Mit dem Wort Reinigungsprozess hab ich es zwar nicht so, weil ich damit komische Dinge verbinde, aber ich kenne keine besseres Wort, was das beschreibt.
Als ich heute morgen aufgewacht bin, fühlte ich in mir mal wieder einen Kampf und einen inneren Druck. Schon lange habe ich das gefühl, während ich schlafe, innerlich mit mir zu kämpfen. Autoritäre Personen in mir. Ich verfolge schon länger innere Dialoge solcher Art a: "Du liebst sie nicht" b: "doch doch du liebst sie" (der autoritäre) a: "Warum liebst du sie ?" b: "weil sie dich anerkennt, sich mit dir beschäftigt, sich für dich interessiert" a: "Aber ist das nicht alles das, was mein Vater mir nicht gegeben hat ?" b: "ja, so ist es"
Ich habe mir einfach fragen gestellt, gedanklich und bekam diese Antworten. Natürlich habe ich vorher darüber schon nachgedacht und bin vorher schon zu diesen Schlussfolgerungen (antworten) gekommen und doch haben diese inneren Dialoge eine andere Qualität, wenn man den gedanken freien lauf lässt, die Leine loslässt, und die Gedanken einfach so fließen, also ohne das denken in eine bestimmte Richtung zu lenken und diese Antworten dann immer noch kommen.
Irgendwann dann, passierte das, was passieren musste. Ich habe geheult und das 45minuten lang und es hat bis jetzt nicht wirklich aufgehört. Manhcmal vor dem heulen waren meine Lippen zu einem lächeln geformt, auch habe ich während ich geheult habe gelacht. Auch kam, als ich geheult habe der Konbtrollierer ins Spiel, der das Heulen in eine bestimmte Richtung lenken wollte. Es floss eine ungeheure Energie durch meine Beine. Ich dachte erst sie wären eingeschlafen, aber da war kein Gefühl von Taubheit. Es war pure Energie. Warum hat man Rotze in der Nase, wenn man weint ? Ganz einfach, weil dadurch der Rotz endlich herauskommt, der vorher drin war (übertragen auf die psychologische "ebene"). Ich erinnere mich, als ich das erste mal meditiert habe. Da hab ich auch geweint. Vergleichbar mit einem Krug der voller Wasser ist und dann überläuft. Nur das was übergelaufen ist, habe ich da rausgelassen, aber nicht den gesamten Inhalt des Kruges. Heute habe ich richtig geheult, der Krug ist vermute ich immer noch nicht leer, aber das ist ein guter Anfang. Warum ich geheult habe weiss ich nicht. Das Weinen ist auf einmal in mir explodiert. Einen anderen Ausdruck habe ich dafür nicht. Mag sein, dass die Gedanken, die ich oben beschrieben habe, damit was zu tun haben. Es kann auch sein, dass dieser innere Druck dem ich in letzter Zeit viel mehr aufmerksamkeit geschenkt habe, als sonst, der Auslöser ist, oder vielleicht ist auch der innere Druck und auch diese Gedankengänge verantwortlich dafür. Diesen inneren Druck habe ich schon seit jahren glaube ich, auf jedenfall schon sehr sehr lange. Im Moment fühlt es sich so an, als ob sich die Spannungen dieser Druck, der im Solarplexus bereich ist, sich etwas entspannt hat, aber es ist zu früh, jetzt darüber schon irgendetwas auszusagen.
Montag, Juni 26, 2006
Samstag, Juni 24, 2006
über die Eifersucht
Eifersucht zeichnet sich durch Kontrolle und Besitztum aus. Nur, was man besitzt, kann man kontrollieren. Ein Mann, der seiner Frau nicht erlaubt, in Discos zu gehen, oder andere solcher Verbote aufdrückt, kontrolliert ganz klar die Frau und übt natürlich auch einen gewissen Besitzanspruch auf sie aus. Die Angst, die sich hierhinter verbirgt, ist, dass man die Frau (für immer?) verlieren wird. Sie wird in Discos vielleicht andere Männer kennenlernen und sich in diese "verlieben". Um das vorzubeugen stellt man dann einfach ein Verbot auf, dass man nicht in Discos darf oder nur dann, wenn der Partner dabei ist, um eben auch dann eingreifen zu können, wenn es brenzlig wird.
Mittwoch, Juni 21, 2006
Gespräch mit meiner Mutter
Ich hab gestern noch mit meiner Mutter über die Beziehung zwischen mir und meinem Vater geredet. Dabei kam folgendes dann heraus:
1. Vom 3. bis zum 7. Lebensalter, wo ich in den Kindergarten wohl ging, war ich sowieso immer im Bett bevor mein Vater kam, aber schon da hatte er eine unausgesprochene Regel, die da hieß, dass er sich erst einmal eine Stunde ausruhen muss.
2. Als ich dann mit 7 eingeschult wurde, war ich dann wohl noch wach während mein Vater nach hause kam, aber er brauchte natürlich eine Stunde Ruhe.
3. Meine Mutter hat selbst gesagt, dass sich mein Vater um mich fast gar nicht gekümmert hat, so wie ich es in vorherigen Einträgen beschrieben habe.
4. Meine Mutter hat bewusst, wie sie sagt, die Vaterfunktion übernommen. Ich weiss nicht, was sie darunter versteht, als ich sie darauf angesprochen hatte, meinte sie so sachen wie "mit dir Fussball spielen."
Da der Tarot ja sehr viel mit Psychologie zu tun hat, habe ich mir die Karte 4 also den Herrscher angeschaut, um etwas darüber heruaszufinden, was die Vaterfunktion sein könnte und ich kam auch auf die Idee das es etwas mit dem Erlauben zu tun haben kann, was ich allgemein herausgelesen habe sind diese Dinge:
Die Vaterfunktion ist die Rolle der Regelsetzung oder der Verordnung, des erlaubens und des verbietens. Einer Struktur einer Ordnung auch die Hierarchie. Das darf natürlich niemals überhand gewinnen, weil sonst, so wie es auf der Tarotkarte deutlich zu sehen ist, Lebensfeindlich ist/wird.
Wenn ich jetzt anschaue, wie toll ich das finde, wenn mein Vater mir etwas erlaubt, dann macht es sinn davon zu reden, dass er diese Funktion anscheinend jetzt übernimmt, wohl aber eher unbewusst und auch nur weil ich Dinge audführen möchte, wie ins Internet gehen oder einen Telefonanruf machen. Es gibt keine anderen weiteren Dinge, zwischen meinem Vater und mir, wo er mir etwas erlaubt oder verbietet. Die Vaterfunktion spielt sich sozusagen wortwörtlich zwischen Internet und Telefon ab. Da ich natürlich auch sehr selten bei meinem Vater bin, frage ich mich auch ob das überhaupt etwas bringt (also die vaterfunktion) und die weitere Frage, die sich mir stellt, ist, ob ich nicht eine Ersatz-Vater-Funktion suche oder schon eine Ersatz-Vater-Funktion gefunden habe und ich es nur nicht weiss.
1. Vom 3. bis zum 7. Lebensalter, wo ich in den Kindergarten wohl ging, war ich sowieso immer im Bett bevor mein Vater kam, aber schon da hatte er eine unausgesprochene Regel, die da hieß, dass er sich erst einmal eine Stunde ausruhen muss.
2. Als ich dann mit 7 eingeschult wurde, war ich dann wohl noch wach während mein Vater nach hause kam, aber er brauchte natürlich eine Stunde Ruhe.
3. Meine Mutter hat selbst gesagt, dass sich mein Vater um mich fast gar nicht gekümmert hat, so wie ich es in vorherigen Einträgen beschrieben habe.
4. Meine Mutter hat bewusst, wie sie sagt, die Vaterfunktion übernommen. Ich weiss nicht, was sie darunter versteht, als ich sie darauf angesprochen hatte, meinte sie so sachen wie "mit dir Fussball spielen."
