Wollte eigentlich schon viel eher über den Traum schreiben, habe es aber immer wieder vergessen und gerade habe ich das Wort Traum gelesen und habe mich wieder zurück-erinnert. Der Traum war nicht sehr lang und ich war diesem Traum auch nicht sehr bewusst, weswegen der Traum eher unpersönlich war, oder nicht so intensiv. Je bewusster der Traum ist, umso intensiver scheint er zu sein, zumindest von der persönlichen Ebene her gesehen. Hier also zu meinem traum den ich gestern nacht hatte.
Mein (linker?) Arm wurde von einer Person hochgehalten. Ich sollte in der Mitte des Armes, auf der anderen seites des Ellbogens (weiss nicht, wie man die stelle nennt), eine Spritze bekommen. Als die Spritze angesetzt wurde, dachte ich, hoffentlich rutscht die spritze nicht ab. Die Spritze rutschte dann ab und landete in der innenbacke, die Spritze hat mehrmals zugestochen bis ziemlich viel Blut herausquoll.
Weiss nicht so wirklich, was der Traum mir sagen will.
Montag, November 07, 2005
Samstag, November 05, 2005
Wer bin ich ? Der Körper.
In meinem Geiste schwirrt öfters herum, dass ich ser Körper sei, als Antwort auf die Frage, wer ich denn sei, weil der Körper etwas für mich darstellt, was eine Einheit bedeutet, von dem nichts getrennt werden könnte. Ich habe aber nach längerem hin und herüberlegen herausgefunden, dass man das so eigentlich gar nicht sagen darf, weil es logisch einfach verkehrt ist. Man kann von a auf b schliessen, wenn aber a falsch ist, dann ist auch b falsch. Ich habe mir die Frage, woher ich weiss, dass ich einen Körper habe, gestellt. Ich weiss deshalb von meinem Körper, weil ich ihn bewege, ihn fühle, ihn sehe durch meine Augen und so weiter. Man schliesst, also darauf, dass man einen Körper hat, weil man ihn sieht, ihn fühlt, ihn bewegt (wer auch immer ihn bewegt). Kurz gesagt, wir wissen davon, dass wir einen Körper haben, weil wir Bewusstsein haben. Was aber Bewusstsein ist, weiss ich nicht.
Bewusstsein -> Körper
Fällt das Argument des Bewusstseins weg, fällt auch der Körper weg, weil wir ja vom Bewusstsein aus, auf dem Körper schliessen.
Bewusstsein -> Körper
Fällt das Argument des Bewusstseins weg, fällt auch der Körper weg, weil wir ja vom Bewusstsein aus, auf dem Körper schliessen.
Achtung und Respekt
Ich habe mir ein wenig darüber Gedanken gemacht, wo der Unterschied zwischen Achtung und Respekt liegt und welche Rolle dabei die Liebe spielt, doch will ich die Liebe erstmal aus dem Spiel lassen und erst später, wenn ich es denn für nötig halte, mit in das Spiel bringen.
Achtung ist etwas, was man von sich selbst hat und von anderen. Es gilt also sowohl für mich, als auch für das du. Respekt hat niemand von sich selbst, Respekt haben wir immer nur anderen Gegenüber. Im Nomen Achtung steckt das verb "achten" drin. Achten bedeutet, dass man sich selber beobachtet, schaut was passiert, um evtl. Fehler die man dabei sieht zu beseitigen. Aufmerksamkeit. Achten bedeutet auch, dass man sich um etwas kümmert, auf etwas aufpasst, damit etwas nicht aus dem Ruder gerät. Wir alle kenen den Ausruf: ACHTUNG! Dort wird klar, dass man dann auf etwas achten muss, etwas beobachten muss, damit nichts schlimmeres passiert, man muss also einen Überblick über das ganze Geschehen haben. Achtung ist also ganz einfach Aufmerksamkeit, Umischtigkeit.
Wem zolle/gebe ich Respekt ? und warum ?
Ich Zolle zum Beispiel den Ärzten Respekt, wegen ihrer großartigen Leistungen, wie weit sie es mit der medizinischen Forschung gebracht haben. Im allgemeinen hat man respekt vor Personen, die einen hohen Status inne haben und irgendeinen Titel tragen.
Leute die also hoch angesehen sind, oder die man selbst sehr hoch schätzt, vor denen hat man Respekt. Novellpreisträger und so weiter. Mit dem warum ? tue ich mich ein wenig schwer, warum habe ich Respekt vor solchen leuten ? Ist es wirklich nur, weil sie etwas geschafft haben, etwas geleistet haben und immer noch leisten, was Respekt verdient ? Und warum sollten Leute die nicht sehr hoch angesehen sind, keinen Respekt bekommen ? Arme Leute zB die sich ihrren Lebensunterhalt verdienen unter katastrophalen Umständen, verdienen genauso viel Respekt, wie jeder andere hochangesehene Mensch. Warum ? Weil sie kämpfen in ihren begrenzten Bereich sich ihren Lebensunterhalt zu finanzieren andere kämpfen nicht um Materielle Dinge, sondern eben um geistige Dinge.
Respekt ist also etwas, was andere Menschen bekommen, weil sie von einem Individuum hoch angesehen werden.
Achtung hat etwas mit Aufmerksamkeit bzw Umsicht mit sich selbst und anderen zu tun, ist also etwas, was das ich und was das du betrifft.
Achtung scheint mehrere Bedeutungen zu haben. Ich war mir nicht sicher, ob das, was ich über Achtung geschrieben habe stimmt. Wenn man es als einfaches Nomen betrachtet, als Achtung, dann ist das, was ich geschrieben habe, durchaus richtig. Wenn man es aber in dem Kontext verwednet "achtung vor etwas/wem", dann ist das eine Wertschätzung, die auch beim Respekt erfolgt und somit ist es in diesem Zusammenhang absolut mit Respekt übereinstimmend. Jedenfalls ist das im gewöhnlichen Sprachgebrauch so.
Von der psychologischen Seite her gesehen, wenn man es denn psychologisch nennen will, geschieht ein Respekt in einem Vergleich mit A und B. Wenn A das Individumm ist, dass einem B respekt zollt, dann macht sich A kleiner, als B. Es wird sicher keiner Respekt haben, wenn A und B vollkommen gleichwertig sind.
Zu dem Wort Respekt, was eigentlich eine Wertschätzung ist, scheint das Verb "respektieren", eine ganz andere Bedeutung zu haben. Wenn ich sage "Ich respektiere dich", so mag ich den Typen, dem ich das sage eigentlich gar nicht, aber ich will keinen Streit mit ihm haben und sag das einfach daher. Jaja, ich respektiere ich dich. Nach dem Motto, ich lass dich in Ruhe, du lässt mich in Ruhe.
Achtung ist etwas, was man von sich selbst hat und von anderen. Es gilt also sowohl für mich, als auch für das du. Respekt hat niemand von sich selbst, Respekt haben wir immer nur anderen Gegenüber. Im Nomen Achtung steckt das verb "achten" drin. Achten bedeutet, dass man sich selber beobachtet, schaut was passiert, um evtl. Fehler die man dabei sieht zu beseitigen. Aufmerksamkeit. Achten bedeutet auch, dass man sich um etwas kümmert, auf etwas aufpasst, damit etwas nicht aus dem Ruder gerät. Wir alle kenen den Ausruf: ACHTUNG! Dort wird klar, dass man dann auf etwas achten muss, etwas beobachten muss, damit nichts schlimmeres passiert, man muss also einen Überblick über das ganze Geschehen haben. Achtung ist also ganz einfach Aufmerksamkeit, Umischtigkeit.
Wem zolle/gebe ich Respekt ? und warum ?
Ich Zolle zum Beispiel den Ärzten Respekt, wegen ihrer großartigen Leistungen, wie weit sie es mit der medizinischen Forschung gebracht haben. Im allgemeinen hat man respekt vor Personen, die einen hohen Status inne haben und irgendeinen Titel tragen.
Leute die also hoch angesehen sind, oder die man selbst sehr hoch schätzt, vor denen hat man Respekt. Novellpreisträger und so weiter. Mit dem warum ? tue ich mich ein wenig schwer, warum habe ich Respekt vor solchen leuten ? Ist es wirklich nur, weil sie etwas geschafft haben, etwas geleistet haben und immer noch leisten, was Respekt verdient ? Und warum sollten Leute die nicht sehr hoch angesehen sind, keinen Respekt bekommen ? Arme Leute zB die sich ihrren Lebensunterhalt verdienen unter katastrophalen Umständen, verdienen genauso viel Respekt, wie jeder andere hochangesehene Mensch. Warum ? Weil sie kämpfen in ihren begrenzten Bereich sich ihren Lebensunterhalt zu finanzieren andere kämpfen nicht um Materielle Dinge, sondern eben um geistige Dinge.
Respekt ist also etwas, was andere Menschen bekommen, weil sie von einem Individuum hoch angesehen werden.
Achtung hat etwas mit Aufmerksamkeit bzw Umsicht mit sich selbst und anderen zu tun, ist also etwas, was das ich und was das du betrifft.
Achtung scheint mehrere Bedeutungen zu haben. Ich war mir nicht sicher, ob das, was ich über Achtung geschrieben habe stimmt. Wenn man es als einfaches Nomen betrachtet, als Achtung, dann ist das, was ich geschrieben habe, durchaus richtig. Wenn man es aber in dem Kontext verwednet "achtung vor etwas/wem", dann ist das eine Wertschätzung, die auch beim Respekt erfolgt und somit ist es in diesem Zusammenhang absolut mit Respekt übereinstimmend. Jedenfalls ist das im gewöhnlichen Sprachgebrauch so.
Von der psychologischen Seite her gesehen, wenn man es denn psychologisch nennen will, geschieht ein Respekt in einem Vergleich mit A und B. Wenn A das Individumm ist, dass einem B respekt zollt, dann macht sich A kleiner, als B. Es wird sicher keiner Respekt haben, wenn A und B vollkommen gleichwertig sind.
Zu dem Wort Respekt, was eigentlich eine Wertschätzung ist, scheint das Verb "respektieren", eine ganz andere Bedeutung zu haben. Wenn ich sage "Ich respektiere dich", so mag ich den Typen, dem ich das sage eigentlich gar nicht, aber ich will keinen Streit mit ihm haben und sag das einfach daher. Jaja, ich respektiere ich dich. Nach dem Motto, ich lass dich in Ruhe, du lässt mich in Ruhe.
Montag, Oktober 31, 2005
Demenz
Gestern nacht war mir gar nicht so gut. Mich überfiel ein leichter Schwindel, wahrscheinlich, weil ich einfach zu wenig getrunken habe. Nun ist es aber vorbei. Gestern wollte ich schon von dem Fakt sprechen, dass ich nicht mehr weiss, warum ich nicht weiss, wer mein mentales-ich ist. Das ist schon sehr verrückt. Ich glaube ich stehe jetzt wieder am anfang.
