angst nachdenke und wie die mögliche Angstüberwindung aussehen könne. Soweit ich beobachtet habe ist die Angst kein Problem mehr, wenn die Angst da ist. Dort wird nicht mehr herumtheorisiert. Wenn die Angst allerdings dann wieder weg ist wird wieder irgendwas über die Angst ausgesagt oder irgendeine Meinung über die Angst gemacht. Bei mir ist es häufig auch so, dass ich mich dann Kaputtlache über den ganzen Irrsinn den ich vor dieser (Angst)Situation fabriziert habe.
Die Angst, also das Gefühl der Angst, macht sich im Körper breit. Also unterhalb des Kopfes. Das gesamte Denken ist aber im Kopf. Das Denken kann auf die Angst also gar nicht reagieren, natürlich löst die Angst wohl verschiedene Gedanken im Kopf aus, die der Angst entsprechen, aber es geht viel mehr darum, dass die Angst mit dem Körper erfahren wird und nicht mit dem Denken. Deshalb kann auch nur der Körper sich direkt unmittelbar mit der Angst konfrontieren, weil sich das Gefühl der Angst im Körper ausbreitet, nicht im Kopf! Es geht bei der Angst zumindest bei mir, wie ich so eben feststelle nur um das Gefühl. Ich fliehe vor diesem Gefühl. Das Gefühl macht mir (=dem denken) "Angst" und deswegen weicht mein Denken aus.
Die einzige "lösung" ist also keine Theorie von der Angst und wie man diese Angst überwinden könne. Die einzige Lösung besteht darin, sich mit der Angst zu konfrontieren. Sie zu erleben! Voll und ganz wahrzunehmen (und genau hiervor sträubt sich ja das ich. Das ich kauft sich Zeit um solange wie möglich vor dieser Angst auszuweichen)
Das Ich selbst kann hier also eigentlich gar keine Lösung zum Problem der Angst anbieten. Es geht einfach nicht. Das denken kann höchstens Situationen schaffen, in dem es sich direkt mit der Angst konfrontiert. Die Konfrontation mit der Angst ist aber wie oben schon gesagt, ja eigentlich mehr im Bauch bis solarplexusbereich und hat mit dem Denken selbst nicht soviel zu tun.
Donnerstag, Mai 04, 2006
Die Zwangsstörung
Als ich gestern mal wieder aus dem Hause gehen wollte und vorher geschaut habe ob auch die Herdplatte alle aus sind und ich einmal rübbergeschaut hatte und sah das alles aus war und das Bedürfnis verspürte es wieder tun zu müssen, um wirklich sicher zu gehen, dass sie auch wirklich aus sind, aus dieser Beobachtung heraus (besonders der beobachtung der gedanken), wurde mir klar, dass die Sache nicht sicherer wird, wenn ich es immer wieder wiederhole, als ich das erkannte bin ich aus dem Haus gegangen.
Ob es wohl möglich ist sich durch diese Beobachtung zu ändern ? Natürlich. Gestern habe ich es ja selbst erfahren. Warum frage ich die Frage dann überhaupt ?
Und wohin mag diese Beobachtung wohl führen ? Diese Beobachtung ist in dem Sinne ja nicht vom Ego gesteuert, es geht ja hier nicht um eine Beobachtung im Nachhinein des Geschehens, sondern um die akute jetzige Beobachtung und aus ihr heraus, wurde etwas geändert.
Ob es wohl möglich ist sich durch diese Beobachtung zu ändern ? Natürlich. Gestern habe ich es ja selbst erfahren. Warum frage ich die Frage dann überhaupt ?
Und wohin mag diese Beobachtung wohl führen ? Diese Beobachtung ist in dem Sinne ja nicht vom Ego gesteuert, es geht ja hier nicht um eine Beobachtung im Nachhinein des Geschehens, sondern um die akute jetzige Beobachtung und aus ihr heraus, wurde etwas geändert.
