Mittwoch, Juli 08, 2009

Verfolgung

Heute hatte ich wieder einen Traum. Den Verfolger konnte ich nicht feststellen. Ich weiß nichtmal ob es ein Tier oder ein Mensch war, oder etwas völlig anderes. Ich befand mich in einer Stadt und ich floh vor dem Verfolger. Ich floh allerdings über die Dächer der Stadt wohl, da ich sehr hoch über der Stadt war. Die Straßen unter mir waren nur klein zu erkennen. Bemerkeswert ist, dass ich vor den Verfolger nur durch hohe weite Sprünge entkommen konnte (so dass ich also von Haus zu haus springen konnte).

Dienstag, Juli 07, 2009

Traum vom Krokodil

Ich war auf einem Platz und auch eine andere Person war da, welche ich aber nicht erkant habe und ein Krokodil war dort. Das Krokodil lief auf einmal hinter mir her. Ich fands irgendwie witzig und hab es irgendwie spielerisch gesehen. Ich bemerkte wie schnell dieses Korokodil doch ist und auf einmal passiert es. Es biss mich in die Hand, welche ich beim laufen hinten hatte, um wieder nach vorne auszuholen. Meine Hand war im Maul des Korokodils und ich merkte zu erst keinen Schmerz und auf einmal merkte ich wie sich die Zähne des Krokodils durch meine Hand bohrten und ich merkte wie meine Hand anfing zu bluten und ich hatte fürchterliche Schmerzen. Meine Hand war währenddessen die ganze Zeit im Maul des Krokodils.

Montag, Juli 06, 2009

Das Falschgeldsystem

Nach einiger Zeit der Überlegung, warum denn überhaupt das Geld ungedeckt sei, bin ich dann jetzt doch letztendlich darauf gekommen, warum dies so ist. Der Konflikt der in mir herrschte war, dass man ja das gesamte Geld in Realtion zu den Dienstelistungen und Gütern stellen könnte. So dass also das Geld dadurch gedeckt wurde. In wirklichkeit aber ist dies keine Deckungsrelation sondern lediglich eine Wertrelation. So und so viel Geldwert entspricht so und so viel Wert an Güter und Dienstleistungen.

Eine Deckung aber erfordert, dass das Geld nicht einfach nur Geld ist. Nein, es erfordert, dass das Geld mit einem Wert gedeckt ist, ansonsten ist es wertlos.

Man kann sich das durch eine mathematisches Verhältnis klar vor Augen führen:

1(Deckung):1(Geld):X(Güter+Dienstleistungen)

Aus diesem Verhältnis sieht man das man immer genau ein 1 zu 1 Verhältnis hat, für den man sich etwas für Wert X kaufen kann. Hierran sieht man auch das Geld eigentlich eine neuere Art von Tauschhandel sein sollte. Das Geld stellt einfach nur einen wirklichen Wert dar z.B. Gold.

1gramm Gold = 1Geldeinheit und dafür bekommt man dann ein Gut oder eine Dienstleistung.
Wie man sieht tauscht man hier Ware aus, wobei das Geld lediglich als eine Vermittlerstation zwischen zwei wahren Werten fungiert.

Heutzutage ist das Verhältnis aber so:

0(Deckung):1:X

Wie man sieht, fungiert das Geld hier gar nicht mehr als Vermittlerstation. Denn es ist nicht gedeckt. Man kann sich mit ungedecktem Geld, welches trotzdem als "Wert" gilt, als Zahlungsmittel einsetzen. Etwas wertloses wird für etwas wertvolles eingetauscht.

Bei einem Geld, wo die Deckung gleich null ist, ist es natürlich auch möglich soviel Schulden zu machen, wie nur möglich. Nichts hält es auf.

Wie schnell Schulden steigen kann man sich bei Exponentialgleichungen klar vor Augen führen:

Eine Schuldenfunktion ishet gewöhnlich so aus: f(x)=a*b^x

Wobei a der Schuldbetrag ist und b die Zinsen für die SChulden und x die Zeiteinheit darstellt.

Wenn man sich also 100€ leiht zu einem Zinssatz von 5% für eine bestimmte Zeit:

100*1.05^x

Das Schlimme an der Sache ist nun das die Zinsen (zb jeden Monat, je nach Abmachung mit der Bank) mit sich selbst multipliziert werden. Wenn also jeden Monat 5% Zinsen fällig sind und der Kredit ein Jahr läuft, würden die 5% 12mal mit sich selbst multipliziert werden müssen und am Ende nochmal mit dem Schuldbetrag multipliziert werden.