Nun, wer ist dieses mentale ich ? Soll ich dem Ich jetzt bestimmte Atrribute zu ordnen ? und wer ist es der diesem mentalem ich attribute zuordnet ?
Einfach ausgedrückt sind dies alles Gedanken, mit verschiedenen Inhalten. Der Ich-Gedanke ist einfach ein Gedanke mit dem Gedankeninhalt "ich". Man kan diesem zentralen Gedanken nun andere Gedanken mit anderen Gedankeninhalten zuordnen, sodass ein komplexes Selbst-bild entsteht. Etwas entsteht, dass ich weiss, wer ich bin, etwas, was mich definiert, beschreibt. Sobald ich mich selber beschreibe, oder definiere, genau dann, muss ich auch verdrängen, was ich nicht bin, was nicht meinem mentalem ich-bild entspricht. Genau hier fängt auch der mentale Konflikt an. Der Kampf, um das Selbstbild, es aufrecht zu erhalten.
Kennt man sich denn nun selbst, wenn man dem ICH attribute zuordnet ? oder hat man dann einfach nur eine Vorstellung von sich selbst ? Was bedeuten würde, dass man sich selbst gar nicht kennen würde und sich nur etwas vormachen würde.
Die Zuordnung der Gedanken zu dem Ich, wie geht dies vonstatten ? Bewusst, unbewusst, beides ?
Zuerst einmal ist die Vergangenheit ein sehr großer Faktor, der beim Selbst-bild eine ganz entscheidende Rolle spielt. Wir benutzen die Vergangenheit zum Zweck der Selbst-definierung, oder -beschreibung. Denn man kann sich mit dem, was man in der Vergangenheit getan hat, oder nicht getan hat, identifizieren und dies kann man dann dem mentalem-ich zuordnen. So entsteht dann langsam mit der Zeit ein mehr oder weniger dauerhaftes und standhaftes Bild von mir selbst. Man identifziert sich mit der Vergangenheit, um das selbst-bild aufzubauen, bis es das ganze Wesen des Menschen erfüllt. Bin ich denn der Mensch aus der Vergangenheit ? Bin ich der Mensch der die vergangenen Taten getan hat jetzt auch, oder kann ich mich jetzt anders verhalten, als in der Vergangenheit, was bedeuten würde, dass die Vergangeheit mich nicht beschreiben kann, womit gleichzeitig das ganze mentale selbstbild einfach falsch wäre. Natürlich bin ich nicht der Mensch aus der Vergangenheit, sondern der Mensch der Gegenwart. In der Gegenwart kann man sich so verhalten wie man will. Dies aber wird beeinflusst von der Vergangenheit, ob man etwas tut, oder nicht. Je nach dem Selbstbild, was man von sich selbst hat und dies erfüllt das ganze Wesen des Menschen und je älter man ist, umso schwerer ist es sein selbstbild aus seinem Körper herauszubekommen.
Die Vorstellung vom ich, oder wer ich bin, basiert also auf den Erinnerungen, die ich gemacht habe und diese Erinnerungen werden bis in die Gegenwart getragen, um in der Gegenwart, diesem vergangenem Bild zu entsprechen, was, wie ich herausgefunden habe, mich nicht kennt, nicht weiss, wer das mentale ich ist.
Ein ICH ohne attribute hat keinen Sinn. Ein ICH ohne attribute ist gar kein ich, weil es einfach nur ein Wort wäre, ein Symbol. Gleichwertig mit jedem anderem Wort (Gedanken) auch. Ein ich, ohne attribute, ist also kein ich.
Wenn wir die Vorstellungen abreissen, die zu diesem Ich gehören, dann wissen wir überhaupt nicht mehr, wer wir sein sollen.
Wenn wir aber nicht fähig sind uns selber zu kennen durch Atrributszuordnung, wie sind wir dann fähig zu erkennen, wer wir denn selbst nun wirklich sind ?
Die Antwort ist simpel: Um zu wissen, wer wir sind, müssen wir, wir selbst sein.
Die Betonung liegt hier ganz klar auf das SEIN. Denn wir können uns nicht kennen durch gedankliche Attributszuordnung, aber wir sind wir selbst, in dem wir einfach diese Gedanken sind. "To know the knower is to be the knower." Was ganz einfach heisst, das wir von dem Denker überhaupt nichts wissen, in dem wir ihm durch denken, etwas andichten, sondern in dem wir der Denker sind.
Nun, wer ist dieses mentale ich ? Soll ich dem Ich jetzt bestimmte Atrribute zu ordnen ? und wer ist es der diesem mentalem ich attribute zuordnet ?
Einfach ausgedrückt sind dies alles Gedanken, mit verschiedenen Inhalten. Der Ich-Gedanke ist einfach ein Gedanke mit dem Gedankeninhalt "ich". Man kan diesem zentralen Gedanken nun andere Gedanken mit anderen Gedankeninhalten zuordnen, sodass ein komplexes Selbst-bild entsteht. Etwas entsteht, dass ich weiss, wer ich bin, etwas, was mich definiert, beschreibt. Sobald ich mich selber beschreibe, oder definiere, genau dann, muss ich auch verdrängen, was ich nicht bin, was nicht meinem mentalem ich-bild entspricht. Genau hier fängt auch der mentale Konflikt an. Der Kampf, um das Selbstbild, es aufrecht zu erhalten.
Kennt man sich denn nun selbst, wenn man dem ICH attribute zuordnet ? oder hat man dann einfach nur eine Vorstellung von sich selbst ? Was bedeuten würde, dass man sich selbst gar nicht kennen würde und sich nur etwas vormachen würde.
Die Zuordnung der Gedanken zu dem Ich, wie geht dies vonstatten ? Bewusst, unbewusst, beides ?
Zuerst einmal ist die Vergangenheit ein sehr großer Faktor, der beim Selbst-bild eine ganz entscheidende Rolle spielt. Wir benutzen die Vergangenheit zum Zweck der Selbst-definierung, oder -beschreibung. Denn man kann sich mit dem, was man in der Vergangenheit getan hat, oder nicht getan hat, identifizieren und dies kann man dann dem mentalem-ich zuordnen. So entsteht dann langsam mit der Zeit ein mehr oder weniger dauerhaftes und standhaftes Bild von mir selbst. Man identifziert sich mit der Vergangenheit, um das selbst-bild aufzubauen, bis es das ganze Wesen des Menschen erfüllt. Bin ich denn der Mensch aus der Vergangenheit ? Bin ich der Mensch der die vergangenen Taten getan hat jetzt auch, oder kann ich mich jetzt anders verhalten, als in der Vergangenheit, was bedeuten würde, dass die Vergangeheit mich nicht beschreiben kann, womit gleichzeitig das ganze mentale selbstbild einfach falsch wäre. Natürlich bin ich nicht der Mensch aus der Vergangenheit, sondern der Mensch der Gegenwart. In der Gegenwart kann man sich so verhalten wie man will. Dies aber wird beeinflusst von der Vergangenheit, ob man etwas tut, oder nicht. Je nach dem Selbstbild, was man von sich selbst hat und dies erfüllt das ganze Wesen des Menschen und je älter man ist, umso schwerer ist es sein selbstbild aus seinem Körper herauszubekommen.
Die Vorstellung vom ich, oder wer ich bin, basiert also auf den Erinnerungen, die ich gemacht habe und diese Erinnerungen werden bis in die Gegenwart getragen, um in der Gegenwart, diesem vergangenem Bild zu entsprechen, was, wie ich herausgefunden habe, mich nicht kennt, nicht weiss, wer das mentale ich ist.
Ein ICH ohne attribute hat keinen Sinn. Ein ICH ohne attribute ist gar kein ich, weil es einfach nur ein Wort wäre, ein Symbol. Gleichwertig mit jedem anderem Wort (Gedanken) auch. Ein ich, ohne attribute, ist also kein ich.
Wenn wir die Vorstellungen abreissen, die zu diesem Ich gehören, dann wissen wir überhaupt nicht mehr, wer wir sein sollen.
Wenn wir aber nicht fähig sind uns selber zu kennen durch Atrributszuordnung, wie sind wir dann fähig zu erkennen, wer wir denn selbst nun wirklich sind ?
Die Antwort ist simpel: Um zu wissen, wer wir sind, müssen wir, wir selbst sein.
Die Betonung liegt hier ganz klar auf das SEIN. Denn wir können uns nicht kennen durch gedankliche Attributszuordnung, aber wir sind wir selbst, in dem wir einfach diese Gedanken sind. "To know the knower is to be the knower." Was ganz einfach heisst, das wir von dem Denker überhaupt nichts wissen, in dem wir ihm durch denken, etwas andichten, sondern in dem wir der Denker sind.
Mittwoch, Oktober 19, 2005
erotischer Traum
Heute hatte ich mal einen Traum, der mir bis jetzt einigermaßen noch rekonstruierbar zu sein scheint, neben einigen Tatsachen, die ich noch ganz sicher weiss.
Die Umgebung war nicht klar. Was ich weiss ist, dass ich irgendwo gelegen habe, aus dem Kontext könnte man schließen das ich auf einem Bett gelegen habe, könnte aber auch auf dem Boden gewesen sein. K. legte sich auf mir drauf so dass genau die Brüste zwischen meiner Nase waren und und ich kaum noch atmen konnte. Die Einatmung war lang (um genügend Sauerstoff einatmen zu können) und flach, aber stetig. Der Geruch in der Nase beim einatmen gefiel mir sehr gut. Sie hatte sich völlig mit ihrem ganzen Gewicht auf mich gelegt. Ich weiss nicht, ob sie nackig war oder nicht. Wahrscheinlich schon, denn ich war ziemlich erregt, vom Gefühl her zu urteilen. (Auf jedenfall war meine Nase direkt zwischen den Brüsten und dazwischen war kein Kleidungsstück.) Auf einmal war die Stellung getauscht. Ich war oben. Wie dies passiert ist, weiss ich auch nicht mehr. Vielleicht habe ich so schlecht luft gekriegt, dass ich mich gedreht habe, aber ich glaube, dass dies nicht der Fall war, weil mir das so eigentlich ganz gut gefiel. Als ich in der oberen Stellung war, war alles dunkel, ich glaube wir waren unter einer Bettdecke, oder irgendetwas anderes, was alles verdunkelt hat. Die Vagina von K. war auf einmal ganz ganz groß (=irrealistisch groß, ich meine (zu wissen) es war dann einfach nur ein ziemlich großes schwarzes loch, dass ich angeschaut habe und in dem Moment dachte ich einfach nur noch (interessant, dass ich mich an die genauen Gedanken erinnern kann, zumindest teilweise): "Nee, du kannst sie doch jetzt nicht poppen", "aber so eine Chance bekommst du nie mehr!" Dann bin ich in sie eingedrungen und das war es dann. Ende des Traums.