Das Wissen
Ich habe mir gestern abend bis heute früh darüber ernsthafte Gedanken gemacht gemacht, was Wissen eigentlich vermag und was es nicht vermag.
Wissen ist definitiv ein mittel zur Kommunikation (von wissen)
Wissen ist die Summe der Gedanken
Wissen ist begrenzt
Wissen bezeichnet verschiedene Dinge oder auch nicht-Dinge
Wissen vermag nicht über seine eigene Limitation hinausgehen, d.h. es vermag nicht das unlimitierte (=grenzenlose) zu erfassen. Wer nur im Wissen lebt muss es total langweilig haben, weil das Wissen bekannt ist. Selbst die aus schon vorhandenem Wissen neuen erzeugten geistigen Erkenntnisse sind nicht neu. Die Erkenntnis mag in diesem Zusammenhang neu sein, aber das Wort oder die Wörter mit dem die Erkenntnis ausgedrückt wird ist immer noch alt. Alle Wörter oder Gedanken im Gehirn haben die gleiche Natur. Sie kommen und gehen. Gedanken (oder Wissen) sind relativ sicher! Alle Gedanken die man denkt, können nicht verändert werden, d.h. sie können schon verändert werden, aber das tut wohl keiner. Dies ändert aber an der Sache auch nichts. Die Wörter oder Gedanken sind fest niemand kann sie kaputtmachen. Man kann soweit denken wie man will in die Zukunft hinein ohne das etwas unerwartetes passiert oder man kann soweit in die Vergangenheit schauen ohne das etwas unerwartets passiert, so ist einem die Zukunft bekannt und auch die Vergangenheit und was einem bekannt ist, das ist sicher und vor allem vorhersehbar, was vorhersehbar ist macht einem keine Angst. Vermutlich auch, weil man auf das Vorhersagbare mit einem bestimmten Modell reagieren kann, was natürlich wieder den Anschein von Sicherheit macht.
Wie oben schon gesagt, ist es dem Wissen nicht möglich das unlimitierte zu begreifen und es ist dem Wissen auch nicht möglich das Hier und Jetzt zu begreifen. Hier + Jetzt und Freiheit und Unbegrenztheit hängen alle zusammen. Das eine wird ohne das andere nicht kommen. Das erstaunliche ist, dass wir durch das Wissen das Leben verfehlen. Zumindest wenn wir nur im Wissen leben, manche Sachen sind auch wichtig zu wissen. Das Leben ist nicht bekannt, es ist völlig unbekannt, oder weiss etwa irgendjemand was genau in diesem Moment passieren wird ? Es könnte alles mögliche passieren und natürlich auch Sachen an die man gar nicht denkt oder denken kann.
Wissen ist definitiv ein mittel zur Kommunikation (von wissen)
Wissen ist die Summe der Gedanken
Wissen ist begrenzt
Wissen bezeichnet verschiedene Dinge oder auch nicht-Dinge
Wissen vermag nicht über seine eigene Limitation hinausgehen, d.h. es vermag nicht das unlimitierte (=grenzenlose) zu erfassen. Wer nur im Wissen lebt muss es total langweilig haben, weil das Wissen bekannt ist. Selbst die aus schon vorhandenem Wissen neuen erzeugten geistigen Erkenntnisse sind nicht neu. Die Erkenntnis mag in diesem Zusammenhang neu sein, aber das Wort oder die Wörter mit dem die Erkenntnis ausgedrückt wird ist immer noch alt. Alle Wörter oder Gedanken im Gehirn haben die gleiche Natur. Sie kommen und gehen. Gedanken (oder Wissen) sind relativ sicher! Alle Gedanken die man denkt, können nicht verändert werden, d.h. sie können schon verändert werden, aber das tut wohl keiner. Dies ändert aber an der Sache auch nichts. Die Wörter oder Gedanken sind fest niemand kann sie kaputtmachen. Man kann soweit denken wie man will in die Zukunft hinein ohne das etwas unerwartetes passiert oder man kann soweit in die Vergangenheit schauen ohne das etwas unerwartets passiert, so ist einem die Zukunft bekannt und auch die Vergangenheit und was einem bekannt ist, das ist sicher und vor allem vorhersehbar, was vorhersehbar ist macht einem keine Angst. Vermutlich auch, weil man auf das Vorhersagbare mit einem bestimmten Modell reagieren kann, was natürlich wieder den Anschein von Sicherheit macht.