Da der Tarot ja sehr viel mit Psychologie zu tun hat, habe ich mir die Karte 4 also den Herrscher angeschaut, um etwas darüber heruaszufinden, was die Vaterfunktion sein könnte und ich kam auch auf die Idee das es etwas mit dem Erlauben zu tun haben kann, was ich allgemein herausgelesen habe sind diese Dinge:
Die Vaterfunktion ist die Rolle der Regelsetzung oder der Verordnung, des erlaubens und des verbietens. Einer Struktur einer Ordnung auch die Hierarchie. Das darf natürlich niemals überhand gewinnen, weil sonst, so wie es auf der Tarotkarte deutlich zu sehen ist, Lebensfeindlich ist/wird.
Wenn ich jetzt anschaue, wie toll ich das finde, wenn mein Vater mir etwas erlaubt, dann macht es sinn davon zu reden, dass er diese Funktion anscheinend jetzt übernimmt, wohl aber eher unbewusst und auch nur weil ich Dinge audführen möchte, wie ins Internet gehen oder einen Telefonanruf machen. Es gibt keine anderen weiteren Dinge, zwischen meinem Vater und mir, wo er mir etwas erlaubt oder verbietet. Die Vaterfunktion spielt sich sozusagen wortwörtlich zwischen Internet und Telefon ab. Da ich natürlich auch sehr selten bei meinem Vater bin, frage ich mich auch ob das überhaupt etwas bringt (also die vaterfunktion) und die weitere Frage, die sich mir stellt, ist, ob ich nicht eine Ersatz-Vater-Funktion suche oder schon eine Ersatz-Vater-Funktion gefunden habe und ich es nur nicht weiss.
Dienstag, Juni 20, 2006
Die Freude über die kleinen Dinge
In Verbindung mit der Bewusstwerdung der Abweisungen meines Vaters, erkannte ich ein Muster, falls es dann eins ist, zumindest spielt sich die Sache heute noch genauso ab wie früher. Denn, wenn mein Vater mal was mit mir gemacht hat, dann fand ich das natürlich super-duper toll. Es war die tollste Sache der Welt. Ich habe mich so gefreut. "Endlich interessiert sich mein Vater für mich", sagte die Hoffnung, aber das hielt nicht lange an, auch versprechen zu mir hat mein Vater immer wieder gebrochen, Versprechungen, wo es darum ging, dass er mit mir spielen wird oder was mit mir unternehmen wird.
Wenn heute mein Vater irgendetwas macht, für mich, sei es noch so geringfügig, dann freue ich mich total darüber. Er macht auch heute immer noch sehr wenig für mich. Meine Mutter, die eigentlich fast alles für mich gemacht hat, besonders dann, als sich meine Eltern getrennt haben, versteht das dann gar nicht, weil ich mich über die Sachen, die meine Mutter für mich tut, gar nicht so sehr freue und sie tut soviel für mich. Ich habe das meiner Mutter auch schon erklärt, warum das so ist, nämlich so wie ich es jetzt hier niedergeschrieben habe.
Mir kam gerade noch ein Gedanke. Wenn mein Vater mir etwas erlaubt zB. im Internet zu surfen, dann freue ich mich auch total oder wenn ich irgendwo anrufen darf. (Das sind alles so kleine Dinge die auch nicht viel Geld kosten, also eigentlich kein Thema sein sollten) Das deutet meines erachtens daraufhin, dass mein Vater mir wohl früher nicht wirklich viel erlaubt hat, aber mein Vater war ja auch fast nie da. Merkwürdig. Meine Mutter kann mir hier sicherlich mehr drüber sagen.
Wenn heute mein Vater irgendetwas macht, für mich, sei es noch so geringfügig, dann freue ich mich total darüber. Er macht auch heute immer noch sehr wenig für mich. Meine Mutter, die eigentlich fast alles für mich gemacht hat, besonders dann, als sich meine Eltern getrennt haben, versteht das dann gar nicht, weil ich mich über die Sachen, die meine Mutter für mich tut, gar nicht so sehr freue und sie tut soviel für mich. Ich habe das meiner Mutter auch schon erklärt, warum das so ist, nämlich so wie ich es jetzt hier niedergeschrieben habe.
Mir kam gerade noch ein Gedanke. Wenn mein Vater mir etwas erlaubt zB. im Internet zu surfen, dann freue ich mich auch total oder wenn ich irgendwo anrufen darf. (Das sind alles so kleine Dinge die auch nicht viel Geld kosten, also eigentlich kein Thema sein sollten) Das deutet meines erachtens daraufhin, dass mein Vater mir wohl früher nicht wirklich viel erlaubt hat, aber mein Vater war ja auch fast nie da. Merkwürdig. Meine Mutter kann mir hier sicherlich mehr drüber sagen.
Ursachenforschung oder Kindheitsforschung oder Vergangenheitsforschung
Gewisse Dinge, die ich aus meiner Kindheit einfach nicht mehr weiss, oder vielleicht auch einfach zu sehr verdrängt habe, bedürfen einer Person, in diesem Falle meine Mutter, die mir über meine Kindheit mehr Auskunft geben können, eben zB. auch, wenn es um die permamenten Abweisungen meines Vaters geht. Ich weiss in der Tat nicht mehr, was meine Mutter dazu gesagt hat, oder wie sie sich verhalten hat und ob sie das überhaupt mitbekommen hat. Mein Vater war gewöhnlich arbeiten. Er hatte eigentlich nur Sonntag einen freien Tag. Abends in der Woche, wenn er nach Hause kam, lag ich schon im Bett. Die Abweisungen dürfte ich also meistens an einem Sonntag erfahren haben. Ich wollte schon öfter mit meiner Mutter über meine Kindheit reden, über Gewisse Dinge, die ich alleine nicht erhellen konnte, weil mir einfach das Wissen über die Vergangenheit dazu fehlt. Mir fehlen die notwendigen Verbindungen und deswegen habe ich das Bedürfnis mit meiner Mutter darüber zu sprechen. Bisher habe ich mit meiner Mutter noch nie über so etwas gesprochen, obwohl das Bedürfnis schon da ist und ich weiss, dass ich da auch vermutlich gar nicht drum herum komme, es sei denn ich weiss auf einmal wieder, was in meiner Kindheit so alles passiert ist. Es fällt mir einfach schwer diese Dinge vor meiner Mutter auszusprechen. Denn dann werden auch vermutlich Fehler an die Oberfläche kommen, die meine Mutter gemacht hat, und was ich auch vermute, ist, dass mir meine Mutter nicht die ganze Wahrheit sagen wird. Das alles hält mich davon ab mit meiner Mutter über wirklich für mich wichtige Dinge zu reden, aber der Zeitpunkt wird kommen, wo ich dies tun werde. Ich kann gar nichts anders.
Montag, Juni 19, 2006
Die wohlmögliche Ursache eines Zwangs
Heute, als ich im Kindergarten war, kam wieder ein Gedankenstrang, den ich als eine mögliche Ursache meines Kontrollzwanges sehe, zumindest hat er dazu beigetragen. Ich erinnerte mich, wie mein Vater zu mir gesagt hat "Nerv mich nicht" immer und immer wieder. Mein Vater hatte kein Interesse an mir, wie es scheint und alle meine Versuche schlugen fehl, um seine Aufmerksamkeit zu erregen. Ich wollte zB. einfach nur mit ihm Zeit verbringen mit ihm spielen, stattdessen hörte ich "nerv mich nicht" und "hab keine zeit". Also alles nur Abweisungen. Damit mein Vater wenigstens nicht auf mich böse ist/war, dass wurde er nämlich, wenn ich immer mehr gedrängt habe, dass er mit mir spielt oder sich mit mir beschäftigt, habe ich natürlich immer mehr nachgelassen, in meinen Versuchen seine Aufmerksamkeit zu erregen oder zu erhaschen. Er las lieber seine Zeitung.
Das alles steht in der Verbindung mit der Angst zu telefonieren. Der Kontrolle. Wenn ich jemanden frage, ob ich ihn anrufen kann, jetzt, und er/sie mir das ok gibt, dann kann ich auch viel leichter anrufen. Denn dann weiss ich, ich störe nicht, ich nerve nicht, ich bekomme keine Abweisung bei dem Versuch Kontakt aufzunehmen. Wenn ich aber vorher nicht weiss, ob ich vllt störe oder nerve, wenn ich anrufe, bei meinem Kontaktversuch, ja dann lass ich das anrufen wohl lieber sein, um schlimmeres zu vermeiden, genauso wie ich es anscheinend mit meinem Vater in meiner Kindheit tat.
