Wenn man irgendein Problem hat, oder man meint ein Problem zu haben, zB Angst, dann ist das erste was wir gewöhnlich tun, eine Lösung zu diesem Problem zu finden. Wir kümmern uns gar nicht um das Problem, viel mehr kümmern wir uns um eine Lösung, die, wenn es denn geht, so schnell wie möglich kommen soll. Lösungen zur wie man frei von Angst werden kann, suchen wir in der einschlägigen Literatur. Wir Lesen Bücher oder suchen etwas oder irgendwen, der uns eine Lösung gibt, eine verbale, intellektuelle Lösung. Man wird dann merken, wenn man diese Lösung hat, dass sie einem überhaupt nichts bringt. Dies ist so, weil man sich mit dem eigentlichen Problem gar nicht richtig beschäftigt hat. Man weiss wohl, dass man irgendwie Angst hat und man weiss auch, dass man diese Angst nicht will, aber mehr wird da gar nicht nachgeforscht. Sofort wird nach irgendeiner Lösung gesucht, das Problem selbst wird ausser Acht gelassen. Dies ist dann auch das ganze Dilemma. Es ist völlig egal, ob wir die Lösung bei uns selbst suchen, ohne das Problem zu eruieren, oder ob wir die Lösung von einem Buch oder von einem Psychotherapeuten erwarten. Die Lösung des Problems liegt in dem Problem selbst. Deswegen muss das Problem untersucht werden und es darf nicht wild geschlussfolgert werden, oder spekuliert werden, was denn die Lösung sein könne. Hier wird man total auf sich selbst zurückgeschmissen, denn niemand kann einem hier helfen. Nur sich selbst kann man hier helfen. In dem man das Problem, das man hat, eruiert. Selbst eruiert. Wir eruieren normalerweise die Probleme wohl nicht selbst, weil wir zu Denkfaul sind, es ist doch viel komfortabler sich die Lösung von einem Buch zu holen, oder von sonst wem, aber die Lösung kann solange nicht stimmen, wie man das Problem nicht kennt. Um das Problem zu verstehen, zu erkennen, muss man dem Problem direkt in die Augen schauen und nicht vor dem Problem ausweichen, was ja auch viele tun, inkl. ich selbst. Wenn man das Problem nicht kennt, aber eine adäquate Lösung erhält, bringt es auch nichts, denn man weiss dann gar nicht, wo man die Lösung anwenden soll. Das Problem besteht nicht einfach nur aus einem Problem, das Problem besteht aus unzählig vielen Faktoren und wenn man diese Faktoren nicht kennt und auf einmal einer dieser unbekannten Faktoren auftaucht, dann ist man unfähig richtig darauf zu reagieren.
Lösungen, die also wirklich etwas bringen sollen, liegen in dem Problem selbst. Das Problem muss untersucht werden und nicht die Lösung. Wenn man das Problem voll und ganz verstanden hat, kommt automatisch die Lösung zu dem Problem, d.h. es muss gar keine Lösung gesucht werden, es ist nur nötig, dass Problem in all seine Bestandtteile zu zerlegen.
Sonntag, April 23, 2006
Donnerstag, April 06, 2006
Mal wieder ein Traum
Diesmal kann ich mich sehr gut an den Traum erinnern. An fast jedes einzelne Detail, allerdings kann ich mich mal wieder nicht an irgendwelche Gefühle erinnern. Vielleicht habe ich ja im Traum auch nie welche ? Naja, egal.
Ich war in einem Klassenraum. Der Lehrer schrieb in eine Tabelle, wieviele 1,2,3,4,5 und 6en es gab. Es gab eine einzige eins. Es ging um eine Mathematikarbeit. Ich dachte, dass ich ganz bestimmt nicht die eins haben werde, sondern vielleicht eine 3 oder 4. Der Lehrer verteilte dann die Arbeiten. Ich sah mir meine Note an und stellte erstaunt fest, dass ich eine 1+ hatte. Ich habe dann meine Klassenkameraden mehr oder weniger nieder gemacht, was sie doch für luschen seien und das ich total intelligent sei, da ich ja die einzige 1 hatte und dann auch noch eine 1+!!
Dann war der Traum vorbei. Ich glaube ich weiss, was mir der Traum sagen will, aber jetzt habe ich keine Zeit mehr, dass aufzuschreiben, dass mache ich später.
Ich war in einem Klassenraum. Der Lehrer schrieb in eine Tabelle, wieviele 1,2,3,4,5 und 6en es gab. Es gab eine einzige eins. Es ging um eine Mathematikarbeit. Ich dachte, dass ich ganz bestimmt nicht die eins haben werde, sondern vielleicht eine 3 oder 4. Der Lehrer verteilte dann die Arbeiten. Ich sah mir meine Note an und stellte erstaunt fest, dass ich eine 1+ hatte. Ich habe dann meine Klassenkameraden mehr oder weniger nieder gemacht, was sie doch für luschen seien und das ich total intelligent sei, da ich ja die einzige 1 hatte und dann auch noch eine 1+!!
Dann war der Traum vorbei. Ich glaube ich weiss, was mir der Traum sagen will, aber jetzt habe ich keine Zeit mehr, dass aufzuschreiben, dass mache ich später.
Dienstag, April 04, 2006
Freiheit
wenn man frei ist, haben die anderen Leute Angst vor dir, weil du tust, was du willst, weil du unberechenbar bist. Du kannst zu ihen nalles sagen, was du willst, Schimpfwörter, egal was, und sie tragen dir noch den Arsch hinterher und warum tun sie das ? weil sie ihre Sicherheiten brauchen, weil sie meinen dich dadurch kontrollieren zu können. Könnte zumindest eine Möglichkeit sein oder eben weil sie dafür dann etwas zurückhaben wollen, aber sie kriegen nichts zurück, wenn dann aus Freiheit nicht weil zurück gegeben werden muss. Wenn sie nur wüssten, dass sie dadurch ihr Leben und das Leben anderer zerstören würden, würden sie so etwas nicht machen. Freiheit ist das Leben. Schrei herum wein herum, wann immer dir es passt. Gib dir diese Freiheit. Sei du selbst. Die Welt ist wundervoll, wenn man sie in ihrer Freiheit erlebt und jeder hat die Möglichkeit sich diese Freiheit wiederzuholen. Nur man selbst steht sich hier im Wege.
Ich erkenne an mir, dass die Identifizierung mit dem konkreten am schwersten zu lösen ist. Das heisst am schwierigsten ist es sich vom Körper zu lösen, danach von den Gedanken. Man kann sich mit dem was hinter dem Körper und hinter den Gedanken ist, nicht identifizeren. Weder der Gedanke kann sich damit identifizieren, noch der Körper. Gedanken können sich mit allen möglichen sachen identifizieren. Es fällt mir im moment sehr schwer zu glauben, dass ich nicht der Körper sei und dann, wenn ich ruhig und still bin, dann ist das auch so. Dann frage ich mich, warum ich so einen scheiss überhaupt frage ? und ich frage mich, ob überhaupt die Gedanken mir darauf eine Antwort liefern können. Was hinter den Gedanken ist, können Gedanken nicht kennen, die Gedanken kennen aber den Körper. Es muss also doch irgendwie möglich sein, per Logik aufzuzeigen, dass ich nicht der Körper bin. Mein stärkstes Argument ist dann immer der Tiefschlaf. Wo ist da der Körper, wo sind da die Gedanken ? Wo ist da Bewusstsein ? Man ist sich dort nichts bewusst. Man hat also weder Körper noch Gedanken. Man IST einfach, aber diese Antwort befriedigt mich nicht, weil ich jetzt nicht schlafe. Ich will jetzt eine Antwort haben, warum ich nicht der Körper bin. Wenn ich still bin und leise kommt die Antwort, aber auch diese Antwort ist eben keine Antwort die ich mir wünsche. Denn sobald die Stille weg ist, habe ich wieder das gleiche Problem. Wenn ich still bin und keine Gedanken da sind, dann sind da trotzdem Gefühle. Ich kann nicht sagen, dass diese Gefühle jemandem gehören würden, aber sie sind da. Vor allem: Wie ist möglich zu sagen, wenn keine Gedanken da sind, ich wäre dies, oder das ? Das ist nur mit den Gedanken möglich soetwas zu behaupten. Sind die Gedanken weg, fällt auch dies und das weg. Dann IST man einfach. Ich tue jetzt genau das, ich sage da ist ein Gefühl. Also wie in aller Welt kann ich nicht der Körper sein ? Und überhaupt was hat das Gefühl mit dem Körper zu tun ? Ich glaube man braucht einen Körper um etwas zu fühlen.