Wie oben schon gesagt, ist es dem Wissen nicht möglich das unlimitierte zu begreifen und es ist dem Wissen auch nicht möglich das Hier und Jetzt zu begreifen. Hier + Jetzt und Freiheit und Unbegrenztheit hängen alle zusammen. Das eine wird ohne das andere nicht kommen. Das erstaunliche ist, dass wir durch das Wissen das Leben verfehlen. Zumindest wenn wir nur im Wissen leben, manche Sachen sind auch wichtig zu wissen. Das Leben ist nicht bekannt, es ist völlig unbekannt, oder weiss etwa irgendjemand was genau in diesem Moment passieren wird ? Es könnte alles mögliche passieren und natürlich auch Sachen an die man gar nicht denkt oder denken kann.
Mittwoch, Mai 03, 2006
Die innere Leere
Da ich innerlich ziemlich leer bin, betäube ich mich mit der Musik und dem PC. Sie bieten gleichzeitig eine gute Ablenkung sich mit sich selbst nicht auseinandersetzen müssen und man konfrontiert sich selbst nicht mit der Leere. Gleichzeitig scheinen diese Sachen die Leere zu füllen. Es geht hier darum etwas in sich selber zu erreichen durch äußere Einflüsse. Man versucht also die Leere mit irgendetwas zu füllen mit fernsehen schauen, mit einer Freundin oder einem Freund oder irgendwelchen anderen Sachen. Die Leere geht natürlich dadurch niemals weg, sie bleibt immer weiter da, ist nur nicht mehr der Fokus der Aufmerksamkeit. Man rennt vor dieser Leere weg. Wieder einmal mehr der Beweis, dass man den inneren Menschen durch äußere Einflüsse niemals ändern kann, solange diese Änderung nicht aus diesem Menschen selbst kommt. Wir versuchen uns selbst durch äußere Einflüsse zu ändern! Wie traurig ist das ?!? Das ist doch der Beweis für unsere Unfähigkeit uns selbst zu ändern. Was tut man in so einer Situation ? Das erste sinnvolle wäre wohl sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, namentlich der Leere, aber da sträubt sich etwas in mir dies zu tun. Wenn ich daran schon denke bin ich schon dem Weinen nah. Ist das etwa ein Problem für mich, zu weinen ? Die einzige Lösung kann nur daran Liegen der Leere in die Augen zu schauen, solange man vor ihr Flieht löst man gar nichts, man macht die Sachen dadurch eher nur noch schlimmer.
Dienstag, Mai 02, 2006
Der Wille
Was ist der Wille ?
Der Wille ist ein verlangen mit einer höheren Priorität als alle anderen Verlangen.
Wie kommt der Wille zu stande ?
Durch die Entscheidung der Gedanken, was diese als wichtig erachten und was nicht, was also mehr Priorität hat oder nicht. Je höher die Priorität umso höher der Wille oder besser gesagt die Kraft des Willens.
Was hat der Wille mit der Freiheit zu tun ?
Da der Wille durch die Gedanken zustande kommt und da die Kapazität des Gedächtnisses und damit auch die Gedanken und damit auch die Möglichkeiten zu entscheiden, was wichtig ist und was nicht, bgerenzt ist, muss der Wille unfrei sein oder begrenzt. Was begrenzt ist muss unfrei sein.