Die Umgebung war nicht klar. Was ich weiss ist, dass ich irgendwo gelegen habe, aus dem Kontext könnte man schließen das ich auf einem Bett gelegen habe, könnte aber auch auf dem Boden gewesen sein. K. legte sich auf mir drauf so dass genau die Brüste zwischen meiner Nase waren und und ich kaum noch atmen konnte. Die Einatmung war lang (um genügend Sauerstoff einatmen zu können) und flach, aber stetig. Der Geruch in der Nase beim einatmen gefiel mir sehr gut. Sie hatte sich völlig mit ihrem ganzen Gewicht auf mich gelegt. Ich weiss nicht, ob sie nackig war oder nicht. Wahrscheinlich schon, denn ich war ziemlich erregt, vom Gefühl her zu urteilen. (Auf jedenfall war meine Nase direkt zwischen den Brüsten und dazwischen war kein Kleidungsstück.) Auf einmal war die Stellung getauscht. Ich war oben. Wie dies passiert ist, weiss ich auch nicht mehr. Vielleicht habe ich so schlecht luft gekriegt, dass ich mich gedreht habe, aber ich glaube, dass dies nicht der Fall war, weil mir das so eigentlich ganz gut gefiel. Als ich in der oberen Stellung war, war alles dunkel, ich glaube wir waren unter einer Bettdecke, oder irgendetwas anderes, was alles verdunkelt hat. Die Vagina von K. war auf einmal ganz ganz groß (=irrealistisch groß, ich meine (zu wissen) es war dann einfach nur ein ziemlich großes schwarzes loch, dass ich angeschaut habe und in dem Moment dachte ich einfach nur noch (interessant, dass ich mich an die genauen Gedanken erinnern kann, zumindest teilweise): "Nee, du kannst sie doch jetzt nicht poppen", "aber so eine Chance bekommst du nie mehr!" Dann bin ich in sie eingedrungen und das war es dann. Ende des Traums.
Mittwoch, Oktober 05, 2005
Identifizierung mit dem Körper
Wie geht die Identifizierung mit dem Körper vonstatten ? und wer identifiziert sich mit was ?
Ersteinmal sind es die Gedanken die sagen, dass sie einen Körper hätten.
Sie sagen auch, dass sie soetwas wie ein Haus hätten, oder irgendwelche anderen materielle Sachen. Die Gedanken identifizieren sich also mit allen möglichen materiellen Gegenständen inkl. mit dem eigenen Körper. Der grobstoffliche Körper und die Gedanken tauchen genau dann auf, wenn man aufwacht und verschwinden, wenn man schlafen geht. Die Identifizierung mit dem Körper beginnt also, wenn man aufwacht.
Wie funktioniert das nun ? Man wacht auf. Man fühlt/spürt seinen Körper. Die ersten Gedanken kommen herein. Körperbewusstsein. Man ist sich seines Körper durch die Augen bewusst, durch sehen und durch den sogenannten "inneren körper", so etwas wie ein Energiefeld vielleicht, womit man den Körper spürt, auch wenn die Augen zu sind.
Bewusstsein ist das erste kriterium, dass man haben muss, um sich mit irgendetwas identifizieren zu können, zumindest bewusst. Wenn man unbewusst träumt, kann man sich auch nicht mit dem Traum identifizieren, denn er ist ja pseudo-nicht-existent für die Person die den Traum träumt.
Man braucht also Körperbewusstsein, um sich mit dem Körper identifizieren zu können.
Identifiziert sich das Bewusstsein mit dem Körper ? Das Bewusstsein ist etwas, worüber die Gedanken keine wirkliche Aussage machen können, obwohl Gedanken selbst, Gedankenbewusstseinsformen sind. Bewusstsein scheint keine Identifizierung mit etwas bestimmtem zu haben, es ist einfach da. Völlig anstrengungs- und mühelos ist es da. Das Bewusst-sein. Jede Identifizierung mit Gedanke X mit einem Gegenstand Y erfordert Arbeit, Wille. Körperbewusstsein scheint aber ganz von selbst, nichts muss dafür getan werden. Gibt es jetzt mehrere Bewusstseine ? Denn in einem Traum kann man sich auch bewusst sein. Ist das anders, als das Körperbewusstsein ? Im grunde genommen nicht, denn das Bewusst-sein zeichnet sich dadurch aus, dass man sich etwas bewusst ist, was auch immer man sich bewusst ist.
Körperbewusstsein und Traumbewusstsein sind also das gleiche.
Nun gibt es aber noch die Phase, wo weder Körper- noch Traumbewusstsein zu sein scheint, nämlich der "deep sleep state". Dort ist aber auch Bewusst-sein, sonst könnte ich das nicht behaupten, dass dort weder ein Körper, noch Traum ist. Da ist also etwas was sich dessen bewusst ist, für das Ego aber ist es natürlich unverständlich, weil es zu dem Zeitpunkt nicht da war und wenn das Ego dagewesen wäre, dann wäre es kein "deep sleep state" mehr.
So komme ich also zu dem Entschluss, das ich pures Bewusstsein bin, dass mühelos scheint und in allem auftaucht, was ist.
Ersteinmal sind es die Gedanken die sagen, dass sie einen Körper hätten.
Sie sagen auch, dass sie soetwas wie ein Haus hätten, oder irgendwelche anderen materielle Sachen. Die Gedanken identifizieren sich also mit allen möglichen materiellen Gegenständen inkl. mit dem eigenen Körper. Der grobstoffliche Körper und die Gedanken tauchen genau dann auf, wenn man aufwacht und verschwinden, wenn man schlafen geht. Die Identifizierung mit dem Körper beginnt also, wenn man aufwacht.
Wie funktioniert das nun ? Man wacht auf. Man fühlt/spürt seinen Körper. Die ersten Gedanken kommen herein. Körperbewusstsein. Man ist sich seines Körper durch die Augen bewusst, durch sehen und durch den sogenannten "inneren körper", so etwas wie ein Energiefeld vielleicht, womit man den Körper spürt, auch wenn die Augen zu sind.
Bewusstsein ist das erste kriterium, dass man haben muss, um sich mit irgendetwas identifizieren zu können, zumindest bewusst. Wenn man unbewusst träumt, kann man sich auch nicht mit dem Traum identifizieren, denn er ist ja pseudo-nicht-existent für die Person die den Traum träumt.
Man braucht also Körperbewusstsein, um sich mit dem Körper identifizieren zu können.
Identifiziert sich das Bewusstsein mit dem Körper ? Das Bewusstsein ist etwas, worüber die Gedanken keine wirkliche Aussage machen können, obwohl Gedanken selbst, Gedankenbewusstseinsformen sind. Bewusstsein scheint keine Identifizierung mit etwas bestimmtem zu haben, es ist einfach da. Völlig anstrengungs- und mühelos ist es da. Das Bewusst-sein. Jede Identifizierung mit Gedanke X mit einem Gegenstand Y erfordert Arbeit, Wille. Körperbewusstsein scheint aber ganz von selbst, nichts muss dafür getan werden. Gibt es jetzt mehrere Bewusstseine ? Denn in einem Traum kann man sich auch bewusst sein. Ist das anders, als das Körperbewusstsein ? Im grunde genommen nicht, denn das Bewusst-sein zeichnet sich dadurch aus, dass man sich etwas bewusst ist, was auch immer man sich bewusst ist.
Körperbewusstsein und Traumbewusstsein sind also das gleiche.
Nun gibt es aber noch die Phase, wo weder Körper- noch Traumbewusstsein zu sein scheint, nämlich der "deep sleep state". Dort ist aber auch Bewusst-sein, sonst könnte ich das nicht behaupten, dass dort weder ein Körper, noch Traum ist. Da ist also etwas was sich dessen bewusst ist, für das Ego aber ist es natürlich unverständlich, weil es zu dem Zeitpunkt nicht da war und wenn das Ego dagewesen wäre, dann wäre es kein "deep sleep state" mehr.
So komme ich also zu dem Entschluss, das ich pures Bewusstsein bin, dass mühelos scheint und in allem auftaucht, was ist.
Donnerstag, September 29, 2005
Telefonangst, vor sich hinschieben
Die Gedanken kommen öfters, ich sollte doch das Arbeitsamt anrufen, weil ich mich einmal im Monat melden muss, morgen ist der letzte Tag. Warum ruf ich jetzt nicht einfach an ? Dann ist dieser Gedanke, dass ich da anrufen muss, weg! (Hachja, dann freut sich mein ich, HAHA!) Warum lenke ich mich durch andere Sachen ab, so dass ich den Telefonanruf unweigerlich in die Ferne schiebe ? So baut sich in mir automatisch auch eine Spannung auf, ein Druck, anrufen zu müssen, je näher die Stunde rückt, wo man noch anrufen kann und dann wird der Druck wahrscheinlich noch viel größer und dann wird alles noch viel problematischer. FLUCHT! Ich fliehe vor dem Anruf. Was ver-hilft der Flucht, nicht anrufen zu müssen ? Angst. Angst etwas falsch zu machen. Angst vor dem was kommt. Das man aus Unsicherheit etwas falsch macht, oder aus Nervösität. Angst davor, dass der andere denkt, dass ich ein Idiot bin, wenn ich irgendetwas falsch mache.
Es geht also eigentlich nur um Ängste, Ängste die mich selbst betreffen, "mein" "ego", dort ist ein bestimmtes Bild, dass ich von mir habe, dass ich mich so und so verhalten muss und wenn ich mich anders verhalte, dann bin ich von mir selbst enttäuscht, oder der gegenüber fragt sich, was das denn für ein komischer Kautz in der Leitung ist...und solange man natürlich ein Bild von sich selbst hat, solange muss man auch Angst davor haben, dass es zerstört wird.
Sobald man ein bestimmtes bild von sich selbst hat, solange muss man es halt verteidigen, oder durchsetzen...und solange wird auch dieses Bild, dass man von sich selbst hat ge-nährt...
Kann man nun sofort frei von der Angst sein, ohne das irgendein Zeitfaktor eine Rolle spielt ? (das ego ist immer zeitlich und das ego erhält sich selbst durch zeit, angst gibt es nur wenn es zeit gibt und trägt daher essentiell der erhaltung des ego-bildes bei) Wenn ich sage nachher, oder morgen bin ich frei von der Angst, bin ich dann wirklich frei von der Angst ? Natürlich nicht. Jedes Ziel muss ab-sterben, sonst hat man nachher auch noch Angst, das Ziel nicht er-reichen zu können.
Psychologische Zeit gibt es daher nicht. Denn die Angst geht nicht fort, wenn man wartet. Psychologische Zeit ist also keine Lösung. Die einzigste Lösung kann daher nur das JETZT sein, jetzt sofort ganz frei von Angst sein.
Kein bild von sich selbst zu haben, bedeutet doch eigentlich auch, weder von Angst frei sein zu wollen, noch irgendwelche Ängste haben zu wollen. Wenn man das in einem Ich-kontext sieht, dann stimmt das, weil ich immer Zeit bedeutet, in dieser Zeit kann man dann ängste haben, oder eben nicht haben. Man braucht schliesslich erst Angst, um von Angst frei sein zu wollen. Angst aber ist immer zeitlich basiert und nicht-angst hat mit dem Zeitfaktor gar nichts zu tun, sondern nur mit dem JETZT. Denn man kann vor allem was Zeit bedeutet Angst haben. Es ist eigentlich so einfach nur JETZT kann ich frei von Angst sein und nicht morgen, übermorgen oder in einem Jahr.