Was mach ich hier bloß nur ?
Was mach ich hier bloß nur ?
Sonntag, April 02, 2006
Konfusion
Ich habe gestern ein wenig im Buch "I am THAT" von Sri Nisargadatta Maharaj herumgelesen und dort bin ich vielfach wie üblich auf das Subjekt/Objekt Problem gestoßen. Das es also eine Instanz geben würde, die alles beobachtet und das was beobachtet wird, seien die Objekte. Dies wurde dann so dargestellt, dass man nicht die Gedanken sein könne, weil man diese ja wahrnimmt und wichtig sei nur, wer diese Gedanken wahrnimmt und das gleiche würde auch für den Körper gelten, bzw für alles eben, was man wahrnimmt, da dies ja nur die Objekte seien, die von einem Subjekt wahrgenommen werden und wichtig sei eben nur das Subjekt. Es ging aus dem Text hervor, dass der Beobachter, oder das Subjekt in dem "Ich bin" zu suchen sei und ich glaube zu meinen das ich gelesen habe, dass dieses "Ich bin", oder das Subjekt in der Gedankenstille zu finden sei. Ob das nun stimmt, oder nicht ist aber auch nicht so wichtig.
Der Punkt ist einfach: Alles wird einfach nur wahrgenommen. Es gibt kein Subjekt. Das Subjekt wird genauso wahrgenommen wie die Objekte. Es gibt keinen unterschied zwischen Subjekt und Objekt zwischen Beobachter und beobachtetem, denn der Beobachter ist auch nur etwas beobachtetes. Das bedeutet dann wiederum, dass die Gedanken der Körper und alles was man wahrnimmt, auch man selbst ist. Es stimmt also nicht zu sagen, man ist nicht der Körper, man ist nicht seine Gedanken. Es ist aber auch falsch zu sagen, man wäre nur der Körper und nur seine Gedanken. Also das man ein begrenztes Wesen sei. Die ganzen Dissoziationen mit den Gedanken und dem eigenen Körper können nur darauf zielen, dass man eben nicht ein begrenztes Wesen ist, wie viele Leute behaupten. Die Dissoziation mit den sogenannten Objekten führt automatisch zu der Leere, zum Nichts. Das Nichts, oder die Leere führt automatisch zur Fülle. Nichts + Fülle vereinigen sich. Was also vorher dissoziert wurde, ist man nun wieder selbst, aber man ist jetzt mehr als nur das.
Der Punkt ist einfach: Alles wird einfach nur wahrgenommen. Es gibt kein Subjekt. Das Subjekt wird genauso wahrgenommen wie die Objekte. Es gibt keinen unterschied zwischen Subjekt und Objekt zwischen Beobachter und beobachtetem, denn der Beobachter ist auch nur etwas beobachtetes. Das bedeutet dann wiederum, dass die Gedanken der Körper und alles was man wahrnimmt, auch man selbst ist. Es stimmt also nicht zu sagen, man ist nicht der Körper, man ist nicht seine Gedanken. Es ist aber auch falsch zu sagen, man wäre nur der Körper und nur seine Gedanken. Also das man ein begrenztes Wesen sei. Die ganzen Dissoziationen mit den Gedanken und dem eigenen Körper können nur darauf zielen, dass man eben nicht ein begrenztes Wesen ist, wie viele Leute behaupten. Die Dissoziation mit den sogenannten Objekten führt automatisch zu der Leere, zum Nichts. Das Nichts, oder die Leere führt automatisch zur Fülle. Nichts + Fülle vereinigen sich. Was also vorher dissoziert wurde, ist man nun wieder selbst, aber man ist jetzt mehr als nur das.
Dienstag, März 28, 2006
Die Stille und die Gedanken
Ich wusste nicht genau, ob ich das hier hereinschreiben sollte, oder nicht, weil es mal wieder etwas sein könnte, was andere total verwirren kann bzw. andere total missverstehen können. Da dies aber ein Platz ist, um eben meine Gedanken zu äußern, werde ich trotzdem darüber schreiben, weil es mir sonst keine Ruhe lassen würde. Desweiteren habe ich auch das Gefühl, dass ich das, was ich sagen will, gar nicht ausdrücken kann, aber wie schon vorher erwähnt, es muss raus.
Es ist immer das gleiche, wenn ich zu Bett gehe. Ich lege mich hin und die Gedanken fangen an zu kreisen. Irgendwann kommen keine Gedanken mehr und dann kommen sie wieder. Dies ist ein Spiel zwischen Stille und Gedanken und ich fragte mich gestern selbst, wo bin ich da ? Ich bin weder die Stille, noch bin ich die Gedanken und ich weiss auch nicht wer ich bin und ob überhaupt irgendwer etwas wahrnimmt. Ich weiss nur da ist diese Stille und diese Stille ist überall und in dieser Stille ist tiefste vollkommenste Zufriedenheit. Es gibt keinen Ort an dem man sagen könnte, dies hier ist das ich, das hier bin ich.
Es ist immer das gleiche, wenn ich zu Bett gehe. Ich lege mich hin und die Gedanken fangen an zu kreisen. Irgendwann kommen keine Gedanken mehr und dann kommen sie wieder. Dies ist ein Spiel zwischen Stille und Gedanken und ich fragte mich gestern selbst, wo bin ich da ? Ich bin weder die Stille, noch bin ich die Gedanken und ich weiss auch nicht wer ich bin und ob überhaupt irgendwer etwas wahrnimmt. Ich weiss nur da ist diese Stille und diese Stille ist überall und in dieser Stille ist tiefste vollkommenste Zufriedenheit. Es gibt keinen Ort an dem man sagen könnte, dies hier ist das ich, das hier bin ich.
Samstag, März 25, 2006
Die 4 Könige
Es ist vielleicht falsch die 4 Könige als intuitive Karten zu betrachten. ja, es ist richtig, die Karten haben nichts mit dem Denken zu tun, aber deswegen heisst es noch lange nicht, dass es intuitive Karten wären. Die 4 Könige werden Kether zugehört, dem "Ich bin", dem Sein. Bei diesen Karten geht es einzig und allein um Beobachtung, um Wahrnehmung. Die 4 Könige zeigen bestimmte Arten von Beobachtungen, Wahrnehmungen.
Der erste Gedanke den ich hatte, den ich gar nicht in meinem vorherigen Post in Betracht gezogen hatte, war nämlich dass das Wasser bzw Meer ja sehr tief ist und für das Unterbewusstsein stehen könne. Der Fisch ist etwas, was aus dem Unterbewusstsein kommt und kurz ins Bewusstsein geht, um dann wieder in Unterbewusstsein zu verschwinden. Ich dachte erst, dass diese Annahme nicht stimmt, da ich keine weiteren Anzeichen, oder Analogien dazu gefunden habe. Ich habe aber etwas übersehen. Die beiden Füße nämlich. Der rechte Fuss ist ganz nah am Wasser. Rechts ist die Seite des Bewusstseins und links die des Unterbewusstseins. Das Bewusstsein ist also ganz nah am Unterbewusstsein bzw es gibt keine Trennung zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein. Oder anders ausgedrückt: Im Bewusstsein ist das Unterbewusstsein. Das Wasser bzw die Oberfläche des Wassers steht symbolisch für die Trennung von Bewusstsein und Unterbewusstsein. Nun stelle man sich einmal vor das Wetter ist klar und man ist auf dem Meer. Man kann dann sehr weit schauen und man kann aus der Ferne beobachten. Man ist hier total unbeteiligt. Also ein total unbeteiligter Beobachter. Egal, ob es sich im Bewusstsein, oder im Unterbewusstsein abspielt, ob es sich in einem selbsz abspielt, oder bei jemand anders, ist hier nicht von Bedeutung. Man kann Gedanken genauso beobachten, wie ein Schiff das an einem vorbeifährt. Der Appell der Karte ist die Vereinigung zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein. Die Vereinigung ist längst vollzogen. Man muss nur beobachtend schauen, um zu sehen, dass das Unterbewusstsein im Bewusstsein ist. Bewusstes schauen, unbeteiligtes nicht bewertendes schauen ist der Appell dieser Karte. Das könnte man auch ganz einfach Meditation nennen.