Das alles steht in der Verbindung mit der Angst zu telefonieren. Der Kontrolle. Wenn ich jemanden frage, ob ich ihn anrufen kann, jetzt, und er/sie mir das ok gibt, dann kann ich auch viel leichter anrufen. Denn dann weiss ich, ich störe nicht, ich nerve nicht, ich bekomme keine Abweisung bei dem Versuch Kontakt aufzunehmen. Wenn ich aber vorher nicht weiss, ob ich vllt störe oder nerve, wenn ich anrufe, bei meinem Kontaktversuch, ja dann lass ich das anrufen wohl lieber sein, um schlimmeres zu vermeiden, genauso wie ich es anscheinend mit meinem Vater in meiner Kindheit tat.
Mittwoch, Juni 07, 2006
Ausflippen bei der Bewusstmachung des Unbewussten
Ich habe das jetzt an zwei Personen ziemlich deutlich erlebt. An mir selbst, weiss ich es nichtmal, aber vermutlich, bin ich auch schon ausgeflippt, als mir jemaand etwas bewusst gemacht hat, was ich unbewusst getan habe. Die beiden Personen sind beide nahe Familienangehörige.
Beispiel 1:
Person A sprach ich darauf an, warum sie denn den Kopf schüttle (denn es gab keinen offensichtlichen grund, warum sie mit dem kopf geschüttelt haben könnte). Als erstes war Person A noch ganz ruhig. Ich weiss nur, dass ich es mehrmals sagen musste, oder fragen musste "Warum hast du deinen Kopf geschüttelt?" Dann hat sie fürchterlich agitiert und am Schluss meinte die Person, dass man manche Dinge eben unbewusst tun würde.
Beispiel 2:
Eine Mitfahrerin von mir nimmt immer die Hand manchmal vor dem Mund. (ich dachte immer das hat damit etwas zu tun, dass sie einen gedanken denkt, ihn aber nicht denken will, deswegen diese symbolische Gebärde, ob das stimmt oder nicht, weiss ichbis heute nicht.) Also fragte ich auch sie "Warum nimmst du deine Hand vor dem Mund ?". Auch hier wieder eine überdrehte Reaktion. Mit der Zeit habe ich immer weiter gefragt und die überhebliche Reaktion ist abgeklungen. Ich bin aber trotzdem immer noch nicht schlauer daraus geworden, warum sie das tut und warum will ich das überhaupt wissen ?
Was kann man hier heraus jetzt gewinnen ?
Allem Anschein nach wollen die Leute nicht über Dinge reden, die unbewusst ablaufen und es kommt zu einer Abwehrreaktion, wenn eine äußere Quelle (wie ich), sie auf diese unbewussten Verhaltensweisen aufmerksam macht. Das unbewusste scheint nur als ein Behälter für das zu dienen, was einer nicht in seinem Bewusstsein haben möchte. Deswegen die Verbannung in das Unbewusste. Da man dies bewusst nicht haben möchte, erklärt dies auf jedenfall, warum die Personen ausflippen, wenn man sie auf unbewusste Handlungen anspricht.
Beispiel 1:
Person A sprach ich darauf an, warum sie denn den Kopf schüttle (denn es gab keinen offensichtlichen grund, warum sie mit dem kopf geschüttelt haben könnte). Als erstes war Person A noch ganz ruhig. Ich weiss nur, dass ich es mehrmals sagen musste, oder fragen musste "Warum hast du deinen Kopf geschüttelt?" Dann hat sie fürchterlich agitiert und am Schluss meinte die Person, dass man manche Dinge eben unbewusst tun würde.
Beispiel 2:
Eine Mitfahrerin von mir nimmt immer die Hand manchmal vor dem Mund. (ich dachte immer das hat damit etwas zu tun, dass sie einen gedanken denkt, ihn aber nicht denken will, deswegen diese symbolische Gebärde, ob das stimmt oder nicht, weiss ichbis heute nicht.) Also fragte ich auch sie "Warum nimmst du deine Hand vor dem Mund ?". Auch hier wieder eine überdrehte Reaktion. Mit der Zeit habe ich immer weiter gefragt und die überhebliche Reaktion ist abgeklungen. Ich bin aber trotzdem immer noch nicht schlauer daraus geworden, warum sie das tut und warum will ich das überhaupt wissen ?
Was kann man hier heraus jetzt gewinnen ?
Allem Anschein nach wollen die Leute nicht über Dinge reden, die unbewusst ablaufen und es kommt zu einer Abwehrreaktion, wenn eine äußere Quelle (wie ich), sie auf diese unbewussten Verhaltensweisen aufmerksam macht. Das unbewusste scheint nur als ein Behälter für das zu dienen, was einer nicht in seinem Bewusstsein haben möchte. Deswegen die Verbannung in das Unbewusste. Da man dies bewusst nicht haben möchte, erklärt dies auf jedenfall, warum die Personen ausflippen, wenn man sie auf unbewusste Handlungen anspricht.
Donnerstag, Juni 01, 2006
Das große Arkanuum
Diese Erkenntnis hat sich wohl wieder vollkommen unbewusst vollzogen und ist dann an die Oberfläche meines Bewusstseins gelangt. Es geht um die 22 Karten des Arkanuums.
Die Sache stellt sich so dar, dass der Magier, der die Nummer 1 trägt, ein einfacher Punkt ist (Die Idee des ichs). Auf der zweiten Karte wird dieser Punkt zu einer Linie (ist das ich geboren gibt es ein du).
Auf der Dritten Karte wird dieser Punkt zu einem Dreieck (interagieren ich und du miteinander so entsteht ein drittes neues) auf der vierten zu einem Quadrat und so weiter. All dies ist auch bildlich ganz genau - zumindest bei den Rider Waite Tarot Karten - dargestellt.
Was man hierraus allgemein entnehmen kann, ist, dass der Punkt (woher der kommt weiss keiner, denn das eigene auge kann sich selbst nicht sehen, der Punkt sieht sich erst wenn es ein du gibt), kreativ ist und es immer komplexere Geometriefiguren entstehen.
Der Punkt entspricht Kether. Ich bin, der ich bin oder Ich bin, der ich sein werde.
Die Linie entspricht Chockmah (weisheit). Das Dreieck entspricht Binah (Verstehen) und so weiter...wer mit dem kabbalististischen Lebensbaum vertraut ist, für den ist es nicht schwer die weiteren geometriefiguren zu den entsprechenden Sephiroh zuzordnen. Dadurch lösen sich fast die ganzen Rätsel der Tarotbilder.
Die Sache stellt sich so dar, dass der Magier, der die Nummer 1 trägt, ein einfacher Punkt ist (Die Idee des ichs). Auf der zweiten Karte wird dieser Punkt zu einer Linie (ist das ich geboren gibt es ein du).
Auf der Dritten Karte wird dieser Punkt zu einem Dreieck (interagieren ich und du miteinander so entsteht ein drittes neues) auf der vierten zu einem Quadrat und so weiter. All dies ist auch bildlich ganz genau - zumindest bei den Rider Waite Tarot Karten - dargestellt.
Was man hierraus allgemein entnehmen kann, ist, dass der Punkt (woher der kommt weiss keiner, denn das eigene auge kann sich selbst nicht sehen, der Punkt sieht sich erst wenn es ein du gibt), kreativ ist und es immer komplexere Geometriefiguren entstehen.
Der Punkt entspricht Kether. Ich bin, der ich bin oder Ich bin, der ich sein werde.
Die Linie entspricht Chockmah (weisheit). Das Dreieck entspricht Binah (Verstehen) und so weiter...wer mit dem kabbalististischen Lebensbaum vertraut ist, für den ist es nicht schwer die weiteren geometriefiguren zu den entsprechenden Sephiroh zuzordnen. Dadurch lösen sich fast die ganzen Rätsel der Tarotbilder.
Dienstag, Mai 30, 2006
mir fällt dazu keins ein
Es gibt erstmal zwei wichtige Sachen, die, wie mir scheint, wichtig sind zu äußern.