Der Wille selbst hat auch viel mit Entscheidung zu tun. Nämlich sich zu entscheiden, was man will, und man entscheidet sich für das, was die höchste Priorität für einen selbst hat.
Daraus stellt sich die Frage: Gibt es handlungen in denen wir nicht entscheiden was höhere Priorität hat und was nicht und danach handeln ? oder anders gefragt: Gibt es Handlungen in denen wir nicht von unserem Wissen aus handeln ?
Wenn es so eine Handlung gibt, dann bedeutet dies, dass wir frei sind. Es bedeutet, dass wir handeln ohne zu wissen wie wir zu handeln haben. (Wenn wir wissen, wie wir zu handeln haben, dann handeln wir von dem Wissen aus und das wissen ist begrenzt, deswegen unfrei) Wir handeln dann einfach frei heraus. Gibt es so eine Handlung ? Ist ein Reflex eine freie Handlung ? A will B hauen und reflexartig wehrt B den Angriff ab ohne zu entscheiden, ob es hohe Priorität hätte, den Angriff abzuwehren und dann danach handelt ? Ist der Reflex eine Konditionierung des Körpers ? Etwas was der Körper gelernt hat und deswegen so reagiert ? Wenn dies so ist, dann ist es eine konditionierte Handlung, also eine begrenzte handlung, was konditioniert ist muss unfrei sein. Man bemerke in konditioniert steckt das englische Wort "condition" die Bedingtheit. Was bedingt ist, ist nicht frei. Warum ist der reflex da ? Das ist offensichtlich, nämlich um den Organismus zu schützen. Der Organismus also der Körper selbst ist konditioniert worden durch die Jahre und wird immer weiter konditioniert durch die Nahrung die wir zu uns nehmen, wo wir aufwachsen, wie wir leben und so weiter. Der Körper ist also ganz offensichtlich konditioniert. Die Reflexhandlung ist eine autonome Handlung des Körpers. Der Reflex wurde über die jahre oder besser gesagt jahrhunderte angelernt, um sich zu schützen. Was angelernt wurde ist bedingt. Somit ist der Reflex leider keine handlung, die der Freiheit entspringt. Oder war der Reflex als dieser menschliche Körper da war direkt da ? Der menschliche Körper ist durch die evolution entstanden oder besser gesagt durch die Zeit. Es ist ja nicht so, dass auf einmal der Mensch aus dem nichts dagewesen wäre.
Dadurch müssen dann auch die Reflexe irgendwie entstanden sein, durch die Zeit.
Der Reflex ist also keine unkonditionierte d.h. freie Handlung und wir sind wieder bei der alten Frage angelangt: Gibt es eine Handlung die frei ist, die unkonditioniert ist ? Der Körper ist konditioniert, der Geist und das Gedächtnis sind konditioniert. Was bleibt übrig ? NICHTS! Im wahrsten sinne des Wortes.
Der Wille ist ein verlangen mit einer höheren Priorität als alle anderen Verlangen.
Wie kommt der Wille zu stande ?
Durch die Entscheidung der Gedanken, was diese als wichtig erachten und was nicht, was also mehr Priorität hat oder nicht. Je höher die Priorität umso höher der Wille oder besser gesagt die Kraft des Willens.
Was hat der Wille mit der Freiheit zu tun ?
Da der Wille durch die Gedanken zustande kommt und da die Kapazität des Gedächtnisses und damit auch die Gedanken und damit auch die Möglichkeiten zu entscheiden, was wichtig ist und was nicht, bgerenzt ist, muss der Wille unfrei sein oder begrenzt. Was begrenzt ist muss unfrei sein.
Der Wille selbst hat auch viel mit Entscheidung zu tun. Nämlich sich zu entscheiden, was man will, und man entscheidet sich für das, was die höchste Priorität für einen selbst hat.