Der erste Gedanke den ich hatte, den ich gar nicht in meinem vorherigen Post in Betracht gezogen hatte, war nämlich dass das Wasser bzw Meer ja sehr tief ist und für das Unterbewusstsein stehen könne. Der Fisch ist etwas, was aus dem Unterbewusstsein kommt und kurz ins Bewusstsein geht, um dann wieder in Unterbewusstsein zu verschwinden. Ich dachte erst, dass diese Annahme nicht stimmt, da ich keine weiteren Anzeichen, oder Analogien dazu gefunden habe. Ich habe aber etwas übersehen. Die beiden Füße nämlich. Der rechte Fuss ist ganz nah am Wasser. Rechts ist die Seite des Bewusstseins und links die des Unterbewusstseins. Das Bewusstsein ist also ganz nah am Unterbewusstsein bzw es gibt keine Trennung zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein. Oder anders ausgedrückt: Im Bewusstsein ist das Unterbewusstsein. Das Wasser bzw die Oberfläche des Wassers steht symbolisch für die Trennung von Bewusstsein und Unterbewusstsein. Nun stelle man sich einmal vor das Wetter ist klar und man ist auf dem Meer. Man kann dann sehr weit schauen und man kann aus der Ferne beobachten. Man ist hier total unbeteiligt. Also ein total unbeteiligter Beobachter. Egal, ob es sich im Bewusstsein, oder im Unterbewusstsein abspielt, ob es sich in einem selbsz abspielt, oder bei jemand anders, ist hier nicht von Bedeutung. Man kann Gedanken genauso beobachten, wie ein Schiff das an einem vorbeifährt. Der Appell der Karte ist die Vereinigung zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein. Die Vereinigung ist längst vollzogen. Man muss nur beobachtend schauen, um zu sehen, dass das Unterbewusstsein im Bewusstsein ist. Bewusstes schauen, unbeteiligtes nicht bewertendes schauen ist der Appell dieser Karte. Das könnte man auch ganz einfach Meditation nennen.
König der Kelche
Von allen 4 Königen ist die Bedeutung dieser Karte für mich am schwierigsten zu erfassen. Die Karte zeigt einen König auf einem Thron und der Thron schwimmt auf dem Meer. Im Hintergrund kann man ein Schiff sehen und einen Fisch der gerade aus dem Meer herausspringt, nur um wieder in das Meer hineinzuspringen. Nun kann man erstmal ganz allgemine sagen, das die Könige das Abstrakte vom Abstrakten bezeichnen. Es ist etwas was man nicht gleich erfassen kann. Die (Königs)Bilder drücken etwas vor dem Erfassen bzw dem Erkennen aus, also etwas was der Verstand (noch) nicht begreift.
(Danach kommen Königin, Ritter und Bube, d.h. was vorher nicht erfasst werden konnte wird immer konkreter, bis es sich auf der Erde in Malkuth auswirkt. Es geht also vom Abstraktem zum konkreten.)Deswegen könnte man diese Königsbilder auch Intuitivbilder nennen. Diese Karte ist die einzigste Karte,wo der Thron sich verschieben, sich bewegen kann, nämlich auf den Wellen des Meeres. Die Wellen des Meeres drücken die Feuerkraft (=König=Jod) im Wasser(=Kelche) aus. Bei den anderen Königen ist der Thron fest mit der Erde verbunden. Vielleicht ist das die Karte die am abstraktesten unter den Königkarten ist. Denn die Verschiebung des Thrones könnte ganz einfach bedeuten, das die Ahnung sich immer ständig ändert, während bei den anderen Karten eine Ahnung ist und natürlich auch bleibt, zumindest auf den Karten, sich aber nicht ändert! Das Wasser, oder Meer erinnert natürlich auch an das Leben und das Leben ist, so wie es auf der Karte ausgedrückt ist, sehr sehr dynamisch und man selbst schwimmt auf den Wellen des Lebens und hier und da hat man mal eine Ahnung von etwas, aber man geht dem nicht weiter nach, sondern lässt sich einfach weiterleiten von den Wellen. Das man der Ahnung nicht weiternachgeht, bedeutet natürlich nicht, dass man es nicht konkret erfassen könnte. Man kann etwas, was man Intuitiv erfasst, auch ohne dem weiternachzugehen, konkret erfassen, aber bei manchen Dingen muss man eben weiterbohren, nachforschen. Der Fisch der aus dem Wasser springt könnte diese Analogie sein, dieses kurze intuitive erfassen von etwas, dass dann direkt wieder verschwindet, nur um dann wieder an einem anderen Punkt des Meeres emporzuspringen.
Was hat das Schiff nun mit der Karte zu tun ? Das Schiff ist etwas, was einen sicher über die Wellen des Lebens bringen soll, unverletzt, unversehrt. Das Schiff ist ein Segelschiff. Der Wind kann aus allen Richtungen kommen und das Schiff überall hintragen. Das heisst an allen Orten der Erde bzw des Lebens.
Ich weiss jetzt immer noch nicht so wirklich, was die Karte uns bzw mir sagen will.
(Danach kommen Königin, Ritter und Bube, d.h. was vorher nicht erfasst werden konnte wird immer konkreter, bis es sich auf der Erde in Malkuth auswirkt. Es geht also vom Abstraktem zum konkreten.)Deswegen könnte man diese Königsbilder auch Intuitivbilder nennen. Diese Karte ist die einzigste Karte,wo der Thron sich verschieben, sich bewegen kann, nämlich auf den Wellen des Meeres. Die Wellen des Meeres drücken die Feuerkraft (=König=Jod) im Wasser(=Kelche) aus. Bei den anderen Königen ist der Thron fest mit der Erde verbunden. Vielleicht ist das die Karte die am abstraktesten unter den Königkarten ist. Denn die Verschiebung des Thrones könnte ganz einfach bedeuten, das die Ahnung sich immer ständig ändert, während bei den anderen Karten eine Ahnung ist und natürlich auch bleibt, zumindest auf den Karten, sich aber nicht ändert! Das Wasser, oder Meer erinnert natürlich auch an das Leben und das Leben ist, so wie es auf der Karte ausgedrückt ist, sehr sehr dynamisch und man selbst schwimmt auf den Wellen des Lebens und hier und da hat man mal eine Ahnung von etwas, aber man geht dem nicht weiter nach, sondern lässt sich einfach weiterleiten von den Wellen. Das man der Ahnung nicht weiternachgeht, bedeutet natürlich nicht, dass man es nicht konkret erfassen könnte. Man kann etwas, was man Intuitiv erfasst, auch ohne dem weiternachzugehen, konkret erfassen, aber bei manchen Dingen muss man eben weiterbohren, nachforschen. Der Fisch der aus dem Wasser springt könnte diese Analogie sein, dieses kurze intuitive erfassen von etwas, dass dann direkt wieder verschwindet, nur um dann wieder an einem anderen Punkt des Meeres emporzuspringen.
Was hat das Schiff nun mit der Karte zu tun ? Das Schiff ist etwas, was einen sicher über die Wellen des Lebens bringen soll, unverletzt, unversehrt. Das Schiff ist ein Segelschiff. Der Wind kann aus allen Richtungen kommen und das Schiff überall hintragen. Das heisst an allen Orten der Erde bzw des Lebens.