Aus dem relativ kleinen Schuldbetrag von 100€ sind dann 180€ Schulden geworden. Aus einem Betrag von 100% sind 180% geworden. Der Schuldbetrag hat sich also schon fast verdoppelt. Bei höheren Summen wachsen die Schulden natürlich immer schneller.

Freitag, Juni 05, 2009

Unsere dummen Politiker

Gerade stieß ich auf folgendem Artikel http://www.welt.de/politik/article3866764/Innenminister-wollen-die-Killerspiele-verbieten.html und ich war überrascht, wie sie denn auf so einen Unsinn kommen. In dem Artikel geht es kurz gesagt darum, dass Spiele in denen der größte Teil grausam ist verboten werden sollen, um Amoklaufe wie sie in Winnenden stattfanden, zu vermeiden.

Ich frage mich ob unsere Herren Politiker mal einen Psychologen zu Rate gezogen haben, ob denn ihr Vorhaben so auch aufgeht.

Ich jedenfalls kann aus eigener Erfahrung sagen: Wenn ich solche grausamen Spiele nicht gespielt hätte, wäre ich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit wirklich gewalttätig in der Welt geworden.

Ich denke es ist ein allgemeines psychologisches Phänomen, dass es möglich ist Hass und Wut in solchen grausamen Spielen abzubauen!

Dem entspricht auch die Katharsistheorie, die besagt, dass Gewalt oder Aggression durch eben solche Spiele gemindert werden können!

Eine andere Theorie sagt aus, dass durch das Beobachten von fiktiver Gewalt Angst entsteht, und somit wiederum weniger Gewaltbereitschaft existiert!

Anere theorien sagen aber auch, dass fiktive Gewalt so zur gewöhnung werden kann, dass man davor im wirklichen Leben auch nicht mehr zurückschrecke, diese durchzuführen oder Gewaltbereitschaft an sich fördern.

Was ist aber nun, wenn die Politik es schafft, dass man seine Wut und seinen Hass gegen die Menschen, die Möglichkeit nimmt, diese nicht mehr virtuell ausleben zu können?

Die Antwort ist klar: Man tut es im realen Leben.

Die Politiker sind für mich nur noch echte Witzfiguren. Die machen nur noch scheisse. Ich schäme mich für unsere Politiker.

In dem sinne VERURSACHEN die Politiker mehrere Gewalttaten, anstatt sie zu verhindern.

Montag, Mai 11, 2009

Agentur für Arbeit Essen

Ich will eigentlich keine großen Worte darüber verschwenden. Das einzige, was ich sagen will, ist das, was die Frau an der Rezeption beim Amt zu mir sagte:

"Wenn sie es alleine (!) nicht kann [sprich den ganzen druck vom jobcenter arge etc.. auszuhalten] dann hätte sie halt pech. Dann lebt sie eben auf der Straße."

Am liebsten hätte ich der Frau direkt ins Gesicht geboxt. Wie kann man sich nur so eine Aussage erlauben können?

Ich wollte sie dabei unterstützen, dass sie den ganzen Druck aushält, ihr helfen ihr Hartz 4 endlich durchzukommen (worauf sie 3-4 Monate schon wartet!), aber nein: sowas ist unerwünscht!

Dienstag, Mai 05, 2009

Die Rolle meines Vaters und Ich

Mit der Beschäftigung mit dem Buch Eltern, Kind und Neurose wurden mir einige Mehacnismen meiner eigenen Kindheit klar. Darauf bin ich gekommen, als ich daran dachte, dass ich meiner Mutter sagte, dass ich nicht der Papa bin und das ihre Wünsche, Hass und Wutgefühle nicht mir gelten, sondern meinem Papa.

Es wurde klar, dass meine Mutter mich in die Rolle meines Vaters gedrängt hat. Sie hat mich für meinen Vater substituiert. Ihre unerfüllten Wut- und Wunschansprüche ließ sie an mir aus, anstatt gegen meinen Papa. Im psychanaltoischen Sinne ist das der Mechanismus der Übertragung.

Mein Vater, ein eher fauler Mensch, der zu nichts zu bewegen war, hat natürlich im Haushalt meiner Mutter nie etwas gemacht und hat es auch nie zu etwas großem gebracht, obwohl er natürlich einen Job hatte. Hatte auch eher wenig Freunde hat mit meiner Mutter auch wenig unternommen.