Daraus stellt sich die Frage: Gibt es handlungen in denen wir nicht entscheiden was höhere Priorität hat und was nicht und danach handeln ? oder anders gefragt: Gibt es Handlungen in denen wir nicht von unserem Wissen aus handeln ?
Wenn es so eine Handlung gibt, dann bedeutet dies, dass wir frei sind. Es bedeutet, dass wir handeln ohne zu wissen wie wir zu handeln haben. (Wenn wir wissen, wie wir zu handeln haben, dann handeln wir von dem Wissen aus und das wissen ist begrenzt, deswegen unfrei) Wir handeln dann einfach frei heraus. Gibt es so eine Handlung ? Ist ein Reflex eine freie Handlung ? A will B hauen und reflexartig wehrt B den Angriff ab ohne zu entscheiden, ob es hohe Priorität hätte, den Angriff abzuwehren und dann danach handelt ? Ist der Reflex eine Konditionierung des Körpers ? Etwas was der Körper gelernt hat und deswegen so reagiert ? Wenn dies so ist, dann ist es eine konditionierte Handlung, also eine begrenzte handlung, was konditioniert ist muss unfrei sein. Man bemerke in konditioniert steckt das englische Wort "condition" die Bedingtheit. Was bedingt ist, ist nicht frei. Warum ist der reflex da ? Das ist offensichtlich, nämlich um den Organismus zu schützen. Der Organismus also der Körper selbst ist konditioniert worden durch die Jahre und wird immer weiter konditioniert durch die Nahrung die wir zu uns nehmen, wo wir aufwachsen, wie wir leben und so weiter. Der Körper ist also ganz offensichtlich konditioniert. Die Reflexhandlung ist eine autonome Handlung des Körpers. Der Reflex wurde über die jahre oder besser gesagt jahrhunderte angelernt, um sich zu schützen. Was angelernt wurde ist bedingt. Somit ist der Reflex leider keine handlung, die der Freiheit entspringt. Oder war der Reflex als dieser menschliche Körper da war direkt da ? Der menschliche Körper ist durch die evolution entstanden oder besser gesagt durch die Zeit. Es ist ja nicht so, dass auf einmal der Mensch aus dem nichts dagewesen wäre.
Dadurch müssen dann auch die Reflexe irgendwie entstanden sein, durch die Zeit.
Der Reflex ist also keine unkonditionierte d.h. freie Handlung und wir sind wieder bei der alten Frage angelangt: Gibt es eine Handlung die frei ist, die unkonditioniert ist ? Der Körper ist konditioniert, der Geist und das Gedächtnis sind konditioniert. Was bleibt übrig ? NICHTS! Im wahrsten sinne des Wortes.
Sonntag, April 23, 2006
Die eigene Hilflosigkeit oder die Faulheit
Wenn man irgendein Problem hat, oder man meint ein Problem zu haben, zB Angst, dann ist das erste was wir gewöhnlich tun, eine Lösung zu diesem Problem zu finden. Wir kümmern uns gar nicht um das Problem, viel mehr kümmern wir uns um eine Lösung, die, wenn es denn geht, so schnell wie möglich kommen soll. Lösungen zur wie man frei von Angst werden kann, suchen wir in der einschlägigen Literatur. Wir Lesen Bücher oder suchen etwas oder irgendwen, der uns eine Lösung gibt, eine verbale, intellektuelle Lösung. Man wird dann merken, wenn man diese Lösung hat, dass sie einem überhaupt nichts bringt. Dies ist so, weil man sich mit dem eigentlichen Problem gar nicht richtig beschäftigt hat. Man weiss wohl, dass man irgendwie Angst hat und man weiss auch, dass man diese Angst nicht will, aber mehr wird da gar nicht