Ich weiss jetzt immer noch nicht so wirklich, was die Karte uns bzw mir sagen will.
Dienstag, März 21, 2006
Integrationen der (verschiedenen) Persönlichkeitsanteile ist Verarschung
Es ist ganz einfach, warum das so ist. Denn derjenige der alles integriert, ist selbst nur Teil eines größeren Ganzen. Also auch nur etwas, was integriert werden muss. Das bedeutet, dieser Teil kann gar nichts integrieren. Deshalb kann diese Instanz, die etwas integriert, niemals eine holistische Integrierung durchführen. Wenn dies so ad infinitum weitergeht, dann kann niemals etwas holistisch sein, oder werden. Es ist also ein zweckloses Unterfangen, versuchen zu wollen, etwas, oder alles, zu integrieren, in der Hoffnung, dadurch würde man holistischer werden.
Es kann nur zu Katastrophen führen, wenn ein Teil, oder sollte ich besser sagen ein Ding? versucht Dinge zu integrieren. Das kann nicht funktionieren.
Es kann nur zu Katastrophen führen, wenn ein Teil, oder sollte ich besser sagen ein Ding? versucht Dinge zu integrieren. Das kann nicht funktionieren.
das Jetzt ein unlösbarer Koan
Ich denke, sehe, höre, fühle, rieche, schmecke fühle, verarbeitete, arbeite, bewege mich zurselben Zeit. Das Leben ist voll von sowohl-als-auchs.
Der Erfahrende und das Konzept des ichs
Es ist erst der Anfang zu erkennen, dass das Ich ein Konzept ist. Wenn man erkennt, dass das Ich ein Konzept ist, dann hat man nur etwas auf der denkerischen, psychologischen Ebene herausgefunden. Was aber ist, wenn ich nicht denke und diese Tastatur berühre ? Wer erfährt das dann ? Ich brauche nicht zu denken, um das Tippen auf der Tastatur zu erfahren. Die Antwort ist einfach: "Man" erfährt die Gedanken, genauso wie man das tippen der Tastatur erfährt. Damit hat man was total profundes herausgefunden, nämlich dass es keinen Unterschied gibt, zwischen etwas, was man erfährt und dem was man einen Erfahrenden nennen kann und nun taucht auch die Frage gar nicht mehr auf wie: Wer erfährt die Stille ? Oder, wenn es das Nichts geben sollte, wer sollte das Erfahren ? Die Erfahrung der Stille ist eben einfach die Erfahrung der Stille. Da ist niemand, der diese Stille wahrnimmt. Die Stille nimmt die Stille wahr. So wie das Nichts das Nichts wahrnimmt.
Ich bemerke, wie sehr das, was ich hier schreibe auf das Bewusst-sein zurückgeht, aber das meine ich nicht. Ich weiss nicht, was Bewusstsein ist, oder wer Bewusstsein haben sollte. Wenn ich schreibe das Nichts nimmt das Nichts wahr, dann sind das nur erklärende Notbehelfe. In diesem Post geht es einzig darum, dass der der etwas erfährt, die Erfahrung selbst ist.
So, wie der Denker ein Gedanke selbst ist, so ist jede Erfahrung, die ausserhalb des Denkens gemacht wird und dazu zählen alle Erfahrungen die man durch die 5 Sinnesorgane machen kann, der Erfahrende selbst! Dies kann jeder leicht für sich selber verifitieren, in dem er einfach einen Baum anschaut. Er sieht den Baum tatsächlich, ohne zu Denken! Wer macht denn dann da die Erfahrung ? Ein Gedanke wohl nicht. Der Gedanke kann höchstens reinkommen und sagen: "Ich sehe den Baum". Man sieht den Baum aber genausogut, ohne zu denken. Sobald jemand sagt ich sehe den Baum haben wir nämlich wieder diesen Konflikt. Man meint dann der Gedanke würde den Baum sehen! Wie idiotisch! Bisher habe ich an einem Gedanken noch keine Augen feststellen können. Es stellt sich viel mehr so dar, dass man den Gedanken sieht, genauso wie man den Baum sieht. Vorsicht: ich postuliere keine instanz die gleichzeitig alles zugleich wahrnimmt, meine Erklärungen sind Notbehelfe. Den Baum sehen und die Gedanken sehen, beides sind Erfahrungen die "man" macht, diese Erfahrungen können super unterschiedlich sein, aber diese Erfahrungen sind nicht voneinander getrennt!
Es ist nämlich nicht so, dass die Gedanken die Erfahrung des Baumes machen! Eine Erfahrung mit dem Baum kann man nur mit den Sinnen machen.
Ich bemerke, wie sehr das, was ich hier schreibe auf das Bewusst-sein zurückgeht, aber das meine ich nicht. Ich weiss nicht, was Bewusstsein ist, oder wer Bewusstsein haben sollte. Wenn ich schreibe das Nichts nimmt das Nichts wahr, dann sind das nur erklärende Notbehelfe. In diesem Post geht es einzig darum, dass der der etwas erfährt, die Erfahrung selbst ist.
So, wie der Denker ein Gedanke selbst ist, so ist jede Erfahrung, die ausserhalb des Denkens gemacht wird und dazu zählen alle Erfahrungen die man durch die 5 Sinnesorgane machen kann, der Erfahrende selbst! Dies kann jeder leicht für sich selber verifitieren, in dem er einfach einen Baum anschaut. Er sieht den Baum tatsächlich, ohne zu Denken! Wer macht denn dann da die Erfahrung ? Ein Gedanke wohl nicht. Der Gedanke kann höchstens reinkommen und sagen: "Ich sehe den Baum". Man sieht den Baum aber genausogut, ohne zu denken. Sobald jemand sagt ich sehe den Baum haben wir nämlich wieder diesen Konflikt. Man meint dann der Gedanke würde den Baum sehen! Wie idiotisch! Bisher habe ich an einem Gedanken noch keine Augen feststellen können. Es stellt sich viel mehr so dar, dass man den Gedanken sieht, genauso wie man den Baum sieht. Vorsicht: ich postuliere keine instanz die gleichzeitig alles zugleich wahrnimmt, meine Erklärungen sind Notbehelfe. Den Baum sehen und die Gedanken sehen, beides sind Erfahrungen die "man" macht, diese Erfahrungen können super unterschiedlich sein, aber diese Erfahrungen sind nicht voneinander getrennt!
Es ist nämlich nicht so, dass die Gedanken die Erfahrung des Baumes machen! Eine Erfahrung mit dem Baum kann man nur mit den Sinnen machen.
Sonntag, März 19, 2006
Zuerst muss gesagt werden, dass ich nicht sage, Gedanken wären getrennt vom Leben und hier liegt auch schon das was ich eigentlich sagen will. Die Gedanken halten sich selbst für das Leben. Klar, Gedanken gehören auch zu dem Leben, aber Gedanken sind nur Gedanken. Das Leben ist (auch) konstante Bewegung. Gedanken machen dann sozusagen ein Foto, wollen einen Moment der Bewegung festhalten. Dadurch entsteht das Wort, der Gedanke. Dann halten wir das Wort, oder die Gedanken für das Leben selbst! und vergessen total, dass das Leben nicht nur in den Gedanken ist, dass Gedanken einfach nur ein Symbol sind, die für nur einen Moment stehen, was wir in der konstanten Bewegung des Lebens erlebt haben. Gedanken können die Bewegung nicht fassen. Sie können nur eine Momentaufnahme machen. Die Gedanken tuen noch etwas weiteres. Da Gedanken immer nur eine Momentaufnahme machen können, müssen Gedanken das ganze Leben zer-teilen. Es gibt also verschiedene Momentaufnahmen, die sichh einander widersprechen können so geraten wir in Konflikt mit uns selbst und mit den anderen. Das rührt dann einfach nur daher, weil wir unfähig sind zu erkennen, dass das Leben eine konstante Bewegung ist. In der konstanten Bewegung gibt es kein stop. Es läuft und läuft und läuft ohne Ende, zeitlos, raumlos. Gedanken sind selbst nur die Bewegungen des Lebens.