Es geht also eigentlich nur um Ängste, Ängste die mich selbst betreffen, "mein" "ego", dort ist ein bestimmtes Bild, dass ich von mir habe, dass ich mich so und so verhalten muss und wenn ich mich anders verhalte, dann bin ich von mir selbst enttäuscht, oder der gegenüber fragt sich, was das denn für ein komischer Kautz in der Leitung ist...und solange man natürlich ein Bild von sich selbst hat, solange muss man auch Angst davor haben, dass es zerstört wird.
Sobald man ein bestimmtes bild von sich selbst hat, solange muss man es halt verteidigen, oder durchsetzen...und solange wird auch dieses Bild, dass man von sich selbst hat ge-nährt...
Kann man nun sofort frei von der Angst sein, ohne das irgendein Zeitfaktor eine Rolle spielt ? (das ego ist immer zeitlich und das ego erhält sich selbst durch zeit, angst gibt es nur wenn es zeit gibt und trägt daher essentiell der erhaltung des ego-bildes bei) Wenn ich sage nachher, oder morgen bin ich frei von der Angst, bin ich dann wirklich frei von der Angst ? Natürlich nicht. Jedes Ziel muss ab-sterben, sonst hat man nachher auch noch Angst, das Ziel nicht er-reichen zu können.
Psychologische Zeit gibt es daher nicht. Denn die Angst geht nicht fort, wenn man wartet. Psychologische Zeit ist also keine Lösung. Die einzigste Lösung kann daher nur das JETZT sein, jetzt sofort ganz frei von Angst sein.
Kein bild von sich selbst zu haben, bedeutet doch eigentlich auch, weder von Angst frei sein zu wollen, noch irgendwelche Ängste haben zu wollen. Wenn man das in einem Ich-kontext sieht, dann stimmt das, weil ich immer Zeit bedeutet, in dieser Zeit kann man dann ängste haben, oder eben nicht haben. Man braucht schliesslich erst Angst, um von Angst frei sein zu wollen. Angst aber ist immer zeitlich basiert und nicht-angst hat mit dem Zeitfaktor gar nichts zu tun, sondern nur mit dem JETZT. Denn man kann vor allem was Zeit bedeutet Angst haben. Es ist eigentlich so einfach nur JETZT kann ich frei von Angst sein und nicht morgen, übermorgen oder in einem Jahr.
Bauchgefühl
Ich lag gerade im Bett und es kam ein Schmerz in der Bauchgegend, er wurde langsam bewusst und als er richtig bewusst war(d.h. dass man ihn spürt, den Schmerz), kamen die Gedanken "Ich habe Bauchschmerzen."
Wenn man also Aufmerksamkeit(Bewusstheit) auf einen Schmerz legt(eigentlich kommt die aufmerksamkeit oder Bewusstheit zum Schmerz natürlich alleine), dann kommt diese Aufmerksamkeit in den Gedankenstrom herein und das Gefühl selbst sagt: "Ich habe Bauchschmerzen." Ein analoges Beispiel ist, wenn man sich heftig stößt, dann schreit man meistens laut etwas aus, zb AAAAAAAH wenn das nicht der Schmerz selbst ist, der da schreit, dann weiss ich es auch nicht.
Wenn man also Aufmerksamkeit(Bewusstheit) auf einen Schmerz legt(eigentlich kommt die aufmerksamkeit oder Bewusstheit zum Schmerz natürlich alleine), dann kommt diese Aufmerksamkeit in den Gedankenstrom herein und das Gefühl selbst sagt: "Ich habe Bauchschmerzen." Ein analoges Beispiel ist, wenn man sich heftig stößt, dann schreit man meistens laut etwas aus, zb AAAAAAAH wenn das nicht der Schmerz selbst ist, der da schreit, dann weiss ich es auch nicht.
Kurzzeitgedächtnis und langzeigedächtnis
Die Gedanken die wir haben die ganze Zeit im Gedankenstrom, gehören eindeutig zum Kurzzeitgedächtnis, wie oft vergisst man nach ein paar sekunden, was man gedacht hat ?, wenn man es nicht wiederholt ? Je öfter die Wiederholung zu sein scheint, umso mehr brennt es sich in das langzeitgedächtnis ein.
Meine Mutter hatte vorhin gehustet, im Gedankenstrom waren ungefähr (ich glaube es ist so wortgetrau wiedergegeben, bin mir aber nicht sicher) folgende Gedanken: "Da hustet meine mama." und meine Mutter war im Schlafzimmer. Worauf ich hinaus will ist: Das man ohne auch nur ein Wörtchen zu denken(aktives kombinieren), sofort erkennt, wer oder was da hustet. Es war eine direkte Reaktion. Das langzeitgedächtnis also, hat wohl ganz genau gespeichert, woher der Ton kommt und wem der Ton gehört und darauf hat das Langzeitgedächtnis dann die Antwort gedanklich gegeben. Das ist ungefähr so wie 2+2=4 man kombiniert dort nicht mehr aktiv, weil man das ganz einfach auswendig weiss, weil es eben im Langzeitgedächtnis gespeichert ist. Wenn auch die gedankliche Antwort vom langzeitgedächtnis kommt, so ist das gedachte, doch wieder sehr schnell vergessen, das ist komisch.
Meine Mutter hatte vorhin gehustet, im Gedankenstrom waren ungefähr (ich glaube es ist so wortgetrau wiedergegeben, bin mir aber nicht sicher) folgende Gedanken: "Da hustet meine mama." und meine Mutter war im Schlafzimmer. Worauf ich hinaus will ist: Das man ohne auch nur ein Wörtchen zu denken(aktives kombinieren), sofort erkennt, wer oder was da hustet. Es war eine direkte Reaktion. Das langzeitgedächtnis also, hat wohl ganz genau gespeichert, woher der Ton kommt und wem der Ton gehört und darauf hat das Langzeitgedächtnis dann die Antwort gedanklich gegeben. Das ist ungefähr so wie 2+2=4 man kombiniert dort nicht mehr aktiv, weil man das ganz einfach auswendig weiss, weil es eben im Langzeitgedächtnis gespeichert ist. Wenn auch die gedankliche Antwort vom langzeitgedächtnis kommt, so ist das gedachte, doch wieder sehr schnell vergessen, das ist komisch.
beiträge über das Zentrum
In den Beiträgen, über das Zentrum, herrschte eine chaotische identfikation, oder sagen wir Beschäftigung mit Gedanken. All diese Gedanken wollten eigentlich nur das greifen, was ein Gedanke sowieso nicht greifen kann. Alle Gedanken er-nähren das "ego", alleine die Beschäftigung mit gedanklichem Inhalt er-nährt das "Ego".
Eine Beschäftigung mit Gedanken findet eigentlich nur dann statt, wenn man im Konflikt mit sich selbst ist, ansonsten würde man sich damit nicht beschäftigen.
Sich mit gedanklichem Inhalt auseinanderzusetzen, braucht Wille, Wille ist dominanz(ego). Dieser Wille etwas verstehen zu wollen, wühlt in den Schubladen, der alten Gedanken herum und setzt sie logisch zusammen, je nach dem, was der wille verstehen will, sucht er in verschiedenen Schubladen. Dabei vernachlässigt er natürlich, muss er sogar, viele andere Schubladen, die er wie er meint mit dem Thema nichts zu tun haben, ansonsten würde wohl auch keine Antwort möglich sein, wenn man sich nicht an ein paar Gedankenextrakte halten könnte. Das heisst um etwas verstehen zu wollen, muss da Wille sein! Jetzt gerade in diesem Moment ist der Wille aktiv! Etwas verstehen zu wollen ist also immer separativ, (weil er immer nur ein paar Gedankenextrakte nehmen kann) und niemals ganz umfassend, es ist einfach unmöglich, ganz einfach deshalb, weil ohne Wille kein Ergebnis zustande kommen würde! Es würden keine einzelnen Gedanken zusammen-gesucht und logisch zusammen-gesetzt, sodass man zu einem Ergebnis kommt...somit entsteht das Ergebnis immer aus einer Dominanz heraus.
Wie kann man es verhindern, dass man sich mit gedanklichen Inhalten beschäftigt, bzw sich mit ihnen Identifiziert ?
(Eine identifizerung gibt es eigentlich auch nur, wenn der Wille aktiv ist) Zu einer Identifizierung gehören mehrere zusammengesetzte Gedanken, die logisch aus der Vergangenheit zu einem illusioniären permanenten selbst in Relation gebracht werden. Es ist nämlich deshalb illusionär, weil der Denker, das heisst dass Selbst, dass gedachte ist. Wenn ich auf die Frage wie antworten würde, würde die Antwort wieder aus einer Dominanz heraus entstehen. Die Frage Wie? impliziert ein System eine Methode. Wer soll die auswerfen ? Soll ein dominanter Wille ein System oder eine Methode entwerfen, die dann selbst auch nur dominant sein kann und somit mit anderen Gedanken in Konflikt stehen muss ? Solange Gedanklicher Konflikt in mir ist, solange muss da irgendwo ein Wille sein, sonst würde dort kein Konflikt sein.
Auf die Frage, wie man es verhindern kann, kann es also keine Antwort geben, man kann nur aufmerksam sein und schauen, bzw darauf achten, wann dies passiert, um es dann zu verhindern. Haha! Dadurch würde ich natürlich auch wieder Konflikt schaffen. Es gilt also, dass man gar nichts tun kann, ausser beobachten, aufmerksam sein und aus dieser puren Beobachtung selbst heraus muss die Veränderung kommen.
Eine Beschäftigung mit Gedanken findet eigentlich nur dann statt, wenn man im Konflikt mit sich selbst ist, ansonsten würde man sich damit nicht beschäftigen.
Sich mit gedanklichem Inhalt auseinanderzusetzen, braucht Wille, Wille ist dominanz(ego). Dieser Wille etwas verstehen zu wollen, wühlt in den Schubladen, der alten Gedanken herum und setzt sie logisch zusammen, je nach dem, was der wille verstehen will, sucht er in verschiedenen Schubladen. Dabei vernachlässigt er natürlich, muss er sogar, viele andere Schubladen, die er wie er meint mit dem Thema nichts zu tun haben, ansonsten würde wohl auch keine Antwort möglich sein, wenn man sich nicht an ein paar Gedankenextrakte halten könnte. Das heisst um etwas verstehen zu wollen, muss da Wille sein! Jetzt gerade in diesem Moment ist der Wille aktiv! Etwas verstehen zu wollen ist also immer separativ, (weil er immer nur ein paar Gedankenextrakte nehmen kann) und niemals ganz umfassend, es ist einfach unmöglich, ganz einfach deshalb, weil ohne Wille kein Ergebnis zustande kommen würde! Es würden keine einzelnen Gedanken zusammen-gesucht und logisch zusammen-gesetzt, sodass man zu einem Ergebnis kommt...somit entsteht das Ergebnis immer aus einer Dominanz heraus.