Den Konflikt den meine Mutter mit meinem Vater hatte, lebte sie an mir weiter aus (der beschriebene Wiederholungszwang von Sigmund freud, wobei man eine traumatische Situation wieder belebt, um dann später nur wieder dieselbe Frustration zu erleben).

Meine Mutter hat gesagt, dass aus mir nichts wird, so wie aus meinem Vater nichts wurde. Ich helfe genausowenig im Haushalt mit wie mein Vater und so weiter.

Dabei muss man natürlich nur wissen, dass sie mich niemals dabei unterstützt hat, dass aus mir etwas wird, oder das ich einen Sinn für den Haushalt bekomme, aber das war von ihr auch wohl nicht intendiert. Wenn ich mal mit ihr was zum Essen kochen wollte, hieß es nur, dass sie ohne mich ja viel schneller fertig mit dem Kochen ist(hierran sieht man, dass sie mich in der Rolle haben wollte, dass ich im Haushalt nichts tue). Überhaupt wurde ich immer abgewiesen, wenn ich mal helfen wollte. Sie erzog mich in dem Sinne also zu einer hilflosen Person heran. Es war also klar, dass ich zu nichts zu gebrauchen bin, wie mein Vater, da sie mir nichts beigebracht hat.

Mich stimmt diese Erkenntnis momentan jedenfalls sehr wütend, dass sie das mit mir gemacht hat. Über die Konsequenzen ihres Verhaltens bei mir bin ich mir noch nicht ganz bewusst.

Freitag, April 24, 2009

Sozialphobie 1

Nachdem letzten Post schwirrten die Gedanken wieder zurück als ich ca 12 Jahre alt war. Meine Eltern waren dort in der Trennungsphase. Soweit ich weiß, lebte ich in der Zeit auch bei meiner Oma und meinem Opa. Zu der Zeit fing es an, dass ich immer wenn ich zum Gymnasium gehen wollte, Magenschmerzen bekam. So dolle Magenschmerzen, dass es mir nicht möglich war zur Schule zu gehen und das über einen langen Zeitraum.

Es begab sich auch, dass mich manche Leute zwingen wollten zur Schule zu gehen. Mein Opa wollte es versuchen, in dem er mich zur Schule "tragen" wollte, da er nicht kapierte, dass ich das nicht wollte, habe ich ihn geschlagen, was ich heute sehr wohl bereue, aber damals gab es keine andere Möglichkeit, als ihm klar zu machen, dass ich zur Schule nicht mit hingeschleppt werden wollte.

Meine Mutter wollte mich auch zwingen zur Schule zu gehen, wie sie das gemacht hat, weiß ich nicht mehr.

Im grunde genommen haben meine Mutter und mein Opa dadurch nur genau das Gegenteil erzeugt, was sie wollten, ich bin noch weniger zur Schule zu gegangen.

Auch hier wurde meine Persönlichkeit mal wieder missachtet, in dem mir Dinge aufgezwungen wurden, die ich nicht wollte.

Es begab sich dann auch so, weil ich nur sehr wenig in der Schule war, dass mich meine Klasse angefangen hat, zu mobben. Selbst mein bester Freund K.W. hat mich anfangs gemobbt. Allerdings kam er dann irgendwann zu mir und entschuldigte sich bei mir und hat dann auch aufgehört.

In der Zeit fing dann wohl auch langsam die Sozialphobie an, wobei sie dort noch nicht ausgeprägt war. Richtig ausgeprägt war sie, als ich 16-17 Jahre alt war, oder so, wo ich mich nichtmal traute in einen Supermarkt einkaufen zu gehen. Mittlerweile geht das einigermaßen.

Nach dem ich vom Gymnasium auf die Realschule gegangen bin, war erstmal alles ok, aber in der achten-neunten Klasse begab es sich auch wieder, das ich gemobbt wurde.

Ich weiß eigentlich gar net mehr was ich hier genau schreiben wollte. :D

Achja, eigentlich nur das mit 12 Jahren ca. mein ganzes Drama beging. Zu dem Zeitpunkt der Scheidung meiner Eltern.

Dienstag, April 21, 2009

Sozialphobie

Aus dem vorherigen Post wurde mir klar, dass dies ein sehr bedeutsamer Teil des Wirkkomplexes meiner Sozialphobie darstellt.