die Verwechslung der Gedanken mit dem Leben
Zuerst muss gesagt werden, dass ich nicht sage, Gedanken wären getrennt vom Leben und hier liegt auch schon das was ich eigentlich sagen will. Die Gedanken halten sich selbst für das Leben. Klar, Gedanken gehören auch zu dem Leben, aber Gedanken sind nur Gedanken. Das Leben ist (auch) konstante Bewegung. Gedanken machen dann sozusagen ein Foto, wollen einen Moment der Bewegung festhalten. Dadurch entsteht das Wort, der Gedanke. Dann halten wir das Wort, oder die Gedanken für das Leben selbst! und vergessen total, dass das Leben nicht nur in den Gedanken ist, dass Gedanken einfach nur ein Symbol sind, die für nur einen Moment stehen, was wir in der konstanten Bewegung des Lebens erlebt haben. Gedanken können die Bewegung nicht fassen. Sie können nur eine Momentaufnahme machen. Die Gedanken tuen noch etwas weiteres. Da Gedanken immer nur eine Momentaufnahme machen können, müssen Gedanken das ganze Leben zer-teilen. Es gibt also verschiedene Momentaufnahmen, die sichh einander widersprechen können so geraten wir in Konflikt mit uns selbst und mit den anderen. Das rührt dann einfach nur daher, weil wir unfähig sind zu erkennen, dass das Leben eine konstante Bewegung ist. In der konstanten Bewegung gibt es kein stop. Es läuft und läuft und läuft ohne Ende, zeitlos, raumlos. Gedanken sind selbst nur die Bewegungen des Lebens.
Samstag, März 18, 2006
Melodie
Ich wollte heute CIV 4 spielen und als ich im Spiel drin war, lief eine Musik, die ich schon einmal gehört habe, im TV war das glaube ich, wo es um irgendwelche Völker, oder um die Erde ging. Ich fing dann an zu weinen und ich fragte mich, warum ich eigentlich anfange zu weinen, verstand ich doch kein einziges Wort, denn sie sangen/singen in Swahili (Suaheli)! Mit dem Lied selbst verbinde ich auch nichts in der Vergangenheit, was irgendwie "zum weinen wäre", aber auch nichts worüber ich mich freuen könnte. Ich habe das Lied soweit ich weiss, bisher nur ein einziges mal vorher gehört im TV eben und TV schauen ist ja nichts besonderes, was soll man da schon für großartige Erfahrungen machen ? Es kann nur so sein, dass das Lied, die Melodie des Gesangs der Stimmen und der Instrumente etwas in meiner Seele zur Vibration bringen, die darauf natürlich mit weinen reagiert.
Ich habe den Text gefunden. Den Text in den das Lied gesungen wird und eine englische Übersetzung dazu. Das Lied ist mehr, oder weniger das Vater unser auf Suaheli...
CHORUS
Baba yetu, yetu (Yesu) uliye
Mbinguni yetu, yetu (Yesu), amina!
Baba yetu, yetu (Yesu), uliye
Jina lako litukuzwe.
(x2)
Utupe leo chakula chetu
Tunachohitaji utusamehe
Makosa yetu, hey!
Kama nasi tunavyowasamehe
Waliotukosea usitutie
Katika majaribu, lakini
Utuokoe, na yule, milelea milele!
CHORUS
Ufalme wako ufike utakalo
Lifanyike duniani kama mbinguni. (Amina)
CHORUS
Utupe leo chakula chetu
Tunachohitaji utusamehe
Makosa yetu, hey!
Kama nasi tunavyowasamehe
Waliotukosea usitutie
Katika majaribu, lakini
Utuokoe, na yule, simama mwehu
Baba yetu, yetu (Yesu), uliye
Jina lako litukuzwe.
(x2)
Übersetzung:
CHORUS
Our Father, Jesus, who art
in Heaven. Amen!
Our Father, Jesus
Hallowed be thy name.
(x2)
Give us this day our daily bread,
Forgive us of
our trespasses
As we forgive others
Who tresspass against us
Lead us not into temptation, but
deiver us from Evil, and you are forever and ever!
CHORUS
Thy kingdom come, thy will be done
On Earth as it is in Heaven. (Amen)
CHORUS
Give us this day our daily bread,
Forgive us of
our trespasses
As we forgive others
Who tresspass against us
Lead us not into temptation, but
deiver us from Evil, and you wake the dead (?)
Our Father, Jesus who art...
Hallowed be thy name.
(x2)
Das Lied gibbet umsonst bei folgendem Link:
http://www.civfanatics.net/downloads/civ4/music/BabaYetu.mp3
Ich habe den Text gefunden. Den Text in den das Lied gesungen wird und eine englische Übersetzung dazu. Das Lied ist mehr, oder weniger das Vater unser auf Suaheli...
CHORUS
Baba yetu, yetu (Yesu) uliye
Mbinguni yetu, yetu (Yesu), amina!
Baba yetu, yetu (Yesu), uliye
Jina lako litukuzwe.
(x2)
Utupe leo chakula chetu
Tunachohitaji utusamehe
Makosa yetu, hey!
Kama nasi tunavyowasamehe
Waliotukosea usitutie
Katika majaribu, lakini
Utuokoe, na yule, milelea milele!
CHORUS
Ufalme wako ufike utakalo
Lifanyike duniani kama mbinguni. (Amina)
CHORUS
Utupe leo chakula chetu
Tunachohitaji utusamehe
Makosa yetu, hey!
Kama nasi tunavyowasamehe
Waliotukosea usitutie
Katika majaribu, lakini
Utuokoe, na yule, simama mwehu
Baba yetu, yetu (Yesu), uliye
Jina lako litukuzwe.
(x2)
Übersetzung:
CHORUS
Our Father, Jesus, who art
in Heaven. Amen!
Our Father, Jesus
Hallowed be thy name.
(x2)
Give us this day our daily bread,
Forgive us of
our trespasses
As we forgive others
Who tresspass against us
Lead us not into temptation, but
deiver us from Evil, and you are forever and ever!
CHORUS
Thy kingdom come, thy will be done
On Earth as it is in Heaven. (Amen)
CHORUS
Give us this day our daily bread,
Forgive us of
our trespasses
As we forgive others
Who tresspass against us
Lead us not into temptation, but
deiver us from Evil, and you wake the dead (?)
Our Father, Jesus who art...
Hallowed be thy name.
(x2)
Das Lied gibbet umsonst bei folgendem Link:
http://www.civfanatics.net/downloads/civ4/music/BabaYetu.mp3
Samstag, März 11, 2006
Privatsender Sat. 1
Der letzte Eintrag ist schon ganz schön lange her und es gab auch nichts neues, was irgendwie von großer Bedeutung wäre. Mir ist jetzt langweilig und deswegen schreibe ich einfach mal was. Normalerweise sieht man solche Astrologieberatungen per Telefon nicht bei Privatsendern, wie bei Sat. 1, sondern eben bei Astro TV, oder früher BTV4U. Ich hätte niemals gedacht, dass ein Privatsender wie Sat. 1 so eine Sendung einführen würden. Haben die das jetzt nötig ? Haben die kein Geld mehr ? Oder sind die total Profitgeil ? Das Image von Sat. 1 wird dadurch zumindest aus meiner Sicht sehr geschädigt. Ein TV-Sender der zu solchen Mitteln greift, kann nicht mehr wirklich ernst genommen werden....
Donnerstag, Februar 23, 2006
zu den Bewertungen 1
Es ist nich nur eine Vor-stellung, wenn ich mir vor-stelle, wie ich zu sein habe, nein, jede einzelne Bewertung ist eine Vor-stellung, wie ich etwas haben möchte, oder wie etwas sein soll.