Zum einen war mir mal diese ganze Selbst-Erkenntnissuche total wichtig. Jemand sagte mal zu mir, dass wenn man gar nicht mehr daran denkt, dass alles was damit zu tun hat überhaupt keine relevanz mehr hätte. Ich hab das abgelehnt, aber schon da wusste ich, dass er Recht hatte. Ich scheinse das abgelehnt zu haben, weil ich das irgendwie total wichtig fand. Sowas kann man doch nicht einfach in die Ecke schieben, oder ? Selbst-Erkenntnis sowas ist doch total wichtig ? oder etwa doch nicht ??
F. schreibt in seinem Tagebuch, dass er nicht weiss, wissen kann, ob er geliebt wird oder nicht. Ich stoße da eher auf zwei Probleme.
1. Ich weiss auch nicht, ob mich wer liebt oder nicht. Ich bin wohl unfähig die Zeichen der Liebe zu erkennen ? Ich weiss es nicht oder verstehen die Leute unter Liebe etwas anderes ?
2. Ich weiss nicht, ob ich irgendejemanden Liebe und ich weiss überhaupt nicht, was Liebe ist. Manhcmal denke ich, dass ist Liebe, wenn ich bestimme (an)zeichen in mir entdecke zb.: ständig an diese person zu denken, aber dann wenn ich ein wenig darüber reflektiere, was ich als Liebe bezeihnet hatte, stelle ich fest, dass dies mit Liebe nicht allzuviel zu tun haben kann.
Was ist Liebe ?
Die Frage hab ich schonmal beantwortet. Man kommt dann automatisch zum SEIN oder So-Sein, aber das bringt mir überhaupt nichts. Das brngt mich kein Stück weiter...
Zum einen war mir mal diese ganze Selbst-Erkenntnissuche total wichtig. Jemand sagte mal zu mir, dass wenn man gar nicht mehr daran denkt, dass alles was damit zu tun hat überhaupt keine relevanz mehr hätte. Ich hab das abgelehnt, aber schon da wusste ich, dass er Recht hatte. Ich scheinse das abgelehnt zu haben, weil ich das irgendwie total wichtig fand. Sowas kann man doch nicht einfach in die Ecke schieben, oder ? Selbst-Erkenntnis sowas ist doch total wichtig ? oder etwa doch nicht ??
F. schreibt in seinem Tagebuch, dass er nicht weiss, wissen kann, ob er geliebt wird oder nicht. Ich stoße da eher auf zwei Probleme.
1. Ich weiss auch nicht, ob mich wer liebt oder nicht. Ich bin wohl unfähig die Zeichen der Liebe zu erkennen ? Ich weiss es nicht oder verstehen die Leute unter Liebe etwas anderes ?
2. Ich weiss nicht, ob ich irgendejemanden Liebe und ich weiss überhaupt nicht, was Liebe ist. Manhcmal denke ich, dass ist Liebe, wenn ich bestimme (an)zeichen in mir entdecke zb.: ständig an diese person zu denken, aber dann wenn ich ein wenig darüber reflektiere, was ich als Liebe bezeihnet hatte, stelle ich fest, dass dies mit Liebe nicht allzuviel zu tun haben kann.
Was ist Liebe ?
Die Frage hab ich schonmal beantwortet. Man kommt dann automatisch zum SEIN oder So-Sein, aber das bringt mir überhaupt nichts. Das brngt mich kein Stück weiter...
Freitag, Mai 26, 2006
Urteile oder Bewertungen über Menschen
Warum Urteilen Menschen über andere Menschen ? Warum sagt zu mir zB. jemand, dass das, was ich schreibe nicht lesenswert sei ? Woher kommt das Urteil ? Was ist die Quelle des Urteils ? Wenn die Quelle 'gut' ist kommt ein gutes Urteil, wenn die quelle 'böse' ist ein schlechtes urteil. Was ist also die Basis eines jeden Urteils ?
Wer Urteilt ? Die Quelle eines jeden Urteils muss also das Ich sein. Wie kommt ein Ich auf die Idee, dass es einen anderen Menschen beurteilen kann ? Ja, das es dazu befähigt ist, andere Menschen zu beurteilen ? Wie funktioniert eine Beurteilung ? Durch irgendeinen Vergleich. Egos vergleichen sich miteinander. Der eine hat einen größeren Penis, der andere hat einen kleineren Penis. Der eine hat mehr IQ der andere hat weniger IQ. Warum dieses ganze (ab)messen ? Besonders dieses messen im psychologischem Feld. Warum misst man sich mit anderen ? Weil man so seine eigene Position findet. Weil man so sein eigenes Ich findet. Weil man so weiss, wo man steht. Weil man dann weiss, wo der Platz ist auf der Rankliste. Es geht also um das sich einordnen, durch das messen mit anderen. Dadurch kann man sich selber einordnen.
Der Vergleich hat also ganz viel mit dem Ego zu tun. Ja, der Vergleich erstellt vielleicht sogar das Ego. War erst der Vergleich dar, oder das Ego ? Wird man wohl nicht beantworten können. Fakt ist, dass der (psychologische) Vergleich dem Ego Stoff oder Material gibt, um sich selber zu definieren, sich selbst definieren zu können. Der Vergleich hat also auch wiederum viel mit dem Selbstwert zu tun. Durch den Vergleich stellt man fest, wieviel man selbst Wert sein soll.
Wer Urteilt ? Die Quelle eines jeden Urteils muss also das Ich sein. Wie kommt ein Ich auf die Idee, dass es einen anderen Menschen beurteilen kann ? Ja, das es dazu befähigt ist, andere Menschen zu beurteilen ? Wie funktioniert eine Beurteilung ? Durch irgendeinen Vergleich. Egos vergleichen sich miteinander. Der eine hat einen größeren Penis, der andere hat einen kleineren Penis. Der eine hat mehr IQ der andere hat weniger IQ. Warum dieses ganze (ab)messen ? Besonders dieses messen im psychologischem Feld. Warum misst man sich mit anderen ? Weil man so seine eigene Position findet. Weil man so sein eigenes Ich findet. Weil man so weiss, wo man steht. Weil man dann weiss, wo der Platz ist auf der Rankliste. Es geht also um das sich einordnen, durch das messen mit anderen. Dadurch kann man sich selber einordnen.
Der Vergleich hat also ganz viel mit dem Ego zu tun. Ja, der Vergleich erstellt vielleicht sogar das Ego. War erst der Vergleich dar, oder das Ego ? Wird man wohl nicht beantworten können. Fakt ist, dass der (psychologische) Vergleich dem Ego Stoff oder Material gibt, um sich selber zu definieren, sich selbst definieren zu können. Der Vergleich hat also auch wiederum viel mit dem Selbstwert zu tun. Durch den Vergleich stellt man fest, wieviel man selbst Wert sein soll.
Montag, Mai 15, 2006
Der Film American Beauty
Ich könnte zu diesem Film ziemlich viel sagen. Am meisten aber interessiert mich der Charakter von Colonel Frank Fits. Dies ist so, weil dieser Colonel ganz offensichtlich eine Zwangsneurose hat und das Leben direkt im Keim zu ersticken sucht. Da ich selber an Zwangsstörungen leide, interessiert mich dieser Charakter eben am meisten. Zwei Impressionen sind mir dabei besonders stark hängengeblieben. Am Anfang des Filmes etwa, als sich die Nachbarn vorstellen wollten, (zwei Schwule)
klopften diese an der Tür an, der Colonel schaut verwundert und misstrauisch und fragte, ob irgendjemand jemanden erwarten würde. Er war wohl verwundert, weil es nicht eingeplant war, dass nun jemand kommt. Allen nicht vorhersehbaren Ereignissen misstrauisch gesinnt. Genau hiervor hat der an der Zwangsneurose erkrankte Mensch ja genau Angst. Vor dem spontanen vor dem unvorhersehbaren. Eine andere Stelle, die mir im Kopf eingebrannt ist, als der Colonel in das Zimmer kam und Ricky Fits (=Sein Sohn) verprügelt hat, ist, als er sagte "You need structure, you need discipline". Der Colonel selbst hat schon alles in sich kaputt gemacht, jede spontane Regung ist mit einem bestimmten Reflex im Keim erstickt worden. Der Sohn wird dem Colonel gefährlich denn er ist spontan, er gibt der Struktur und der Disziplin nicht wirklich viel Wert. Hier ist natürlich dann ein Kampf zwischen diesen beiden vorprogrammiert. Es gibt Szenen in denen man dem Colonel seine Verzweiflung ansehen kann in den Augen. Aber die Zwangsneurose ist so stark, dass er es sich selbst nicht erlauben kann, sich fallen zu lassen. Man sieht die Verzweiflung nur für ein paar Sekunden.