Der Vorherige Post liefer eine Erklärung dafür, warum ich Angst davor habe, abgelehnt zu werden. Ich habe Angst vor allen fremden Personen, die ich nicht kenne. Angst davor, dass ich nicht Ok bin, dass ich in negativer Hinsicht anders als "normale" Menschen bin.

blah

Samstag, April 11, 2009

alte Wut & Hass

In letzter Zeit kommen mir immer wieder die gleichen Gedanken hoch. Zuerst einmal ist dort mein Psychiater zu nennen, den ich in meiner Jugendzeit hatte. Dieser Mensch, P. Hoeffe, wollte das ich mich im Rahmen einer Behandlung ausziehe. Ja, er wollte das ich alles ausziehe. Zuerst wollte er mich noch dazu überreden dies zu tun, in dem er mir sagte, dass er auch seine Assistentin rausschicken würde. Da ich nicht eingesehen habe, warum ich das tun sollte, innerhalb einer Psychotherapie, habe ich mich geweigert. Daraufhin hat er nicht erfreut reagiert und hat stattdessen meine Kniereflexe getestet. Woran ich auch noch denke, ist, ist das dieser Mensch wohl auch meinte, dass ich höchstens meinen Realschulabschluss bekommen würde, dies hat er mir nicht gesagt. Dies erfuhr ich durch meine Mutter.

Dann ist da noch meine alte Schullehrerin, P. Schulze, die gemeint hat, dass ich ein Klomann werden würde. Dies hat sie mir natürlich auch nicht direkt gesagt, dies habe ich durch einen damaligen Freund erfahren, der in meiner Klasse war.

Denen beiden will ich sagen:

Ich habe jetzt mein Fachabitur und studiere in Düsseldorf. Nein, ich tue das nicht, um mich vor euch zu beweisen. Es geht mir darum, dass ihr beide unfähig wart, mich erstens einzuschätzen und zweitens habt ihr beide mein Leben weiter verschlimmert und ich will nicht das ihr das jemals einem anderen Wesen antun werdet.

Eure Aufgaben war es mich zu unterstützen und mir zu helfen und mich zu ermutigen. Eure Aufgabe war es meine Probleme zu verstehen und mir einen Weg zu zeigen, wie ich diese lösen kann. Stattdessen habt ihr meine Persönlichkeit mit Füßen getreten und mir gezeigt, dass aus mir nichts wird.Ihr habt genau das Gegenteil getan, was ich von euch gebraucht habe. Ihr habt beide das Bild von miur verstärkt, dass mir meijne Mutter gegeben hat, nämlich das ich nichts wert bin.Ich dutze euch, weil ich keinen Respekt vor euch beiden habe, weil ihr keinen Respekt vor mir hattet.

Ihr beide seid unfähig als Psychiater und Pädagogin und am liebsten würde ich das, was ich hier schreibe in euer Gesicht sagen.

Und mein Sportlehrer Herr Feulner hat mir auch den Eindruck erweckt, dass ich nicht willkommen sei. Ich habe oft gefehlt ja. Aber Herr Feulner und Frau Schulze, warum habt ihr bescheuerten Pädagogen euch denn nie einen Kopf gemacht, warum das so ist?
Ich dachte ihr seid verantwortungsvolle und intelligente Menschen stattdessen habt ihr nichts anderes zu tun, mich von der Schule weiter zu vergraulen.

Ich rede von der Bertha-Von-Suttner Realschule in Essen. Ich wurde dort zusätzöich zu meinen anderen Problemen, gemobbt. Die Lehrer dort haben weggesehen. Ein Libanese, ich weiß den Namen nicht mehr, hat mir ins Gesicht gehauen. Ich rannte dann zum Sekretariat und wollte das dieser Mensch dafür bestraft wird. Aber es ist nichts passiert. Ich selber hätte die Polizei rufen müssen und ihn wegen Körpververletzung anzeigen müssen, aber die Menschen im Sekretarait haben irgendwie den Eindruck erweckt, dass dies nichts bringen würde. Stattdessen musste der Libanese lediglich meine Brille bezahlen.

Nein, ihr seid nicht der Hauptgrund, warum ich nicht mehr zur Schule gekommen bin, aber ihr habt euren Teil dazu beigetragen und ich will das ihr das wisst. Ich will, dass ihr diese Schuld auf euch nehmt.