Nun befinde ich mich in einem kleinen Dilemma. Ist Bewertung gut, ist Bewertung schlecht ? Das ist eine falsche Frage. Die Frage löst nichts. Fakt ist, ich bewerte. Fakt ist, jede einzelne Bewertung ist eine Vorstellung, wie etwas zu sein habe. Fakt ist, wenn ich daran was ändern will, ändere ich mich soweit wie möglich zu dem Idealbild hin, wie ein ohne-bewerten-sein aussehen mag. Das Idealbild selbst ist aber wieder eine Vor-stellung und eine Vor-stellung bin nicht ich. Desweiteren trennt mich die Vor-stellung immer von dem, was ich bin denn ich bin hier, die Vor-stellung liegt irgendwo in der Zukunft, wie ich mal sein soll. Das ist also schwachsinn. Daraus geht hervor, dass jede Annäherung an ein etwaiges Idealbild wie ein "ohne-bewerten-sein", nicht die Lösung sein kann. Jede Änderung die aufgrund eines Ideals getroffen wird, verdeckt immer mehr den wahren Kern, von dem was ich bin. Denn man denkt dann man wäre ein Ideal. Ich wäre der und der. Veränderung bringt mich nicht weiter. Gibt es überhaupt ein weiterkommen ? So komme ich zu dem Ent-schluss dass es eine Vorstellung ist, wie ich zu sein habe, (wie auch immer), aber das genau das gleiche Muster abläuft, wenn ich etwas bewerte und da spielt es keine Rolle, ob ich den Computer bewerte, oder mich selbst. Aus diesem Muster, oder Zirkel gibt es also kein entkommen, weder in die eine Richtung, noch in die andere Richtung. Es bleibt so, wie es ist. Alles andere wäre eine Abweichung von dem, wie es ist und somit ist es nicht kongruent mit mir selbst.
Nun befinde ich mich in einem kleinen Dilemma. Ist Bewertung gut, ist Bewertung schlecht ? Das ist eine falsche Frage. Die Frage löst nichts. Fakt ist, ich bewerte. Fakt ist, jede einzelne Bewertung ist eine Vorstellung, wie etwas zu sein habe. Fakt ist, wenn ich daran was ändern will, ändere ich mich soweit wie möglich zu dem Idealbild hin, wie ein ohne-bewerten-sein aussehen mag. Das Idealbild selbst ist aber wieder eine Vor-stellung und eine Vor-stellung bin nicht ich. Desweiteren trennt mich die Vor-stellung immer von dem, was ich bin denn ich bin hier, die Vor-stellung liegt irgendwo in der Zukunft, wie ich mal sein soll. Das ist also schwachsinn. Daraus geht hervor, dass jede Annäherung an ein etwaiges Idealbild wie ein "ohne-bewerten-sein", nicht die Lösung sein kann. Jede Änderung die aufgrund eines Ideals getroffen wird, verdeckt immer mehr den wahren Kern, von dem was ich bin. Denn man denkt dann man wäre ein Ideal. Ich wäre der und der. Veränderung bringt mich nicht weiter. Gibt es überhaupt ein weiterkommen ? So komme ich zu dem Ent-schluss dass es eine Vorstellung ist, wie ich zu sein habe, (wie auch immer), aber das genau das gleiche Muster abläuft, wenn ich etwas bewerte und da spielt es keine Rolle, ob ich den Computer bewerte, oder mich selbst. Aus diesem Muster, oder Zirkel gibt es also kein entkommen, weder in die eine Richtung, noch in die andere Richtung. Es bleibt so, wie es ist. Alles andere wäre eine Abweichung von dem, wie es ist und somit ist es nicht kongruent mit mir selbst.
Dienstag, Februar 21, 2006
zu den Bewertungen
Was bisher nur unbewusst mitlief, wurde mir vor ein paar Stunden bewusst, nämlich dass ich unterschwellig eine Vorstellung davon hatte, wie ich zu sein habe, wie ich mit den Bewertungen umgehen soll, was ich mit ihnen machen soll etc. etc...
Das bedeutet, dass ich mich in meinem So-Sein nicht akzeptiere. Ansonsten würde ich keine Vorstellung davon haben, wie ich zu sein habe. Hier geht es um de-integration, um die Abspaltung mit den Bewertungen, die ich aber nun einmal bin. Eine Vor-stellung bleibt aber immer eine Vor-stellung. Man stellt sie vor sein eigenes Wesen, was man in Wirklichkeit ist. Dann bekommt man nämlich die persona (=Maske), die wir uns alle aufsetzen, die unser wahres Gesicht verdecken soll, weil unser wahres Gesicht nun mal nicht nur die schönen Seiten hat, sondern auch all die schlechten Seiten.
Das bedeutet, dass ich mich in meinem So-Sein nicht akzeptiere. Ansonsten würde ich keine Vorstellung davon haben, wie ich zu sein habe. Hier geht es um de-integration, um die Abspaltung mit den Bewertungen, die ich aber nun einmal bin. Eine Vor-stellung bleibt aber immer eine Vor-stellung. Man stellt sie vor sein eigenes Wesen, was man in Wirklichkeit ist. Dann bekommt man nämlich die persona (=Maske), die wir uns alle aufsetzen, die unser wahres Gesicht verdecken soll, weil unser wahres Gesicht nun mal nicht nur die schönen Seiten hat, sondern auch all die schlechten Seiten.
Bewertungen
Wie ist es möglich ohne Bewertungen zu leben ? Diverse Leute behaupten, es sei möglich ohne Bewertungen zu leben, zugleich verurteilen sie aber die Bewertungen. Bewertung seien nicht gut. Wer hat schon Bewertungen nötig ? Allein die Ablehnung des gesamten Bwertungsprozesses stellt für mich eine tiefschweigende nicht verbalisierte Abwertung des Bewertungsprozzeses dar. Dort wird also gewertet. So kommt man aus der Wertung nicht heraus. Sich ständig im Kopf zu sagen das Bewertung schlecht sei, ist auch keine Lösung, weil die ja wiederum eine Bewertung ist. Für mich stellt sich das eher so dar, dass es gar keine aktive Möglichkeit gibt, sich den Bewertungen zu entziehen. Das einzigste was man tun kann, ist, sich die Bwertungen anzuschauen, bewusst zu machen, warum man bewertet, sodass die Bewertungen vielleicht überflüssig werden, von alleine. Nach-sicht zu sich selbst haben, speilt hier eine große Rolle. Die braucht man hier nämlich wirklich, ansonsten wird es nicht möglich sein, aus dem Bewertungswirrwarr auszusteigen. Wenn man aussteigt, steigt man aus, ohne die Bewertungen zu verurteilen.
Eine Frage die sich mir aber noch in den Kopf drängt ist: Lehne ich damit nicht einen Teil von mir selbst ab, wenn ich aus den Bewertungen aussteige ? Ich wähle ganz bewusst, dass Wort aussteigen und nicht ablehnen. Ablehnung bedeutet Bewertung.
Was ich denke/fühle, ist, dass dieses Aussteigen bedeutet, nicht mehr mit den (bewertendenden) Gedanken identifiziert zu sein. Alles andere wäre nur ein Kampf zwischen Gedanken. Ist es überhaupt möglich, mit bestimmten Gedanken nicht identifiziert zu sein und mit den anderen schon ? Ja. Denn jede Identifizierung, die in mir ist, schliesst die gedankliche Identifizierung des Gegenteils aus, nur sind diese Teile einem meistens überhaupt nicht bewusst, die liegen im Schatten. Bewertungen sind mir aber meistens bewusst. Was man da "aktiv" tun kann, ist nur die Bewertungen zu beobachten und zu hinterfragen, warum man dies und das bewertet.
Vor allem die Frage, was ist Bewertung, muss ich mir mal durch den Kopf gehen lassen.
Eine Frage die sich mir aber noch in den Kopf drängt ist: Lehne ich damit nicht einen Teil von mir selbst ab, wenn ich aus den Bewertungen aussteige ? Ich wähle ganz bewusst, dass Wort aussteigen und nicht ablehnen. Ablehnung bedeutet Bewertung.