klopften diese an der Tür an, der Colonel schaut verwundert und misstrauisch und fragte, ob irgendjemand jemanden erwarten würde. Er war wohl verwundert, weil es nicht eingeplant war, dass nun jemand kommt. Allen nicht vorhersehbaren Ereignissen misstrauisch gesinnt. Genau hiervor hat der an der Zwangsneurose erkrankte Mensch ja genau Angst. Vor dem spontanen vor dem unvorhersehbaren. Eine andere Stelle, die mir im Kopf eingebrannt ist, als der Colonel in das Zimmer kam und Ricky Fits (=Sein Sohn) verprügelt hat, ist, als er sagte "You need structure, you need discipline". Der Colonel selbst hat schon alles in sich kaputt gemacht, jede spontane Regung ist mit einem bestimmten Reflex im Keim erstickt worden. Der Sohn wird dem Colonel gefährlich denn er ist spontan, er gibt der Struktur und der Disziplin nicht wirklich viel Wert. Hier ist natürlich dann ein Kampf zwischen diesen beiden vorprogrammiert. Es gibt Szenen in denen man dem Colonel seine Verzweiflung ansehen kann in den Augen. Aber die Zwangsneurose ist so stark, dass er es sich selbst nicht erlauben kann, sich fallen zu lassen. Man sieht die Verzweiflung nur für ein paar Sekunden.
Freitag, Mai 05, 2006
Problemlösung und das "Ich"
Wenn wir Probleme haben, so versuchen wir diese normalerweise mit oder durch unserem "ich" zu lösen. Fast alle Leute wollen ihre Probleme durch das Ich lösen, aber niemand fragt nach, ob nicht das Ich selbst ein Teil des Problems ist und somit das Problem gar nicht lösen kann. Wenn man zB einfach mal meine Telefonangst herauspickt als ein Problem, dass man lösen muss? dann setzt das Ich alles daran dieses Problem zu lösen, denn es will diese Angst ja nicht haben. Warum eigentlich nicht ? Soweit ich selbst dies in mir beobachten konnte, ist da erstmal der Mechanismus des Ausweichens, d.h. es beschäftigt sich mit dem Problem der Angst ohne sich wirklich mit der Angst zu konfrontieren, es entwickelt alle möglichen Theorien über die Angst und wie diese Angstüberwindung aussehen könne. In ganz schlimmen fällen wird die Angst auch einfach unterdrückt. Man meidet gleichzeitig auch potenzielle Situationen, die diese Angst hervorrufen könnten. (man wird also in seinem Handeln eingeschränkt dann)Das Ich hält "mich" also davon ab mich mit dem eigentlichen Problem auseinanderzusetzen. Das ist die Angst. Um sich mit der Angst con-frontieren zu können, muss eine akute Situation der Angst da sein.
Diese Situation ist nicht gegeben, wenn "ich" über die Angst nachdenke und wie die mögliche Angstüberwindung aussehen könne. Soweit ich beobachtet habe ist die Angst kein Problem mehr, wenn die Angst da ist. Dort wird nicht mehr herumtheorisiert. Wenn die Angst allerdings dann wieder weg ist wird wieder irgendwas über die Angst ausgesagt oder irgendeine Meinung über die Angst gemacht. Bei mir ist es häufig auch so, dass ich mich dann Kaputtlache über den ganzen Irrsinn den ich vor dieser (Angst)Situation fabriziert habe.
Die Angst, also das Gefühl der Angst, macht sich im Körper breit. Also unterhalb des Kopfes. Das gesamte Denken ist aber im Kopf. Das Denken kann auf die Angst also gar nicht reagieren, natürlich löst die Angst wohl verschiedene Gedanken im Kopf aus, die der Angst entsprechen, aber es geht viel mehr darum, dass die Angst mit dem Körper erfahren wird und nicht mit dem Denken. Deshalb kann auch nur der Körper sich direkt unmittelbar mit der Angst konfrontieren, weil sich das Gefühl der Angst im Körper ausbreitet, nicht im Kopf! Es geht bei der Angst zumindest bei mir, wie ich so eben feststelle nur um das Gefühl. Ich fliehe vor diesem Gefühl. Das Gefühl macht mir (=dem denken) "Angst" und deswegen weicht mein Denken aus.
Die einzige "lösung" ist also keine Theorie von der Angst und wie man diese Angst überwinden könne. Die einzige Lösung besteht darin, sich mit der Angst zu konfrontieren. Sie zu erleben! Voll und ganz wahrzunehmen (und genau hiervor sträubt sich ja das ich. Das ich kauft sich Zeit um solange wie möglich vor dieser Angst auszuweichen)
Das Ich selbst kann hier also eigentlich gar keine Lösung zum Problem der Angst anbieten. Es geht einfach nicht. Das denken kann höchstens Situationen schaffen, in dem es sich direkt mit der Angst konfrontiert. Die Konfrontation mit der Angst ist aber wie oben schon gesagt, ja eigentlich mehr im Bauch bis solarplexusbereich und hat mit dem Denken selbst nicht soviel zu tun.
Diese Situation ist nicht gegeben, wenn "ich" über die Angst nachdenke und wie die mögliche Angstüberwindung aussehen könne. Soweit ich beobachtet habe ist die Angst kein Problem mehr, wenn die Angst da ist. Dort wird nicht mehr herumtheorisiert. Wenn die Angst allerdings dann wieder weg ist wird wieder irgendwas über die Angst ausgesagt oder irgendeine Meinung über die Angst gemacht. Bei mir ist es häufig auch so, dass ich mich dann Kaputtlache über den ganzen Irrsinn den ich vor dieser (Angst)Situation fabriziert habe.
Die Angst, also das Gefühl der Angst, macht sich im Körper breit. Also unterhalb des Kopfes. Das gesamte Denken ist aber im Kopf. Das Denken kann auf die Angst also gar nicht reagieren, natürlich löst die Angst wohl verschiedene Gedanken im Kopf aus, die der Angst entsprechen, aber es geht viel mehr darum, dass die Angst mit dem Körper erfahren wird und nicht mit dem Denken. Deshalb kann auch nur der Körper sich direkt unmittelbar mit der Angst konfrontieren, weil sich das Gefühl der Angst im Körper ausbreitet, nicht im Kopf! Es geht bei der Angst zumindest bei mir, wie ich so eben feststelle nur um das Gefühl. Ich fliehe vor diesem Gefühl. Das Gefühl macht mir (=dem denken) "Angst" und deswegen weicht mein Denken aus.
Die einzige "lösung" ist also keine Theorie von der Angst und wie man diese Angst überwinden könne. Die einzige Lösung besteht darin, sich mit der Angst zu konfrontieren. Sie zu erleben! Voll und ganz wahrzunehmen (und genau hiervor sträubt sich ja das ich. Das ich kauft sich Zeit um solange wie möglich vor dieser Angst auszuweichen)
Das Ich selbst kann hier also eigentlich gar keine Lösung zum Problem der Angst anbieten. Es geht einfach nicht. Das denken kann höchstens Situationen schaffen, in dem es sich direkt mit der Angst konfrontiert. Die Konfrontation mit der Angst ist aber wie oben schon gesagt, ja eigentlich mehr im Bauch bis solarplexusbereich und hat mit dem Denken selbst nicht soviel zu tun.
Donnerstag, Mai 04, 2006
Die Zwangsstörung
Als ich gestern mal wieder aus dem Hause gehen wollte und vorher geschaut habe ob auch die Herdplatte alle aus sind und ich einmal rübbergeschaut hatte und sah das alles aus war und das Bedürfnis verspürte es wieder tun zu müssen, um wirklich sicher zu gehen, dass sie auch wirklich aus sind, aus dieser Beobachtung heraus (besonders der beobachtung der gedanken), wurde mir klar, dass die Sache nicht sicherer wird, wenn ich es immer wieder wiederhole, als ich das erkannte bin ich aus dem Haus gegangen.