Dienstag, Dezember 30, 2008

Über die Sorgfältigkeit und Zuverlässigkeit der Polizei und Spurensicherung Essen

Über die Weihnachstage wurde bei meiner Freundin durch das Fenster zum Hof hin eingebrochen. Daraufhin wurde die Polizei informiert. Die Polizei kam und diese wiederum forderte die Spurensicherung an. Die Polizei hat die Anzeige aufgenommen und hat sich den Tatort angeschaut. Was sie vorfand war das aufgehebelte Fenster und Schubläden und offene Schranktüren so wie ich und meine Freundin sie vorgefunden haben. Genau das gleiche bemerkte die Spurensicherung auch. Was allerdings Polizei und Spurensicherung anscheinend nicht bemerkte (weil es wohl schon dunkel war, dennoch hatte die Spurensicherung Tahschenlampen dabei), da es keiner von beiden erwähnt hat, war eine normale Parkbank die querkant am Fenster stand, womit die Einbrecher in ihre Wohnung gestiegen sind. Was sie auch nicht sahen, war, dass das Schmuckkästchen und die Geldkassette unmittelbar draussen am Fenster in den Büschen lag.

Sowas finde ich ziemlich lächerlich. So eine Schlampigkeit von den Behörden sollte bestraft werden. Meiner Meinung nach sollte der Typ von der Spurensicherung, der den Tatort mit seiner Taschenlampe ausgeleuchtet hat sofort ein Berufsverbot bekommen, falls meine Vermutung stimmt. Wie soll so jemand denn ein Verbrechen aufklären, wenn er anscheinend (ich sage deshalb immer anscheinend um mich vor den Rechtsbehören zu schützen) eine Parkbank übersieht?

Freitag, Juli 18, 2008

Abrechnung

Vorangengangen Mittwoch habe ich dann mit meiner Mutter abgerechnet. Ich habe ihr gesagt, was es mir angerichtet hat, dass sie in meiner Jugendzeit immer wieder abwertende Sachen zu mir gesagt hat. Darunter waren zB: "Ich wünschte ich wäre nie geboren", "Du bist zu nicht zu gebrauchen", "Du bist ein Versager", Du bist ein nichts", "Du bist ein Niemand" "Du wirst genau so (enden) wie dein Vater" [...].

Durch diese regelmäßigen immer wiederkehrenden Abwertungen mir gegenüber (meistens war meine Mutter dabei besoffen) hat sich bei mir kein Selbstvertrauen kein Selbstwertgefühl und auch keine Selbstliebe einstellen können. Es hat sich also keine positive Grundhaltung zu mir selbst bilden können, was nicht verwunderlich bei den getätigten Aussagen meiner Mutter. In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass ich nicht verstehen kann, warum mich menschen für liebenswert erachten. Dies lässt sich aber ganz simpel dadurch erklären, dass meine Mutter mir das Gefühl gab, dass ich gar nicht liebenswert bin. Wie also sollte mich jemand anders als liebenswert erachten, wenn es meine eigene Mutter schon nicht tat? und diese Einstellung meiner Mutter mir gegenüber meine eigene Einstellung wurde? Bewusst habe ich mir zwar nie gesagt, dass ich ein Versager etc. sei, im Unterbewusstsein scheint sich das aber eingebohrt zu haben. Jedenfalls konnte sich kein normales Grundgefühl zu mir selber einstellen.

Ich merke auch, wie sehr es mir fehlt, dass jemand zu mir sagt, dass er/sie mich lieb hat und sobald ich erahne das mich jemand lieb haben könnte, verstehe ich es nicht, warum er/sie mich liebhat. In der Jugendzeit gab es auch keinerlei emotionale Wärme zwischen mir und meiner Mutter. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann sie mich mal umarmt hätte.

Meine Niedergeschlagenheit, die ich öfter erleide, scheint hier mit zu tun zu haben. Vielleicht ist meine Depression einfach die Antwort dessen, was mir meiner Mutter vermittelt hat. Nämlich das ich nichts Wert bin, dass ich nicht liebenswürdig bin, dass ich keinem Zweck diene, ja das ich völlig sinnlos bin, dass mein Dasein, mein Leben unnütz ist. Ja, dies wird wohl die Wurzel meiner Depressionen sein.