Was ich denke/fühle, ist, dass dieses Aussteigen bedeutet, nicht mehr mit den (bewertendenden) Gedanken identifiziert zu sein. Alles andere wäre nur ein Kampf zwischen Gedanken. Ist es überhaupt möglich, mit bestimmten Gedanken nicht identifiziert zu sein und mit den anderen schon ? Ja. Denn jede Identifizierung, die in mir ist, schliesst die gedankliche Identifizierung des Gegenteils aus, nur sind diese Teile einem meistens überhaupt nicht bewusst, die liegen im Schatten. Bewertungen sind mir aber meistens bewusst. Was man da "aktiv" tun kann, ist nur die Bewertungen zu beobachten und zu hinterfragen, warum man dies und das bewertet.
Vor allem die Frage, was ist Bewertung, muss ich mir mal durch den Kopf gehen lassen.
die Mitte
Manche Leute behaupten, man müsse die Mitte finden. Dieses passt jetzt auch sehr gut zum Thema des Hierophanten. Die Mitte wird als solches definiert, dass sie genau zwischen zwei Polen ist. Nun lehrt der Hierophant aber, dass es die Polarität eigentlich gar nicht gibt. Der Hierophant lehrt, dass links=rechts ist und das nur die Willkür des Menschen diese beiden dinge als polar erlebt auf der denkerischen Ebene. Anscheinend 2 antagonistische Gedanken. Da es aber gar keine Polarität gibt, braucht man auch gar keine Mitte zu finden, oder anders gesagt, die Mitte ist überall. Genau deswegen kommt man auch zu der Erkenntnis: "Egal wie es ist, es ist gut so." Es gibt gar kein ausweichen, oder zusteuern auf die Mitte. Die Mitte ist immer da.
Montag, Februar 20, 2006
Der Hierophant
Schon lange Zeit beschäftigt mich diese Karte von allen großen Arkanen am meisten. Ich versuche schon jahrelang aus dieser Karte alles herauszukitzeln, was sie zu sagen hat. Einige Dinge sind deutlich verlieren sich aber dann in die undeutlichkeit.
So sind auf der Krone des Hierophanten 3 schattenförmige Zacken der Krone zu sehen. Diese entsprechen den Schleiern des kabbalistischen Lebensbaum. Dann wird aber undeutlich was die Zacken unter den Schatten zu sagen haben. Normalerweise würde ich jetzt erwarten 10 zacken zu zählen, wegen den 10 Sephiroth. Vielleicht hat die Krone auch eine andere Aussage zu machen, immerhin entpricht der kabbalistische Lebensbaum dem Zepter den der Hierophant in seiner rechten hand festält. Die Zacken der drei Ebenen, so will ich mal den Aufbau der Krone bezeichnen, betragen 3-7-5. Jeder dieser Zacken scheint noch 3 Zacken an sich selbst zu haben und einen schwarzen Punkt in der Mitte haben sie auch. Insgesamt kommen wir dann auf 3*3+7*3+5*3=45 zacken, ohne die Zacken des Schleiers. Einzelnd ergeben die zahlen 9, 21, 15, 45. Es fällt sofort auf, dass sowohl die Zahlen selbst durch 3 teilbar sind, als auch die Quersumme durch 3 teilbar ist. Hier scheint also eine Betonung der Zahl 3 vorzuliegen. Nun kann man auch einfach noch die zahlen addieren ohne die zusätzlichen 3 Zacken mitzuberechnen, was 15 ergeben würde, auch hier ist wieder die Zahl selbst, als auch die Quersumme durch 3 teilbar. Da diese Karte sehr christlich-mystisch geprägt ist könnte dies auch die Unterteilung des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes sein. Vielleicht will diese Karte auf ein "sowohl-als-auch" hinaus. Links und rechts stehen 2 Säulen. Diese verdeutlichen norm-aler-weise die Polarität. Hier aber sind beide Säulen grau. Dies symbolisiert den Wegfall der entgegensätzlichen Unterscheidung. Interessant ist nun das auf der gleichen Seite nun zwei Schüler sind in verschiedenen Farben. Hier herrscht die Polarität zwischen den Schülern!! Ich werde das Gefühl nicht los, dass es Aufgabe des Hierophanten ist und auch der RELIGION, in ihrer wahren Bedeutung, von der Unterscheidbarkeit, zu der Ununterscheidbarkeit zu führen. Dies ist wahrhafte re-ligio. Die beiden Säulen sind Grau und man kann beliebig, willkürlich der einen, oder anderen Säule, die bedeutung von rechts, oder die von links zuschreiben. Der Hierophant ist genau in der Mitte dieser 2 Säulen. Er ist weder ein links, noch ein rechts, oder er ist sowohl ein links, als auch ein rechts. In beiden Fällen entsteht etwas neues, etwas drittes, beide Aussagen führen, oder sollen auf die Ununterscheidbarkeit hinweisen. Die Ununterscheidbarkeit ist logisch nicht zu erklären, da das Instrument der Logik nun einmal die Analyse ist. Der Hierophant zeigt 3 Finger, was wohl bedeuten soll, dass zwei Dinge etwas neues, drittes erzeugen. Dazu fällt mir jetzt ganz einfach der Gegensatz zwischen Leben und Tod ein. Leben, ohne Tod, wie soll das Funktionieren ?
Ein Leben ohne Tod, auf allen Ebenen, würde völlige Stagnation, Erstarrung bedeuten.
Hier wäre überhaupt kein Leben möglich und wie soll man sterben, ohne zu Leben ? Das eine bedingt also das andere. Sodass man sagen kann: Leben = Leben+Tod. Alles andere wäre völlige Stagnation und wo sollte der Impuls herkommen, diese Stagnation zu lösen ? Man müsste hier wieder eine Polarität postulieren, dass irgendwo ein veränderndes etwas ist, dass die Stagnation zum fließen bringt, aber das ist mir viel zu hypothetisch und weicht zu sehr vom Thema ab. Ausserdem, warum zu solch hypotethischen Postulationen greifen, wenn Leben und Tod in einem selbst sind. Das kann jeder für sich selbst ent-decken. Der Hierophant hat 3 Kleider an, was auch wiederum die Zahl 3 in den Vordergrund schiebt. Was jetzt nun noch interessant ist, ist, dass die beiden grauen Säulen, oben eine Art Samen enthalten. Es erinnert mich an eine Eichel. Warum nun, haben beide Säulen ihre eigene Eichel ? Warum entstehen nicht aus einer Eichel, beide Säulen ? Das würde ich verstehen. Es geht hier um die Wurzel, oder des Samens der Polarität. Hier ist ein Denkfehler. Beide Säulen haben ja die gleiche Farbe, das heisst hier wird kein Unterschied gemacht zwischen links und rechts. Das bedeutet beide Säulen haben auch den gleichen Samen. Die Säulen richten den Augenmerk ja gerade darauf, dass es keinen Unterschied gibt. So werden die Säulen eins und die Wurzel ist bei beiden die gleiche und die Wurzel ist es dann auch die die Polarität langsam erkennen lässt. Links und rechts haben den gleichen Samen und links und rechts ist auch gleichzeitig ein Same für sich. (Bitte nicht versuchen, dass zu verstehen) Das kann man sich analog auch bei einem Samen gut vorstellen, beim Samen selbst gibt es noch kein links und kein rechts, wenn aber die ersten wurzel sich nach links und rechts ausbreiten, dann ist die Polarität entstanden, oder wenn die ersten Äste vom Stamm spriessen. Der Baum wird mit den Jahren immer differenzierter immer Unterscheidbarer, hat immer mehr Teile, ist aber aus einem Samen ent-standen, der der Ununterscheidbarkeit entsprechen würde. In Wirklichkeit ist im Samen die Unterscheidbarkeit und die Ununterscheidbarkeit schon enthalten. Nur hat sich die Unterscheidbarkeit hier noch nicht manifestiert, man sieht es nicht. Was mir gerade noch auffällt, ist, dass der Same oben an der Karte ist und nicht unten. Normalerweise pflanzt man einen Baum ja in die Erde, was dem unten entsprechen würde. Hier wird also ganz eindeutig der Same des Himmels gemeint, oder der Same von Gott, der ein Same ist. Die Karte hat einen grauen Hintergrund dies entspeicht sicherlich dem NICHTS (bitte nicht in der pervertierten form deuten, als etwas, was ohne Substanz sei) und das Nichts enthält den Samen der sich nach unten nach Malkuth (=unsere Erde) erstreckt. Komischerweise ergibt sich bei mir, wenn ich diesen Same anschaue ein Bild der Quelle. Wie bei einem Kelch der, wenn er überfüllt ist, all sein Wasser nach unten abgibt. Hier ist es aber kein Wasser, sondern einfach Energie die sich nach unten manifestiert. In Wirklichkeit gibt es natürlich auch kein oben und unten, was bedeutet, dass das Nichts einfach überall ist. Denn das grau füllt den gesamten Hintergrund aus.