Ob es wohl möglich ist sich durch diese Beobachtung zu ändern ? Natürlich. Gestern habe ich es ja selbst erfahren. Warum frage ich die Frage dann überhaupt ?
Und wohin mag diese Beobachtung wohl führen ? Diese Beobachtung ist in dem Sinne ja nicht vom Ego gesteuert, es geht ja hier nicht um eine Beobachtung im Nachhinein des Geschehens, sondern um die akute jetzige Beobachtung und aus ihr heraus, wurde etwas geändert.
Ob es wohl möglich ist sich durch diese Beobachtung zu ändern ? Natürlich. Gestern habe ich es ja selbst erfahren. Warum frage ich die Frage dann überhaupt ?
Und wohin mag diese Beobachtung wohl führen ? Diese Beobachtung ist in dem Sinne ja nicht vom Ego gesteuert, es geht ja hier nicht um eine Beobachtung im Nachhinein des Geschehens, sondern um die akute jetzige Beobachtung und aus ihr heraus, wurde etwas geändert.
Das Wissen
Ich habe mir gestern abend bis heute früh darüber ernsthafte Gedanken gemacht gemacht, was Wissen eigentlich vermag und was es nicht vermag.
Wissen ist definitiv ein mittel zur Kommunikation (von wissen)
Wissen ist die Summe der Gedanken
Wissen ist begrenzt
Wissen bezeichnet verschiedene Dinge oder auch nicht-Dinge
Wissen vermag nicht über seine eigene Limitation hinausgehen, d.h. es vermag nicht das unlimitierte (=grenzenlose) zu erfassen. Wer nur im Wissen lebt muss es total langweilig haben, weil das Wissen bekannt ist. Selbst die aus schon vorhandenem Wissen neuen erzeugten geistigen Erkenntnisse sind nicht neu. Die Erkenntnis mag in diesem Zusammenhang neu sein, aber das Wort oder die Wörter mit dem die Erkenntnis ausgedrückt wird ist immer noch alt. Alle Wörter oder Gedanken im Gehirn haben die gleiche Natur. Sie kommen und gehen. Gedanken (oder Wissen) sind relativ sicher! Alle Gedanken die man denkt, können nicht verändert werden, d.h. sie können schon verändert werden, aber das tut wohl keiner. Dies ändert aber an der Sache auch nichts. Die Wörter oder Gedanken sind fest niemand kann sie kaputtmachen. Man kann soweit denken wie man will in die Zukunft hinein ohne das etwas unerwartetes passiert oder man kann soweit in die Vergangenheit schauen ohne das etwas unerwartets passiert, so ist einem die Zukunft bekannt und auch die Vergangenheit und was einem bekannt ist, das ist sicher und vor allem vorhersehbar, was vorhersehbar ist macht einem keine Angst. Vermutlich auch, weil man auf das Vorhersagbare mit einem bestimmten Modell reagieren kann, was natürlich wieder den Anschein von Sicherheit macht.
Wie oben schon gesagt, ist es dem Wissen nicht möglich das unlimitierte zu begreifen und es ist dem Wissen auch nicht möglich das Hier und Jetzt zu begreifen. Hier + Jetzt und Freiheit und Unbegrenztheit hängen alle zusammen. Das eine wird ohne das andere nicht kommen. Das erstaunliche ist, dass wir durch das Wissen das Leben verfehlen. Zumindest wenn wir nur im Wissen leben, manche Sachen sind auch wichtig zu wissen. Das Leben ist nicht bekannt, es ist völlig unbekannt, oder weiss etwa irgendjemand was genau in diesem Moment passieren wird ? Es könnte alles mögliche passieren und natürlich auch Sachen an die man gar nicht denkt oder denken kann.
Wissen ist definitiv ein mittel zur Kommunikation (von wissen)
Wissen ist die Summe der Gedanken
Wissen ist begrenzt
Wissen bezeichnet verschiedene Dinge oder auch nicht-Dinge
Wissen vermag nicht über seine eigene Limitation hinausgehen, d.h. es vermag nicht das unlimitierte (=grenzenlose) zu erfassen. Wer nur im Wissen lebt muss es total langweilig haben, weil das Wissen bekannt ist. Selbst die aus schon vorhandenem Wissen neuen erzeugten geistigen Erkenntnisse sind nicht neu. Die Erkenntnis mag in diesem Zusammenhang neu sein, aber das Wort oder die Wörter mit dem die Erkenntnis ausgedrückt wird ist immer noch alt. Alle Wörter oder Gedanken im Gehirn haben die gleiche Natur. Sie kommen und gehen. Gedanken (oder Wissen) sind relativ sicher! Alle Gedanken die man denkt, können nicht verändert werden, d.h. sie können schon verändert werden, aber das tut wohl keiner. Dies ändert aber an der Sache auch nichts. Die Wörter oder Gedanken sind fest niemand kann sie kaputtmachen. Man kann soweit denken wie man will in die Zukunft hinein ohne das etwas unerwartetes passiert oder man kann soweit in die Vergangenheit schauen ohne das etwas unerwartets passiert, so ist einem die Zukunft bekannt und auch die Vergangenheit und was einem bekannt ist, das ist sicher und vor allem vorhersehbar, was vorhersehbar ist macht einem keine Angst. Vermutlich auch, weil man auf das Vorhersagbare mit einem bestimmten Modell reagieren kann, was natürlich wieder den Anschein von Sicherheit macht.
Wie oben schon gesagt, ist es dem Wissen nicht möglich das unlimitierte zu begreifen und es ist dem Wissen auch nicht möglich das Hier und Jetzt zu begreifen. Hier + Jetzt und Freiheit und Unbegrenztheit hängen alle zusammen. Das eine wird ohne das andere nicht kommen. Das erstaunliche ist, dass wir durch das Wissen das Leben verfehlen. Zumindest wenn wir nur im Wissen leben, manche Sachen sind auch wichtig zu wissen. Das Leben ist nicht bekannt, es ist völlig unbekannt, oder weiss etwa irgendjemand was genau in diesem Moment passieren wird ? Es könnte alles mögliche passieren und natürlich auch Sachen an die man gar nicht denkt oder denken kann.
Mittwoch, Mai 03, 2006
Die innere Leere
Da ich innerlich ziemlich leer bin, betäube ich mich mit der Musik und dem PC. Sie bieten gleichzeitig eine gute Ablenkung sich mit sich selbst nicht auseinandersetzen müssen und man konfrontiert sich selbst nicht mit der Leere. Gleichzeitig scheinen diese Sachen die Leere zu füllen. Es geht hier darum etwas in sich selber zu erreichen durch äußere Einflüsse. Man versucht also die Leere mit irgendetwas zu füllen mit fernsehen schauen, mit einer Freundin oder einem Freund oder irgendwelchen anderen Sachen. Die Leere geht natürlich dadurch niemals weg, sie bleibt immer weiter da, ist nur nicht mehr der Fokus der Aufmerksamkeit. Man rennt vor dieser Leere weg. Wieder einmal mehr der Beweis, dass man den inneren Menschen durch äußere Einflüsse niemals ändern kann, solange diese Änderung nicht aus diesem Menschen selbst kommt. Wir versuchen uns selbst durch äußere Einflüsse zu ändern! Wie traurig ist das ?!? Das ist doch der Beweis für unsere Unfähigkeit uns selbst zu ändern. Was tut man in so einer Situation ? Das erste sinnvolle wäre wohl sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, namentlich der Leere, aber da sträubt sich etwas in mir dies zu tun. Wenn ich daran schon denke bin ich schon dem Weinen nah. Ist das etwa ein Problem für mich, zu weinen ? Die einzige Lösung kann nur daran Liegen der Leere in die Augen zu schauen, solange man vor ihr Flieht löst man gar nichts, man macht die Sachen dadurch eher nur noch schlimmer.
Dienstag, Mai 02, 2006
Der Wille
Was ist der Wille ?