Sonntag, April 06, 2008

40minütige Meditation

Als ich heute morgen aufgewacht bin, dachte ich mir es wäre eine gute Zeit zu meditieren, also habe ich es getan. Unterschieden zu den anderen Meditation hat sich eigentlich, dass alles mehr oder weniger im Fluss war. Es gab keine Fokussierung. Keine Konzentration auf irgendetwas bestimmtes. Keine richtige Anstrengung, einfach nur fluktuierende Aufmerksamekit. Mal war sie bei den Gedanken, dann wiederum im Solarplexus und auch auf der linken seite der Brust. Ab und zu fragte ich mich, wer denn da denkt, stellte fest, dass die Gedanken sich selber am Leben erhalten. Ich hatte ein Hungergefühl und ich merkte, dass aufgrund dieses Gefühls meine Gedanken denken, dass ich hunger habe und das dies eng verknüpft mit der Identifikation mit dem Körper zu tun haben muss, aber irgendwann verschwommen dann auch die Grenzen zwischen meinem Körper und der Welt. Das Hungergefühl störte nicht mehr. Irgendwann stellte sich ein innerer Frieden ein. Die Gedanken wurden anstrengungslos weniger bis sie ganz verstummten und nach einiger Zeit wieder aufpeitschten, nur um dann wieder relativ schnell zu verschwinden. Es stellte sich ein lächeln ein, das zuerst verspannt dann aber völlig entspannt da war und es kamen ein paar Tränen. Ich hätte noch weiter meditieren können, aber nach 40minuten habe ich mir gedacht, dass das reicht. Normalerweise war es so, dass ich aufhöre zu mediteren, weil es einfach nicht mehr geht (vermutlich weil ich normalerweise Anstrengung ausübe?). Also mehr aus Zwang aufhöre und nicht auf freiwilliger Basis. Den Zustand in der Meditation kann man wohl am besten mit bewusstem Schlaf vergleichen.

Den inneren Frieden habe ich bis jetzt (teilweise?) behalten...1 1/2 Stunde nach der Meditation.

Ob es wohl möglich ist es dauerhaft aufrecht zu erhalten? Nein die Frage ist falsch und die Antwort muss ja heissen. Es ist ja eben so, dass man "nichts" tun muss, um diesen Zustand zu haben, also braucht man auch keine Anstrengung auszuüben um ihn aufrecht zu erhalten, eben genau das verhindert den Zustand. Das erinnert mich nun wieder an das Ego. Ego assoziiere ich mit Anstrengung. Das Ego ist die Instanz das irgendetwas erreichen will. Es scheint so zu sein, als würde das Ego mich aus dem natürlichen Zustand herausreißen, oder sagen wir allgemeiner die Gedanken und die Gedanken sorgen selber dafür, dass sie ständig auftauchen. Wenn man ihnen aber nicht mehr anhängt und ihnen freien lauf lässt, werden sie weniger bis sie ganz aufhören zu kommen.

Je weniger Anstrengung dafür benutzt wird, den Gedanken anzuhängen (wer hängt den gedanken überhaupt nach?) umso näher kommt man seinem natürlichen zustand.

Samstag, Februar 16, 2008

2 1/2 Monate

2 1/2 Monate hab ich meinen Papa schon nicht mehr gesehen. Gestern abend sollte es nun soweit sein. Er sagte mir, er sei abends zu Hause, würde allerdins gegen 16 Uhr erstmal bei meiner Oma sein. Ich habe versucht ihn mehr oder weniger den ganzen Tag von 14-20 Uhr zu erreichen. Da ich ihn nicht erreicht habe, bin ich joggen gegangen. Er hat sich auch nicht mehr bei mir gemeldet auch nicht heute, obwohl er heute auch frei hatte und erst um 15 Uhr zu einem Treffen musste. Ich hatte keine Lust ihm heute wieder nach zu telefonieren.

Die 2 1/2 Monate, die wir uns nicht mehr gesehen haben, entstanden dadurch, dass ich es nicht mehr einsehe, mich nach meinem Vater zu richten. Es endet meistens immer so, dass ich zu ihm gehe, aber bei ihm ist es, nach dem wir ein wenig gesprochen haben, einfach viel zu langweilig. Er setzt sich am PC oder er legt sich auf die Couch und liest evtl. Zeitung (!) und ist da dann für sich und ich mache dann irgendwas, was man bei ihm machen kann, um die Langeweile zu vertreiben. Für die 15-30minuten die wir sprechen, brauche ich nicht extra zu meinem Vater zu gehen. Angebote von mir, in die Gruga zu gehen, oder allgemeiner, irgendwo draussen, außerhalb seiner Wohnung zu treffen, schlagen meist fehl. Es läuft im Prinzip immer gleich ab. Ich mache ein Angebot und er sagt zu dem Angebot weder "ja" noch "nein", sondern sagt mir, ich solle nochmal anrufen, später, weils zu früh sei, jetzt schon zu entscheiden. Ich rufe dann später nochmal an und dann sagt er ab, er sagt mir dann, er hat keine lust, oder das Wetter ist zu kalt, oder ähnliche Rechtfertigungen, sagt dann aber ich könne ja bei ihm vorbeikommen, was ich dann natürlich ablehne.