Wie kann man es verhindern, dass man sich mit gedanklichen Inhalten beschäftigt, bzw sich mit ihnen Identifiziert ?
(Eine identifizerung gibt es eigentlich auch nur, wenn der Wille aktiv ist) Zu einer Identifizierung gehören mehrere zusammengesetzte Gedanken, die logisch aus der Vergangenheit zu einem illusioniären permanenten selbst in Relation gebracht werden. Es ist nämlich deshalb illusionär, weil der Denker, das heisst dass Selbst, dass gedachte ist. Wenn ich auf die Frage wie antworten würde, würde die Antwort wieder aus einer Dominanz heraus entstehen. Die Frage Wie? impliziert ein System eine Methode. Wer soll die auswerfen ? Soll ein dominanter Wille ein System oder eine Methode entwerfen, die dann selbst auch nur dominant sein kann und somit mit anderen Gedanken in Konflikt stehen muss ? Solange Gedanklicher Konflikt in mir ist, solange muss da irgendwo ein Wille sein, sonst würde dort kein Konflikt sein.
Auf die Frage, wie man es verhindern kann, kann es also keine Antwort geben, man kann nur aufmerksam sein und schauen, bzw darauf achten, wann dies passiert, um es dann zu verhindern. Haha! Dadurch würde ich natürlich auch wieder Konflikt schaffen. Es gilt also, dass man gar nichts tun kann, ausser beobachten, aufmerksam sein und aus dieser puren Beobachtung selbst heraus muss die Veränderung kommen.
Mittwoch, September 28, 2005
Vor sich hinschieben, tricks
Ich möchte etwas lesen, tu es aber nicht, weil ich vorher erst auf Toilette gehen will. Damit schieb ich das auf, es zu lesen und es wird wahrscheinlich noch seine 7 minuten dauern (hier ist nichtmal die Zeit drin, die ich schon ver-wartet habe) bis ich auf Toilette gehen werde, genug Zeit also, um wenigstens einmal zu über-schauen, was so geantwortet wurde. Nachdem ich auf der Toilette war, habe ich iimmer noch nicht gelesen. Ich höre jetzt gerade Eckart Tolle und flüchte weiter, vor den Antworten bzw Reaktionen in der mail, als auch, was im Forum steht. Nebenbei schreibe und lese ich im irc und natürlich hier, sodass ich selbst Tolle nicht wirklich die ganze Zeit zuhöre. Einen Tagebucheintrag, den ich gerade gelesen habe, habe ich schon vergessen zu erwähnen, nur durch Zufall habe ich auf das Internet Explorer Fenster geklickt und mich daran erinnert. Es ist nun 13:50, 1 Stunde 20minuten schon verschoben worden, ausserdem habe ich auch zwischendurch vergessen, dass ich eigentlich, im Forum etwas lesen wollte und die e-mail, weil ich Eckart Tolle konzentriert gelauscht habe, mehr oder weniger zumindest. Ich bin gerade in einen Beitrag rein, bis zu einem gewissen grad und dann bin ich da einfach wieder rausgegangen, gelesen habe ich nichts. Nach 1 Stunde und 25 minuten habe ich es dann endlich geschafft, die beiträge im Forum durch-zu-lesen. Die e-mail habe ich jetzt auch endlich gelesen.
Warum habe ich das jetzt alles aufgeschoben ?
Flucht vor der Auseinandersetzung ? Flucht vor den Reaktionen ? Erhalt des Selbst-gefühls ?
Beide Fragen enden eigentlich in die dritte Frage.
Ja das ist es, ich will das Bild das ich habe, dass von mir ist, ich ent-worfen habe und mich selbst beschreibt und eigentlich auch all die anderen Menschen be-halten und habe Angst davor, dass es angegriffen wird. Das ich zu fall gebracht werde. Deswegen weiche ich aus.
Warum habe ich das jetzt alles aufgeschoben ?
Flucht vor der Auseinandersetzung ? Flucht vor den Reaktionen ? Erhalt des Selbst-gefühls ?
Beide Fragen enden eigentlich in die dritte Frage.
Ja das ist es, ich will das Bild das ich habe, dass von mir ist, ich ent-worfen habe und mich selbst beschreibt und eigentlich auch all die anderen Menschen be-halten und habe Angst davor, dass es angegriffen wird. Das ich zu fall gebracht werde. Deswegen weiche ich aus.
Nochmal das Zentrum
Warum gibt es eigentlich, kein Zentrum ? Gerade hab ich mir darüber Gedanken gemacht, was es bedeutet, kein Zentrum zu haben, aber warum gibt es eigentlich kein Zentrum ? Das Zentrum können die Gedanken sein, oder die Gefühle, alles was im Körper passiert, oder auf dem Körper, ganz einfach gesagt: Selbst-bewusst-sein.
Alles was im Selbst-Bewusst-sein passiert, kann das Zentrum sein.
Wo aber ist das Selbst-bewusst-sein im Tiefschlaf, wenn man nicht träumt ? Es ist aufjedenfall nicht da. Selbst-Bewusst-sein ist und kann daher nicht das Zentrum sein.
Das Zentrum müsste etwas sein, dass Permanent da ist. Etwas zu dem man immer irgendetwas in Relation setzen kann. Im Tiefschlaf gibt es weder die Welt noch ein Selbst-Bewusst-sein mit dem man ja quasi die Welt wahrnimmt, inklusive sich selbst.
Wir pendeln also hin und her: Selbst-Bewusst-sein da, Selbst-Bewusst-sein weg usw usf...Wir können also nichts permanent etwas mit uns in Beziehung setzen. Haben wir ein variables Zentrum ? Ein Zentrum, das man mal dies ist und mal das ? Was bedeuten würde, dass es kein Zentrum gibt, weil das Zentrum alles sein kann. Ja, so sieht es aus. Das erleben wir überall so, im Bewusstsein selbst, die Gefühle, die mal kurz das Zentrum sind, oder dann wieder der Verstand, oder vielleicht der Körper. Meistens ist bei uns das Zentrum aber der Verstand. Bewusstsein selbst wechselt sich auch ständig ab. Selbst im Wachzustand, nämlich genau dann, wenn keine Gedanken im Hirn sind, dann haben wir kein Bewusstsein von Gedanken.
Aus dieser faktischen verändernden Sicht heraus, kann es kein Zentrum geben.
ABER etwas das sich dauernd verändert und kein Zentrum hat, muss da nicht etwas sein, dass permanent ist ? Es kann sich nichts verändern, wenn da kein Hintergrund ist, der irgendwie permanent ist. Nehmen wir den Körper als analoges Beispiel. Der körper ist für einige Jahrzente das permanente, geichzeitig aber verändert sich alles im und um den Körper. Wenn der temporäre Körper einfach in sich zusammenfällt, dann ändert er sich nicht mehr. Jedenfalls nicht mehr für mich.
Aus dieser anderen Sicht heraus also, kommen wir zu dem gleichen Ergebnis. Nämlich das es einmal das veränderliche gibt, das räumliche und zeitliche und einmal das permanente, das weder raum noch zeit kennt und diese beiden dinger sind untrennbar mit-einander verbunden und weil sie untrennbar mit-einander verbunden sind, gibt es weder ein permanentes Zentrum, noch ein veränderliches Zentrum. Sobald man in dem einem, oder dem anderem Zentrum, zuflucht sucht, so hat man sich selbst wieder betrogen, in dem man das eine vom anderem trennt, was einfach unmöglich ist.
Alles was im Selbst-Bewusst-sein passiert, kann das Zentrum sein.
Wo aber ist das Selbst-bewusst-sein im Tiefschlaf, wenn man nicht träumt ? Es ist aufjedenfall nicht da. Selbst-Bewusst-sein ist und kann daher nicht das Zentrum sein.
Das Zentrum müsste etwas sein, dass Permanent da ist. Etwas zu dem man immer irgendetwas in Relation setzen kann. Im Tiefschlaf gibt es weder die Welt noch ein Selbst-Bewusst-sein mit dem man ja quasi die Welt wahrnimmt, inklusive sich selbst.
Wir pendeln also hin und her: Selbst-Bewusst-sein da, Selbst-Bewusst-sein weg usw usf...Wir können also nichts permanent etwas mit uns in Beziehung setzen. Haben wir ein variables Zentrum ? Ein Zentrum, das man mal dies ist und mal das ? Was bedeuten würde, dass es kein Zentrum gibt, weil das Zentrum alles sein kann. Ja, so sieht es aus. Das erleben wir überall so, im Bewusstsein selbst, die Gefühle, die mal kurz das Zentrum sind, oder dann wieder der Verstand, oder vielleicht der Körper. Meistens ist bei uns das Zentrum aber der Verstand. Bewusstsein selbst wechselt sich auch ständig ab. Selbst im Wachzustand, nämlich genau dann, wenn keine Gedanken im Hirn sind, dann haben wir kein Bewusstsein von Gedanken.
Aus dieser faktischen verändernden Sicht heraus, kann es kein Zentrum geben.
ABER etwas das sich dauernd verändert und kein Zentrum hat, muss da nicht etwas sein, dass permanent ist ? Es kann sich nichts verändern, wenn da kein Hintergrund ist, der irgendwie permanent ist. Nehmen wir den Körper als analoges Beispiel. Der körper ist für einige Jahrzente das permanente, geichzeitig aber verändert sich alles im und um den Körper. Wenn der temporäre Körper einfach in sich zusammenfällt, dann ändert er sich nicht mehr. Jedenfalls nicht mehr für mich.
Aus dieser anderen Sicht heraus also, kommen wir zu dem gleichen Ergebnis. Nämlich das es einmal das veränderliche gibt, das räumliche und zeitliche und einmal das permanente, das weder raum noch zeit kennt und diese beiden dinger sind untrennbar mit-einander verbunden und weil sie untrennbar mit-einander verbunden sind, gibt es weder ein permanentes Zentrum, noch ein veränderliches Zentrum. Sobald man in dem einem, oder dem anderem Zentrum, zuflucht sucht, so hat man sich selbst wieder betrogen, in dem man das eine vom anderem trennt, was einfach unmöglich ist.