Der Wille ist ein verlangen mit einer höheren Priorität als alle anderen Verlangen.
Wie kommt der Wille zu stande ?
Durch die Entscheidung der Gedanken, was diese als wichtig erachten und was nicht, was also mehr Priorität hat oder nicht. Je höher die Priorität umso höher der Wille oder besser gesagt die Kraft des Willens.
Was hat der Wille mit der Freiheit zu tun ?
Da der Wille durch die Gedanken zustande kommt und da die Kapazität des Gedächtnisses und damit auch die Gedanken und damit auch die Möglichkeiten zu entscheiden, was wichtig ist und was nicht, bgerenzt ist, muss der Wille unfrei sein oder begrenzt. Was begrenzt ist muss unfrei sein.
Der Wille selbst hat auch viel mit Entscheidung zu tun. Nämlich sich zu entscheiden, was man will, und man entscheidet sich für das, was die höchste Priorität für einen selbst hat.
Daraus stellt sich die Frage: Gibt es handlungen in denen wir nicht entscheiden was höhere Priorität hat und was nicht und danach handeln ? oder anders gefragt: Gibt es Handlungen in denen wir nicht von unserem Wissen aus handeln ?
Wenn es so eine Handlung gibt, dann bedeutet dies, dass wir frei sind. Es bedeutet, dass wir handeln ohne zu wissen wie wir zu handeln haben. (Wenn wir wissen, wie wir zu handeln haben, dann handeln wir von dem Wissen aus und das wissen ist begrenzt, deswegen unfrei) Wir handeln dann einfach frei heraus. Gibt es so eine Handlung ? Ist ein Reflex eine freie Handlung ? A will B hauen und reflexartig wehrt B den Angriff ab ohne zu entscheiden, ob es hohe Priorität hätte, den Angriff abzuwehren und dann danach handelt ? Ist der Reflex eine Konditionierung des Körpers ? Etwas was der Körper gelernt hat und deswegen so reagiert ? Wenn dies so ist, dann ist es eine konditionierte Handlung, also eine begrenzte handlung, was konditioniert ist muss unfrei sein. Man bemerke in konditioniert steckt das englische Wort "condition" die Bedingtheit. Was bedingt ist, ist nicht frei. Warum ist der reflex da ? Das ist offensichtlich, nämlich um den Organismus zu schützen. Der Organismus also der Körper selbst ist konditioniert worden durch die Jahre und wird immer weiter konditioniert durch die Nahrung die wir zu uns nehmen, wo wir aufwachsen, wie wir leben und so weiter. Der Körper ist also ganz offensichtlich konditioniert. Die Reflexhandlung ist eine autonome Handlung des Körpers. Der Reflex wurde über die jahre oder besser gesagt jahrhunderte angelernt, um sich zu schützen. Was angelernt wurde ist bedingt. Somit ist der Reflex leider keine handlung, die der Freiheit entspringt. Oder war der Reflex als dieser menschliche Körper da war direkt da ? Der menschliche Körper ist durch die evolution entstanden oder besser gesagt durch die Zeit. Es ist ja nicht so, dass auf einmal der Mensch aus dem nichts dagewesen wäre.
Dadurch müssen dann auch die Reflexe irgendwie entstanden sein, durch die Zeit.
Der Reflex ist also keine unkonditionierte d.h. freie Handlung und wir sind wieder bei der alten Frage angelangt: Gibt es eine Handlung die frei ist, die unkonditioniert ist ? Der Körper ist konditioniert, der Geist und das Gedächtnis sind konditioniert. Was bleibt übrig ? NICHTS! Im wahrsten sinne des Wortes.
Der Wille ist ein verlangen mit einer höheren Priorität als alle anderen Verlangen.
Wie kommt der Wille zu stande ?
Durch die Entscheidung der Gedanken, was diese als wichtig erachten und was nicht, was also mehr Priorität hat oder nicht. Je höher die Priorität umso höher der Wille oder besser gesagt die Kraft des Willens.
Was hat der Wille mit der Freiheit zu tun ?
Da der Wille durch die Gedanken zustande kommt und da die Kapazität des Gedächtnisses und damit auch die Gedanken und damit auch die Möglichkeiten zu entscheiden, was wichtig ist und was nicht, bgerenzt ist, muss der Wille unfrei sein oder begrenzt. Was begrenzt ist muss unfrei sein.
Der Wille selbst hat auch viel mit Entscheidung zu tun. Nämlich sich zu entscheiden, was man will, und man entscheidet sich für das, was die höchste Priorität für einen selbst hat.
Daraus stellt sich die Frage: Gibt es handlungen in denen wir nicht entscheiden was höhere Priorität hat und was nicht und danach handeln ? oder anders gefragt: Gibt es Handlungen in denen wir nicht von unserem Wissen aus handeln ?
Wenn es so eine Handlung gibt, dann bedeutet dies, dass wir frei sind. Es bedeutet, dass wir handeln ohne zu wissen wie wir zu handeln haben. (Wenn wir wissen, wie wir zu handeln haben, dann handeln wir von dem Wissen aus und das wissen ist begrenzt, deswegen unfrei) Wir handeln dann einfach frei heraus. Gibt es so eine Handlung ? Ist ein Reflex eine freie Handlung ? A will B hauen und reflexartig wehrt B den Angriff ab ohne zu entscheiden, ob es hohe Priorität hätte, den Angriff abzuwehren und dann danach handelt ? Ist der Reflex eine Konditionierung des Körpers ? Etwas was der Körper gelernt hat und deswegen so reagiert ? Wenn dies so ist, dann ist es eine konditionierte Handlung, also eine begrenzte handlung, was konditioniert ist muss unfrei sein. Man bemerke in konditioniert steckt das englische Wort "condition" die Bedingtheit. Was bedingt ist, ist nicht frei. Warum ist der reflex da ? Das ist offensichtlich, nämlich um den Organismus zu schützen. Der Organismus also der Körper selbst ist konditioniert worden durch die Jahre und wird immer weiter konditioniert durch die Nahrung die wir zu uns nehmen, wo wir aufwachsen, wie wir leben und so weiter. Der Körper ist also ganz offensichtlich konditioniert. Die Reflexhandlung ist eine autonome Handlung des Körpers. Der Reflex wurde über die jahre oder besser gesagt jahrhunderte angelernt, um sich zu schützen. Was angelernt wurde ist bedingt. Somit ist der Reflex leider keine handlung, die der Freiheit entspringt. Oder war der Reflex als dieser menschliche Körper da war direkt da ? Der menschliche Körper ist durch die evolution entstanden oder besser gesagt durch die Zeit. Es ist ja nicht so, dass auf einmal der Mensch aus dem nichts dagewesen wäre.
Dadurch müssen dann auch die Reflexe irgendwie entstanden sein, durch die Zeit.
Der Reflex ist also keine unkonditionierte d.h. freie Handlung und wir sind wieder bei der alten Frage angelangt: Gibt es eine Handlung die frei ist, die unkonditioniert ist ? Der Körper ist konditioniert, der Geist und das Gedächtnis sind konditioniert. Was bleibt übrig ? NICHTS! Im wahrsten sinne des Wortes.