So sind auf der Krone des Hierophanten 3 schattenförmige Zacken der Krone zu sehen. Diese entsprechen den Schleiern des kabbalistischen Lebensbaum. Dann wird aber undeutlich was die Zacken unter den Schatten zu sagen haben. Normalerweise würde ich jetzt erwarten 10 zacken zu zählen, wegen den 10 Sephiroth. Vielleicht hat die Krone auch eine andere Aussage zu machen, immerhin entpricht der kabbalistische Lebensbaum dem Zepter den der Hierophant in seiner rechten hand festält. Die Zacken der drei Ebenen, so will ich mal den Aufbau der Krone bezeichnen, betragen 3-7-5. Jeder dieser Zacken scheint noch 3 Zacken an sich selbst zu haben und einen schwarzen Punkt in der Mitte haben sie auch. Insgesamt kommen wir dann auf 3*3+7*3+5*3=45 zacken, ohne die Zacken des Schleiers. Einzelnd ergeben die zahlen 9, 21, 15, 45. Es fällt sofort auf, dass sowohl die Zahlen selbst durch 3 teilbar sind, als auch die Quersumme durch 3 teilbar ist. Hier scheint also eine Betonung der Zahl 3 vorzuliegen. Nun kann man auch einfach noch die zahlen addieren ohne die zusätzlichen 3 Zacken mitzuberechnen, was 15 ergeben würde, auch hier ist wieder die Zahl selbst, als auch die Quersumme durch 3 teilbar. Da diese Karte sehr christlich-mystisch geprägt ist könnte dies auch die Unterteilung des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes sein. Vielleicht will diese Karte auf ein "sowohl-als-auch" hinaus. Links und rechts stehen 2 Säulen. Diese verdeutlichen norm-aler-weise die Polarität. Hier aber sind beide Säulen grau. Dies symbolisiert den Wegfall der entgegensätzlichen Unterscheidung. Interessant ist nun das auf der gleichen Seite nun zwei Schüler sind in verschiedenen Farben. Hier herrscht die Polarität zwischen den Schülern!! Ich werde das Gefühl nicht los, dass es Aufgabe des Hierophanten ist und auch der RELIGION, in ihrer wahren Bedeutung, von der Unterscheidbarkeit, zu der Ununterscheidbarkeit zu führen. Dies ist wahrhafte re-ligio. Die beiden Säulen sind Grau und man kann beliebig, willkürlich der einen, oder anderen Säule, die bedeutung von rechts, oder die von links zuschreiben. Der Hierophant ist genau in der Mitte dieser 2 Säulen. Er ist weder ein links, noch ein rechts, oder er ist sowohl ein links, als auch ein rechts. In beiden Fällen entsteht etwas neues, etwas drittes, beide Aussagen führen, oder sollen auf die Ununterscheidbarkeit hinweisen. Die Ununterscheidbarkeit ist logisch nicht zu erklären, da das Instrument der Logik nun einmal die Analyse ist. Der Hierophant zeigt 3 Finger, was wohl bedeuten soll, dass zwei Dinge etwas neues, drittes erzeugen. Dazu fällt mir jetzt ganz einfach der Gegensatz zwischen Leben und Tod ein. Leben, ohne Tod, wie soll das Funktionieren ?
Ein Leben ohne Tod, auf allen Ebenen, würde völlige Stagnation, Erstarrung bedeuten.
Hier wäre überhaupt kein Leben möglich und wie soll man sterben, ohne zu Leben ? Das eine bedingt also das andere. Sodass man sagen kann: Leben = Leben+Tod. Alles andere wäre völlige Stagnation und wo sollte der Impuls herkommen, diese Stagnation zu lösen ? Man müsste hier wieder eine Polarität postulieren, dass irgendwo ein veränderndes etwas ist, dass die Stagnation zum fließen bringt, aber das ist mir viel zu hypothetisch und weicht zu sehr vom Thema ab. Ausserdem, warum zu solch hypotethischen Postulationen greifen, wenn Leben und Tod in einem selbst sind. Das kann jeder für sich selbst ent-decken. Der Hierophant hat 3 Kleider an, was auch wiederum die Zahl 3 in den Vordergrund schiebt. Was jetzt nun noch interessant ist, ist, dass die beiden grauen Säulen, oben eine Art Samen enthalten. Es erinnert mich an eine Eichel. Warum nun, haben beide Säulen ihre eigene Eichel ? Warum entstehen nicht aus einer Eichel, beide Säulen ? Das würde ich verstehen. Es geht hier um die Wurzel, oder des Samens der Polarität. Hier ist ein Denkfehler. Beide Säulen haben ja die gleiche Farbe, das heisst hier wird kein Unterschied gemacht zwischen links und rechts. Das bedeutet beide Säulen haben auch den gleichen Samen. Die Säulen richten den Augenmerk ja gerade darauf, dass es keinen Unterschied gibt. So werden die Säulen eins und die Wurzel ist bei beiden die gleiche und die Wurzel ist es dann auch die die Polarität langsam erkennen lässt. Links und rechts haben den gleichen Samen und links und rechts ist auch gleichzeitig ein Same für sich. (Bitte nicht versuchen, dass zu verstehen) Das kann man sich analog auch bei einem Samen gut vorstellen, beim Samen selbst gibt es noch kein links und kein rechts, wenn aber die ersten wurzel sich nach links und rechts ausbreiten, dann ist die Polarität entstanden, oder wenn die ersten Äste vom Stamm spriessen. Der Baum wird mit den Jahren immer differenzierter immer Unterscheidbarer, hat immer mehr Teile, ist aber aus einem Samen ent-standen, der der Ununterscheidbarkeit entsprechen würde. In Wirklichkeit ist im Samen die Unterscheidbarkeit und die Ununterscheidbarkeit schon enthalten. Nur hat sich die Unterscheidbarkeit hier noch nicht manifestiert, man sieht es nicht. Was mir gerade noch auffällt, ist, dass der Same oben an der Karte ist und nicht unten. Normalerweise pflanzt man einen Baum ja in die Erde, was dem unten entsprechen würde. Hier wird also ganz eindeutig der Same des Himmels gemeint, oder der Same von Gott, der ein Same ist. Die Karte hat einen grauen Hintergrund dies entspeicht sicherlich dem NICHTS (bitte nicht in der pervertierten form deuten, als etwas, was ohne Substanz sei) und das Nichts enthält den Samen der sich nach unten nach Malkuth (=unsere Erde) erstreckt. Komischerweise ergibt sich bei mir, wenn ich diesen Same anschaue ein Bild der Quelle. Wie bei einem Kelch der, wenn er überfüllt ist, all sein Wasser nach unten abgibt. Hier ist es aber kein Wasser, sondern einfach Energie die sich nach unten manifestiert. In Wirklichkeit gibt es natürlich auch kein oben und unten, was bedeutet, dass das Nichts einfach überall ist. Denn das grau füllt den gesamten Hintergrund aus.
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