Zentrum
Es gibt gewisse Zentren, sie bei mir sehr aktiv sind. Zum einen ist es der Ich-Gedanke, oder die Gedanken und dann die Haut die fühlt. Beides setzt mir selbst grenzen. Die Gedanken sind selber nur im Gehirn und das Gefühl ist nur auf meiner Haut. Beides grenzt mich ab zu der sogenannten äußeren Welt und die Gedanken und die Gefühle sind dann die innere Welt. Ein Zentrum grenzt also ab und zu einem Zentrum gehören immer bestimmte Dinge, die dem Zentrum gehören. Wenn es kein Zentrum gibt, dann gibt es keine Separation, keine Trennung, zwischen der inneren und äußeren Welt. Wie bringt man es zustande, dass es kein Zentrum mehr gibt und somit keine Trennung mehr, keine Separation ? Soll das fühlen und das denken einfach abegschaltet werden ? Nein, dann würde man wohl nicht mehr wirklich leben, sondern eher tot sein. Das ist also keine Lösung. Wie kann man also Gedanken und Gefühle haben und trotzdem kein Zentrum haben ? Eine Frage, die meinen Geist total verstummen lässt. Raum ? Aber nein! Das ist wieder ein anderes Zentrum, ein größeres Zentrum zwar, aber immer noch ein Zentrum. Bedeutet kein Zentrum zu haben nicht einfach auch, das man von keiner Sache, egal welche es ist, flieht, oder Zuflucht sucht ? Würde man dies tun so hätte man immer ein Zentrum. Die einzigste Antwort kann also nur sein: Kein Zentrum zu haben bedeutet alles und nichts, beides gleichzeitig zu sein. Weder das eine, noch das andere vorziehen. Mit alles könnte man alles benennen, was in Raum und Zeit ist und das raum und zeitlose ist das nichts.
Wie kann man ein Leben führen, das gleichzeitig alles und nichts umfasst ?
Wenn man sich selbst isoliert ansieht, dann ist das kein Problem, ein leben zu führen, das meinen Körper beinhaltet und das Nichts. Allerdings würden spätestens dann die Problem anfangen, wenn es neben mir nichts mehr anderes geben würde, dann müsste ich ja sterben! Ich bin also auf alles in mir angewiesen und auf alles ausserhalb von mir. Man stelle sich nur vor ich wäre der einzigste Raum, ich könnte mich nicht mal von der Stelle bewegen! Würde das Leben quasi unmöglich machen. Ein wenig vom Thema abgekommen hier...
Wenn jemand auf die Tasse vor mir Haut, dann fühle ich das nicht. Das wäre für mich ein Grund zu sagen, ich bin das nicht, weil ich das nicht fühle, aber da haben wir wieder das Zentrum, dieses ich will das fühlen. Wenn man zeitlich und räumliche Distanz meint, oder dazu referriert von sich selbst, zu etwas anderem, oder von etwas anderem zu sich selbst, dann hat man offensichtlich wieder ein Zentrum. Denn Zeit und Raum kann man nur in Relation zu etwas anderem setzen. Zumindest wenn man begrenzte Zeit und begrenzten Raum meint. Grenzenloser Raum und grenzenlose Zeit kann man zu gar nichts in relativer Relation setzen, es ist einfach alles, per Definitionem.
Um auf die obige Frage zurückzukommen. Man kann es gar nicht verfehlen, ein Leben zu führen das im Alles und im Nichts stattfindet, allerdings könnte man mehr Verantwortlichkeit für das übernehmen, was in der Welt vor sich geht.
Wie kann man ein Leben führen, das gleichzeitig alles und nichts umfasst ?
Wenn man sich selbst isoliert ansieht, dann ist das kein Problem, ein leben zu führen, das meinen Körper beinhaltet und das Nichts. Allerdings würden spätestens dann die Problem anfangen, wenn es neben mir nichts mehr anderes geben würde, dann müsste ich ja sterben! Ich bin also auf alles in mir angewiesen und auf alles ausserhalb von mir. Man stelle sich nur vor ich wäre der einzigste Raum, ich könnte mich nicht mal von der Stelle bewegen! Würde das Leben quasi unmöglich machen. Ein wenig vom Thema abgekommen hier...
Wenn jemand auf die Tasse vor mir Haut, dann fühle ich das nicht. Das wäre für mich ein Grund zu sagen, ich bin das nicht, weil ich das nicht fühle, aber da haben wir wieder das Zentrum, dieses ich will das fühlen. Wenn man zeitlich und räumliche Distanz meint, oder dazu referriert von sich selbst, zu etwas anderem, oder von etwas anderem zu sich selbst, dann hat man offensichtlich wieder ein Zentrum. Denn Zeit und Raum kann man nur in Relation zu etwas anderem setzen. Zumindest wenn man begrenzte Zeit und begrenzten Raum meint. Grenzenloser Raum und grenzenlose Zeit kann man zu gar nichts in relativer Relation setzen, es ist einfach alles, per Definitionem.
Um auf die obige Frage zurückzukommen. Man kann es gar nicht verfehlen, ein Leben zu führen das im Alles und im Nichts stattfindet, allerdings könnte man mehr Verantwortlichkeit für das übernehmen, was in der Welt vor sich geht.
Dienstag, September 27, 2005
Nervösität
Man ist ruhig und auf einmal, aus dieser Ruhe heraus, wird man nervös. Warum ist das so ? Es scheint Flucht vor der Ruhe selbst zu sein, vor der Passivität. Wenn ich im Bett liege und die Beine nicht zappeln lasse, dann stellt sich ein gewisses Gefühl, der Ruhe, der Passivität ein, daraus erfolgt dann mein zappeln. Warum entfliehe ich also dieser Ruhe, dieser Passivität ? Es passiert völlig automatisch, man könnte also sagen, es ist eine Gewohnheit vielleicht sogar eine Konditionierung. Passivität, Ruhe, Stille, ist nichtssagend, es ist langweilig. Eine Möglichkeit, warum ich zappeln könnte ist, dass Ruhe langweilig ist, es mich nicht befriedigt und ich durch zappeln aus dieser Langweiligkeit herauskomme. Es könnte auch sein, dass ich zappele, um Aufmerksamkeit zu erregen. Aufmerksamkeit zu mir selbst, oder zu den anderen. Aufmerksamkeit bedeutet, sich selbst zu spüren, sich selbst wahrzunehmen.
Es könnte auch die Konditionierung sein, immer etwas tun zu müssen. Der krankhafte Drang einfach irgendetwas zu tun. Wenn das so ist, dann ist der Drang in meinen ganzen Körper eingedrungen. Jetzt verstehe ich auch, warum ich auf meinem Drehstuhl immer auf meinen Beinen sitze!, weil die Beine dann nicht zappeln!
Das Knibbeln an meiner Lippe, scheint eine Verbindung mit dem zappeln der Beine zu tun zu haben. Das knibbeln geschieht auch meistens vollautoamtisch, unbewusst.
An der Lippe knibbeln, ist schon Selbst-verletzung. Warum verletzt man sich selbst ? Natürlich, um auf sich aufmerksam zu machen, sich spüren, sich selbst wahrzunehmen.
Ich habe dieses Lippen- und Beineproblem, schon mehrere Jahre. Es ist also schon in mir und eine Konditionierung. Den wirklichen Grund, werde ich wahrscheinlich nie erfahren, Fakt ist, das dies geschieht, weil ich in Konflikt mit mir selbst bin, oder war.
Es könnte auch die Konditionierung sein, immer etwas tun zu müssen. Der krankhafte Drang einfach irgendetwas zu tun. Wenn das so ist, dann ist der Drang in meinen ganzen Körper eingedrungen. Jetzt verstehe ich auch, warum ich auf meinem Drehstuhl immer auf meinen Beinen sitze!, weil die Beine dann nicht zappeln!
Das Knibbeln an meiner Lippe, scheint eine Verbindung mit dem zappeln der Beine zu tun zu haben. Das knibbeln geschieht auch meistens vollautoamtisch, unbewusst.
An der Lippe knibbeln, ist schon Selbst-verletzung. Warum verletzt man sich selbst ? Natürlich, um auf sich aufmerksam zu machen, sich spüren, sich selbst wahrzunehmen.
Ich habe dieses Lippen- und Beineproblem, schon mehrere Jahre. Es ist also schon in mir und eine Konditionierung. Den wirklichen Grund, werde ich wahrscheinlich nie erfahren, Fakt ist, das dies geschieht, weil ich in Konflikt mit mir selbst bin, oder war.
Montag, September 26, 2005
Das (gute) alte Wissen
Wissen sind Gedanken. Gedanken kommen in unser Bewusstsein. Gedanken spiegeln einen Teil wieder, den wir irgendwann mal erfahren haben, gespeichert, als Wissen. Wissen ist Fragmentierung. Es enthält immer nur Teile, aber nie das Ganze. Wenn ich mit dem Wort "Sein" zu allem referriere und sage, dass es nur das GIBT, dass es nur Sein gibt und nichts anderes, dann ist das für mich gleichzeitig auch das was nicht-ist. Für jemanden aber, der das nicht versteht, für den wird und für mich auch, Konflikt verursacht. Denn er wird zum nicht-Sein referrieren. Eben auch jetzt gerade in diesem Moment, denke ich über das Sein nach, wenn ich das tue, dann ist es nicht mehr das Sein, sondern nur Teile des Seins. Mit Sein ist eben nicht nur der denkende Geist gemeint, sondern eben alles, was IST. Wissen ist also immer Fragmentation. Wenn es in mir keine Fragmention auslöst, dann sicher in irgendjemand anderem und das macht keinen Unterschied.
Wenn ich sage, "Alles ist Sein", so entspricht das einem dualistischen Charakter, denn, wenn alles sein ist, warum erwähne ich dann "Alles" ? Es reicht einfach nur "Sein" zu sagen, wenn ich das sage zu mir gedanklich "sein", so sagt das überhaupt gar nichts aus, erst durch die assoziationen, die ich mit dem Sein habe, nämlich, dass es alles ist, was es gibt, macht es Sinn und es befriedigt mich, was natürlich wiederum Wissen ist. Jeder Gedanke ist also ein Teil. Teil eines Ganzen, des "Seins" (ich muss es ja irgendwie benennen). Ist es nun möglich, durch Wissen, aus diesen gedanklichen Teilen, ein gedankliches Ganzes zu machen, sodass jede weitere Fragmentation aufhört ? Natürlich nicht! Denn jeder weiterer Gedanke, würde wieder nur ein Teil unter anderen vielen Gedanken sein. Auch mir selbst zu sagen, "Alles ist sein", um die Gedanken, quasi zu unterdrücken, d.h. mich selbst unterdrücken, oder mich daran zu erinnern, das alles Sein ist, alleine dieses Statement, bringt weitere Fragmentation mit sich. Denn der Verstand arbeitet dann weiter, analysiert weiter und wir haben dann noch mehr Teile. Das passiert mit jedem Gedanken der ein Teil ist und jeder Gedanke ist nur ein Teil, Teile werden weiter geteilt, Teile werden Teile entgegensetzt, oder Teile dominieren andere Teile zB das ICH-teil dominiert andere teile. Wissen ist also Fragmentation. Fragmentation verursacht immer Konflikt. In Gedanken, wie ausserhalb Gedanken. Wissen, oder Gedanken, fassen also niemals das ganze. Das ist einfach schier unmöglich, denn um das zu können, braucht es mindestens einen Satz in der art: "Alles ist Sein" und das alleine ist schon Fragmentation und soll ich das jetzt immer wiederholen, damit "ich" es ja nicht vergesse ? Immer wieder abrufen in den Gedankenstrom ? Als wenn die Realität das interessieren würde, ob ich das sage, oder nicht. Ein anderes Statement im Zen-Buddhismus heisst: "Leerheit ist Form." Dort sieht man auch schön, wie 2 fragmentielle Gedanken zu einem Gedanken gemacht werden wollen, was aber niemal passieren wird, es sind einzelne Gedanken und das werden sie immer bleiben.