nachgeforscht. Sofort wird nach irgendeiner Lösung gesucht, das Problem selbst wird ausser Acht gelassen. Dies ist dann auch das ganze Dilemma. Es ist völlig egal, ob wir die Lösung bei uns selbst suchen, ohne das Problem zu eruieren, oder ob wir die Lösung von einem Buch oder von einem Psychotherapeuten erwarten. Die Lösung des Problems liegt in dem Problem selbst. Deswegen muss das Problem untersucht werden und es darf nicht wild geschlussfolgert werden, oder spekuliert werden, was denn die Lösung sein könne. Hier wird man total auf sich selbst zurückgeschmissen, denn niemand kann einem hier helfen. Nur sich selbst kann man hier helfen. In dem man das Problem, das man hat, eruiert. Selbst eruiert. Wir eruieren normalerweise die Probleme wohl nicht selbst, weil wir zu Denkfaul sind, es ist doch viel komfortabler sich die Lösung von einem Buch zu holen, oder von sonst wem, aber die Lösung kann solange nicht stimmen, wie man das Problem nicht kennt. Um das Problem zu verstehen, zu erkennen, muss man dem Problem direkt in die Augen schauen und nicht vor dem Problem ausweichen, was ja auch viele tun, inkl. ich selbst. Wenn man das Problem nicht kennt, aber eine adäquate Lösung erhält, bringt es auch nichts, denn man weiss dann gar nicht, wo man die Lösung anwenden soll. Das Problem besteht nicht einfach nur aus einem Problem, das Problem besteht aus unzählig vielen Faktoren und wenn man diese Faktoren nicht kennt und auf einmal einer dieser unbekannten Faktoren auftaucht, dann ist man unfähig richtig darauf zu reagieren.
Lösungen, die also wirklich etwas bringen sollen, liegen in dem Problem selbst. Das Problem muss untersucht werden und nicht die Lösung. Wenn man das Problem voll und ganz verstanden hat, kommt automatisch die Lösung zu dem Problem, d.h. es muss gar keine Lösung gesucht werden, es ist nur nötig, dass Problem in all seine Bestandtteile zu zerlegen.
Lösungen, die also wirklich etwas bringen sollen, liegen in dem Problem selbst. Das Problem muss untersucht werden und nicht die Lösung. Wenn man das Problem voll und ganz verstanden hat, kommt automatisch die Lösung zu dem Problem, d.h. es muss gar keine Lösung gesucht werden, es ist nur nötig, dass Problem in all seine Bestandtteile zu zerlegen.
Donnerstag, April 06, 2006
Mal wieder ein Traum
Diesmal kann ich mich sehr gut an den Traum erinnern. An fast jedes einzelne Detail, allerdings kann ich mich mal wieder nicht an irgendwelche Gefühle erinnern. Vielleicht habe ich ja im Traum auch nie welche ? Naja, egal.
Ich war in einem Klassenraum. Der Lehrer schrieb in eine Tabelle, wieviele 1,2,3,4,5 und 6en es gab. Es gab eine einzige eins. Es ging um eine Mathematikarbeit. Ich dachte, dass ich ganz bestimmt nicht die eins haben werde, sondern vielleicht eine 3 oder 4. Der Lehrer verteilte dann die Arbeiten. Ich sah mir meine Note an und stellte erstaunt fest, dass ich eine 1+ hatte. Ich habe dann meine Klassenkameraden mehr oder weniger nieder gemacht, was sie doch für luschen seien und das ich total intelligent sei, da ich ja die einzige 1 hatte und dann auch noch eine 1+!!
Dann war der Traum vorbei. Ich glaube ich weiss, was mir der Traum sagen will, aber jetzt habe ich keine Zeit mehr, dass aufzuschreiben, dass mache ich später.