Sonntag, April 23, 2006
Die eigene Hilflosigkeit oder die Faulheit
Wenn man irgendein Problem hat, oder man meint ein Problem zu haben, zB Angst, dann ist das erste was wir gewöhnlich tun, eine Lösung zu diesem Problem zu finden. Wir kümmern uns gar nicht um das Problem, viel mehr kümmern wir uns um eine Lösung, die, wenn es denn geht, so schnell wie möglich kommen soll. Lösungen zur wie man frei von Angst werden kann, suchen wir in der einschlägigen Literatur. Wir Lesen Bücher oder suchen etwas oder irgendwen, der uns eine Lösung gibt, eine verbale, intellektuelle Lösung. Man wird dann merken, wenn man diese Lösung hat, dass sie einem überhaupt nichts bringt. Dies ist so, weil man sich mit dem eigentlichen Problem gar nicht richtig beschäftigt hat. Man weiss wohl, dass man irgendwie Angst hat und man weiss auch, dass man diese Angst nicht will, aber mehr wird da gar nicht nachgeforscht. Sofort wird nach irgendeiner Lösung gesucht, das Problem selbst wird ausser Acht gelassen. Dies ist dann auch das ganze Dilemma. Es ist völlig egal, ob wir die Lösung bei uns selbst suchen, ohne das Problem zu eruieren, oder ob wir die Lösung von einem Buch oder von einem Psychotherapeuten erwarten. Die Lösung des Problems liegt in dem Problem selbst. Deswegen muss das Problem untersucht werden und es darf nicht wild geschlussfolgert werden, oder spekuliert werden, was denn die Lösung sein könne. Hier wird man total auf sich selbst zurückgeschmissen, denn niemand kann einem hier helfen. Nur sich selbst kann man hier helfen. In dem man das Problem, das man hat, eruiert. Selbst eruiert. Wir eruieren normalerweise die Probleme wohl nicht selbst, weil wir zu Denkfaul sind, es ist doch viel komfortabler sich die Lösung von einem Buch zu holen, oder von sonst wem, aber die Lösung kann solange nicht stimmen, wie man das Problem nicht kennt. Um das Problem zu verstehen, zu erkennen, muss man dem Problem direkt in die Augen schauen und nicht vor dem Problem ausweichen, was ja auch viele tun, inkl. ich selbst. Wenn man das Problem nicht kennt, aber eine adäquate Lösung erhält, bringt es auch nichts, denn man weiss dann gar nicht, wo man die Lösung anwenden soll. Das Problem besteht nicht einfach nur aus einem Problem, das Problem besteht aus unzählig vielen Faktoren und wenn man diese Faktoren nicht kennt und auf einmal einer dieser unbekannten Faktoren auftaucht, dann ist man unfähig richtig darauf zu reagieren.
Lösungen, die also wirklich etwas bringen sollen, liegen in dem Problem selbst. Das Problem muss untersucht werden und nicht die Lösung. Wenn man das Problem voll und ganz verstanden hat, kommt automatisch die Lösung zu dem Problem, d.h. es muss gar keine Lösung gesucht werden, es ist nur nötig, dass Problem in all seine Bestandtteile zu zerlegen.
Lösungen, die also wirklich etwas bringen sollen, liegen in dem Problem selbst. Das Problem muss untersucht werden und nicht die Lösung. Wenn man das Problem voll und ganz verstanden hat, kommt automatisch die Lösung zu dem Problem, d.h. es muss gar keine Lösung gesucht werden, es ist nur nötig, dass Problem in all seine Bestandtteile zu zerlegen.
Donnerstag, April 06, 2006
Mal wieder ein Traum
Diesmal kann ich mich sehr gut an den Traum erinnern. An fast jedes einzelne Detail, allerdings kann ich mich mal wieder nicht an irgendwelche Gefühle erinnern. Vielleicht habe ich ja im Traum auch nie welche ? Naja, egal.
Ich war in einem Klassenraum. Der Lehrer schrieb in eine Tabelle, wieviele 1,2,3,4,5 und 6en es gab. Es gab eine einzige eins. Es ging um eine Mathematikarbeit. Ich dachte, dass ich ganz bestimmt nicht die eins haben werde, sondern vielleicht eine 3 oder 4. Der Lehrer verteilte dann die Arbeiten. Ich sah mir meine Note an und stellte erstaunt fest, dass ich eine 1+ hatte. Ich habe dann meine Klassenkameraden mehr oder weniger nieder gemacht, was sie doch für luschen seien und das ich total intelligent sei, da ich ja die einzige 1 hatte und dann auch noch eine 1+!!
Dann war der Traum vorbei. Ich glaube ich weiss, was mir der Traum sagen will, aber jetzt habe ich keine Zeit mehr, dass aufzuschreiben, dass mache ich später.
Ich war in einem Klassenraum. Der Lehrer schrieb in eine Tabelle, wieviele 1,2,3,4,5 und 6en es gab. Es gab eine einzige eins. Es ging um eine Mathematikarbeit. Ich dachte, dass ich ganz bestimmt nicht die eins haben werde, sondern vielleicht eine 3 oder 4. Der Lehrer verteilte dann die Arbeiten. Ich sah mir meine Note an und stellte erstaunt fest, dass ich eine 1+ hatte. Ich habe dann meine Klassenkameraden mehr oder weniger nieder gemacht, was sie doch für luschen seien und das ich total intelligent sei, da ich ja die einzige 1 hatte und dann auch noch eine 1+!!
Dann war der Traum vorbei. Ich glaube ich weiss, was mir der Traum sagen will, aber jetzt habe ich keine Zeit mehr, dass aufzuschreiben, dass mache ich später.
Dienstag, April 04, 2006
Freiheit
wenn man frei ist, haben die anderen Leute Angst vor dir, weil du tust, was du willst, weil du unberechenbar bist. Du kannst zu ihen nalles sagen, was du willst, Schimpfwörter, egal was, und sie tragen dir noch den Arsch hinterher und warum tun sie das ? weil sie ihre Sicherheiten brauchen, weil sie meinen dich dadurch kontrollieren zu können. Könnte zumindest eine Möglichkeit sein oder eben weil sie dafür dann etwas zurückhaben wollen, aber sie kriegen nichts zurück, wenn dann aus Freiheit nicht weil zurück gegeben werden muss. Wenn sie nur wüssten, dass sie dadurch ihr Leben und das Leben anderer zerstören würden, würden sie so etwas nicht machen. Freiheit ist das Leben. Schrei herum wein herum, wann immer dir es passt. Gib dir diese Freiheit. Sei du selbst. Die Welt ist wundervoll, wenn man sie in ihrer Freiheit erlebt und jeder hat die Möglichkeit sich diese Freiheit wiederzuholen. Nur man selbst steht sich hier im Wege.
Ich erkenne an mir, dass die Identifizierung mit dem konkreten am schwersten zu lösen ist. Das heisst am schwierigsten ist es sich vom Körper zu lösen, danach von den Gedanken. Man kann sich mit dem was hinter dem Körper und hinter den Gedanken ist, nicht identifizeren. Weder der Gedanke kann sich damit identifizieren, noch der Körper. Gedanken können sich mit allen möglichen sachen identifizieren. Es fällt mir im moment sehr schwer zu glauben, dass ich nicht der Körper sei und dann, wenn ich ruhig und still bin, dann ist das auch so. Dann frage ich mich, warum ich so einen scheiss überhaupt frage ? und ich frage mich, ob überhaupt die Gedanken mir darauf eine Antwort liefern können. Was hinter den Gedanken ist, können Gedanken nicht kennen, die Gedanken kennen aber den Körper. Es muss also doch irgendwie möglich sein, per Logik aufzuzeigen, dass ich nicht der Körper bin. Mein stärkstes Argument ist dann immer der Tiefschlaf. Wo ist da der Körper, wo sind da die Gedanken ? Wo ist da Bewusstsein ? Man ist sich dort nichts bewusst. Man hat also weder Körper noch Gedanken. Man IST einfach, aber diese Antwort befriedigt mich nicht, weil ich jetzt nicht schlafe. Ich will jetzt eine Antwort haben, warum ich nicht der Körper bin. Wenn ich still bin und leise kommt die Antwort, aber auch diese Antwort ist eben keine Antwort die ich mir wünsche. Denn sobald die Stille weg ist, habe ich wieder das gleiche Problem. Wenn ich still bin und keine Gedanken da sind, dann sind da trotzdem Gefühle. Ich kann nicht sagen, dass diese Gefühle jemandem gehören würden, aber sie sind da. Vor allem: Wie ist möglich zu sagen, wenn keine Gedanken da sind, ich wäre dies, oder das ? Das ist nur mit den Gedanken möglich soetwas zu behaupten. Sind die Gedanken weg, fällt auch dies und das weg. Dann IST man einfach. Ich tue jetzt genau das, ich sage da ist ein Gefühl. Also wie in aller Welt kann ich nicht der Körper sein ? Und überhaupt was hat das Gefühl mit dem Körper zu tun ? Ich glaube man braucht einen Körper um etwas zu fühlen.
Was mach ich hier bloß nur ?
Was mach ich hier bloß nur ?
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