Wissen in form von Gedanken, ist also niemals ganzes Wissen und nicht imstande das ganze zu fassen, zu ergreifen, weil jeder einzelne Gedanke immer nur Teil ist, ein Teil das versucht das ganze zu begreifen, was selber vom ganzen ist. Total bescheuert. Was bringt auch das ganze anhäufen des Wissens, von der Wirklichkeit ? mag es stimmen, oder nicht stimmen, was mich nun interessiert ist, was es bringt.
Da Wissen immer Fragmentation ist und daher die Realität nicht erfasst ist (in der Gesamtheit) und niemals das Ganze sein kann, so sollte man niemals anfangen, Wissen zu akkumulieren. Es gibt aber Wissen, das ist wichtig, nämlich, was wir essen und trinken müssen...Es darf also nicht sein, dass alles Wissen stirbt, oder das wir kein Wissen mehr anhäufen können, nein, wir müssen zu diesem Wissen, was wir nicht wirklich brauchen, angefangen, von den Erklärungen der Realität, bis hin zu den Meinungen, aller Menschen der Welt, ersterben, jeden Tag, jede Stunde, jede Sekunde, psychologisches sterben. Sterben von Wissen, wissend, dass es fast nur Konflikt in der heutigen Welt bringt, deswegen das wissen sterben lassen. Wie lässt man das Wissen sterben ? In dem man sich der Unsinnigkeit des Wissens bewusst wird. Sehen das es nur Konflikt und Krieg verursacht. Deswegen muss es sterben, nicht, wegen einer Idee, oder eines Konzepts. Wenn psychologisches sterben da ist zum akkumulierten Wissen, dann ist dort Liebe, bedingungslose Liebe und Freiheit, Freiheit von Wissen.
Wenn ich sage, "Alles ist Sein", so entspricht das einem dualistischen Charakter, denn, wenn alles sein ist, warum erwähne ich dann "Alles" ? Es reicht einfach nur "Sein" zu sagen, wenn ich das sage zu mir gedanklich "sein", so sagt das überhaupt gar nichts aus, erst durch die assoziationen, die ich mit dem Sein habe, nämlich, dass es alles ist, was es gibt, macht es Sinn und es befriedigt mich, was natürlich wiederum Wissen ist. Jeder Gedanke ist also ein Teil. Teil eines Ganzen, des "Seins" (ich muss es ja irgendwie benennen). Ist es nun möglich, durch Wissen, aus diesen gedanklichen Teilen, ein gedankliches Ganzes zu machen, sodass jede weitere Fragmentation aufhört ? Natürlich nicht! Denn jeder weiterer Gedanke, würde wieder nur ein Teil unter anderen vielen Gedanken sein. Auch mir selbst zu sagen, "Alles ist sein", um die Gedanken, quasi zu unterdrücken, d.h. mich selbst unterdrücken, oder mich daran zu erinnern, das alles Sein ist, alleine dieses Statement, bringt weitere Fragmentation mit sich. Denn der Verstand arbeitet dann weiter, analysiert weiter und wir haben dann noch mehr Teile. Das passiert mit jedem Gedanken der ein Teil ist und jeder Gedanke ist nur ein Teil, Teile werden weiter geteilt, Teile werden Teile entgegensetzt, oder Teile dominieren andere Teile zB das ICH-teil dominiert andere teile. Wissen ist also Fragmentation. Fragmentation verursacht immer Konflikt. In Gedanken, wie ausserhalb Gedanken. Wissen, oder Gedanken, fassen also niemals das ganze. Das ist einfach schier unmöglich, denn um das zu können, braucht es mindestens einen Satz in der art: "Alles ist Sein" und das alleine ist schon Fragmentation und soll ich das jetzt immer wiederholen, damit "ich" es ja nicht vergesse ? Immer wieder abrufen in den Gedankenstrom ? Als wenn die Realität das interessieren würde, ob ich das sage, oder nicht. Ein anderes Statement im Zen-Buddhismus heisst: "Leerheit ist Form." Dort sieht man auch schön, wie 2 fragmentielle Gedanken zu einem Gedanken gemacht werden wollen, was aber niemal passieren wird, es sind einzelne Gedanken und das werden sie immer bleiben.
Wissen in form von Gedanken, ist also niemals ganzes Wissen und nicht imstande das ganze zu fassen, zu ergreifen, weil jeder einzelne Gedanke immer nur Teil ist, ein Teil das versucht das ganze zu begreifen, was selber vom ganzen ist. Total bescheuert. Was bringt auch das ganze anhäufen des Wissens, von der Wirklichkeit ? mag es stimmen, oder nicht stimmen, was mich nun interessiert ist, was es bringt.
Da Wissen immer Fragmentation ist und daher die Realität nicht erfasst ist (in der Gesamtheit) und niemals das Ganze sein kann, so sollte man niemals anfangen, Wissen zu akkumulieren. Es gibt aber Wissen, das ist wichtig, nämlich, was wir essen und trinken müssen...Es darf also nicht sein, dass alles Wissen stirbt, oder das wir kein Wissen mehr anhäufen können, nein, wir müssen zu diesem Wissen, was wir nicht wirklich brauchen, angefangen, von den Erklärungen der Realität, bis hin zu den Meinungen, aller Menschen der Welt, ersterben, jeden Tag, jede Stunde, jede Sekunde, psychologisches sterben. Sterben von Wissen, wissend, dass es fast nur Konflikt in der heutigen Welt bringt, deswegen das wissen sterben lassen. Wie lässt man das Wissen sterben ? In dem man sich der Unsinnigkeit des Wissens bewusst wird. Sehen das es nur Konflikt und Krieg verursacht. Deswegen muss es sterben, nicht, wegen einer Idee, oder eines Konzepts. Wenn psychologisches sterben da ist zum akkumulierten Wissen, dann ist dort Liebe, bedingungslose Liebe und Freiheit, Freiheit von Wissen.
Donnerstag, September 22, 2005
Ich analysiere nun die ganze Zeit, und schaue, beobachte, wie der Beobachter das Beobachtete und das Beobachtete, der Beobachter ist, sobald ich anfange zu analysieren, verirre ich mich, wie in einem Irrgarten und es scheint keine analytische Lösung zu diesem Problem zu geben, dass der Beobachter das Beobachtete ist. Das liegt wohl daran, das man mindestens 2 Sachen(Gedanken) braucht, um kombinieren zu können. Dabei ist es beim beobachten so offensichtlich. Da ist ein Gefühl, zB ein warmes, die Sonne scheint auf die haut, und der Beobachter kommt herein und sagt, hach ist das schön warm. Dabei wurde der Beobachter durch dieses Gefühl quasi erzeugt, erschaffen. Das Gefühl ist die Ursache, dessen Wirkung es ist, dass der Beobachter ein Kommentar abgibt. Ohne den Akt des beobachtens gibt es keinen Beobachter und ohne beobachten, keinen Beobachter. Das Gefühl selbst, dass die Haut warm ist, ist der Beobachter und das beobachtende zugleich. Genauso wie das denken selbst, Beobachter und beobachtendes ist. Es gibt da keine Trennung und dennoch analysiere ich, wie hier ersichtlich ist ständig herum. Warum tue ich das überhaupt ? Was ist mein Ziel ?
Warum ich das tue, liegt wohl daran, dass ich verstehen möchte. Um verstehen zu können muss man analysieren. Ich möchte verstehen, wie der Beobachter, das beobachtete sein kann. Ich kann das aber nicht analysieren, weil ich bei der Analysierung ganz klar trennen muss, zwischen den beiden, aber genau das gegenteil ist doch mein Ziel. Ich will sie zusammenführen. Dann aber hört die Analyse auf, denn dann gibt es nichts mehr zu analysieren, denn dann ist alles EINS und der Verstand hat die Aufgabe zu teilen, zu zerlegen, zu analysieren. Er macht aus eins, zwei, dann kann er kombinieren, analysieren etc. Er kann die Einheit also nicht analysieren und damit kann er sie auch nicht verstehen, zumindest nicht als Gesamtheit!
Warum ich das tue, liegt wohl daran, dass ich verstehen möchte. Um verstehen zu können muss man analysieren. Ich möchte verstehen, wie der Beobachter, das beobachtete sein kann. Ich kann das aber nicht analysieren, weil ich bei der Analysierung ganz klar trennen muss, zwischen den beiden, aber genau das gegenteil ist doch mein Ziel. Ich will sie zusammenführen. Dann aber hört die Analyse auf, denn dann gibt es nichts mehr zu analysieren, denn dann ist alles EINS und der Verstand hat die Aufgabe zu teilen, zu zerlegen, zu analysieren. Er macht aus eins, zwei, dann kann er kombinieren, analysieren etc. Er kann die Einheit also nicht analysieren und damit kann er sie auch nicht verstehen, zumindest nicht als Gesamtheit!
Mittwoch, September 21, 2005
Man schaut die Zeitung an, ohne Gedanken. Man schenkt der Zeitung aufmerksamkeit, als ganzes, nicht der Schrift, oder den Buchstaben, denen naürlich auch, denn sie gehören ja zum ganzen, aber ich meine die Zeitung als ganzes, die Farbe, das Papier, die Falten in der Zeitung und so weiter...aber die Analyse ist hier nicht so wichtig.
Nach dieser Aufmerksamkeit kommt das Ich ins Spiel und sagt irgendetwas zu der Zeitung, oder dem was Aufmerksamkeit geschenkt wurde zB. "Das ist eine Zeitung." Man könnte dieses "Ich" auch besser Beobachter nennen, obwohl es eigentlich egal ist wie wir es nennen. In dem Moment wo man sagt: "Das ist eine Zeitung" erfolgt eine Trennung. Nämlich derjenige der die Zeitung sieht und derjenige der das beobachtet, das die Zeitung gesehen wird, besser gesagt, dass die Zeitung gesehen
wurde. Da ist eine zeitliche Differenz. Der Beobachter kann erst dann ins Spiel kommen, wenn etwas beobachtet wird. Genauso kann auch erst dann der Denker ins Spiel kommen, wenn denken da ist. Diese zeitliche Differenz ruft nun die Illusion der Trennung hervor, zwischen dem Denker und das was gedacht wurde. Dabei ist der Denker und das gedachte Vergangenheit! Beides ist Vergangenheit. hahaha!