Ich war in einem Klassenraum. Der Lehrer schrieb in eine Tabelle, wieviele 1,2,3,4,5 und 6en es gab. Es gab eine einzige eins. Es ging um eine Mathematikarbeit. Ich dachte, dass ich ganz bestimmt nicht die eins haben werde, sondern vielleicht eine 3 oder 4. Der Lehrer verteilte dann die Arbeiten. Ich sah mir meine Note an und stellte erstaunt fest, dass ich eine 1+ hatte. Ich habe dann meine Klassenkameraden mehr oder weniger nieder gemacht, was sie doch für luschen seien und das ich total intelligent sei, da ich ja die einzige 1 hatte und dann auch noch eine 1+!!
Dann war der Traum vorbei. Ich glaube ich weiss, was mir der Traum sagen will, aber jetzt habe ich keine Zeit mehr, dass aufzuschreiben, dass mache ich später.
Dienstag, April 04, 2006
Freiheit
wenn man frei ist, haben die anderen Leute Angst vor dir, weil du tust, was du willst, weil du unberechenbar bist. Du kannst zu ihen nalles sagen, was du willst, Schimpfwörter, egal was, und sie tragen dir noch den Arsch hinterher und warum tun sie das ? weil sie ihre Sicherheiten brauchen, weil sie meinen dich dadurch kontrollieren zu können. Könnte zumindest eine Möglichkeit sein oder eben weil sie dafür dann etwas zurückhaben wollen, aber sie kriegen nichts zurück, wenn dann aus Freiheit nicht weil zurück gegeben werden muss. Wenn sie nur wüssten, dass sie dadurch ihr Leben und das Leben anderer zerstören würden, würden sie so etwas nicht machen. Freiheit ist das Leben. Schrei herum wein herum, wann immer dir es passt. Gib dir diese Freiheit. Sei du selbst. Die Welt ist wundervoll, wenn man sie in ihrer Freiheit erlebt und jeder hat die Möglichkeit sich diese Freiheit wiederzuholen. Nur man selbst steht sich hier im Wege.
Ich erkenne an mir, dass die Identifizierung mit dem konkreten am schwersten zu lösen ist. Das heisst am schwierigsten ist es sich vom Körper zu lösen, danach von den Gedanken. Man kann sich mit dem was hinter dem Körper und hinter den Gedanken ist, nicht identifizeren. Weder der Gedanke kann sich damit identifizieren, noch der Körper. Gedanken können sich mit allen möglichen sachen identifizieren. Es fällt mir im moment sehr schwer zu glauben, dass ich nicht der Körper sei und dann, wenn ich ruhig und still bin, dann ist das auch so. Dann frage ich mich, warum ich so einen scheiss überhaupt frage ? und ich frage mich, ob überhaupt die Gedanken mir darauf eine Antwort liefern können. Was hinter den Gedanken ist, können Gedanken nicht kennen, die Gedanken kennen aber den Körper. Es muss also doch irgendwie möglich sein, per Logik aufzuzeigen, dass ich nicht der Körper bin. Mein stärkstes Argument ist dann immer der Tiefschlaf. Wo ist da der Körper, wo sind da die Gedanken ? Wo ist da Bewusstsein ? Man ist sich dort nichts bewusst. Man hat also weder Körper noch Gedanken. Man IST einfach, aber diese Antwort befriedigt mich nicht, weil ich jetzt nicht schlafe. Ich will jetzt eine Antwort haben, warum ich nicht der Körper bin. Wenn ich still bin und leise kommt die Antwort, aber auch diese Antwort ist eben keine Antwort die ich mir wünsche. Denn sobald die Stille weg ist, habe ich wieder das gleiche Problem. Wenn ich still bin und keine Gedanken da sind, dann sind da trotzdem Gefühle. Ich kann nicht sagen, dass diese Gefühle jemandem gehören würden, aber sie sind da. Vor allem: Wie ist möglich zu sagen, wenn keine Gedanken da sind, ich wäre dies, oder das ? Das ist nur mit den Gedanken möglich soetwas zu behaupten. Sind die Gedanken weg, fällt auch dies und das weg. Dann IST man einfach. Ich tue jetzt genau das, ich sage da ist ein Gefühl. Also wie in aller Welt kann ich nicht der Körper sein ? Und überhaupt was hat das Gefühl mit dem Körper zu tun ? Ich glaube man braucht einen Körper um etwas zu fühlen.