Und mein Vater fragt sich auch noch allen ernstes, wie es sein kann, dass wir uns 2 1/2 Monate nicht mehr gesehen haben. Wie kann man nur so blind sein? Und warum hat er es nicht nötig sich bei mir zu melden? Bin ich ihm etwa nicht wichtig genug?

Sonntag, Januar 27, 2008

Paar neue Ereignisse

Am Mittwoch hat sich einer meiner Kater mit der Kralle an derHeizung eingeklemmt und ich und meine Mutter haben versucht ihn zu befreien, dabei hat er uns beide gebissen und die ganzeHand meiner Mutter hat sich entzündet und bei mir "nur" der Daumen ein wenig, dafür aber der Zeigefinger ganz schön heftig, die motorischen Fähigkeiten des Zeigefingers sind ein wenig beeinträchtigt noch durch die Schwellung des proximal phalanx (unteres Fingerglied). Meine Mutter musste deshalb an der Hand operiert werden. Ich hatte Glück und musste nicht operiert werden, denn der Assistenzarzt meinte zu mir, dass man diese Art von Verletzung nur in den ganz seltensten Fällen nicht operieren müsse. Momentan laufe ich mit einem Verband herum und kann die Hand nur bedingt benutzen.

Was mich stört, ist, die meisten Dinge dauern mit einer Hand doppelt solang als mit zwei Händen. Das schlaucht ganz schön. Da muss ich an Leute denken, die noch mehr gehandicapped sind als ich. Ganz normale alltägliche Dinge sind nur schwierig zu meistern.

Dienstag, Dezember 18, 2007

Brahman in der Bhagavad-Gita

„Von Sinnesbanden unbeschränkt, erglänzt es wie durch Sinneskraft. Es trägt das All, und unberührt genießt es jede 'Eigenschaft'. Ist in und außerhalb der Welt, fest und beweglich, Ardschuna, so fein, dass niemand es gewahrt. Es ist zugleich entfernt und nah. Zerteilt durchdringt die Wesen es und bleibt in Wahrheit ungeteilt. Erhält ihr Sein durch seine Kraft, schafft und zerstört sie unverweilt. Das 'Licht der Lichter' heißt man es, das jenseits alles Dunkels thront, Erkennen und Erkenntnisziel; in jedes Wesens Herz es wohnt.“

– Bhagavad-Gita (13.14-17)

Dienstag, Dezember 11, 2007

Inhalt

So, da ich lange nix mehr geschrieben habe, will ich den Blog eigentlich jetzt mal wieder ein wenig mit Inhalt füllen, da ich jetzt ein wenig Zeit habe, aber ich weiß nichtmal was ich schreiben soll, deshalb berichte ich einfach mal drauf los.

Die letzten Wochen waren stressig mit den Klausurterminen und heute schreibe ich eine Deutschklausur und morgen eine Psychologieklausur. Das Thema in Deutsch ist Erörterung. Ich habe gerade noch mit T. telefoniert, die öfters in Deutsch gefehlt hat, da sie noch ein paar Fragen hatte.

Heute habe ich denn auch wieder einen Zahnarzttermin und ich hoffe es wird nicht so schlimm wie letzte mal. Da hat mich ein Zahn wegen der Behandlung ca. 5 Tage genervt und war 5 Tage auch auf schmerztabletten und hab unter deren Einfluss die Englisch und Matheklausur geschrieben. Nächte Woche Donnerstag sind dann ferien. Dann habe ich endlich mal wieder ein bischen mehr Zeit und stehe nicht mehr so unter Stress.

Dienstag, Dezember 04, 2007

"A guy gets on the MTA..."

Aus dem Film Collateral:

"Hey, Max. A guy gets on the MTA here in L.A. and dies. Think anybody will notice?!"
Auf deutsch etwa: Hey Max. Ein Typ fährt mit der U-Bahn hier in Los Angeles und stirbt. Denkst du irgendjemand merkt das?