Die Vergangenheit schafft also die Trennung, zwischen ich und nicht-ich. Ist da nun ein Unterschied ob ich Subjekt und Objekt im Kopf habe, als denken, das heisst dass der Denker etwas schön findet oder etwas nicht schön findet, dass er lieber dies denken solle und nicht das und dem Subjekt/Objekt ausserhalb von mir, zB ich und die Zeitung, aber diese Dualität existiert auch wieder nur im Denken. Zwischen dem Denker und dem denken liegt Zeit + Raum genauso wie zwischen mir und Spanien, aber es gibt zwischen dem Denker und dem denken keine Trennung, warum sollte es eine Trennung zwischen mir und Spanien geben ? Die Antwort kann nur heissen, dass es keine Trennung gibt. Die Trennung existiert nur in Gedanken, in Form von Wissen, dass abgerufen wird, vom Gedächtnis.
Nach dieser Aufmerksamkeit kommt das Ich ins Spiel und sagt irgendetwas zu der Zeitung, oder dem was Aufmerksamkeit geschenkt wurde zB. "Das ist eine Zeitung." Man könnte dieses "Ich" auch besser Beobachter nennen, obwohl es eigentlich egal ist wie wir es nennen. In dem Moment wo man sagt: "Das ist eine Zeitung" erfolgt eine Trennung. Nämlich derjenige der die Zeitung sieht und derjenige der das beobachtet, das die Zeitung gesehen wird, besser gesagt, dass die Zeitung gesehen
wurde. Da ist eine zeitliche Differenz. Der Beobachter kann erst dann ins Spiel kommen, wenn etwas beobachtet wird. Genauso kann auch erst dann der Denker ins Spiel kommen, wenn denken da ist. Diese zeitliche Differenz ruft nun die Illusion der Trennung hervor, zwischen dem Denker und das was gedacht wurde. Dabei ist der Denker und das gedachte Vergangenheit! Beides ist Vergangenheit. hahaha!
Die Vergangenheit schafft also die Trennung, zwischen ich und nicht-ich. Ist da nun ein Unterschied ob ich Subjekt und Objekt im Kopf habe, als denken, das heisst dass der Denker etwas schön findet oder etwas nicht schön findet, dass er lieber dies denken solle und nicht das und dem Subjekt/Objekt ausserhalb von mir, zB ich und die Zeitung, aber diese Dualität existiert auch wieder nur im Denken. Zwischen dem Denker und dem denken liegt Zeit + Raum genauso wie zwischen mir und Spanien, aber es gibt zwischen dem Denker und dem denken keine Trennung, warum sollte es eine Trennung zwischen mir und Spanien geben ? Die Antwort kann nur heissen, dass es keine Trennung gibt. Die Trennung existiert nur in Gedanken, in Form von Wissen, dass abgerufen wird, vom Gedächtnis.
Montag, September 12, 2005
Hass + Angst
Wie sehen die Unterschiede zwischwen Hass und Angst aus und was sind ihre Gemeinsamkeiten ?
Hass und Angst sind beide zeitgebunden.
Bei der Angst erlebe ich etwas und ich will nicht, dass es mir wieder erfährt, es sich wiederholt. Mir wurde etwas angetan und ich habe nun Angst wieder in dieselbse Situation zu geraten, deswegen versuche ich diese spezielle Situation zu vermeiden.
Beim Hass erfahre ich auch etwas, nämlich Gewalt, einen Angriff auf mich. Entweder einen körperlichen Angriff, oder einen mentalen Angriff, in dem meine Konzepte angegriffen werden. Der Angriff ist zu erst da, erst danach kommt der Hass. Ist also zeitverschoben, genauso wie bei der Angst. Der Hass ist aber nach aussen gerichtet, auf die Person die mir etwas angetan hat und ich will dieser Person auch Gewalt antun, denn das Gefühl des Hasses ist Gewalt, oder verleitet zur Gewalt. Denn mein Selbstbild wurde verletzt und zwar durch die Person, die mich angegriffen hat. Angst ist ein Gefühl, dass zur Vermeidung von bestimmten Situationen führt. Es ist ein innerliches zurückziehen eine Verkapselung. Angst sucht keine Konfrontation, sie versucht dieser aus dem Weg zu gehen, also die Situation vor der ich Angst habe, während Hass auf Konfrontation aus ist. Man könnte sagen, dass Angst innerliche Gewalt ist und Hass äusserliche Gewalt ist. Angst unterdrückt mein handeln, so wie ich handeln will, es hält mich davon ab. Ich habe eine bestimmte Idee davon, wie meine Handlung, oder Reaktion aussehen muss, wie ich mich zu Verhalten habe und ich habe davor Angst, dass dies nicht passiert. Das diese Vorstellungen nicht erfüllt werden. Auch hier haben wir also ein Selbstbild. Bei der Angst vermeidet man die Konfrontation, um zu verhindern, dass das Selbstbild angegriffen wird.
Hass lässt mein Handeln über die Ufer schwemmen. Angst und Hass beeinflussen also mein authentisches handeln. Denn Angst und Hass sind Konditionen, die im laufe der Zeit entstanden sind und beides ist völlig zeitabhängig.
Um von Angst und Hass vollkommen befreit werden zu können, muss man also ins zeitlose steigen. Das würde auch bedeuten, dass man jetzt sofort frei von Angst und Hass sein kann.
Hass und Angst sind beide zeitgebunden.
Bei der Angst erlebe ich etwas und ich will nicht, dass es mir wieder erfährt, es sich wiederholt. Mir wurde etwas angetan und ich habe nun Angst wieder in dieselbse Situation zu geraten, deswegen versuche ich diese spezielle Situation zu vermeiden.
Beim Hass erfahre ich auch etwas, nämlich Gewalt, einen Angriff auf mich. Entweder einen körperlichen Angriff, oder einen mentalen Angriff, in dem meine Konzepte angegriffen werden. Der Angriff ist zu erst da, erst danach kommt der Hass. Ist also zeitverschoben, genauso wie bei der Angst. Der Hass ist aber nach aussen gerichtet, auf die Person die mir etwas angetan hat und ich will dieser Person auch Gewalt antun, denn das Gefühl des Hasses ist Gewalt, oder verleitet zur Gewalt. Denn mein Selbstbild wurde verletzt und zwar durch die Person, die mich angegriffen hat. Angst ist ein Gefühl, dass zur Vermeidung von bestimmten Situationen führt. Es ist ein innerliches zurückziehen eine Verkapselung. Angst sucht keine Konfrontation, sie versucht dieser aus dem Weg zu gehen, also die Situation vor der ich Angst habe, während Hass auf Konfrontation aus ist. Man könnte sagen, dass Angst innerliche Gewalt ist und Hass äusserliche Gewalt ist. Angst unterdrückt mein handeln, so wie ich handeln will, es hält mich davon ab. Ich habe eine bestimmte Idee davon, wie meine Handlung, oder Reaktion aussehen muss, wie ich mich zu Verhalten habe und ich habe davor Angst, dass dies nicht passiert. Das diese Vorstellungen nicht erfüllt werden. Auch hier haben wir also ein Selbstbild. Bei der Angst vermeidet man die Konfrontation, um zu verhindern, dass das Selbstbild angegriffen wird.
Hass lässt mein Handeln über die Ufer schwemmen. Angst und Hass beeinflussen also mein authentisches handeln. Denn Angst und Hass sind Konditionen, die im laufe der Zeit entstanden sind und beides ist völlig zeitabhängig.
Um von Angst und Hass vollkommen befreit werden zu können, muss man also ins zeitlose steigen. Das würde auch bedeuten, dass man jetzt sofort frei von Angst und Hass sein kann.
Donnerstag, September 08, 2005
Leere + Form
Ich beschäftige mich seit längerer Zeit mit der Frage, ob Leere das gleiche ist, wie die Form. Bisher habe ich gesagt, dass die Leere überall ist und lediglich die Form durchdringt. Sah sie also als nicht das gleiche an, wie die Form, dennoch ist die Leere überall in der Form drin. Die Frage die mich also beschäftigt ist, ob nicht die Leere das gleiche, wie die Form ist. Ich stelle mir die leere wie ein 3d Nichts vor, also einem 3D Raum ohne Objekte. Jedes Objekt ist nun in diesem 3D Raum und man könnte nun sagen, dass der Raum sich niemals verändert, sondern eben nur die Objekte in diesem Raum. Der 3D-Raum quasi unveränderlich ist, während die Objekte im Raum veränderlich sind. Nun ist aber der 3D-Raum quasi ja selbst ein Objekt, wenn wir auch nicht wissen, was es ist, es hat eine Form, es ist nämlich 3Dimensional und jede Dimension hat eine Form ob 1D, oder 2D,oder 3D. Nun ist also jeder Raum, jede Dimension ein Objekt. Das würde bedeuten, dass eben der leere Raum in dem nichts ist, selbst Form ist. Demnach würde es tatscählich bedeuten das Leere=form ist. Wenn wir nun Leere oder Form komßlett entziehen, entziehen wir auch das genaue Gegenteil davon, was bleibt übrig, wenn es weder Form noch nichts gibt ? noch mehr nichts! Richtig! und so weiter...
Es gibt also eine Stelle, an der man alles abbrechen muss, denn man kann ab da nichts mehr sagen, nur noch immer weitere "echtere" Nichtse warten dort auf uns über die wir nichts sagen, oder denken können.
Es gibt also eine Stelle, an der man alles abbrechen muss, denn man kann ab da nichts mehr sagen, nur noch immer weitere "echtere" Nichtse warten dort auf uns über die wir nichts sagen, oder denken können.
Samstag, September 03, 2005
Albträume
Ich hatte heute wohl mehrere Albträume, ich kann mich nur noch an einen Bruchstückhaft erinnern. Ich war irgendwie in einem Lebensmittelmarkt, eine Person, die ich wohl kannte, wollte nicht in en Laden, weil es war abends, der Laden machte zu, und er hatte Angst. Sie verschlossen die Türen. Er war draussen, ich drinnen.
Irgendwann kamen viele Leute, irgendwas war passiert, ich weiss nicht was, in irgendeinem Raum. Ich aber, ging in einem falschen Raum, dort war ein Ausländer. Der hat mich genommen und einfach festgehalten und wollte mich aufmotzen zu einem Auto machen, deswegen ließ er mich nicht mehr los! Von meinem Gesicht hatte er schon ein wenig abgerissen, um dort etwas autospezifisches einzubauen. Ich sagte irgendwann nur noch: "Bald hab ich einen Nervenzusammenbruch", kurz danach muss ich wohl aufgewacht sein.
Irgendwann kamen viele Leute, irgendwas war passiert, ich weiss nicht was, in irgendeinem Raum. Ich aber, ging in einem falschen Raum, dort war ein Ausländer. Der hat mich genommen und einfach festgehalten und wollte mich aufmotzen zu einem Auto machen, deswegen ließ er mich nicht mehr los! Von meinem Gesicht hatte er schon ein wenig abgerissen, um dort etwas autospezifisches einzubauen. Ich sagte irgendwann nur noch: "Bald hab ich einen Nervenzusammenbruch", kurz danach muss ich wohl aufgewacht sein.
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