Was mach ich hier bloß nur ?
Was mach ich hier bloß nur ?
Sonntag, April 02, 2006
Konfusion
Ich habe gestern ein wenig im Buch "I am THAT" von Sri Nisargadatta Maharaj herumgelesen und dort bin ich vielfach wie üblich auf das Subjekt/Objekt Problem gestoßen. Das es also eine Instanz geben würde, die alles beobachtet und das was beobachtet wird, seien die Objekte. Dies wurde dann so dargestellt, dass man nicht die Gedanken sein könne, weil man diese ja wahrnimmt und wichtig sei nur, wer diese Gedanken wahrnimmt und das gleiche würde auch für den Körper gelten, bzw für alles eben, was man wahrnimmt, da dies ja nur die Objekte seien, die von einem Subjekt wahrgenommen werden und wichtig sei eben nur das Subjekt. Es ging aus dem Text hervor, dass der Beobachter, oder das Subjekt in dem "Ich bin" zu suchen sei und ich glaube zu meinen das ich gelesen habe, dass dieses "Ich bin", oder das Subjekt in der Gedankenstille zu finden sei. Ob das nun stimmt, oder nicht ist aber auch nicht so wichtig.
Der Punkt ist einfach: Alles wird einfach nur wahrgenommen. Es gibt kein Subjekt. Das Subjekt wird genauso wahrgenommen wie die Objekte. Es gibt keinen unterschied zwischen Subjekt und Objekt zwischen Beobachter und beobachtetem, denn der Beobachter ist auch nur etwas beobachtetes. Das bedeutet dann wiederum, dass die Gedanken der Körper und alles was man wahrnimmt, auch man selbst ist. Es stimmt also nicht zu sagen, man ist nicht der Körper, man ist nicht seine Gedanken. Es ist aber auch falsch zu sagen, man wäre nur der Körper und nur seine Gedanken. Also das man ein begrenztes Wesen sei. Die ganzen Dissoziationen mit den Gedanken und dem eigenen Körper können nur darauf zielen, dass man eben nicht ein begrenztes Wesen ist, wie viele Leute behaupten. Die Dissoziation mit den sogenannten Objekten führt automatisch zu der Leere, zum Nichts. Das Nichts, oder die Leere führt automatisch zur Fülle. Nichts + Fülle vereinigen sich. Was also vorher dissoziert wurde, ist man nun wieder selbst, aber man ist jetzt mehr als nur das.
Der Punkt ist einfach: Alles wird einfach nur wahrgenommen. Es gibt kein Subjekt. Das Subjekt wird genauso wahrgenommen wie die Objekte. Es gibt keinen unterschied zwischen Subjekt und Objekt zwischen Beobachter und beobachtetem, denn der Beobachter ist auch nur etwas beobachtetes. Das bedeutet dann wiederum, dass die Gedanken der Körper und alles was man wahrnimmt, auch man selbst ist. Es stimmt also nicht zu sagen, man ist nicht der Körper, man ist nicht seine Gedanken. Es ist aber auch falsch zu sagen, man wäre nur der Körper und nur seine Gedanken. Also das man ein begrenztes Wesen sei. Die ganzen Dissoziationen mit den Gedanken und dem eigenen Körper können nur darauf zielen, dass man eben nicht ein begrenztes Wesen ist, wie viele Leute behaupten. Die Dissoziation mit den sogenannten Objekten führt automatisch zu der Leere, zum Nichts. Das Nichts, oder die Leere führt automatisch zur Fülle. Nichts + Fülle vereinigen sich. Was also vorher dissoziert wurde, ist man nun wieder selbst, aber man ist jetzt mehr als nur das.
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