Drückt so ganz gut meine momentane Stimmung aus.

Mittwoch, Oktober 24, 2007

Status quo

Seit 3 Tagen bin ich nun mit der T. in einer fremden Klasse, die aber von Tag zu Tag immer vertrauter wird. Es war nicht so schlimm wie ich es mir gedacht habe. Der Unterricht ist recht chillig im Gegensatz zu unserem Unterricht. Morgen ist nun der letzte Tag in der "fremden" Klasse und am Freitag haben wir dann wieder regulären Unterricht. T. habe ich in der Zeit auch ziemlich lieb gewonnen.

Seit letzten Freitag genieße ich nun privaten Chinesischunterricht von Z. mit 2 anderen Schülern. Die chinesische Sprache ist sehr schwer in ihrer Aussprache, aber grammatikalisch scheint sie nicht sonderlich schwer zu sein. Das Chinesische kennt z.B. keine Zeitformen ausser die Gegenwart.

Montag, Oktober 08, 2007

Sri Ramanas Ashram

Als ich heute von der Schule kam, habe ich die Biographie über Ramana weitergelesen, darunter war auch eine gute Beschreibung über das Ashram. Mir war es sehr wichtig eine gute Vorstellung davon zu haben, wie Ramana früher dort gelehrt hat und wie die örtlichen Begebenheiten waren, d.h. wie das Ashram aussah, wo die Anhänger saßen und so weiter. Ich habe mir davon sogar eine Skizze gemacht. Der Raum, wo Ramana darshan (seine präsenz) teilte, war nur 40*15 square feet also ca. 12.2m*4.6m also ca. 56.12m² groß. Das ist relativ wenig angesichts des Zustromes den er hatte. Ramana saß oder lag immer auf der couch im Nordosten des Raumes. Neben der Couch war ein drehendes Bücherregal auf dem die wichtigsten Bücher standen und an der Südseite des Raumes waren mit Gläsern vertäfelte Bücherschränke. In seinen letzten jahren war es nur den Männern vergönnt neben seiner couch zu sitzen, d.h. näher an ihm zu sitzen als alle anderen. Die anderen Frauen + Männer saßen getrennt voneinander. Die Frauen auf der Nordseite und die Männer auf der Südseite. Das Ashram hat 2 Türen eine Tür an der Süd- und eine an der Nordseite. Die Tür an der Südseite führt zum Tempel und hinter dem Tempel ist die Straße von denen die "Anhänger" kommen. Geht man aus der Tür der Nordseite hinaus ist links der Garten und weiter entlang geradeaus links ist eine art Notfallstation und rechts ist der Eßsaal. Den Berg Arunachala sieht man sofort, wenn man aus der Nordtüre hinausgeht.

Soviel erstmal zu dem Ashram von Sri Ramana Maharshi.

Sonntag, Oktober 07, 2007

Ferienende

Ich hatte jetzt 14 Tage Herbstferien und so wirklich richtig ausgenutzt habe ich das irgendwie nicht muss ich sagen, wobei ich das auch nicht wirklich wollte, warum auch immer, denn die Dinge, die ich mir vorgenommen habe, besonders in den Ferien zu machen (wie: Joggen, Schach spielen, die Biographie von Ramana Maharshi und mein englisches Buch Talk, Talk weiterlesen), habe ich entweder gar nicht gemacht oder nicht wirklich viel/oft.

Ich hab mich in den Ferien ein paar Tage mit Photoshop und Digitalkameras beschäftigt. Ich habe schon ein paar Wunschvorstellungen an eine Digicam. Sie sollte:

1. nicht unter 5Mpix sein
2. manuell einstellbar sein (Blende, Verschlusszeit, Fokus)
3. wenig rauschen haben
4. kein Purple impinging haben (violetter saum der ins bild nicht gehört)
5. einen optischen Zoom mindestens 3x haben
6. um die 200€ kosten

Das sind meine Anforderungen an eine Digicam. Momentan habe ich noch keine gefunden, die das bei dem Geld erfüllt. Meine Taktik ist jetzt einfach zu warten, bis andere Digicams die teurer sind, billiger werden. Die Canon PowerShot A710 IS finde ich gut, kostet aber 350€ wobei sie als UVP für 306€ bei Canon steht, aber das wäre auch noch zu teuer.